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Beitragsnummer:#61  BeitragVerfasst: 12. Okt 2016 09:13 
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Aus meiner 32 jahrigen mopederfahrung kann ich nur sagen das der nicht benutzte laufflächen streifen keine angabe darüber macht wie vie restschräglage noch möglich ist.
Einige reifen sind rund andere spitz gebaut und die steilheit der laufflächen am rand des reifens ist bei gleicher gefahrenen Schräglage bestimmend für den angststreifen.
grundsätzlich verformt sich ein reifen in schaglage und wenn der angsstreifen weg ist bedeutet das noch lsnge nicht das man keinen gummi mehr auf der strasse hat.
z.b. mein sportsmart 2 ist so steil am laufflächen ende das man es nie schafft ihn auf der kante zu fahren. Habe mal nach gemessen es waren dann ca. 82 grad schäglage, was unmöglich ist. Die verformung des reifen mal nicht eingerechnet.
die gummimischung und der karkass aufbau ist vielmehr massgeblich was ein reifen in den physikalischen grenzen kann.
gruss axel


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Beitragsnummer:#62  BeitragVerfasst: 12. Okt 2016 09:19 
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Guckst du.....


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Beitragsnummer:#63  BeitragVerfasst: 9. Mär 2017 10:04 
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So ich werde hier auch mal meinen Senf zum TrailRider abgeben:

Um eine große Tour nach Istanbul anzutreten habe ich vor 4 Jahren den Distanzia SM aufgezogen und war mit ihm absolut zufrieden. Ich bin ihn auf unterschiedlichsten Straßenverhältnissen (bester Asphalt in den Alpen, riesige Schlaglöcher in Rumänien) und auf nicht ganz so grobem Schotter gefahren. Der Reifen hat mir stets super Rückmeldung gegeben, war absolut griffig bei hoher Schräglage und hat seinen Dienst auch auf Schotter bestens verrichtet. Für meinen Einsatzzweck gab aus zu diesem Zeitpunkt keinen besseren Reifen für die Versys.
Umso enttäuschter war ich, als ich von der Einstellung der Produktion des Distanzia hörte, besonders weil die große Balkan-Runde mit hohem Schotter-Anteil bevorstand. Nach längerer Recherche habe ich mich für den Nachfolger TrailRider entschieden und vor Beginn der Reise vorne einen TrailRider aufgezogen. Hinten zunächst noch den Distanzia, bis dieser in Montenegro gegen einen TrailRider getauscht wurde.

Auf der Reise wurde der Trailrider auf quasi allen erdenklichen Straßen-/Wegeverhältnissen sowie bei Temperaturen von 5 Grad in den Alpen bis 40 Grad in Albanien bewegt.
Ich habe bei der Haftung und Rückmeldung in hoher Schräglage auf gutem Asphalt keinen großen Unterschied zum Distanzia feststellen können. Vielleicht ist der Trailrider minimal träger/gemütlicher, dafür zieht er "gleichmäßiger" durch die Kurve. Die gefahrenen und für angenehm befundenen Schräglagen sind nach meiner Erfahrung absolut vergleichbar. Auch mit Bitumen oder Steinchen auf der Fahrbahn habe ich keinerlei unangenehme Situationen erlebt. Allerdings war ich auf der Tour auch stets voll bepackt und auf unbekannten Strecken unterwegs. Ich bin deshalb sicherlich nicht so ans Limit gefahren, wie ich es auf der bestens bekannten Hausrunde machen würde. Diesbezüglich steht ein Fazit noch aus.

Auf feinerem Schotter funktioniert der TrailRider ebenfalls hervorragend. Lediglich auf grobem Schotter Geröll geriet er an seine Grenzen. Besonders wenn der Schotter grob und tief/lose wird wird das Fahrverhalten sehr schwammig und es mangelt häufiger auch an Traktion. Das liegt neben dem wenigen Negativprofil allerdings auch sicherlich am kleinen Vorderrad der Versys. Ich hatte häufig auch das Problem , das ich nicht ordentlich über "Steinkuppen" gekommen bin. Auch hier war der Reifern allerdings nur ein kleiner Teil des Problems. Längere und vorallem weichere Federwege hätten dieses Problem sicherlich erheblich verbessert. Aber die Versys ist eben keine richtige Enduro und das merkt man in gröberem Gelände doch deutlich. Alles in allem muss man allerdings sagen, dass die Versys sich auch in gröberem Gelände wesentlich besser fahren lässt, als man vermuten würde.
Um sich einen Eindruck zu verschaffen hier ein Video über die Tour. Besonders ab Minute 13:00-17:00 (teilweise grobes Geröll und viele herausstehende Steine, definitiv das Maximum was ich mit der Versys und dem TrailRider bewältigen kann, hier hätte ich mir eine 125er gewünscht :D) und ab Minute 21:30-22:30 (grobes Geröll mit vielen Steinstufen, vollbepackt mussten wir leider umdrehen, es hat an Traktion, an Spurtreue und vielleicht an fahrerischem Können gefehlt, unbeladen hätte es vielleicht geklappt, aber bei 40 Grad war es so leider nicht möglich :D)


Alles in allem ist der TrailRider für mich der vielseitigste Reifen für die Versys. Ermacht wirklich (fast) alles mit und verbindet "Racer" Eigenschaften erstaunlich gut mit Geläandetauglichkeit.

Beste Grüße,
FeBo


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Beitragsnummer:#64  BeitragVerfasst: 27. Mai 2017 22:15 
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Kann jemand einen Vergleich zwischen dem Distanzia und dem Teailrider bzgl. Haltbarkeit machen?

Denn diese ist beim Distanzia für mich nicht akzeptabel.

Das Bild zeigt den Hinterreifen (Distanzia) nach ca. 2000! km. Davon nur knapp 1000 km in richtig kurvigem Geläuf. Mein Kollege, der mit einem 160 PS Motorrad und 190er Z8 Hinterreifen ungefähr die gleiche Fahrweise bei deutlich erhöhtem Beschleunigungsvermögen hat, sieht man nach über 5000 km immer noch kaum Verschleiß.

Auf dem Bild sieht der Zustand des Profils sogar noch besser aus als er live zu erkennen ist.
Der Negativ-Anteil des Profils wird schon seit ca. 200 km mit genutzt...
Ich traue dem Reifen momentan zwar noch die fast volle Griffigkeit bis zur Kante zu. Aber nachdem der Distanzia innerhalb von 300 km dermaßen schnell Profil abgebaut hat, weiß ich gerade nicht, ob ich morgen damit noch problemlos die Heimreise schaffe. Deshalb habe ich mich heute den ganzen Tag mit dem Gasgeben zurückgehalten.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wie ist die Haltbarkeit Distanzia gegenüber Trailrider?
Wenn die nicht deutlich besser ist, war das der letzte Avon für mich - auch wenn ich mit dem Grip super zufrieden bin. Aber bei 2x Distanzia Hinterreifen je 2500 km Gesamtlaufleistung sind mir zu wenig.


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Beitragsnummer:#65  BeitragVerfasst: 28. Mai 2017 09:29 
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Hi Tobias,

der trailrider hinten hält ewig. Du kannst beim Beschleunigen Gas geben wie du willst. Das Mittelprofil will einfach nicht abnehmen. Mit überwiegend geringer Schräglage, beim Kilometerfressen also, wie du das gerne machst, gut für sehr, sehr viele km. bei mir jetzt fast 4000 und noch ca. 5 mm in der Mitte.
Bei scharfer Kurvenfahrt, besonders bei den rauhen Belägen im Süden, kannst du allerdings zuschauen, wie das seitliche Profil schmilzt. Dafür pappt er super.
Ich traue ihm eine wesentlich höhere km-Leistung wie dem Distanzia zu, grob geschätzt das Eineinhalbfache mindestens.
Probiere ihn aus. Du wirst Spaß haben. Die Versys fährt sich deutlich runder als mit dem Distanzia. Ein Genuss.

Herzliche Grüße, Karl


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Beitragsnummer:#66  BeitragVerfasst: 28. Mai 2017 17:24 
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Tach,
ich muss dem Karl einfach mal recht geben, der Hinterreifen hält wirklich lange, zumindest die härtere Mischung in der Mitte.
Allerdings fand ich den Distanzia als Gesamtpaket angenehmer zu fahren, er hatte über die gesamte Lauffläche die gleichen Eigenschaften
und da ist der Nachteil vom Trailrider, durch den harten Mittelstreifen empfinde ich ihn nicht so "rund", wie es der Karl macht.

Servus, die Luzi

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Ich bin der, vor dem dich deine Eltern immer gewarnt haben. :lol:


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Beitragsnummer:#67  BeitragVerfasst: 28. Mai 2017 18:17 
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Hi Karl & Lutz!
Die Mitte ist bei mir zum Glück nur selten ein Problem.
Die Reifen sind meist ganz am Rand so am Ende, dass ich sie nicht mehr fahren kann.
Was ich aus Euren Beiträgen gerade entnehme, ist, dass sich außen wohl nicht so viel geändert hat, was den Verschleiß angeht?

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Beitragsnummer:#68  BeitragVerfasst: 28. Mai 2017 19:16 
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Tach,
die Mischung hat sich natürlich geändert, der Trailrider hat einen höheren Silicaanteil für besseren Nassgrip,
aber der äussere Bereich ist immer noch sehr weich und bei deiner Fahrweise genauso schnell verbraucht wie der Radiergummi von Brösel. ;)

Servus, die Luzi

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