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 Betreff des Beitrags: Re: Kühlflüssugkeit wechseln
Beitragsnummer:#21  BeitragVerfasst: 17. Jun 2016 15:22 
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Nehmt einfach ein Kühlmittel gemäß G12++ oder G13.

Dann habt Ihr eine moderne Langzeitflüssigkeit, die viele Jahre nicht mehr gewechselt werden muss, mit anderen Kühlmitteln problemlos mischbar und für Alumotoren geeignet ist.

Achtung: nicht G12 oder G12+ nehmen. Nur G12++ oder G13 passt.

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Michael Franke

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 Betreff des Beitrags: Re: Kühlflüssugkeit wechseln
Beitragsnummer:#22  BeitragVerfasst: 17. Jun 2016 16:12 
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Hoinzi hat geschrieben:
Gottfredl hat geschrieben:
1. Der Thermostat (links am Motor) funzt nicht und deswegen öffnet sich der große Kühlkreislauf durch den Kühler nicht und deswegen misst der Temperaturfühler (weiß nicht, wo der ist) zu niedrige Werte.


Hat die Versys überhaupt sowas wie großen und kleinen Kühlkreislauf? Ich meine hier irgendwo gelesen zu haben, dass es das bei der Versys gar nicht gebe...


Nein, hat sie nicht. Die Kühlflüssigkeit fließt nur mehr oder weniger gebremst, aber immer und unbedingt durch den Kühler.
Der Thermostat hat sozusagen einen permanenten Bypass, damit er immer die aktuelle Kühlmitteltemperatur "fühlen" kann, um dann bei Bedarf, d. h. steigender Kühlmitteltemperatur entsprechend mehr durchfließen zu lassen.
Der elektrische Kühlmitteltemperaturfühler sitzt bei der 650er an der Unterkante des Zylinderkopfes in Fahrtrichtung links unter dem Ansaugstutzen und damit im "heißesten" Bereich des Kühlmittels fast direkt vor dem Thermostat. Wenn der Motor zu heiß wird, dann macht der Thermostat nicht richtig auf.
Wenn der Motor im Stand bei Leerlaufdrehzahl nicht warm genug wird, dass der Lüfter nicht anspringt, dann freue Dich zunächst mal und dann erhöhe die Drehzahl auf 2500-3000 U/min.
Dann sollte der Lüfter normalerweise nach kurzer Zeit anspringen, wenn kein anderer Defekt vorliegt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kühlflüssugkeit wechseln
Beitragsnummer:#23  BeitragVerfasst: 17. Jun 2016 18:56 
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KWB1266 hat geschrieben:
Guuden ihr's,
auf Seite 94 steht für Nasenbär doch ganz eindeutig was zu beachten ist, bei der Auswahl des Kühlmittels.

"Unbedingt ein Frostschutzmittel mit Korrosionsschutz für Aluminiummotoren und -kühler verwenden und diese entsprechend den Herstellerangaben mischen.Vorsichtig damit umgehen, denn diese Chemikalien sind giftig."

LG Kirsten

Sorry, dass ich lache, aber DAS ist für mich keine eindeutige Aussage, sondern schon eher hart an der Grenze zu leerem Stammtischgeschwätz.
Das hört sich für mich genauso an wie "Unbedingt geeignetes Motorenöl verwenden, aber nicht zu viel davon trinken!"
Ich erwarte viel mehr solche Angaben wie z. B. Frostschutzmittel der Fa. XYZ Typ Soundso oder entsprechend Spezifikation z. B. FL22 (japanische Klassifizierung für Frostschutzmittel).
Noch nicht mal im Servicehandbuch stehen genauere Angaben dazu drin, außer dass es eines mit grüner Farbe sein muss.
Die doofen Schlappen können sie ja auch explizit vorgeben. Dann sollen sie diesen Quatsch auch lassen, so hätten wir es dann viel einfacher hier in Deutschland, außer vielleicht die Amtsschimmel.


Zuletzt geändert von blahwas am 18. Jun 2016 09:25, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kühlflüssugkeit wechseln
Beitragsnummer:#24  BeitragVerfasst: 17. Jun 2016 21:29 
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Lille hat geschrieben:
eine Frage ist mir nun noch eingefallen:

In der Anleitung steht, nachdem die neue Flüssigkeit aufgefüllt wurde, solange warm laufen lassen, bis der Lüfter angeht. :sorry:
Wie lange dauert das?

Ich hab vorgestern das Motoröl gewechselt, auch im Stand warm laufen lassen (wegen Stahlbus). Nach gut 15 Minuten war der Motor schön warm - aber der Lüfter war noch nicht an.

Thermostat & Lüfter sind aber okay - irgdwann geht der Lüft schon an. Im Sommer im Stadtverkehr oder Stau. Aber Stand reicht das nicht aus. :think:

Ist das warmlaufen lassen nur, um mal die Maximaltemperatur erreicht zu haben? Oder gibt's da sowas wie einen erweiterten Kreislauf, worin dann nochmal zusätzliches Wasser hinverschwindet?

Hi!
Es geht wohl um den richtigen Füllstand. Du füllst kalt bis zum max. Strich, läuft dann wahrscheinlich bei Erwärmung über. Deswegen sollst Du bei warmen Motor einpegeln.
Beachten würde ich beim Kühlmittel, tauglich für Alukühler/-motoren und enthaltenen Rostschutz. Fehlt evtl. bei Billigprodukten.
Ganz wichtig - entlüften nach Vorschrift. Hatte da schon Probleme (wieder mal kein Handbuch gelesen).
Tchüß. Jens

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"Wir müssen uns daran erinnern, was früher einmal gut war". Jennifer Garner in "30 über Nacht"


Zuletzt geändert von kazawaki am 17. Jun 2016 21:30, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kühlflüssugkeit wechseln
Beitragsnummer:#25  BeitragVerfasst: 17. Jun 2016 21:34 
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So - Austausch abgeschlossen. Hat alles geklappt. :top:

Arbeitsaufwand etwas über eine Stunde (inkl Werkzeug suchen, das mein Mann mal wieder weggeschleppt hat ;) )

Drei "Problemchen" sind mir aufgefallen:

1) Die seitliche Verkleidung des Kühlers ist etwas schwierig zu demontieren, wenn man einen Sturzbügel am Motorrad hat.

2) Der Ausgleichsbehälter lässt sich bei meiner 2006er Versys nicht, wie in der Anleitung beschrieben, in den Rahmen einklemmen. Hab ich mit Kabelbindern gelöst.

3) In der Anleitung steht, man soll die Schüssel unter die Ablaßschraube stellen - plöder Plan. :sorry: Nachdem ich die Schraube geöffnet hatte, hat mich das Möhrchen in hohem Bogen angepinkelt. :shocked:

Aber sonst hat es problemlos geklappt. :jubel:


Der Lüfter ging übrigens im Standgas auch nach 20 Minuten nicht an. Mit etwas mehr Speeeeeed ging es dann. :thx:


Zuletzt geändert von Lille am 17. Jun 2016 21:49, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kühlflüssugkeit wechseln
Beitragsnummer:#26  BeitragVerfasst: 29. Sep 2016 12:46 
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Hab's gestern auch hinter mich gebracht und das Kühlmittel gewechselt. Hatte die Kleine eh gerade komplett gestript, da ich (lediglich) den Luftfilter wechseln musste (!). Es kam dann gleich ein gescheiter Lufi von DNA rein, nicht so ein Bröselteil wie original.

Da also eh gerade alles demontiert war, hab' ich gleich das Kühlmittel abgelassen. Nach nun bald 10 jahren sicherlich kein Schaden. Es waren auch einige Dreckbröckchen drin und es hatte eine leicht dunkle Farbe, wenngleich noch als grün zu erkennen. Im Schrauberbuch steht ja zum Glück Schritt für Schritt drin, wie es gemacht wird.

Eingefüllt habe ich dann das gute Glysantin G40 von BASF. Ein Kühlerschutzmittel auf Basis Ethylenglykol, welches ein Korrosionsinhibitorenpaket auf Basis von
Silikat und Salzen organischer Säuren (Si-OAT-Kühlmittel) enthält. BASF schreibt: "Dabei werden die Vorteile von silikathaltigen und silikatfreien Kühlerschutzmitteln verbunden, also exzellenter Schutz vor Kühlerkorrosion mit langer Einsatzdauer". Somit ein recht fortschrittliches Langzeitkühlmittel, welches aber noch nicht aus biologischem Abfall hergestellt wurde - dagegen habe ich irgendwie Vorbehalte, die ich nicht so recht erklären kann ;)

Die Kupferdichtung der Ablassschraube soll erneuert werden, natürlich handelt es sich um eine verzinnte Kupferdichtung, die man nicht mal so eben zuhause hat. Was tun... die alte nochmal nehmen? Besser nicht. Also eine passende Kupferdichtung aus meinem Sortiment rausgesucht, den dicken Lötkolben angeworfen, und damit die Kupferdichtung verzinnt. Was tut man nicht alles für sein Moped.

Mit neuem Hochpreis-Lufi und bester Kühlflüssigkeit fährt es sich nun wieder ein Stück weit entspannter :)

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Zuletzt geändert von Michael_1969 am 29. Sep 2016 12:48, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kühlflüssugkeit wechseln
Beitragsnummer:#27  BeitragVerfasst: 30. Sep 2016 13:48 
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findet man übrigens eine umfassende Übersicht über aktuelle Kühlflüssigkeiten von BASF. Das macht die Auswahl leichter und reduziert die Verwirrung :D

Parallel dazu findet man vom 2. großen Kühlmittelhersteller - VW - leider keine eigene und so übersichtliche Darstellung. Liegt wohl daran, dass VW heute größtenteils sein modernes "G13" empfiehlt. Passt ja auch in die meisten Fahrzeuge und ist identisch mit dem "GG40" von BASF. Beide werden aus Bioabfall hergestellt und sind daher günstiger in der Herstellung als mineralölbasierte Kühlmittel. Sollen daher vermeintlich umweltfreundlicher sein, vordringlich dürften jedoch in 1. Linie höhere Gewinnmargen drin sein.

Ich stehe mehr auf das mineralölbasierte "G12++" von VW bzw. das identische "G40" von BASF. Beide mit neuster Si-OAT-Technologie, deren Korossionsschutz länger hält und daher nicht alle 3 Jahre gewechselt werden muss (was die wenigsten tun.

Wenn ab Werk so wie bei uns ein silikathaltiges Kühlmittel eingefüllt war, sollte man niemals auf ein silikatfreies umwechseln. Im umgekehrten Falle natürlich genauso. Denn trotz Spülung könnte Reste im System verbleiben, doch die beiden Technolohien vertragen sich nicht miteinander. Also am besten keine Kühlmittel verwenden, die ich hier nicht aufgeführt habe - denn das dürften meist silikatfreie sein. Die neue Si-OAT-Technologie enthält Silikat, daher ohne Bedenken mischbar.

Trotzdem sollten auch mischbare Kühlmittel besser nicht vermischt werden. Statt nachzufüllen, besser gleich alles erneuern und das Kühlsystem zuvor gründlich mit klarem Wasser spülen.

Original ist in unseren Mopeds übrigens das grüne "G48" (BASF) alias "G11" (VW). Das klassische Kühlmittel aus der Steinzeit, bei dem alleine zugesetztes Silikat den Korossionsschutz übernimmt. Und da sich Silikat rasch abbaut, muss alle 3 Jahre gewechselt werden - auch wenn der Frostschutz bestehen bleibt. Wer's nicht wechselt, riskiert Rostschäden.

Die Faulenzer greifen also besser zum rot-violetten G12++ oder G40. Die Ökobefürworter zum G13 oder GG40 mit identischer Langzeit Si-OAT-Technologie, aber aus Biomasse hergestellt. Wer "original" bleiben will, wählt G11 oder G48, sollte dann aber 3-jährig wechseln.

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Zuletzt geändert von Michael_1969 am 30. Sep 2016 14:00, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Frostschutz
Beitragsnummer:#28  BeitragVerfasst: 19. Jun 2017 17:25 
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Hallo,
kann mir bitte einer sagen welchen Frostschutz ich nehmen kann.
Kawasaki Versys 650
Bj 2009.

Danke vorab

Gruß Erich


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 Betreff des Beitrags: Re: Kühlflüssugkeit wechseln
Beitragsnummer:#29  BeitragVerfasst: 19. Jun 2017 18:24 
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kazawaki hat geschrieben:
Ganz wichtig - entlüften nach Vorschrift.

:think: Die wäre, bitte?


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 Betreff des Beitrags: Die SuFu ist dein Freund
Beitragsnummer:#30  BeitragVerfasst: 19. Jun 2017 18:30 
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Ahoi Erich,
schau mal im Schwesterforum rein: 60 Beiträge, aber die , bzw. SpikeERs #58, als Zusammenfassung.
Steht bei meiner V auch noch an.

tl;dr:
Silikatfreies, aber hybrides (=mischbares), wie Motocool Expert = 10 Jahre Ruhe; 9,8Nm für die Wasserpumpenablassschraube; - alles ohne Gewehr und Pistole!


"Die Suche ergab 7 Treffer" für die Suchworte "Kühlmittel wechseln": https://www.versysforum.de/viewtopic.php?f=11&t=13768 Hier empfiehlt Michael_1969 silikathaltiges (das OEM sollte, lt. Kawa, alle drei Jahre raus).

Wie man korrekt entlüftet, hat noch keiner niedergeschrieben, alle verweisen aufs WHB?

Vielleicht mag einer der Mods diesen Fred dort anhängen und gleich noch das Rächtschräibfehlerchen aus der Überschrift verbessern?


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 Betreff des Beitrags: Re: Kühlflüssugkeit wechseln
Beitragsnummer:#31  BeitragVerfasst: 13. Sep 2017 22:11 
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Michael_1969 hat geschrieben:
Hab's gestern auch hinter mich gebracht und das Kühlmittel gewechselt. Hatte die Kleine eh gerade komplett gestript, da ich .. den Luftfilter wechseln musste (!).
Die Kupferdichtung der Ablassschraube soll erneuert werden, natürlich handelt es sich um eine verzinnte Kupferdichtung, die man nicht mal so eben zuhause hat. Was tun... die alte nochmal nehmen? Besser nicht. Also eine passende Kupferdichtung aus meinem Sortiment rausgesucht

> Hast du noch die Maße dieser Dichtung, Michael? In meiner WHB-Kopie (ewigen Dank, Kirsten :diegroesste: ) ist keine E-Nr. angegeben - geschweige die Dimensionen - und sowas führt Polo latürnich nicht...

Bezeichnung: DICHTUNG
Warengruppen: Warengruppe ETEIL
Preis pro: 1,34€
Muss ich halt doch die Alte hernehmen (die soll ja auch die div. Spülprozeduren überstehen. Was soll nach 102000km schon schiefgehen? Außer das Gewinde mit mehr 9,8Nm per Hand zu überdrehen)

> Das korrekte Vorgehen zum Entlüften muss ich übersehen haben (langsam einfüllen, Schläuche abklopfen, nach Probefahrt+Abkühlen Fl-Stand checken = ok?).
Zitat:
Mit neuem Lufi und bester Kühlflüssigkeit fährt es sich nun wieder ein Stück weit entspannter

Wenigstens hoffe ich drauf, dass in 2-3h in einer Regenpause hinzukriegen. Und dann die Brühe noch korrekt entsorgen! Danach hätte ich <800ml des Motocool Expert übrig, jmd. Bedarf? Zuvor hatte ich über die Laufzeit erst einmal selber ein wenig aqua demin. nachfüllen müssen.

_________________
Mö­gest Du im­mer das Dop­pel­te des­sen be­kom­men, was Du mir wünschst. Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Kühlflüssigkeit wechseln
Beitragsnummer:#32  BeitragVerfasst: 14. Sep 2017 06:49 
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Nee.... sorry... die Größe der Kupferdichtung weiß ich nicht. Habe einen Universalkasten aller Größen an Kupferdichtungen, den es regelmäßig für kleines Geld bei den bekannten Discountern gibt.

Da kosten dann 1.000 Stück genauso viel wie 3 Einzelne beim Freundlichen. Solch ein Sortimentkasten lohnt sich für jeden Hobbyschrauber innerhalb kürzester Zeit.

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Zuletzt geändert von Michael_1969 am 14. Sep 2017 06:50, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kühlflüssigkeit wechseln
Beitragsnummer:#33  BeitragVerfasst: 20. Nov 2017 02:09 
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Wenn man Glysantin fragt warum sie nicht G40 für Motorräder empfehlen bekommt man nicht wiklich eine antwort.
Für moderne Fahrzeuge deren Hersteller nicht selbst Freigaben erteilt haben wird kaum oder nicht G40 empfohlen sondern meist G30, für ältere Fahrzeuge G48.
Da bei Motorräder kaum Grauguss verwendet wird und sogar Stahl sich rar macht macht die Empfehlung für G30 sogar Sinn.
Sind keine Silikate drinnen und ist damit dichtungsschonend.
Das G30 heißt nicht umsonst "Aluprotect".
G30 scheint das Schweizer Messer der Kühlmitteltechnogie zu sein, greift scheinbar nix an (2-EHA ist nicht drinnen und auch Silikate fehlen) und scheint ideal für Alumotoren und Alukühler (Standard seit es Flüssigkeitsgekühlte Motoren gibt) zu sein.
Da ausser dem Glykol kein giftiger Stoff im SDB aufscheint und in den Motorrädern auch kein Blei oder sowas vorkommt wird auch die Entsorgung einfacher.


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