Fahrberichte von Forumsusern

Allgemeine Themen und Antworten auf immer wieder gestellte Fragen zur Versys-X 300
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Beardfish
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Fahrberichte von Forumsusern

#1 Beitrag von Beardfish » 14. Jun 2017 22:50

Hallo zusammen,
ich fände es toll, wenn Leute, die die Versys-X 300 schon mal gefahren sind, davon berichten.
Wie einige andere hier im Forum, bin auch ich auf der Suche nach einer kleinen bis mittleren Reiseenduro. Für mich kommen neben der Kawasaki noch die Royal Enfield Himalayan und die Benelli Leoncino in Frage.
Für den 16.6. habe ich eine Probefahrt mit der Versys-X 300 gebucht. Ich bin sehr gespannt. Was mir von vornherein missfällt ist die hohe Drehzahl. Ich fahre seit 33 Jahren meine SR 500. Von daher gefällt mir die Himalayan besser. Aber sie soll von miserabler Qualität sein. Und da ich kein Schrauber bin und auch keine gute Werkstatt kenne, ist sie vielleicht eher 2. Wahl.
Ich melde mich, wenn ich die Probefahrt absolviert habe.

Bis bald :D
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SiRoBo
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Re: Fahrberichte

#2 Beitrag von SiRoBo » 15. Jun 2017 00:55

Da kann man doch gleich ne 650er Versys holen. Wenn neu zu teuer, dann halt gebraucht. ;)
Rock 'n' roll, ladies! :dance:

Simon

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Re: Fahrberichte

#3 Beitrag von locke » 15. Jun 2017 07:27

SiRoBo hat geschrieben:Da kann man doch gleich ne 650er Versys holen. Wenn neu zu teuer, dann halt gebraucht. ;)
Das ist ja mal wieder eine selten blö.. Ansage.
Die 300er wiegt 175 KG und hat 40 PS. Ist also ein kleines Spassmobil das ohne zutun für A2 tauglich ist. Außerdem könnte die auch relativ Reisetauglich sein wenn man nicht unbedingt auf die Autobahn will.
Gruß Locke
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Re: Fahrberichte

#4 Beitrag von Resa » 15. Jun 2017 08:47

Aktuelle Motorrad News mit Testbericht der kleinen Versys, " Die X300 ist ultrakurz übersetzt. In der Kawa-Familie findet sich nichts Vergleichbares".
Als Reisemopped eigentlich nicht vorstellbar, eher als Hüpfer zum Brötchenholen.
Wenn du tot bist, dann weißt du nicht, dass du tot bist. Es ist nur schwer für dein Umfeld.
Genau so ist es auch, wenn du blöd bist.

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Re: Fahrberichte

#5 Beitrag von Beardfish » 15. Jun 2017 15:14

Ich habe dieses Thema nicht gestartet, um Kaufempfehlungen zu bekommen, sondern um Leute zu hören, die die 300er selber schon gefahren sind. Vor allem würde mich ihre Geländetauglichkeit interessieren. Die 175 kg müssten ja gerade noch akzeptabel sein. Aber das Reifenprofil sieht eher nur straßentauglich aus.
Also: Wer kennt den Bock schon aus eigener ErFAHRUNG?

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Re: Fahrberichte

#6 Beitrag von Beardfish » 16. Jun 2017 22:46

Hello again!
Die Probefahrt hat viel Spaß gemacht. Die Maschine sitzt wie angegossen am Körper - oder war es umgekehrt? Die Geländetauglichkeit habe ich nicht getestet - das war mir mit einer nagelneuen Leihmaschine dann doch zu heikel.
Wie befürchtet macht mir die hohe Drehzahl, in der der kleine Motor gefahren werden will, zu Schaffen. Bei 60 km/Std. war ich bereits im 6. Gang angelangt. Ab 80 km/Std. wurden die Vibrationen deutlich spürbar und bei 100 km/Std. teilweise schon unangenehm. Ich möchte nicht wissen, wie sich 150 km/Std. auf der Mühle anfühlen. Zum Glück bin ich kein Raser.
Ansonsten ist das Fahrgefühl wirklich wunderbar: erhabene Sitzposition, hohe Wendigkeit.
Das Beschleunigungsgefühl ist auf der SR aber viel ausgeprägter, obwohl sie 13 PS weniger als die Kawa hat. Der Versys fehlt halt einfach das Drehmoment. Dafür fährt sie irgendwie ausgeglichener als die SR.
Mit ihren 84,5 cm ist mir die Sitzbank der Versys auch etwas zu hoch. Blöderweise kann man die Maschine nicht mit der niedrigeren Version ordern, sondern muss sie als Zubehör teuer dazukaufen. Hauptständer kostet auch extra und die 5800 € Listenpreis sind auch nur Augenwischerei - da kommt noch die Überführung dazu. Teure Angelegenheit.

Schöne wäre es, wenn hier jemand etwas aus eigener Erfahrung über die Geländetauglichkeit erzählen könnte.

Bis demnächst....
Dateianhänge
2017-06-18 Kawasaki Versys-X 300 in Roetgen_1.jpg
Ist der Sattel wirklich so hart, wie von Anderen berichtet?

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Re: Fahrberichte

#7 Beitrag von MaT5ol » 17. Jun 2017 01:11

SiRoBo hat geschrieben:Da kann man doch gleich ne 650er Versys holen. Wenn neu zu teuer, dann halt gebraucht. ;)
Tja Simon,so ist das hier...:
Wer warum und wofür ne X300 haben wollte und kaufen sollte habe ich mich auch gefragt, aber eine gebrauchte 650 kaufen und evtl. auf die eigenen Bedürfnisse zustricken ist irgendwie nicht angesagt...
@Locke-Stufenführerscheintauglichkeit war nicht gefragt und ist bei der 650 ja auch kein Problem. Geländegängigkeit mit ner verkleideten Nämaschine?? Da steht ne gestrippte 650 mitTKC80 (und 190kg) nicht nach und Spassmobil sind beide, die 64PS nicht wirklich furchteinflössend... -chaque a son gout! Gefragt war es nicht, das stimmt!!! Seht es einfach so: Simon ist vonder 650 angefixt, zur KV oder der 300 gibt es m E. bessere Alternativen, speziell bei letzterem würde ich ne 350 DR oderXT wählen, wenn es was neueres sein soll eben ne 250 Honda aber auch das war nicht gefragt...
Alles unter 225ccm Einzelhubraum ist kein Motorrad. :jubel:
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Re: Fahrberichte

#8 Beitrag von versysmuc » 17. Jun 2017 21:52

Beardfish hat geschrieben: Bei 60 km/Std. war ich bereits im 6. Gang angelangt. Ab 80 km/Std. wurden die Vibrationen deutlich spürbar und bei 100 km/Std. teilweise schon unangenehm. Ich möchte nicht wissen, wie sich 150 km/Std. auf der Mühle anfühlen. Zum Glück bin ich kein Raser.
Das passt doch. Für viele Reiseländer wird man sich auf 80km/h Dauergeschwindigkeit einpendeln und ggf. mal kurz 100 fahren.
Mehr als 100 braucht man doch eh nirgends.
Von dem geringen Gewicht und der recht guten Reichweite profitiert man hingegen überall.
Gruß
Richard

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Re: Fahrberichte

#9 Beitrag von mscholz1978 » 18. Jun 2017 13:02

Ich denke auch, als reisemoped ideal - wo darf man auf reisen mehr wie 100fahren? Und da reicht der Motor auf alle fälle! Hab noch ne z300 hier - die geht mit dem geringen Gewicht wirklich gut im kurvigen geläuf sehr gut.
Mfg Martin

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Re: Fahrberichte

#10 Beitrag von nexiagsi16v » 18. Jun 2017 14:13

Moin,

das geringe Gewicht hat man, solange keiner drauf sitzt bzw. Koffer dran sind. Maximale Leistung/Drehmoment jenseit von 10.000 U/min sprechen auch nicht für eine Reisemaschine. Da ist man in den Bergen ständig am schalten und das Überholen von LKWs usw. auf Landstraßen könnte recht spannend sein.
Auch die Aussage mit den Vibrationen ist nix für lange Strecken.
Man sollte auch bedenken, in so eine schöne Gegend muß man auch erstmal hin kommen. Wenn man dort hin nur mit 80 oder 100 Sachen unterwegs ist, dauert das ewig. Fährt man dort mit dem Auto hin und will das Bike auf dem Anhänger transportieren spielt das niedrige Gewicht, in Hinsicht auf Zugfahrzeug und Anhängergröße, wieder eine positive Rolle.
Gegen Gelände spricht für mich der Auspuff...viel zutief/groß. Im Grunde ist da ein 1 Zylinder die beste Wahl, auch von der Motorcharakteristik. Wenn wir aber nur über Feldwege und bissel Sand reden, sollte sie das können. Das können sie aber alle mit dem Federweg.

Für den täglichen Einsatz zur Arbeit oder mal kurz eine Runde um die Felder vor der Haustür oder um den Block in der Stadt ist sowas gedacht. Wer weiter/mehr will, muß einfach ab 500ccm denken.

Tschau Norman

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Re: Fahrberichte

#11 Beitrag von versysmuc » 1. Jul 2017 14:25

nexiagsi16v hat geschrieben: Wenn man dort hin nur mit 80 oder 100 Sachen unterwegs ist, dauert das ewig.
Beispiel: Für die Strecke München-Reddighausen (etwa 500km, das meiste Autobahn) habe ich mit einem Gespann das eine Dauergeschwindigkeit von etwa 100km/h fahren konnte immer etwa 5,5 Stunden gebraucht.
Einmal bin ich das mit einem Auto gefahren, das über 200km/h Spitze hatte. Die Autobahn war halbwegs frei und ich bin gefahren was ging bzw. erlaubt ist.
Da war ich gerade mal eine Stunde schneller.
Übrigens habe ich da auch einmal innerhalb von einer Stunde zweimal getankt. Beim zweiten Tanken waren das 30 Liter, die ich innerhalb der einen Stunde verfahren hatte und dabei 200km zurückgelegt hatte.
Kann man machen, mit einem Motorrad brauche ich das jedenfalls nicht.
Gruß
Richard

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Re: Fahrberichte

#12 Beitrag von versysmuc » 1. Jul 2017 14:32

nexiagsi16v hat geschrieben:
das geringe Gewicht hat man, solange keiner drauf sitzt bzw. Koffer dran sind.
In dem Moment wo man sie mit Muskelkraft rückwärts schieben muss, oder sie wieder aufstellen muss, sitzt ja auch keiner drauf, oder?
Das Gewicht des Gepäcks addiert sich immer dazu, auch dann wenn die Maschine leer schon 220kg wiegt.
Gruß
Richard

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Re: Fahrberichte

#13 Beitrag von nexiagsi16v » 1. Jul 2017 15:38

Moin,

das mit dem Gewicht spielt dann aber auch bei den Fahrleistungen rein, so meinte ich das. Bei einer leeren VS 650 liegt man bei ca. 3,3kg/PS und bei einer gut bepackte VS 650 ca. 330kg...was ~4,7kg/PS. bei einer leeren X 300 wären wir bei 4,2kg/PS, gut beladen sind das 280kg....was 7kg/PS sind.
Bei der Großen ändert/verschlechtert sich das Verhältnis um 40%...bei der kleinen um fast 70%. Und wie schon geschrieben, die 40PS liegen dazu noch bei 11.500 U/min, darunter ist es weniger. Drehmoment hat sie auch nicht wikrlich..das kann nur eine sehr zähe Tour werden.

Ich will ihr den Spaßfaktor nicht absprechen, den wird sie 100% haben, aber tourentauglich?

Tschau Norman
Zuletzt geändert von nexiagsi16v am 1. Jul 2017 15:40, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Fahrberichte

#14 Beitrag von versysmuc » 2. Jul 2017 15:02

nexiagsi16v hat geschrieben: Bei der Großen ändert/verschlechtert sich das Verhältnis um 40%...bei der kleinen um fast 70%. Und wie schon geschrieben, die 40PS liegen dazu noch bei 11.500 U/min, darunter ist es weniger. Drehmoment hat sie auch nicht wikrlich..das kann nur eine sehr zähe Tour werden.

Ich will ihr den Spaßfaktor nicht absprechen, den wird sie 100% haben, aber tourentauglich?
Reisen statt Rasen! Auf Reisen ist ein defensiver Fahrstil gefragt weil:
Unfälle und Stürze nicht erwünscht sind. Besonders nicht solche mit Krankenhausaufenthalt und großen Schäden am Motorrad. Sollte man der Landessprache nicht mächtig sein, ist das im Krankenhaus als auch in der Werkstatt auch nicht gerade ein Vorteil.
Im Normalfall kann man davon ausgehen, dass ein größerer Unfall gleichbedeutend mit dem Ende der Reise ist.
In der Schweiz oder in Norwegen wird man eine Dauerleistung von 10PS in der Ebene brauchen. Bergauf ein wenig mehr. Und wenn man wirklich mal überholen muss, dreht man die Gänge halt aus.
Ist ja dann nur eine Sache von wenigen Sekunden.
In vielen Reiseländern werden auch gerne mal Touristen mit Radarkontrollen um einen Teil der Reisekasse erleichtert. Natürlich zieht sich die Polizei dabei die Heizer besonders gern heraus.
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Re: Fahrberichte

#15 Beitrag von locke » 2. Jul 2017 16:05

versysmuc hat geschrieben:
nexiagsi16v hat geschrieben: Bei der Großen ändert/verschlechtert sich das Verhältnis um 40%...bei der kleinen um fast 70%. Und wie schon geschrieben, die 40PS liegen dazu noch bei 11.500 U/min, darunter ist es weniger. Drehmoment hat sie auch nicht wikrlich..das kann nur eine sehr zähe Tour werden.

Ich will ihr den Spaßfaktor nicht absprechen, den wird sie 100% haben, aber tourentauglich?
Reisen statt Rasen! Auf Reisen ist ein defensiver Fahrstil gefragt weil:
Unfälle und Stürze nicht erwünscht sind. Besonders nicht solche mit Krankenhausaufenthalt und großen Schäden am Motorrad. Sollte man der Landessprache nicht mächtig sein, ist das im Krankenhaus als auch in der Werkstatt auch nicht gerade ein Vorteil.
Im Normalfall kann man davon ausgehen, dass ein größerer Unfall gleichbedeutend mit dem Ende der Reise ist.
In der Schweiz oder in Norwegen wird man eine Dauerleistung von 10PS in der Ebene brauchen. Bergauf ein wenig mehr. Und wenn man wirklich mal überholen muss, dreht man die Gänge halt aus.
Ist ja dann nur eine Sache von wenigen Sekunden.
In vielen Reiseländern werden auch gerne mal Touristen mit Radarkontrollen um einen Teil der Reisekasse erleichtert. Natürlich zieht sich die Polizei dabei die Heizer besonders gern heraus.
Dazu möchte ich nur kurz anmerken das ein Krankenhaus Aufenthalt auch keinen Spaß macht wenn man die Landessprache beherscht.
Selbst ich der als Patient meist Sonderbehandlung genießen darf (ich arbeite in einem Krankenhaus) kann auf jeden Aufenthalt dort verzichten. Aber meine Fahrweise mache ich trotzdem nicht davon abhängig das ein Risiko für einen Unfall besteht. Ich versuche natürlich in meinen Möglichkeiten Sicher zu sein aber vieles kann ich nicht beeiflussen und da macht es keinen Unterschied ob ich mit 100 Ps oder mit 30 Ps unterwegs bin. Einen Unterschied macht das allerdings in dem Moment wenn ich mich beim Überholen etwas verschätzt habe. Bei 30 Ps habe ich dann nur noch die Option das meine Bremsen gut genug sind und bei 100 Ps kann ich durch mehr Gas und eventuell einen kleineren Gang auch noch was richten.
Gruß Locke und hoffentlich hören wir hier lange nichts mehr von irgendwelchen Unfällen mit Krankenhaus
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Re: Fahrberichte

#16 Beitrag von versysmuc » 2. Jul 2017 20:51

Ich war auch schon mehrfach im Krankenhaus (nicht Motorrad bedingt) und kann gerne auf Wiederholungen verzichten.
locke hat geschrieben: Einen Unterschied macht das allerdings in dem Moment wenn ich mich beim Überholen etwas verschätzt habe. Bei 30 Ps habe ich dann nur noch die Option das meine Bremsen gut genug sind und bei 100 Ps kann ich durch mehr Gas und eventuell einen kleineren Gang auch noch was richten.
Genau das meine ich mit Reisen statt Rasen. Bei vielen Reisen wird man ortsfremd sein und die Straße noch nie gefahren sein.
Ich habe in den z.B. in den letzten beiden Urlauben halb Australien umrundet bzw. fast ganz Neuseeland bereist.
Eine Notwendigkeit zum Überholen bestand fast nie, und wenn dann wartet man halt auf eine Gelegenheit mit genügend Platz.
Gruß
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blahwas
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Re: Fahrberichte

#17 Beitrag von blahwas » 2. Jul 2017 20:53

Der Thread heißt "Fahrberichte". Bitte wieder zum Thema kommen.

Beardfish
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Re: Fahrberichte

#18 Beitrag von Beardfish » 3. Jul 2017 19:15

Danke, Blahwas!

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Re: Fahrberichte

#19 Beitrag von kalleuslohmar » 29. Aug 2017 16:10

Hallo
Bin seit einer Woche stolzer Besitzer der Kleinen Versys X 300 :D
Farbe Grau ,mit Scott Kettenöler, Heizgriffen von Daytona ,Hauptständer , Original Topcase, Handschützern.
Ich denke mit dieser Ausstattung lässt es sich gut über den Winter kommen.
Gedacht war die kleine hauptsächlich für die Tägliche fahrt zur Arbeit ,(40Km) ganzjährig und alles was mann sonst halt so im Umland zu erledigen hat.
Nach jetzt 400km merke ich aber schon, die kann viel mehr :D
Für alles auf der Landstrasse völlig ausreichend, man kann endlich mal wieder Vollgas geben :top:
Verbrauch im moment 3,8 Liter, wird aber nach der Erstinspektion sicher noch etwas steigen. ;)
Der Motor ist eine Wucht, natürlich nicht im Sinne von Drehmoment, aber halt unheimlich elastisch und drehfreudig.
Hätte mir ja eigentlich lieber einen 1 Zylinder gewünscht, aber jetzt bin ich froh das dem nicht so ist.
Sitzposition, Armaturen(übrigens die selben wie bei der 650er Ninja),Handlichkeit, alles Perfekt :clap:
Über die Härte der Sitzbank lass ich mich mal in 2-3000Km aus :x ,aber das lässt sich ja ändern zur Not.
So das wars erstmal fürs erste, geh die Kleine jetzt putzen :D :)

Gruß
Kalle

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Re: Fahrberichte

#20 Beitrag von versysmuc » 1. Sep 2017 19:46

Danke für den Bericht
kalleuslohmar hat geschrieben: Sitzposition, Armaturen(übrigens die selben wie bei der 650er Ninja),Handlichkeit, alles Perfekt :clap:
in dem Zusammenhang wäre deine Körperlänge eine wertvolle Information.
Gruß
Richard

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