Reifenerfahrungen 1000er

Welche Marke? Touren- oder Sportreifen? Welcher passt optimal zur Kawasaki Versys 1000?
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stromer1960
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Re: Reifenerfahrungen 1000er

#101 Beitrag von stromer1960 » 28. Sep 2021 18:40

Ich werde bei Michelin anfragen, ob es Möglich ist eine Freigabe für den Reifen zu bekommen. Ich muss nur raussuchen, bei wem ich diese Anfrage stellen kann...
Carpe diem,
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RZP
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Re: Reifenerfahrungen 1000er

#102 Beitrag von RZP » 28. Sep 2021 19:11

Da bin ich gespannt. Wenn die Freigabe zurückgezogen wurde, kann es eigentlich nicht klappen. Aber schaut man sich das normalerweise nicht vor einer Montage an?
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stromer1960
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Re: Reifenerfahrungen 1000er

#103 Beitrag von stromer1960 » 28. Sep 2021 19:17

Ich werde das mit dem Anfragen für eine Reifenbindung sein lassen, denn soweit ich mich mittlerweile informiert habe und diese Sachlage in dem folgenden Link sehr gut beschrieben ist:
https://www.adac.de/-/media/pdf/motorra ... raeder.pdf - gilt bei unserer Versys 1000, wie für alle "Motorrädern, für die keine Reifenbindung besteht, dürfen alle UNECE-geprüften Reifen (mit e-Kennzeichnung) mit der vorgeschriebenen Dimension bzw. Spezifikationen gefahren werden". D.h., das ALLE Reifen der richtigen Größe, die eine e-Kennzeichnung auf dem Reifen haben, montiert werden können, ohne das irgendeine Bescheinigung mitgeführt werden muß.
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edieagle
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Re: Reifenerfahrungen 1000er

#104 Beitrag von edieagle » 28. Sep 2021 19:32

na herzlichen Glückwunsch, endlich verstanden, Bravo. Wie kann man sich selbst nur so madig machen und keiner Info Glauben schenken?

Die Hersteller haben die Freigaben zurückgezogen weil sie nicht mehr relevant sind (ok nicht alle)

Ändert aber nichts daran, dass für die Rennleitung nur noch die technischen Daten der Reifen relevant sind (sofern keine Marke und Typ im Brief eigetragen ist), also:

-- Dimensionen
-- Geschwandigkeitsindex
-- Lastindex

Damit sind alle Vorschriften erfüllt
1970 Hercules K 50; 1974 Yam RD 250; 1981 Maico MD 250; 1983 Kawa GPZ 1100; 1987 Yam FJ 1200; 1988 Yam SRX 6; 1991 Honda ST 1100; 1993 Honda ST 1100 ABS; 1999 Honda CBR 900; 2001 Honda GL 1800; 2005 Honda GL 1800; 2012 BMW K 1600 GTL; 2016 Triumph Tiger Explorer; 2018 Tiger 1200; 2021 Kawasaki Versys 1000 SE GT (Nautilus Hupe, H & B Bügel, Givi LED S 322, Regina HP-Kette)

Gruß aus Oberschwaben von Edi

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Re: Reifenerfahrungen 1000er

#105 Beitrag von stromer1960 » 28. Sep 2021 19:42

auch habe ich beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) folgende Veröffentlichung (https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artik ... aeder.html) gefunden, die den gleichen Sachbestand aus dem ADAC-Link bestätigt, oder umgekehrt :)

Bund und Länder haben in Bezug auf die Beurteilung von Rad-/Reifenkombinationen an Krafträdern die nachstehend beschriebene gemeinsame Vorgehensweise abgestimmt:

Die Bereifung wird im Rahmen der EU-Typgenehmigung von Krafträdern (Fahrzeugen der Klasse L) gemäß Anhang XV der delegierten Verordnung (EU) Nr. 3/2014 der Kommission vom 24. Oktober 2013 zur Ergänzung der Verordnung (EU) Nr. 168/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Anforderungen an die funktionale Sicherheit von Fahrzeugen für die Genehmigung von zwei- oder dreirädrigen und vierrädrigen Fahrzeugen bzw. Kapitel 1 Anhang III der vorangegangenen Richtlinie 97/24/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Juni 1997 über bestimmte Bauteile und Merkmale von zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen geprüft. Dabei wird überprüft, ob der Bereich, in dem sich die Rad-/Reifenkombination dreht, groß genug ist, dass bei Verwendung der größten zulässigen Reifen- und Felgenbreiten die Bewegung der Rad-/Reifenkombination im Rahmen der Höchst- und Mindestangaben des Fahrzeug- bzw. Reifenherstellers nicht behindert wird.
Fall 1: Fahrzeuge mit einer EU-Typgenehmigung

Bedingung ist, dass die Reifen über eine entsprechende Bauteilgenehmigung verfügen (UN-Regelung Nr. 75 bzw. früher 97/24/EG Kapitel 1) und das Fahrzeug ansonsten keine Veränderungen aufweist, welche Einfluss auf die Rad/Reifen-Eigenschaften bzw. ihren notwendigen Freiraum haben.
Fall 1a: Gleiche Reifengröße, anderer Reifenhersteller

In der Übereinstimmungsbescheinigung (engl. Certificate of Conformity, COC) bzw. in der Zulassungsbescheinigung (ZB) Teil I ist ein Reifen von Hersteller A eingetragen. Verwendet wird ein typgenehmigter Reifen des Herstellers B der gleichen Reifenbauart (*) mit gleicher Größenbezeichnung, alle übrigen Parameter z. B. Tragfähigkeitskennzahl, Geschwindigkeitskategorie sind gleich oder höherwertig.

Beurteilung:
Dies ist zulässig. Die Betriebserlaubnis des Kraftrads erlischt nicht.
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Re: Reifenerfahrungen 1000er

#106 Beitrag von stromer1960 » 28. Sep 2021 19:46

Hallo edieagle,

ich habe es verstanden :D
Mit den entsprechenden Zusatzinformationen / Bedingungen hast Du recht. Nur unter diesen Vorraussetzungen gilt eine Montage anderer Hersteller.
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Re: Reifenerfahrungen 1000er

#107 Beitrag von blahwas » 30. Sep 2021 09:22

edieagle hat geschrieben:
28. Sep 2021 19:32
na herzlichen Glückwunsch, endlich verstanden, Bravo. Wie kann man sich selbst nur so madig machen und keiner Info Glauben schenken?

Die Hersteller haben die Freigaben zurückgezogen weil sie nicht mehr relevant sind (ok nicht alle)

Ändert aber nichts daran, dass für die Rennleitung nur noch die technischen Daten der Reifen relevant sind (sofern keine Marke und Typ im Brief eigetragen ist), also:

-- Dimensionen
-- Geschwandigkeitsindex
-- Lastindex

Damit sind alle Vorschriften erfüllt
Bitte recht freundlich... ;)

Reifen-Hersteller/Typ im Schein darf man inzwischen auch ignorieren, wenn EU-Zulassung und DOT nach 2020. Siehe den BMVI-Link, Fall 1a.

Wie man es jetzt noch schafft, Reifen-Hersteller/Typ im Schein ganz loszuwerden, ohne beim TÜV eine Änderungsabnahme zu bezahlen und nochmal zum Amt zu rennen, das bleibt ein Geheimnis. Ich möchte nicht der Schweiz Polizei erklären, warum im Schein Dunlop steht, aber auch dem Reifen Continental - theoretisch. Praktisch wollte noch niemand im Ausland je meinen Führerschein oder Fahrzeugschein sehen.

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RZP
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Re: Reifenerfahrungen 1000er

#108 Beitrag von RZP » 30. Sep 2021 12:44

blahwas hat geschrieben:
30. Sep 2021 09:22
Wie man es jetzt noch schafft, Reifen-Hersteller/Typ im Schein ganz loszuwerden, ohne beim TÜV eine Änderungsabnahme zu bezahlen und nochmal zum Amt zu rennen, das bleibt ein Geheimnis.
In meinem Schein sehe ich nirgends einen Hersteller, nur die Reifengröße.
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Re: Reifenerfahrungen 1000er

#109 Beitrag von blahwas » 30. Sep 2021 17:16

Das ist eher ein Problem bei Baujahr vor 2018 bei den Versys.

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Re: Reifenerfahrungen 1000er

#110 Beitrag von beko » 30. Sep 2021 17:25

Ich habe bei meiner 15er die Reifenbindung austragen lassen. Der Prüfer konnte meiner Argumetation folgen. Ich musste aber mit zwei verschieden Prüfern reden. Ab Euro4 darf keine Reifenbindung mehr eingetragen sein.

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Re: Reifenerfahrungen 1000er

#111 Beitrag von edieagle » 30. Sep 2021 22:43

ich hatte bei den letzten Maschinen seit 10 Jahren keine Markenbindungen mehr im Brief stehen
1970 Hercules K 50; 1974 Yam RD 250; 1981 Maico MD 250; 1983 Kawa GPZ 1100; 1987 Yam FJ 1200; 1988 Yam SRX 6; 1991 Honda ST 1100; 1993 Honda ST 1100 ABS; 1999 Honda CBR 900; 2001 Honda GL 1800; 2005 Honda GL 1800; 2012 BMW K 1600 GTL; 2016 Triumph Tiger Explorer; 2018 Tiger 1200; 2021 Kawasaki Versys 1000 SE GT (Nautilus Hupe, H & B Bügel, Givi LED S 322, Regina HP-Kette)

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Re: Reifenerfahrungen 1000er

#112 Beitrag von januszm » 1. Okt 2021 07:03

blahwas hat geschrieben:
30. Sep 2021 17:16
Das ist eher ein Problem bei Baujahr vor 2018 bei den Versys.
also meine 2017 KV hat nur Größe und Traglast drin stehen, sonst nichts :-)

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Re: Reifenerfahrungen 1000er

#113 Beitrag von blahwas » 1. Okt 2021 09:18

Stimmt, 2017 war das erste Jahr ohne den Quatsch, dank Euro 4.

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