Leistungssteigerung Versys1000

Alles um Motor, Getriebe, Antrieb, Kabel, Elektrik und Leistung der Kawasaki Versys 1000
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locke

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Leistungssteigerung Versys1000

#1 Beitrag von locke » 9. Jan 2016 17:31

Hallo,
hat jemand erfahrung mit einer Leistungssteigerung (ca. 20 PS und 10 NM Drehmoment) und dem eintragen? TÜV abnahme?
Gruß Locke
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Zephyr_1100
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Re: Leistungssteigerung Versys1000

#2 Beitrag von Zephyr_1100 » 9. Jan 2016 19:28

Habe bis jetzt noch nichts darüber im Netz gelesen. Interesse hätte ich auch. :]
Gruß Gerd

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locke

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Re: Leistungssteigerung Versys1000

#3 Beitrag von locke » 9. Jan 2016 20:05

Zephyr_1100 hat geschrieben:Habe bis jetzt noch nichts darüber im Netz gelesen. Interesse hätte ich auch. :]
Hi,
gelesen habe ich hier davon Tunnig Kit
Da bei meiner jetzt eh die Inspektion mit Ventilen und Zündkerzen dran ist werde ich das wohl machen.
Die Frage ist nur was muss ich eintragen?

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Re: Leistungssteigerung Versys1000

#4 Beitrag von awv99 » 9. Jan 2016 20:11

ohne dass ich jetzt Erfahrungen damit speziell mit der Kiloversys habe,

würde ich sagen :

Vergiss es .... :dizzy:


1.) sind Leistungssteigerungen im Bereich von 15 bis 20 %
entweder extrem aufwänding und damit auch extrem teuer
oder
im Bereich der Fabel anzusiedeln... ;)

2.)
entweder homogene Drehmomentabgabe und Kraft im fahrwichtigem Bereich
(im Falle der Kiloversys also im Bereich der mittleren Drehzahlen)
oder
auf Kosten derselben spitzere Leistungskurve mit eine paar PS Zugewinn im oberen Bereich.
Beides schliesst sich in der Regel aus.
Es sei denn der Motor ist von Haus aus zugestopft/gedrosselt

Schau mal auf den Seiten von Mende (powerd by Mende), Höly Kawasaki und LKM
und
beherzige dabei immer den alten Spruch der Statisker: "Glaube nur der Grafik/Statsitik die Du selber erstellt hast ..." ;)
und
überlege was Du mit der dicken Kiloverys eigentlich machen willst...
Sie wird ganz bestimmt niemals ein
-ein Autobahnbrenner werden
noch
-auf einer Rennstrecke jemals einen Blumentopf gewinnen....

Ich denke am effektivsten im Sinne von Fahrspass
würden sich ein paar Kilo-Euro in der Verbesserung des Fahrwerks versenken lassen....


Für Mehr-Leistungshungrige wird es bestimmt das preiswerteste und effektivste sein
sich einfach ein anderes Moped zu kaufen .... :-)
(BMW XR, Ducati Multistrada, KTM 1190 , etc...)


Aber das alles sind natürlich nur meine Gedanken zum Thema,
die absolut keinen Anspruch auf Realität erheben ....... :)

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Re: Leistungssteigerung Versys1000

#5 Beitrag von locke » 9. Jan 2016 21:09

Ob das Sinn macht wollte ich eigentlich nicht besprechen. Mir geht es nur darum ob ich das zwingend eintragen lassen muss.
Gibt es Toleranzen? In den Papieren steht 118 PS, wenn 125 PS da wären läuft das sicher als Toleranz. Aber wie weit geht das.
gruß Locke
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Re: Leistungssteigerung Versys1000

#6 Beitrag von awv99 » 9. Jan 2016 21:24

Du bekommst das nicht eingetragen....
Abgasgutachten, Fahrversuche, usw...


Sorry, ich bin etwas vom Thema abgewichen..

Ich wollte nicht den Sinn oder Unsinn Deiner Frage kommentieren....
Sondern sagen,
dass ich eine reale Leistungssteigerung von 15 bis 20 % (in welchem Bereich ? Spitzenleistung bei 9.000 rpm , oder druckvolle Mitte bei 6.000 rpm)
bei der braven Kiloversys für einen überschaubaren Betrag
für sehr unrealistisch halte.

Aber jeder wie mag und Geld hat ...

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Re: Leistungssteigerung Versys1000

#7 Beitrag von snap-on » 10. Jan 2016 08:15

Es gibt keine Toleranz.

Die Serienmodelle streuen ein wenig nach unten und oben, das ist dem Gesetzgeber egal.

Aber jede technische Änderung die Drehmoment und Leistung verändert oder nur verändern könnte ist abgasrelevant und eintragungspflichtig oder muss wie z.B. ein Auspuff eine ABE haben.

Die Erfüllung der Abgasvorschriften ist übrigens nicht die Schnorchel hinten rein Prüfung bei der AU, die ist nur eine vergleichende Messung mit der man feststellt, ob alle Komponenten richtig arbeiten.

Die Abgsprüfung nach Tuningmaßnahmen erfolgt auf dem Rollenprüfstand nach genormeten Fahrzyklus im Labor und kostet jenseits der 1000.-Ocken.

Mit einem Powercommander etc. wird das Fzg. die nicht mehr bestehen.

Um es unmißverständlich auszudrücken:
Selbst wenn man rückwärts tunt und das Fahrzeug danach 5 PS weniger hat, ist jede Änderung abnahmepflichtig, andernfalls erlischt die BE.

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Re: Leistungssteigerung Versys1000

#8 Beitrag von snap-on » 10. Jan 2016 08:37

Ich sehe nur wenig praktikable Möglichkeiten.

Das eine ist, die Übersetzung zu kürzen. Das bringt einen Anstieg der Zugkraft am Hinterrad bei der jeweiligen Geschwindigkeit.
Da damit die Drehzahl bei der jew. Geschwindigkeit steigt, ist auch das grundsätzlich eintragungspflichtig, da es das Abgasverhalten bei den jeweiligen Geschwindigkeiten im Prüfzyklus auf der Rolle ändert
Das ist zum einen im Fahrbetrieb sehr viel spürbarer, als mancher glaubt, zum andern in gewissen Grenzen eintragungsfähig.
Bei meiner Voxan z.B. ist es eingetragen.
Es wäre auch ein ww.-Vermerk für wahlweise möglich, z.B. für die lange Urlaubstour die Originale verwenden.

Ob das nach aktuellen Richtlinien noch ohne weiteres eintragungsfähig ist, der Rahmen war früher 8%, erfährst du bei deinem TÜV.


Die andere Möglichkeit wäre evtl. eine junge Z1000 auszubeinen und ALLES, vom Motor über die kpl. Gemischaufbereitung bis zum Steuergerät in eine Versys zu transplantieren. Auspuff, Übersetzung etc., eben alles.
Wenn das ganze Ensemble, das in der Z1000 ja die Abgasvorschriften erfüllt, in der Versys ist, sollte ja auch die die Abgasvorschriften erfüllen.
Dann musst du allerdings noch einen Prüfer finden, der das Fahrverhalten deiner Versys mit der erhöhten Leistung bis zur Endgeschwindigkeit austestet.
Wenn es blöd läuft, besteht er darauf, dass du dafür eine Rennstrecke mietest, kein TÜVler muss auf einer überfüllten Autobahn Probefahrten mit 250km/h machen.
Ein Freund von den Blaukitteln hat solche Einzelabnahmen auf Rennstrecken schon gemacht.
Die Kosten treiben einem natürlich das Wasser in die Augen.
Aber wenn's so wichtig ist?

Die dritte Möglichkeit ist, sich einem Tuner anzuvertrauen.
Ob der allerdings liefert, was er verspricht, weiß man vorher nicht.
Und auch nachher nicht so leicht, denn Leistungsmessungen sind leicht manipulierbar.
Da ändert man paar Parameter und man hat das Ergebnis, das der Kunde schwarz auf weiß haben möchte :-)
Zuletzt geändert von snap-on am 10. Jan 2016 09:16, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Leistungssteigerung Versys1000

#9 Beitrag von snap-on » 10. Jan 2016 09:02

Meine persönliche Tuning-Erfahrung:
Meine AT habe ich um knapp 25% in der Leistung gesteigert, der elastische Bereich, also der Abstand der Drehzahlen von max. Drehmoment und maximaler Leistung, wuchs von 1100 auf 3300 U/min.
Die ging richtig gut.
Anfängerglück und gute Voraussetzungen, sprich ab Werk extrem schlecht gemachte Köpfe, da konnte man mit dem Fräser nichts falsch machen.
Bei einem modernen Motor ist das nicht so.

Ich halte von Leistungssteigerungen nichts, fast immer hat man danach Dellen in der Drehmomentkurve oder andere Nachteile.
In der Regel ist es auch immer billiger, ein anderes Fzg. mit der gewünschten Leistung zu kaufen.

Von was ich sehr viel halte ist Gewichtstuning.
Denn das merkt man immer, bei jeder Bremsung, beim Handling, beim Beschleunigen, beim Durchzug.
Die AT habe ich damals um 13 Kilo abgespeckt.
Bei einem Eisenhaufen wie der Versys sollten 20 bis 30 Kilo im Bereich des Möglichen sein.
Und dann ist so ein Fahrzeug nicht mehr wiederzuerkennen, vor allem, wenn man leichtere Räder einbaut.
Die haben einen enormen Einfluss auf's Handling.
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Re: Leistungssteigerung Versys1000

#10 Beitrag von snap-on » 10. Jan 2016 10:09

in Post #8 ist etwas mißverständlich: Bis 8% Änderung des Übersetzungsverhältnisses war es immer auch OHNE Abgasgutachten eintragungsfähig.

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Re: Leistungssteigerung Versys1000

#11 Beitrag von Pumaonice » 10. Jan 2016 10:23

Zur Leistungsteigerung kann ich dir vielleicht helfen. Habe jahre lang eine z1000 gehabt darunter auch eine höly Zett die das volle Programm bekommen hat. Da das der selbe Motor ist kann ich mir vorstellen das ähnliche Ergebnisse auch bei der 1000Versys zu erwarten sind.

Die meiste Leistungen frisst der Mittelschalldämpfer. Eine komplette Anlage von Akrapovic bringt stolze 15Ps (wurde mehrfach bestätigen von vielen Usern im Z1000 Forum die auf dem Prüfstand waren).Mit Luftfilter und einem Power Commander kann man das ganze zirca auf 20Ps auf die Spitze treiben. Meine Zett (2011)hatte auf dem Prüfstend 158Ps an der Kupplung. Willst du noch mehr Leistung müsstest du den Motor zerlegen und überarbeiten lassen. Der Höly macht auch solche arbeiten. Ein bekannter von mir hat diesen Schritt gewagt und darf sich jetzt über eine z1000 freuen die 172Ps an der Kupplung hat (diese stand auch schon auf der intermot und es gab sogar testberichte darüber in Zeitschriften). Denke mit einer Komplett anlage kannst du am schnellsten und am billigsten mal ein paar gute PS raushohlen allerdings ist schon dieser umbau illegal und nicht in der stvo erlaubt ;)

Die komplett anlage kann man sich sogar eintragen lassen beim höly. Das ist aber auch nur ein Dokument mit dem man mal bei einer Kontrolle was vorzuweisen hat mehr aber auch nicht. Illegal bleibt es und wenn man an den falschen Beamten kommt hat man genau die selben strafen zuerwarten wie als hätte man es nicht eingetragen

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Zuletzt geändert von Pumaonice am 10. Jan 2016 10:29, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Leistungssteigerung Versys1000

#12 Beitrag von snap-on » 10. Jan 2016 15:22

Bei dubiosen Einträgen wie dem vom Pumaonice angesprochen, muss man sich eines klar machen:

Man kann, wie er schreibt, sich nicht darauf berufen.
Er ist schlicht ungültig und schützt nicht vor Strafe.

Unangenehmer ist aber, dass die Staatsmacht so ein Fahrzeug auch als Beweismittel beschlagnahmen kann, wenn sie dem Prüfer an den Karren fahren möchte.
Fällt der Prüfer unangenehm auf und man rollt seine Arbeit auf, kann das für den Besitzer blöd werden, dann muss er evtl. mal auf sein Fahrzeug verzichten.

Da der Prüfer sog. hoheitliche Aufgaben erfüllt, ist eine Falschbegutachtung nichts, was die zuständigen Stellen auf die leichte Schulter nehmen, weder die Prüforganisation selbst, noch die Staatmacht.
Der Fahrzeugbesitzer kann sich in der Regel auf Unwissenheit rausreden.
Nur das Fzg. ist halt ggfs. Beweismittel.

Und ja, das ist nicht nur theoretisch so, ein Freund musste schon ein Rudel sichergestellte Moppeds als Gutachter über Falschgutachten anschauen.


Ob man die möglichen Ergebnisse von der Z auf die Versys übertragen kann, ist keinesfalls sicher.
Ist ein Motor mit zahmen Steuerzeiten auf mehr Durchzug getrimmt, helfen auch freie Atemwege nur wenig.
Zuletzt geändert von snap-on am 10. Jan 2016 15:28, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Leistungssteigerung Versys1000

#13 Beitrag von Pumaonice » 10. Jan 2016 15:35

Stimmt bei einer kontrolle kann es passieren das man das mopped stehen lassen muss. Auch ob man das von der zett auf die versys übernehmen kann bzw ob man solche Ergebnisse erziehlt ist ein kleines "experiment" ;)

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Re: Leistungssteigerung Versys1000

#14 Beitrag von snap-on » 10. Jan 2016 15:54

Stehen lassen muss man das Fahrzeug hier eigentlich nicht. Aber in der Praxis eben doch, weil die illegalen Auspuffe sichergestellt und vor Ort abgebaut werden und kaum jemand einen Ersatztopf dabei hat :-)
Aber das ist der Weg bei lauten Puffen ohne e-Nummer.

Wird aber einer mißtrauisch und will dem eintragenden Prüfer an den Karren fahren, ist das ganze Fahrzeug weg, incl. Abschleppdienst am So., Verwahrstelle etc.
Und die Beweissicherung kann dann auch etwas dauern.
Das geht dann richtig ins Geld.

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Re: Leistungssteigerung Versys1000

#15 Beitrag von Pitimsch » 10. Jan 2016 16:10

Das geht nicht nur ins Geld, die Saison kann man dann auch abharken. :x
Die Bürokratiemühlen mahlen ja nicht so schnell.

Ich denke, das man sich das in der heutigen Zeit gut überlegen muss, zumal die Prüforganisationen im Moment ja eh im Ruf stehen nicht den Vorschriften entsprechend ihre Arbeit durchgeführt zu haben.

Und ehrlich gesagt, ich vermisse bei meiner Versys keine Leistung obwohl ich von einer K1200R kam. Mir reicht das allemal um den Fahrspaß zu haben, den ich möchte.
Die Linke zum Gruß

Bernd

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Re: Leistungssteigerung Versys1000

#16 Beitrag von locke » 10. Jan 2016 16:24

Hi,
ich möchte hier noch kurz klarstellen das ich keine Experimente mit Auspuff und Zeugs machen will da ich laut eh nicht mag.
Hier mal ein Auszug von dem was von einem Tuner gemacht werden soll:

Zunächst zerlegen wir den Motor, vermessen alle relevanten Bauteile und reinigen das Triebwerk gründlich, wozu auch das Glasstrahlen der Ventile gehört. Anschließend erfolgt das Tuning von Meisterhand: Kanäle des Zylinderkopfs vergrößern, strömungsgünstig fräsen und glätten (Superflow-Bench-Tested); Brennräume modifizieren und alle vier Brennräume auf gleiches Maß auslitern; Ventilsitze von innen weiter nach außen drehen und auf exakte Sitzbreite fräsen; Spaltmaße zwischen den Kolbenböden und Brennräumen ändern, Zylinderkopf komplettieren, erneut exakt auslitern und die Verdichtung minimal erhöhen; Steuerzeiten der Nockenwellen auf größere Ventilüberschneidung einstellen und Ventilspiele präzise auf Maß ändern. Es folgen Einstellarbeiten an der Einspritzanlage, der Airbox und der Zündung. Nach der Fertigstellung des Motors führen wir eine komplette Inspektion am Motorrad und eine weitere Leistungsmessung durch.

Mir geht es eigentlich nicht darum 20 PS mehr zu haben aber ich hätte gern 10 bis 15 Nm Drehmoment mehr. Ich denke ich werde dem Tuner ein bisschen genauer ausfragen wie weit das alles eingetragen und abgenommen wird.

Gruß Locke
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Re: Leistungssteigerung Versys1000

#17 Beitrag von je0605 » 10. Jan 2016 16:39

Tut mir leid, aber......da kommt ein anderes Ritzel drauf, macht gefühlt 30-40 PS, kostet 190€. Und von den gesparten 2300€ fahre ich dreimal mal in den Urlaub in die Alpen und verblase die Jughurtbecher!
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Re: Leistungssteigerung Versys1000

#18 Beitrag von freyk » 10. Jan 2016 16:46

snap-on hat geschrieben: Von was ich sehr viel halte ist Gewichtstuning.
Denn das merkt man immer, bei jeder Bremsung, beim Handling, beim Beschleunigen, beim Durchzug.
Die AT habe ich damals um 13 Kilo abgespeckt.
Bei einem Eisenhaufen wie der Versys sollten 20 bis 30 Kilo im Bereich des Möglichen sein.
Und dann ist so ein Fahrzeug nicht mehr wiederzuerkennen, vor allem, wenn man leichtere Räder einbaut.
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Ja, das mach ich auch jetzt....
Habe mich Anfang des Jahres mal wieder auf die Waage gestellt. Was soll ich sagen :shocked: :shocked: :shocked: :shocked: :shocked:
Ich plane bis Ende Mai ca. 20 bis 25 kg.
Und das ist richtig preiswert !!

Gruß KH
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Re: Leistungssteigerung Versys1000

#19 Beitrag von Pumaonice » 10. Jan 2016 17:55

20 ps sind schon eine rieeesen Hausnummer. Um echtr 20ps rauszuhohlen muss man wirklich viel investieren.

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Re: Leistungssteigerung Versys1000

#20 Beitrag von awv99 » 10. Jan 2016 18:52

Pumaonice hat geschrieben:20 ps sind schon eine rieeesen Hausnummer. Um echtr 20ps rauszuhohlen muss man wirklich viel investieren.

Gesendet von meinem SM-G850F mit Tapatalk
sehe ich genauso .

Ausserdem wird man dabei nicht um eine Abstimmung
mit anderem Auspuff, geänderter Airbox und anderem Luftfilter
herumkommen...

Wobei das auch eigentlich immer
das erste ist,
und meist auch sinnvollste, da dabei nicht in die Hardware des Motors eingegriffen wird.

;) Aber ich glaube der Threadersteller
möchte diese Dinge nicht hören.... ;)

Ich bin gespannt auf den Bericht des Te
über LKM ... :)

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