Einstellung Kettendurchhang ist ein mühseliges Geschäft

Einstellungen und Wartung für das Originalfahrwerk der Kawasaki Versys 1000
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lars0404

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Re: Einstellung Kettendurchhang ist ein mühseliges Geschäft

#41 Beitrag von lars0404 » 1. Mär 2020 13:27

Hallo kautabbak,
nein. Mein Drehmomnet kann 220NM Mutter wollte 260 NM also haben 40 NM gefehlt. 2 X 130 hätte man machen können. Ich bohre ja auch 2X 4mm wenn ich keinen 8 er Bohrer habe. :pfeif:

Tornanti
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Re: Einstellung Kettendurchhang ist ein mühseliges Geschäft

#42 Beitrag von Tornanti » 1. Mär 2020 17:31

tanni60 hat geschrieben:
25. Feb 2020 22:20
Ich hab lieber etwas mehr wie zu wenig Spannung an der Kette.
Wenn ich sehe, was die Moto Crosser Durchhang haben, so schlimm kann das nicht sein.
Kennt jemand einen, dem schon mal die Kette runter gesprungen wäre ?

Ich vermute, Du meinst Kettendurchhang, nicht Spannung. Sonst macht Deine Aussage keinen Sinn.

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Re: Einstellung Kettendurchhang ist ein mühseliges Geschäft

#43 Beitrag von Tornanti » 1. Mär 2020 17:35

lars0404 hat geschrieben:
1. Mär 2020 13:27
Hallo kautabbak,
nein. Mein Drehmomnet kann 220NM Mutter wollte 260 NM also haben 40 NM gefehlt. 2 X 130 hätte man machen können. Ich bohre ja auch 2X 4mm wenn ich keinen 8 er Bohrer habe. :pfeif:
Laut Benutzerhandbuch und Reparaturanleitung wird die Achsmutter mit 110Nm angezogen und dann noch maximal 30° weitergedreht, damit der Splint durchs Loch passt. Wie kommt Ihr auf Werte >200Nm? Das schädigt auf Dauer das Gewinde und die Achse, im schlimmsten Falle auch die Radlager.

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Re: Einstellung Kettendurchhang ist ein mühseliges Geschäft

#44 Beitrag von JanL » 1. Mär 2020 17:40

kautabbak hat geschrieben:
1. Mär 2020 12:58
JanL hat geschrieben:
1. Mär 2020 12:42
Im Zweifelsfall die Markierungen an der Hinterachse nutzen.
Bitte nicht, die sind nix.
lars0404 hat geschrieben:
1. Mär 2020 11:57
Drehmment zum Fest machen 40NM mehr als mein Drehmonentschlüssel kann. Also erst mal 220NM und dann 90Grad weiter gedreht.
Da fehlt sicher die Null: 400NM.
Wenn du schon 220NM dran hattest, hättest du doch nur nochmal mit 180NM nachknacken müssen. :pfeif:
Ich denke bei nur 10% aller Motorräder stimmen die Markierungen. Nur Unterwegs nach einem Reifenwechsel oder sonstige Eventualitäten kann man sich danach richten und bis zur nächsten Werkstatt fahren. Eine vernünftige Einstellung brauch schon einen Laser oder ein Richtscheit. Vor gut 20 Jahren habe ich einmal in einer Werkstatt einen Rollenprüfstand gesehen, mit dem die Spur eingestellt wurde. Vorn wurde das Bike irgendwie eingehangen und hinten die Spur anhand einer Markierung auf der Rolle eingestellt.
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Re: Einstellung Kettendurchhang ist ein mühseliges Geschäft

#45 Beitrag von Mainzer » 1. Mär 2020 17:56

Tornanti hat geschrieben:
1. Mär 2020 17:35
lars0404 hat geschrieben:
1. Mär 2020 13:27
Hallo kautabbak,
nein. Mein Drehmomnet kann 220NM Mutter wollte 260 NM also haben 40 NM gefehlt. 2 X 130 hätte man machen können. Ich bohre ja auch 2X 4mm wenn ich keinen 8 er Bohrer habe. :pfeif:
Laut Benutzerhandbuch und Reparaturanleitung wird die Achsmutter mit 110Nm angezogen und dann noch maximal 30° weitergedreht, damit der Splint durchs Loch passt. Wie kommt Ihr auf Werte >200Nm? Das schädigt auf Dauer das Gewinde und die Achse, im schlimmsten Falle auch die Radlager.
Hallo Tornanti.....wenn du den Post vom Lars richtig gelesen hättest wüsstets du das es nicht um die Achsmutter der Versys ging.... ;)... :guckstduhier:
lars0404 hat geschrieben:
1. Mär 2020 11:57
Ich habe am Wohnwagen dei Bremstromme abgebaut 36er Nuß nötig. Drehmment zum Fest machen 40NM mehr als mein Drehmonentschlüssel kann. Also erst mal 220NM und dann 90Grad weiter gedreht.
Mich stellt sich grad die Frage, warum man so einen Aufwand machen muss wegen so ein bisschen Kette spannen... :dizzy:....Sorgen kann man haben..... :pfeif:
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Re: Einstellung Kettendurchhang ist ein mühseliges Geschäft

#46 Beitrag von kautabbak » 1. Mär 2020 19:36

Mainzer hat geschrieben:
1. Mär 2020 17:56
Mich stellt sich grad die Frage, warum man so einen Aufwand machen muss wegen so ein bisschen Kette spannen... :dizzy:....Sorgen kann man haben..... :pfeif:
Wieso denn nur ein bisschen Kette spannen?
Ich Spanne immer die ganze Kette wenn ich einmal dran bin, sonst müsste ich ja noch öfter ran... :pfeif:
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Re: Einstellung Kettendurchhang ist ein mühseliges Geschäft

#47 Beitrag von blahwas » 2. Mär 2020 09:35

JanL hat geschrieben:
1. Mär 2020 17:40
Ich denke bei nur 10% aller Motorräder stimmen die Markierungen. Nur Unterwegs nach einem Reifenwechsel oder sonstige Eventualitäten kann man sich danach richten und bis zur nächsten Werkstatt fahren. Eine vernünftige Einstellung brauch schon einen Laser oder ein Richtscheit. Vor gut 20 Jahren habe ich einmal in einer Werkstatt einen Rollenprüfstand gesehen, mit dem die Spur eingestellt wurde. Vorn wurde das Bike irgendwie eingehangen und hinten die Spur anhand einer Markierung auf der Rolle eingestellt.
Ich habe die Ausrichtung noch nie mit irgendwas außer "Augenmaß" kontrolliert. Und beim Reifenwechsel spanne ich die Kette auch nicht. Sobald die Achse raus ist, kann man die Platten, die sie halten, nach außen an den Einstellschrauben vorbei drücken, dann ist die Spannung aus der Kette raus, und man kann sie vom Kettenrand heben. So hat man vor und nach dem Reifenwechsel die gleiche Kettenspannung.

Natürlich bietet es sich an, das bei der Gelegenheit gleich mal zu kontrollieren, man muss es aber nicht. Eine Kette, die sich regelmäßig längt, so dass man sie öfters als alle 2000 km spannen muss, ist in meinen Augen kaputt.

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Re: Einstellung Kettendurchhang ist ein mühseliges Geschäft

#48 Beitrag von gery_35 » 2. Mär 2020 10:27

Auch die billig kettensätze längen sich sehr schnell
Wenn ich rechts drehe, wird die landschaft schneller

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Re: Einstellung Kettendurchhang ist ein mühseliges Geschäft

#49 Beitrag von Tornanti » 15. Mär 2020 15:26

Nachdem ich den Kettendurchhang exakt nach Kawa-Anleitung ("auf dem Seitenständer stehend 25-35mm") bei Federvorspannung Standard (2 Klicks) eingestellt habe, ist mir auf einer Probefahrt von 150km auf meiner Hausstrecke aufgefallen, dass der Benzinverbrauch signifikant von 5,3l auf 5,1l gesunken ist. Da war die Kette von der Werkstatt wohl zu stramm eingestellt gewesen (27mm Durchhang auf dem Haupständer stehend!). Ich hoffe, die Kette und die Lager haben keinen Schaden genommen.
Bei dem jetzt eingestellten Kettendurchhang ergibt sich ein Durchhang von 10-15mm, wenn ich draufsitze. Und da ist die Motorachse, das Schwingenlager und die Hinterradachse noch nicht auf einer Linie. Wird also beim Einfedern noch weniger Durchhang werden.
Laßt Euch nicht von dem großen Durchhang irritieren, der sich bei korrekter Einstellung "auf dem Hauptständer stehend" ergibt. Übrigens ist jetzt mit der korrekten Einstellung des Durchhangs auch das Schnarren weg, was ich bei Schrittgeschwindigkeit aus dem Bereich der vorderen Schwinge immer gehört habe. Da ist vermutlich immer die stramme Kette über die Kettenführungsschiene aus Plastik drübergerubbelt.

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Re: Einstellung Kettendurchhang ist ein mühseliges Geschäft

#50 Beitrag von kautabbak » 15. Mär 2020 17:31

Tornanti hat geschrieben:
15. Mär 2020 15:26
Laßt Euch nicht von dem großen Durchhang irritieren, der sich bei korrekter Einstellung "auf dem Hauptständer stehend" ergibt.
Wieviel Durchhang hast du denn aufm Hauptständer nach Kawa Muster?

Ist dein Getriebeproblem auch behoben bzw. hat sich was verändert?
Besten Gruß
David


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Re: Einstellung Kettendurchhang ist ein mühseliges Geschäft

#51 Beitrag von andre » 15. Mär 2020 17:49

@Tornanti

Ich ziehe wirklich den Hut vor deiner Akribie! Einen signifikant gesunkenen Benzinverbrauch von 0,2 Liter würde ich, wenn ich ihn bemerken würde, Aufmerksamkeit schenken würde, auf alles mögliche zurückführen, nur nicht auf eine anders gespannte Kette.
...die einen kennen mich, die anderen können mich...

aktuelles Motorrad:
Kawasaki Z1000SX und Yamaha XJ600S Diversion
davor unter anderem drei Kawasaki Versys 650, insgesamt über 70 TKM Versys gefahren


Gesamt gefahren mit allen Motorrädern über 250 TKM...

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Re: Einstellung Kettendurchhang ist ein mühseliges Geschäft

#52 Beitrag von Tornanti » 15. Mär 2020 19:37

kautabbak hat geschrieben:
15. Mär 2020 17:31
Tornanti hat geschrieben:
15. Mär 2020 15:26
Laßt Euch nicht von dem großen Durchhang irritieren, der sich bei korrekter Einstellung "auf dem Hauptständer stehend" ergibt.
Wieviel Durchhang hast du denn aufm Hauptständer nach Kawa Muster?

Ist dein Getriebeproblem auch behoben bzw. hat sich was verändert?
Ich glaube, die Kette ließ sich bis an die Unterseite der Schwinge (die Plastikkettenführung) anheben. Das ist mir ein wenig unheimlig. Wenn man mit dem Motorrad über eine starke Unebenheit fährt und dabei das Hinterrad voll ausfedert, könnte die Kette dann auch an dem Plastikteil anschlagen. Aber der Hauptzweck der Platikschiene ist ja wohl gerade der Schutz der Schwinge. Ich werde den Durchhang auf dem Hauptständer stehend in den nächsten Tagen mal nachmessen. Lastwechselreaktionen sind mir übrigens nicht aufgefallen.
Das Problem mit dem Leerlauf finden bei kaltem Motor hat sich nicht geändert. Ich sehe da auch keinen technischen Zusammenhang zum Durchhang der Kette.

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Re: Einstellung Kettendurchhang ist ein mühseliges Geschäft

#53 Beitrag von Tornanti » 15. Mär 2020 19:42

andre hat geschrieben:
15. Mär 2020 17:49
@Tornanti

Ich ziehe wirklich den Hut vor deiner Akribie! Einen signifikant gesunkenen Benzinverbrauch von 0,2 Liter würde ich, wenn ich ihn bemerken würde, Aufmerksamkeit schenken würde, auf alles mögliche zurückführen, nur nicht auf eine anders gespannte Kette.
Die einen nennen es akribisch, die anderen pingelig oder pedantisch. Egal. Ich werde das mit dem Spritverbrauch weiter beobachten. Da ich bisher immer 5.3l verbraucht habe, hatte ich nur die neu justierte Kette als Erklärung parat. Aber vielleicht hat ja auch meine Sozia über den Winter 10kg abgenommen :-).
Hier ein Artikel, der auch den Zusammenhang zwischen Spritverbrauch und Kettenspannung thematisiert: https://www.motorradonline.de/typen/6-m ... en-hinweg/

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Re: Einstellung Kettendurchhang ist ein mühseliges Geschäft

#54 Beitrag von Tornanti » 22. Mär 2020 15:00

kautabbak hat geschrieben:
15. Mär 2020 17:31
Tornanti hat geschrieben:
15. Mär 2020 15:26
Laßt Euch nicht von dem großen Durchhang irritieren, der sich bei korrekter Einstellung "auf dem Hauptständer stehend" ergibt.
Wieviel Durchhang hast du denn aufm Hauptständer nach Kawa Muster?

Ist dein Getriebeproblem auch behoben bzw. hat sich was verändert?
Ca. 45mm Durchhang auf dem Haupständer stehend.
Da ich wegen der Ausgangsbeschränkungen jetzt mehr vor dem PC als auf dem Motorrad sitze, hier mal meine detailierte CAD-Analyse.
Dateianhänge
Analyse Kettendurchhang.pdf
(1.31 MiB) 46-mal heruntergeladen

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Re: Einstellung Kettendurchhang ist ein mühseliges Geschäft

#55 Beitrag von hhmv » 22. Mär 2020 17:17

Vergangenes Jahr im Oktober habe das Kettenkid von Detlef in einer freien Werkstatt wechseln lassen. Der Chef hat mir erzählt, daß sie den Durchhang, wenn die drei Punkte eine Linie bilden, auf 20mm einstellen. Auf dem Haupständer habe ich dann 47mm gemessen.
Dann kommt das ja so ungefähr hin.
Gruß, Jörg


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Re: Einstellung Kettendurchhang ist ein mühseliges Geschäft

#56 Beitrag von Tornanti » 22. Mär 2020 18:00

Ist es nicht genial, wenn Theorie, Praxis und die Erfahrung anderer Biker zusammenpassen? Bin mal gespannt, ob es ein Feedback aus Japan gibt. Ich hoffe, dass kein Ingenieur Harakiri machen muss.
Die Korrektur der Bedienungsanleitung würde schon reichen. Und dass Kawasaki bei Lager-/Kettenschäden wegen der falschen Angaben die Haftung übernimmt. Meine 1. Werkstatt scheint sich sklavisch an die Kawasaki-Vorgaben gehalten zu haben. Die 2. hat es besser gemacht. Ich kann nur hoffen, dass damals nichts Schaden genommen hat und langfristig zu Problemen führt.

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