Lenkkopflager nachstellen...

Einstellungen und Wartung für das Originalfahrwerk der Kawasaki Versys 1000
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januszm
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Lenkkopflager nachstellen...

#1 Beitrag von januszm » 31. Okt 2021 19:34

ich habe nähmlich festgestellt das sich der lenker extrem leicht nach links/rechts drehen lässt, auf Seitenständer, auf dem Hauptständer noch leichter.
Ein Rastpunkt kann ich nicht feststellen.
Das hatte bisher bei keinem Motorrad.

Jetzt die FRage, kann man das einstellen?
Hat die KV Kegellager?

Janusz

Tornanti
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Re: Lenkkopflager nachstellen...

#2 Beitrag von Tornanti » 31. Okt 2021 19:37

Nach meiner Kenntnis nur Kugellager.
Bisherige Motorräder: Simson S50, Simson S51, MZ ES 250, MZ ETZ 250, Yamaha XJ900S 1998-2018 (112.000km)

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Re: Lenkkopflager nachstellen...

#3 Beitrag von Grautier » 31. Okt 2021 20:13

Hallo Janusz,
danke für Deinen Bild-Beitrag im CB - Forum!
Zu dem Lenkkopflager: ich lese hier ja schon ein zeilang mit und meine
gelesen zu haben, dass die Verys ein Kugellager hat. Umrüstung auf Kegellager
nimmt wohl Emil Schwarz bei Bedarf vor.
Gegenüber der CB 1300 habe ich auch das Gefühl, dass sich der Lenker bei der Versys deutlich
leichter bewegen lässt.
Gruss:
Jörg

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Re: Lenkkopflager nachstellen...

#4 Beitrag von SiRoBo » 31. Okt 2021 20:31

Solange kein Spiel vorhanden ist, ist ein leichtgängiger Lenker doch perfekt. Zu viel Vorspannung macht nur die Lager kaputt und sorgt für Reibung, die die Fahrdynamik negativ beeinflusst. Vor allem langsames Rollen ist dann irgendwann nur nur noch spaßlos möglich.

Hast Du Pendelneigung? Also nicht das harmlose Lenkerflattern, sondern das eklige Zeug, was den Bock zum Rodeoritt veranlasst bei hohen Geschwindigkeiten? Oder anders gefragt: Welches Problem hast Du mit einem leichtgängigen Lenker? :-)
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Re: Lenkkopflager nachstellen...

#5 Beitrag von Kawafahrer1100 » 31. Okt 2021 20:35

Die KV hat Kugellager im Lenkkopf.
Ist doch gut wenn keine Rastmarken zu spüren sind.
Ich habe das mal umbauen lassen auf Kegelrollenlager.
Immer schön gummierte Seite nach unten

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Re: Lenkkopflager nachstellen...

#6 Beitrag von kautabbak » 31. Okt 2021 21:57

Bei deinen ca. 22tKm sollte nichts an den Lagern sein.

Grade das leichtgängige Verhalten ist doch eine der positiven Eigenschaften der KV
Besten Gruß
David


Et hätt noch emmer joot jejange.

Et situs vilate inis et avernit.

januszm
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Re: Lenkkopflager nachstellen...

#7 Beitrag von januszm » 1. Nov 2021 00:24

SiRoBo hat geschrieben:
31. Okt 2021 20:31
Solange kein Spiel vorhanden ist, ist ein leichtgängiger Lenker doch perfekt. Zu viel Vorspannung macht nur die Lager kaputt und sorgt für Reibung, die die Fahrdynamik negativ beeinflusst. Vor allem langsames Rollen ist dann irgendwann nur nur noch spaßlos möglich.

Hast Du Pendelneigung? Also nicht das harmlose Lenkerflattern, sondern das eklige Zeug, was den Bock zum Rodeoritt veranlasst bei hohen Geschwindigkeiten? Oder anders gefragt: Welches Problem hast Du mit einem leichtgängigen Lenker? :-)
Pendelneigung habe bisher nicht festestellen können, bin aber bisher nur max. 170kmh gefahren und da war alles ruhig.
Glaube nicht das ich jemals schneller fahren werde, ist nicht meine welt.

ich kann mir nur vorstellen das diese leichtgängingkeit pendeln einfacher machen könnte.
bisher bei mir alles im grünen Bereich.

januszm
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Re: Lenkkopflager nachstellen...

#8 Beitrag von januszm » 1. Nov 2021 00:30

Grautier hat geschrieben:
31. Okt 2021 20:13
Hallo Janusz,
danke für Deinen Bild-Beitrag im CB - Forum!
Zu dem Lenkkopflager: ich lese hier ja schon ein zeilang mit und meine
gelesen zu haben, dass die Verys ein Kugellager hat. Umrüstung auf Kegellager
nimmt wohl Emil Schwarz bei Bedarf vor.
Gegenüber der CB 1300 habe ich auch das Gefühl, dass sich der Lenker bei der Versys deutlich
leichter bewegen lässt.
Gruss:
Jörg
bist du in dem Fall auch im CB1300 forum :-)
Die Versys ist ein klasse Motorrad, vor allem wegen dem tollem 4-Zylinder Motor :-)

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Re: Lenkkopflager nachstellen...

#9 Beitrag von Lille » 3. Nov 2021 12:24

Lenkkopflager einstellen bzw. die Einstellung zu prüfen, macht nur Sinn, wenn es ausgetauscht würde.
Dann sollte man es nach 1000km nochmal checken.

Vorne aufbocken, Vorderrad raus. und dann GEFÜHLVOLL ;) an den Gabelbeinen wackeln. Und dann eben beobachten. ob irgendwo Spiel drin ist.

Bei einem Serien-LKL würde ich laaange Zeit gar nichts machen. Bis eben der TÜV irgendwann sagt: "Austauschen!" :]

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Re: Lenkkopflager nachstellen...

#10 Beitrag von Roxin » 3. Nov 2021 12:33

Zwischenfrage, wie oft schmiert ihr das LKL?
Regelmäßig schmieren oder Austausch wenn kaputt?
Was macht Sinn?
Nach dem Schmieren muss es ja auch wieder eingestellt werden.

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Re: Lenkkopflager nachstellen...

#11 Beitrag von Detlef Plein » 3. Nov 2021 17:34

Screenshot (64).png
Roxin hat geschrieben:
3. Nov 2021 12:33
Zwischenfrage, wie oft schmiert ihr das LKL?
Regelmäßig schmieren oder Austausch wenn kaputt?
Was macht Sinn?
Nach dem Schmieren muss es ja auch wieder eingestellt werden.
Macht das schmieren groß Sinn ? Ein neuer Lagersatz von AllBalls kostet gerade mal etwas über 40 €.
Schöne Grüße aus Borken
Detlef Plein
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Re: Lenkkopflager nachstellen...

#12 Beitrag von frieda » 3. Nov 2021 19:00

Ein korrekt eingebautes und eingestelltes LKL ist so leichtgängig, das wenn das Vorderrad frei in der Luft ist,

und man den Lenker loslässt die Gabel von allein in die beiden Endlagen fällt. Ein LKL ist kein Lenkungsdämpfer.

Kabel, Züge und Leitungen behindern das freie kippen in die Endlagen und verfälschen so den Eindruck der Freigängigkeit.

Da kein Fett abgeschleudert wird lohnt, der Aufwand des Nachfettens nicht. Nur wenn das Lager ern. wird, sprich defekt ist.

(siehe Detlef Plein ) Spiel prüfen am besten auf dem H-Ständer bei ausgebautem Vorderrad wegen geringerem Gewicht, Gabel unten

packen und vor und zurück ziehen, bei zuviel Spiel ist etwas Bewegung zwischen Lenkkopf und der oberen Lagerschale zu

erkennen. LKL Einstellen und prüfen als Laie alleine , nicht ratsam, bei som schweren Motorrad.

Leichtgängigkeit ohne Mittelrastung ist ein gutes Zeichen.

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