Kiloversys verkauft -- Rückblick nach 2 Jahren u. 18.000 KM

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awv99
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Kiloversys verkauft -- Rückblick nach 2 Jahren u. 18.000 KM

#1 Beitrag von awv99 » 6. Aug 2017 17:03

Kiloversys verkauft --- Rückblick nach 2 Jahren und 18.000 KM

Nach 2 Jahren und 18.000 Km Fahrspass und vielen schönen Erlebnissen und Touren
habe ich meine Versys 1000 (erstes Modell von 2013) nun verkauft.

Der Grund ist ein Umstieg auf eine Aprilla Caponord 1200 Rally.
Rückblickend möchte ich noch mal ein paar Zeilen über meine rein subjektiven Erfahrungen über 18.000 Km und 2 Jahren mit der Versys 1000 scheiben :

Positiv
Sie ist ein ganz tolles Reise- Universalmotorrad mit meinem persönlichen Prädikat : „Unheimlich viel Motorad fürs Geld.“ ! :top:
und bietet einen sehr grossen Einsatz-Spielraum !
Lange Urlaubstouren, spontane und durchaus auch mal sportliche Hausrunden, gemütl. Cruisen mit Sozia sind sehr gut machbar.

Sie war über den gesamten Zeitraum absolut zuverlässig und hat mir niemals die geringsten Probleme bereitet.

Sie ist absolut Soziatauglich, bietet auch auch auf langen Touren sehr sehr viel Komfort

Mit 5 bis 6,5 Liter Verbrauch
(je nach Topografie, Fahrweise, Länge der Touren und Aussentemperatur)
ist sie aus meiner Sicht sehr sparsam, wenn man berücksichtigt was man als Windangriffsfläche und Gewicht durch die Atmosphäre bewegt . :)

Der Z1000 Motor ist ausgezeichnet und das eigentliche Highlight !
Er schiebt völlig unauffällig und mit einem enorm breiten Drehzahlband immer und in jeder Situation kräftig nach vorne.
Im normalen Betrieb sind Drehzahlen über 6.000 rpm sehr selten.
Er hat keinerlei messbaren Ölverbauch zwischen den Intervallen.

Die aus meiner Sicht sehr geringen Kosten.:
Der Anschaffungspreis (gebraucht gekauft) und die Kosten für Inspektionen (selber gemacht) sind im Verhältniss zu den Mitbewerbern gering.
Ausser einem allgem. Check und einem Ölwechsel alle 12.00 KM fällt bei den Inspektionen nicht viel an.
Die üblichen Sachen wie Luftfilter prüfen und Bremsflüssigkeitwechseln sind einfach in Eigenregie zu machen.
Zündkerzen (serienmässig Iridium) halten sehr sehr lange und sollten imho nicht vor einer Ventilspielkonrolle bei ca. 42.000 KM gewechselt oder kontrolliert werden.

Die Reifen Pirelli Scorpion Trail2 sind zwar kein Schnäppchen, machen aber bei allen Einsatzzwecken eine ausgezeichnte Figur und und halten auch bei engagierter Fahrweise 5.000 bis 6.000 Km. Ich denke bei ruhiger und gleichmässiger Fahrweise sind je nach Topgrafie und Aspaltbeschaffenheit auch ganz erheblich mehr KM möglich


Einsatzzweck/ Eignung
Sie ist ein ziemlich perfekter Tourer gerade für langes und unbeschwertes (bequemes und ergonomisches) Fahren.
Dabei rollt sie sehr entspannt sowohl über die Autobahn zur Anreise in die Dolomiten, wie auch mit viel Spass, Vergnügen und wenn man mag mit Adrenalinschüben und glücklichem Grinsen alle Pässe rauf und runter.
Der schöne kräftige und gleichmässig drückende Motor, die leicht optimierte Bremse und das ebenso leicht angepasst Fahrwerk (siehe weiter unten) in Verbindung mit genügend Platz für eine variable Sitzpostion geben es absolut her. => Sie kann auch sportlich
Nur in ganz engen und fast einspurigen180 Grad Tornantis muss sie sich im Dolomiten-Urlaubsvergleich der aktuellen BMW GS 1200 Wc eines Freundes geschlagen geben.
Da is der aktuelle BMW Boxer ganz einfach eine Macht mit unglaublichen Drehmoment ab Standgas und mit Vorteilen (Telelever) beim ganz harten Anbremsen an der „Klappt bestimmt noch irgendwie ..“ :shocked: Grenze vor der nächsten Kehre.
Aber hier muss man ganz einfach den Preis berücksichtigen:
Der aktuelle wassergekühlte BMW Boxer kostet gebraucht bzw. neu (mit realen Strassenpreis) fast das doppelte

Ausstattung und Anpassungen:
Das Cockpit ist gut ablesbar und bietet alle Infos die man braucht (oder meint zu brauchen)
Die fehlende Ganganzeige habe ich persönlich nie vermisst. (Gesckmacksabhängig).

Die Hebel für Bremse und Kupplung sind verbeserungswürdig und ich habe sie durch die preiswerten und guten V-Trec Hebel ersetzt.

Die ergonomischen Gegebenheiten von Lenker, Sitzbank und Fussrasten sind sehr gut.

Den (für meine Begriffe an einem Tourer) fehlenden Hauptständer habe ich ergänzt.

Das Abs regelt unauffällig und im wirklichen (Test--) Einsatz gut und wirkungsvoll

Die Traktionskontrolle (egal in welchem Modus) besticht durch ihre Unauffälligkeit. Sie zum Einsatz zu bringen ist bei dem weich und gleichmässig drückendem Motor auf trockenem Apshalt schon nicht ganz so einfach.

Die beiden Motormappings sind imho mehr eine Marketing-Spielerei als wirklich notwendig/sinnvoll.
Der „F“ Modus überfodert bestimmt niemanden .


Ich habe die Versys mit folgenden Zutaten (für meine Bedürfnisse) sinnvoll ergänzt/optimiert :
Scottoiler ==> absolut empfehlenswert
Handschützer und Heizgriffe mit stufenloser Regelung => ideal für Fahrer die auch mal bei unter 1o Grad unterwegs sind .
Sitzheizung => muss man nicht haben, ist aber manchmal ganz angenehm und ist sehr preiswert nachzurüsten
Koffer und Träger è Givi V35 und passenden Träger mit Schnellverschlüssen zur schnellen Deomontage. Preiswert (im Verhältnis zu machen Alu-Show-Lösungen) und gut ! Die Koffer sind absolut dicht, gross genug und stehen nicht extrem weit ab. Imho zu empfehlen.
LED Fern-Zusatzscheinwerfer sind imho sehr zu empfehlen. Man wird damit immer gesehen und sie bringen auch wirklich zusätzliches Licht.
Verbesserung der Gabel => imho ist die Gabel im Serienzustand viel zu zäh, also überdämpft und hat zu weichen Federn.. Ich habe Wilbers Gabelfedern mit dünnerm Öl genommen und sie damit (für meine Bedürfnissse) ganz deutlich verbessert.
Bremse: die OEM Beläge an der Front sind sehr stumpf. Ich habe sie mit Lucas Sintermetallbelägen (Lucas SV Serie) aufgefrischt. Spürbarer positiver Unterschied.
Anfängliches neriges Vibrations-Dröhnen habe ich mit dem Unterlegen von etwas (Möbel-)Filzpads im vorderen Verkleidungsbereich erfolgreich bekämpft.
Als Windschutz kann ich die geniale Givi Airflowscheine bedingungslos empfehlen. Damit ist Ruhe im Karton (unterm Helm)


Negativ aufgefallen ist mir :
Die Kupplung ist etwas schwergängig,(Gewohnheitssache, bzw. evtl. den Zug mal tauschen)
Fahrwerk etwas schwammig (andere Gebelfedern bringen viel)
Lichtausbeute ist schlecht (LED Zusatzschweinwerfer bingen mehr Licht und Sicht)
Die Optik polarisiert. In weiss mit Sturzbügeln und LED Sw gefiel sie mir eigentlich sehr gut.
Sie ist ein Gesicht in der Menge der ;) GS-Überpoulation und der grauen Masse der japanischen/englischen Doppelscheinwerfer ..



Der Hauptgrund sie abzugeben bzw. sie gegen die Caponord Rally zu tauschen,
ist neben dem Wunsch mal wieder was anderes zu fahren,
das im Vergleich zu einem grossvolumigen V2 etwas langweilige (emotionsärmere) 4 Zylinder Verhalten und
vor allen anderen Dingen => das geniale Fahrwerk der Aprillia .
Die Optik, Haptik, die Bremsen und der "ich freue mich auf jeden KM Fahrt"-Faktor der Caponord sind
(meiner bescheidenen Meinung nach) auch eine Klasse höher. Aber das ist natürlich teilweise sehr individuell geprägt.

Die erfahrbaren Unterschiede erfährt man aber eigentlich nur im praktischen Vergleich.
Für diesen Vergleich habe ich mir Zeit genommen und bin beide noch ein paar Wochen parallel gefahren.
Dabei bin ich absolut den Emotion der Aprillia Caponord Rally 1200 erlegen. Das (elektronische )Fahrwerk, das Handling, die Akustik, der (V2) Motor und der Spassfaktor beim Fahren und auch beim genüsslichen Betrachten des eigenen Gefährts haben die Rally ganz eindeutig nach vorne gebracht.
8-) :top: :)

Aber.... :think: .. das schliesst natürlich durchaus nicht völlig aus, dass ich nach 2 Jahren italienischer Emotionen wieder auf die japanische Grosserientechnik zurückkomme...


So, habe fertig und bitte darum gefundene Tipfehler einfach zu behalten.

Habe leider nur ein unscharfes Smartphone-Foto von beiden nebeneinander...
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Zuletzt geändert von awv99 am 6. Aug 2017 17:32, insgesamt 3-mal geändert.

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blahwas
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Re: Kiloversys verkauft -- Rückblick nach 2 Jahren u. 18.000

#2 Beitrag von blahwas » 6. Aug 2017 17:23

Danke für das Fazit. Es ist selten, dass das jemand so ausführlich Revue passieren lässt. Wünsche viel Glück mit der Aprilia :)

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Re: Kiloversys verkauft -- Rückblick nach 2 Jahren u. 18.000

#3 Beitrag von Umsteiger » 6. Aug 2017 17:35

Hi,

Mein Kawa Dealer hat mir zum Abschied von meiner letzten 650er Versys goldene Brücken bauen wollen, um mich zum Umstieg auf die große Versys zu bewegen. U.a. auch durch ca. 1500 km wiederholte Probefahrten und Probe-WE.
Im großen und ganzen kann ich daher Deine Schilderung gut nachvollziehen.
Ausschlaggebend für meine Entscheidung sein wirklich reizvolles Preis- und Ausstattungsangebot auszuschlagen, war aber dann der auch von Dir erwähnte Emotionsvergleich zwischen dem immer so leistungsbereiten wie unauffälligen 4-Zylinder der 1000er V und dem großen V-2 meiner dann gewählten 1000er Suzuki V-Strom. Da ist einfach mehr Leben drin - oder anders gesagt: man spürt deutlich mehr Motorrad für´s Geld. Das das Fahrwerk der Susi für den engagierten Treiber dann auch noch deutlich besser, weil strafer, ist, als das der großen Versys, zumindest beim ersten Modell, war dann ein weiteres Argument nach 2 kleinen Versen dem Konzept untreu zu werden.

Viel Spaß mit Deiner Capanord !

Grüße

Umsteiger

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Re: Kiloversys verkauft -- Rückblick nach 2 Jahren u. 18.000

#4 Beitrag von awv99 » 6. Aug 2017 19:00

Umsteiger hat geschrieben:Hi,

.....
.... Das das Fahrwerk der Susi für den engagierten Treiber dann auch noch deutlich besser, weil strafer, ist, als das der großen Versys, zumindest beim ersten Modell, war dann ein weiteres Argument nach 2 kleinen Versen dem Konzept untreu zu werden.

Viel Spaß mit Deiner Capanord !

Grüße

Umsteiger
Danke den Spass an den italienischen Momenten im 2Rad-Leben habe ich ... 8-)


Noch ein Wort zum Fahrwerk aus meiner Sicht:
Das Fahrwerk der Versys 100 ist nicht wirklich schlecht und
das des ersten Kiloversys Modells ist straffer als das des 2. Modells.
und
es lässt sich imho (bei Bedarf) mit einfachen Mitteln (Gabelfedern und Öl) anpassen


Aber
der Vergleich zu dem der Caponord Rally mit ihrem semikaktivem elektronischen Fahrwerk
ist
ein wenig wie der Vergleich von Äpfeln und Birnen ...

Das eine (Kawasaki) ist ein konventionelles aufgebautes Fahrwerk, (mit strengen Blick des Controllers hinsichtlich Preis und Zielgruppe)
welches ein breites Einsatzs/Bedarfspektrum von Kunden abdecken soll.

Es funktioniert imho tadellos im Rahmen des vorgegebenen.
Wer mehr will (sportlicher, immer mit Sozia, etc..)
muss eben etwas (oder mehr) nachrüsten.


Das andere Fahrwerk (Aprillia) war ein wenig das technolgische Ausshängeschild von Aprilila.
Sie waren die ersten die ein Semiaktives Fahrwerk (==> welches sich im Millisekundenbereich an die Gegebenheiten anpasst)
angeboten haben !!
Ducati hatte es auch recht früh als Option in der Multistrada.
BMW hat erst in diesem Jahr nachgezogen und bietet das nun auch an !


Ich denke das kann kann man vom Preis, von der Technik und Ergebnis
nicht ganz vergleichen.
Da würden wahrscheinlich fast alle Fahrwerke dieser Klasse von Mopeds (Reiseenduro/Tourer) schlechter aussehen.


Wünsche Dir viel Spass mit der V-Strom und den Emotionen eines V2 !! :top:
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Re: Kiloversys verkauft -- Rückblick nach 2 Jahren u. 18.000

#5 Beitrag von Schlemil » 6. Aug 2017 20:13

Schöner Bericht... Bestimmt für Käufer interessant. Viel Spaß mit der Italienischen Schönheit. In Italien sind die Frauen ja (meistens) ja auch schöner.. Gruß vom Peter
Möchtest du so alt,so krank oder so arm sein,nicht Motorrad fahren zu können? Solange wir es tun,solange sind wir reich,gesund und jung geblieben!
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Re: Kiloversys verkauft -- Rückblick nach 2 Jahren u. 18.000

#6 Beitrag von Resa » 7. Aug 2017 04:44

"Sie ist ein Gesicht in der Menge der ;) GS-Überpoulation und der grauen Masse der japanischen/englischen Doppelscheinwerfer .."

Das war für mich der Hauptgrund sich näher mit der Kiloversys zu beschäftigen, was ich bis heute nicht bereut habe.

Viel Spass und viele Sorgenfreie Kilometer mit der Aprilia.
Wenn du tot bist, dann weißt du nicht, dass du tot bist. Es ist nur schwer für dein Umfeld.
Genau so ist es auch, wenn du blöd bist.

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Re: Kiloversys verkauft -- Rückblick nach 2 Jahren u. 18.000

#7 Beitrag von Sonnenhut » 7. Aug 2017 09:56

Schöner Bericht.

Wenn ich das Bild betrachte, dann ist Hamsterbacke wirklich ...... gewöhnungsbedürftig. Ich sehs ja beim Fahren nich. ;)

Die Caponord hatte ich auch im Focus. Leider hier vor Ort zu der Zeit nichts angeboten worden (gebraucht). Sonst wär ich ihr bestimmt auch erlegen.
Gruß
Klaus

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Re: Kiloversys verkauft -- Rückblick nach 2 Jahren u. 18.000

#8 Beitrag von Fread » 7. Aug 2017 14:06

Da ich ebenfalls auf die Caponord umgestiegen bin kann ich diesen
Bericht Wort für Wort so bestätigen.
Da der Händler die Versys wegen seiner Meinung nach unverkäuflichen Optik
nicht in Zahlung nehmen wollte hatte ich ebenfalls eine längere Zeit das Vergnügen
beide parallel fahren zu können.
Der Wunsch die Versys zu bewegen ließ jedoch schnell nach. Insbeondere
aufgrund der eklatanten Fahrwerksunterschiede.
Alles in allem war ich aber mit der Versys fünf Jahre lang gut bedient und zufrieden.

Ich bin überzeugt, daß in den nächsten 1 bis 2 Jahren eine völlig überarbeitete
Versys kommen wird. Dann melde ich mich zur Probefahrt an..... :pfeif: :pfeif:

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Re: Kiloversys verkauft -- Rückblick nach 2 Jahren u. 18.000

#9 Beitrag von Fread » 7. Aug 2017 14:11

Auch ein wacklickes Smartphonebildchen dazu
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DSCN4181.JPG

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Re: Kiloversys verkauft -- Rückblick nach 2 Jahren u. 18.000

#10 Beitrag von Fread » 7. Aug 2017 14:14

Und von der Seite :)
Dateianhänge
DSCN4180.JPG
DSCN4179.JPG

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Re: Kiloversys verkauft -- Rückblick nach 2 Jahren u. 18.000

#11 Beitrag von awv99 » 7. Aug 2017 19:08

Sonnenhut hat geschrieben:Schöner Bericht.

Wenn ich das Bild betrachte, dann ist Hamsterbacke wirklich ...... gewöhnungsbedürftig. Ich sehs ja beim Fahren nich. ;)

Die Caponord hatte ich auch im Focus. Leider hier vor Ort zu der Zeit nichts angeboten worden (gebraucht). Sonst wär ich ihr bestimmt auch erlegen.
Ich habe nach meiner gebraucht gekauften Caponord Rally auch ein paar Wochen gesucht
und habe sie dann in 300 Km Entfernung von privat gekauft.

Gibt Motorräder die einfacher zu finden sind .... :)

Hat sich aber gelohnt . Bin bis jetzt (seit Dezember) 6.500 Km mit ihr gefahren und immer noch recht begeistert.


@Fread
nach wie vor die schönste Farbe der Rally :top:



Was mich sehr gewundert hat, wie langwierig der Verkauf meiner Kiloversys war.
Habe sie ca. 6 Wochen inseriert und es war sehr wenig Resonanz.
Der Preis stimmte, das Moped war in einem Top Zustand, hatte viel allgem. anerkanntes und sinnvolles Zubehör .

Auch andere 1000er Versys Inserate stehen teilweise wochenlang drin und nix bewegt sich ....


Ich finde sie ist einfach unterschätzt, zu unbekannt und ihre Optik polarisiert zu sehr.

aber nach wie vor finde ich, dass man (gerade beim Gebrauchtkauf des ersten Modells )
unglaublich viel Motorrad fürs Geld bekommt.
Vergleichbare Konkuernzmodelle sind entweder ganz erheblich älter oder ganz erheblich teurer.
Die Kiloversys müsste eigentlich der Gebrauchtkauf-Tip in der Klasse der Reise(Pseudo-)enduros/Tourer sein,
wenn Preis und Zustand stimmen.

Schliesslich habe nicht alle das Geld für einen aktuellen Boxer, eine Multistrada oder eine BMW XR
und wollen keinen alten abgehangenen Engländer .... :think:
Zuletzt geändert von awv99 am 7. Aug 2017 19:10, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Kiloversys verkauft -- Rückblick nach 2 Jahren u. 18.000

#12 Beitrag von alpentour » 8. Aug 2017 09:13

Hallo Zusammen,

ich wollte meine schwarze Bj. 2015 mit ca. 15 TKM im letzten Jahr verkaufen.
Preis mit VB, lag vergleichsweise im üblichen Rahmen uuuuuund es hat sich in 2 Monaten
keiner gemeldet :heul:

Als Maschine zum wechseln, war die Caponord und die KTM Superduke ins Visier genommen.
Über den langen Zeitraum konnte ich mich mit beiden Maschinen beschäftigen und u.a. mehrere
KTM Probefahren. :sabber:

Bei der Cop war es das Fahrwerk was immer wider gelobt wurde und den wesentlichen unterschied macht,
bei der KTM Fahrwerk und vor allem der Motor. Also war schnell klar des es eine KTM werden sollte. :thx:
Je mehr ich jedoch im KTM Forum mitgelesen habe, desto mehr Abstand hab ich von der Idee genommen.
Da dort über massive Probleme berichtet wurde, die von den alten KTMtreibern wohl auch als normal hingenommen werden.
Hier im Form unterhalten wir uns über Konzepte (Sportreifen vs. Tourenreifen), nicht über Probleme.

Das ist schon eine sehr kompfortable Position gegenüber anderen Maschinen!
Ein neues Fahrwerk kostet etwas über ein 1000er,
ne neue Maschine mit ein paar Extras über 18.000.

:think:
Frank

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Re: Kiloversys verkauft -- Rückblick nach 2 Jahren u. 18.000

#13 Beitrag von lars0404 » 8. Aug 2017 09:32

Hallo,
sehr schön beschrieben. Ich fahre ja selbst die die kleine,würde aber nach den Feedbacks über die 1000er bei einer Vergrösserung wohl eher die Marke wechseln.
Wo das Fahrwerk und Fahrverhaltern der kleinen ( im vergleich zu den Mitberwerbern) immer als top bewertet wird, scheint bei der 1000er das Fahrwerk eher nicht so gut zu sein.
Mir stellt sich auch persönlich die Frage, wenn ich die Kleine im Drehzahlbereich bis max 6500 bewege- also die Leistung nicht voll abrufe und bei Fahrten in der Gruppe im Kurvengeschlängel locker mit komme, habe ich dann überhaupt Bedarf auf etwas grösseres?? :? Auf der Geraden beim Beschleuigen, merkt man ganz klar, da fehlt was und ich muss halt viel schalten um mitzu halten. Aus Eigenschutz habe ich auch noch keine Probefahrt mit was grösserem gemacht- mir könnte die Erkenntnis komme, ich brauche dann doch die Mehrleistung. :think:

Was mir noch aufgefallen ist die Aprilia kostet ca. 4000€ mehr- liegt im GS Preisbild.

Wünsche dir viel Spaß mit der neuen , würde mir auch gefallen :top:

Gruß Lars

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Re: Kiloversys verkauft -- Rückblick nach 2 Jahren u. 18.000

#14 Beitrag von Sonnenhut » 8. Aug 2017 10:11

Man sollte im gleichen Preissegment vergleichen. Und im Preissegment der KV ist das Fahrwerk gut.

Eine Semiaktives Fahrwerk kostet halt.

Das mit dem Beschleunigen geniesse ich ganz besonders bei der KV gegenüber der Kleinen. Manchmal aber auch zu doll. :oops:
Die Drehzahl sinkt nochmal gegenüber der Kleinen. Schalten muss man nur noch, wenn es einem die Arme lang reißen soll.
Es sitzt sich bequemer (also für mich). Selbst mit original Sitzbank sitze ich auf der KV besser, als auf der Kleinen mit vom Profi aufgepolsterter Sitzbank.
Autobahn macht zumindest ein wenig Spass. Mit der Kleinen hab ich Autobahn gehasst.

Nachteile gibt natürlich auch. Vorne weg: das Gewicht. Aufladen auf Hänger ist anstrengend. Steigung hochschieben geht gar nicht mehr. Und in sehr schnellen Wechselkurven (nur dort!) merkt man das Gewicht.

Braucht man die KV?
mit Sozius: JA!
Alleine? Meine KV hat mich 4500€ Aufzahlung gekostet und das ist eine menge Geld für etwas beschleunigen und Bequemlichkeit. Gerade so eben, würde ich sagen. Kann man machen, muss man aber nicht.
Kann man Spass in Geld aufwiegen? Man muss die Kohle haben, klar. Dann kann man aber auch evtl. sich eine Caponord leisten....
Ich bin zufrieden. Am Sonntag schöne kleine Runde gefahren und Zuhause mit einem Grinsen angekommen. Gut so.
Gruß
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Re: Kiloversys verkauft -- Rückblick nach 2 Jahren u. 18.000

#15 Beitrag von awv99 » 8. Aug 2017 15:32

lars0404 hat geschrieben:Hallo,
sehr schön beschrieben. Ich fahre ja selbst die die kleine,würde aber nach den Feedbacks über die 1000er bei einer Vergrösserung wohl eher die Marke wechseln.
Warum ???
Es gibt kaum etwas in dieser Klasse zu so einen gutem Preis/Leistubgsverhältnis. Wer mehr will muss auch ganz erheblich mehr zahlen .



Wo das Fahrwerk und Fahrverhaltern der kleinen ( im vergleich zu den Mitberwerbern) immer als top bewertet wird, scheint bei der 1000er das Fahrwerk eher nicht so gut zu sein.
Das stimmt nicht Das Fahrwerk der Kiloversy ist gut. Wer mehr Ansprüche stellt, muss 16.000 bis über 20.000,- Euro für KTM/BMW oder Ducati ausgeben. Bzw. schnell noch eine Caponord Rally für 13.000,- Abverkaufspreis kaufen.
Wobei es als 4 Zylinder eh nur die BMW XR1000 gibt.


...
Was mir noch aufgefallen ist die Aprilia kostet ca. 4000€ mehr- liegt im GS Preisbild.

Nein, tut sie nicht. Die BMW GS oder Ducati Multistrada mit autodynamischem Fahrwerk liegen bei gut 20.000,- mit Ausstattung.
Die Caponord Rally 1200 kostet im Moment ca. 13.000,- (Restmodelle) ehemal. Listenpreis 16.000,-

Nicht alles wild in einem Topf werfen . Man muss schon differenzieren.
Was will ich,
was brauche ich,
und
was kostet das .... :think:

Dann liegt die Kiloversys mit ihrem realem Strassenpreis sehr sehr gut im Rennen.
Wie ich schon mal sagte: Unglaublich viel Motorrad fürs Geld
Das Fahrwerk ist gut
nur eben nicht ganz vergleichbar mit autodynamischen modernen Fahrwerken in einer wesentl. höheren Preisklasse.


Wünsche dir viel Spaß mit der neuen , würde mir auch gefallen :top:

Danke, den werde ich haben !!
Gruß Lars

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Re: Kiloversys verkauft -- Rückblick nach 2 Jahren u. 18.000

#16 Beitrag von lars0404 » 9. Aug 2017 09:52

Morgen,
wieso Abverkaufspreis?? wurde die eingestellt?? Auf der Aprilia HP steht sie ganz normal mit 16.000€
Ja vieleicht sollte ich mal selbst eine Probefahrt machen mit einer KV- besser nicht, sonst komme ich noch auf dumme gedanken ;)

Ich habe immer wieder von KV fahrern von einem Pedndeln ab ca. 160km /h gehört,- warscheinlich nur von Deutschen, alle anderen können es ja nicht bemerken, da sie ja ncht so schnell dürfen.

Ich will die KV auch nicht schlecht machen, mache merken die Fahrwerksunterschiede warscheinlich nicht. Ich kenne einen , der ist von GS 1200er auf KV umgestiegen und ist hoch begeistert. Die BMW fahrer sagen ja erst was über die Schwächern der GS, wenn sie umgestiegen sind. Vorher ist es das Weltbeste Moped.

Ein Grund für die Versys ist auch das tolle Forum hier :clap: .

Gruß Lars

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Re: Kiloversys verkauft -- Rückblick nach 2 Jahren u. 18.000

#17 Beitrag von Zephyr_1100 » 9. Aug 2017 11:48

lars0404 hat geschrieben: Ich habe immer wieder von KV Fahrern von einem Pendeln ab ca. 160km /h gehört,- wahrscheinlich nur von Deutschen, alle anderen können es ja nicht bemerken, da sie ja nicht so schnell dürfen.
Gruß Lars
Meine KV hat noch nie bei 160 km/h gependelt. Bis Vmax keine Fahrwerksprobleme oder Unruhe mit dem Originalfahrwerk. :top:

Vielleicht doch mal eine Probefahrt? :pfeif:
Gruß Gerd
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awv99
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Re: Kiloversys verkauft -- Rückblick nach 2 Jahren u. 18.000

#18 Beitrag von awv99 » 9. Aug 2017 15:22

Zephyr_1100 hat geschrieben:
lars0404 hat geschrieben: Ich habe immer wieder von KV Fahrern von einem Pendeln ab ca. 160km /h gehört,- wahrscheinlich nur von Deutschen, alle anderen können es ja nicht bemerken, da sie ja nicht so schnell dürfen.
Gruß Lars
Meine KV hat noch nie bei 160 km/h gependelt. Bis Vmax keine Fahrwerksprobleme oder Unruhe mit dem Originalfahrwerk. :top:

Vielleicht doch mal eine Probefahrt? :pfeif:
Meine hat auch nicht bei 160 km/h gewackelt.

Mit der Givi Airflowscheibe auf Position "ziemlich hoch" und Koffern
darf man bei einer hohen Reiseenduro (Schrankwand durch den Wind schieben) natürlich keinen bolzenstabilen Geradauslauf bis 220 km/h erwarten.
Aber
auch bei Tempo 170 bis 180 gab es mit voller Beladung (Koffer, Gepäckrolle und Givischeibe ziemlich oben)
keine Probleme auf der Auobahn.

Darüber konnte es je nach Wind und Wetterbedingungen mit dem Pirelli Scorpion Trail2 mal leicht rühren...
Das war aber völlig unbedenklich . Leichtes Gaswegnehmen reicht um die Sache sofort wieder zu stabilisieren.


Wer mit einer Reisenduro mit > 200 km/h auf der Autobahn rumknallen will,
muss die Koffer abmachen, die Scheibe auf tief stellen, sich etwas klein machen, den Lenker locker lassen,
und sein Fahrwerk nicht völig verstellt haben,
Dann klappt es nach meiner Erfahrung auch bis bis V-Max !!

Grundsätzlich dürften aber alle hohen Reiseenduro je nach Beladung und Reifen
leichte Rührprobleme bei > 200 km/h haben.
Zumindest die BMW gs1200 WC von einem Freund (Begleitung auf der letzten Dolomitentour) rührte bei knapp 200 km/h auch im Gebälk.
Ohne Koffer ging es bis zum Anschlag.

KTM hatte mit den 1190 und 1290 Enduromodellen mit Koffer bei hohem Tempo ein grosses Problem .
Meine Caponord mag auch kein V-MAX mit Koffern und hoher Scheibe.

Für V-Max- Fahrten empfehle ich einen Sportler mit Rucksack und Gepäckrolle statt Koffer.
Dann geht es (je nach Reifen) bis zum Anschlag oder der persönl. Angstgrenze in Richtung 300 km/h (Tachoanzeige)
bis ;) zum kurzfristigen nächsten Treffen an der Tankstelle oder beim Reifenhändler... :)


Zusammengefasst: :)
Die Kiloversys hat imho einen einwandfreien Geradeauslauf in dieser Fahrzeugklasse.
Zuletzt geändert von awv99 am 9. Aug 2017 15:23, insgesamt 1-mal geändert.

kautabbak

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Re: Kiloversys verkauft -- Rückblick nach 2 Jahren u. 18.000 KM

#19 Beitrag von kautabbak » 11. Aug 2019 17:29

awv99 hat geschrieben:
6. Aug 2017 17:03

Aber.... :think: .. das schliesst natürlich durchaus nicht völlig aus, dass ich nach 2 Jahren italienischer Emotionen wieder auf die japanische Grosserientechnik zurückkomme...
Und wie ist es mit der Langlebigkeit aus bella Italia oder rückfällig geworden, wo die KV jetzt auch ein umfangreiches Paket anbietet?

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Re: Kiloversys verkauft -- Rückblick nach 2 Jahren u. 18.000 KM

#20 Beitrag von awv99 » 11. Aug 2019 22:24

Bin nach knapp 2 Jahren und gut 20.000 Km
von der schönen Italienerin auf
eine kantige Superadventure aus Östereich umgestiegen.

Schreib morgen mal ein paar Zeilen mehr zu den Unterschieden , Vor - und Nachteilen und den Beweggründen des Wechsels...
vom italienischen zum österreichischem Gefährt...

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