Unterschied Auto- und Motorradnavi

Alles über Garmin, TomTom, PDAs, andere mobile Navis und Kommunikationslösungen
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Trudi14
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Unterschied Auto- und Motorradnavi

#1 Beitrag von Trudi14 » 30. Sep 2017 00:13

Hallo ihr Lieben, nach zahlreichen Diskussionen mit meiner besseren Hälfte über so etwas "Unnötiges" wie ein Navi fürs Motorrad,setze ich mich nun durch und habe mal eine Frage an die Navi- Erfahrenen unter euch: Gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen einem Navi fürs Auto und einem fürs Moped? Jetzt man von der Befestigung abgesehen..? Sind die für Motorräder besonders wetterfest oder schockresistent? Als Frischling im Motorradfahren kenne ich mich leider noch gar nicht aus. Der Lidl hat ein Navi im Angebot,das in unser Budget passen würde, ist jedoch eigentlich fürs Auto.
Lieben Dank schonmal an alle die mir helfen können.

axelbremen

 
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Re: Unterschied Auto- und Motorradnavi

#2 Beitrag von axelbremen » 30. Sep 2017 01:00

Auf alle deine fragen... . Ja.
halterung. Infoausgabe. Display. Software. Planungsmoglichleiten..... alles anders.
gruss axel

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Re: Unterschied Auto- und Motorradnavi

#3 Beitrag von Badener » 30. Sep 2017 04:15

Als da wären:

- Bedienbarkeit mit Handschuhen
- Routingfähigkeit mit Zielen und Zwischenzielen (nicht nur von A nach B)
- Routing mit besonderen Merkmalen (z. B. "kurvenreiche Strecke")
- Wasserdichtigkeit
- Sichtbarkeit des Displays bei Sonneneinstrahlung
- spezielle Motorradhalterung
- Aufzeichnung von Tracks

Insgesamt ist die Philosophie beim Motorradnavi eine andere. Beim Autonavi gibst Du am Gerät selbst einen Punkt oder eine Adresse ein zu der Du fahren möchtest. Das Navi berechnet daraus eine Route über Autobahn oder ohne Autobahn, je nach Einstellung. Mehr Einfluss hast Du darauf nicht. Beim Motorradnavi kannst Du das zwar auch tun, aber zusätzlich kannst Du mit verschiedenen Planungstools (zumeist kostenlos im Netz erhältlich) eine spezielle Route mit Punkten und Zwischenpunkten erstellen.

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blahwas
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Re: Unterschied Auto- und Motorradnavi

#4 Beitrag von blahwas » 30. Sep 2017 05:46

Ich kenne kein autonavi, dass man nicht mit Handschuhen bedienen kann. Planung über weg Punkte oder am PC kann man zumindest bei Garmin und alten TomTom ebenfalls. Letzteres habe ich jahrelang verwendet. Damals konnten Motorrad Navis noch nicht kurvig planen.

Wasserdichtigkeit ist ein hartes Kriterium. Wobei weder definitiv ist, dass Motorrad-Geräte jeden Platzregen aushalten, noch dass Autonavis oder gar Smartphones / Tablets bei normal starkem Regen kaputt gehen, wenn sie hinter dem Windschild montiert sind.

Wenn man es halbwegs regelmäßig nutzt, würde ich schon alleine wegen des Halters zum Motorrad Navi raten.

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Re: Unterschied Auto- und Motorradnavi

#5 Beitrag von Oberlausi » 30. Sep 2017 06:40

Guten Morgen,
ich habe jahrelang ein Autonavi am Mopped benutzt.
Es geht, aber geplante Routen am PC hat mein Navi nicht 1 zu 1 übernommen sondern neu berechnet,mit abweichungen.
Seit diesem Jahr habe ich nun ein Motorradnavi,habe lange hin und her überlegt bzgl des hohen Anschaffungspreise, aber ich habe es nicht bereut.
Gruß oberlausi
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Re: Unterschied Auto- und Motorradnavi

#6 Beitrag von bakerman23 » 30. Sep 2017 10:16

Ich mag die Kurvenplanung an meinem TomTom. Man lernt immer neue Straßen abseits der Bundesstraßen kennen. Mit vielen Überraschungen.
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Re: Unterschied Auto- und Motorradnavi

#7 Beitrag von Picasso » 30. Sep 2017 11:45

Servus,

also ich hab berufsbedingt ein Wasser- und Staubdichtes Handy (SonyZ3), auf dem ich die NAVIGON-App habe, am Moped ne Uni-Halterung und somit komme ich auch mit der Motorradeinstellung in der App ganz guad zurecht. Navigon-Cruiser als Zusatz habe ich noch nicht ausprobiert, ebenso wie "CALIMOTO" (....der kurvige Weg ist das Ziel).

Achso, als Sprachverbindung hab ich einen(!) Bluetooth-Knopf von PEARL im Ohr .
Damit komm ich für meinen Teil ganz guad zurecht und hab nur ein Gerät um das ich mich "kümmern" muss.
Zuletzt geändert von Picasso am 30. Sep 2017 11:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Unterschied Auto- und Motorradnavi

#8 Beitrag von Badener » 30. Sep 2017 12:45

blahwas hat geschrieben:Ich kenne kein autonavi, dass man nicht mit Handschuhen bedienen kann.
Den Touchscreen? Geht das?

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Re: Unterschied Auto- und Motorradnavi

#9 Beitrag von Picasso » 30. Sep 2017 13:07

Badener hat geschrieben:Den Touchscreen? Geht das?
... beim SonyZ3 kann man vorher den "Handschuhmodus" aktivieren.
Nicht grad perfekt, aber funzt :)
Zuletzt geändert von Luzifear am 1. Okt 2017 08:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Unterschied Auto- und Motorradnavi

#10 Beitrag von Badener » 30. Sep 2017 13:21

Das weiss ich. Hab selbst ein Z3 :-)

Aber beim Autonavi war mir das neu. Ich hab allerdings nur so ein Uralt Autonavi, weswegen es sein könnte, dass ich mich irre.

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Re: Unterschied Auto- und Motorradnavi

#11 Beitrag von Lille » 30. Sep 2017 13:47

Routenplanung am PC geht zumindest beim Garmin (Nüvi, Camper), als auch bei den alten Becker-Navis.

Routenplanung am Navi selber (von A nach B nach C nach D) können Garmin und TomTom auch.

Was es halt nicht gibt, ist die Option "Kurvenreiche Strecke" - da müsste man dann vielleicht klassisch zur Straßenkarte greifen und dann ein paar Ortschaften nacheinander eingeben. Hab ich auch schon "on Tour" gemacht und klappt ja auch. Man kann halt nur nicht "von hier nach 200km Ort XY" planen, und dann erwarten, daß man eine superschöne Motorradstrecke bekommt.

Gibt es die Optionen "Autobahn vermeiden" und "kürzeste Strecke", kommt aber oft auch was ganz brauchbares dabei ruas.

Für die Wasserdichtigkeit gibt es extra Taschen, dazu passende Befestigung am Motorrad. Zum Beispiel bei SW-Motech.

Wobei wir da zu einem Problem kommen, das noch nicht erwähnt wurde: Die Stromversorgung.

Motorradnavis werden über die Aktivhalterung versorgt, in die sie eingeklipst werden. Autonavis werden meist über ein eingestecktes USB-Kabel versorgt. Das birgt zwei Probleme: Wasserdichtigkeit und Vibrationen.

Die Taschen von SW-Motech haben normalerweise zwei Kabeldurchführungen. Hier muss man dann schauen, daß da was auf der richtigen Siete (unten/links/rechts) dabei ist. Hat das Navi die USB-Buchse auf der Rückseite, muss man ggf einen abgewinkelten Stecker dazu besorgen.

Das zweite Problem sind die Vibrationen. Nicht zwingen die des Gerätes selbst, sondern am Stecker. Das hat mir zwei Autonavis "totgeschüttelt", ehe ich auf Motorradnavis umgestiegen bin.

Ohh.. ein Vorteil für Garnim (das wäre dann das Nüvi) ist mir ncoh eingefallen: Die können auch freie OSM-Karten verarbeiten (gibt's im Internet). Damit kann man zum einen auf (bessere) Offroadkarten zugreifen, zum andern auch kostenlos Länder nachinstallieren, die beim Navi nicht dabei waren. Wobei ich - ehrlich gesagt - für Fernreisen dann nicht am NAvi sparen würde.. also wenn es mal nach China oder so gehen sollte... :lol:

Was ich neben Auto- und teurem Motorradnavi noch vorschlagen würde: Ein gebrauchtes Motorradnavi. Bei Garmin wäre man auch mit einem gebrauchten Zumo 660 (mit Lifetime-Update) noch gut beraten. Bei TomTom weiß ich nicht, was man da noch gebraucht guten Herzens empfehlen könnte. Vielleicht kann da einer der TT User noch was dazu schreiben. :]

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Re: Unterschied Auto- und Motorradnavi

#12 Beitrag von versystourer72 » 30. Sep 2017 20:18

Ein gebrauchtes Motorradnavi ist eigentlich die Lösung, wenn man nicht ganz so viel Geld investieren möchte/kann.

Ich selber n nutze dieses
https://www.amazon.de/gp/offer-listing/ ... ition=used
und bin mehr als zufrieden damit :top:
Liebe Grüße von Klaus

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Re: Unterschied Auto- und Motorradnavi

#13 Beitrag von Trudi14 » 30. Sep 2017 20:47

Hey, vielen lieben Dank für eure zahlreichen und ausführlichen Antworten :). Das hilft mir sehr weiter, hätte gar nicht gedacht, dass die Unterschiede doch so gravierend sind. Das mit gebrauchten Navi ist echt eine gute Idee. Wir werden uns mal umschauen, ob was Passendes dabei ist.

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Re: Unterschied Auto- und Motorradnavi

#14 Beitrag von Sir Henry » 30. Sep 2017 20:55

Hallo, auf Grund der Nähe zu einem MEDION Fabrikverkaufs habe ich mir jahrelang ein ALDI Navi für kleines Geld gekauft . B-Ware beim Navi bedeute 2 Jahre altes Kartenmaterial, dafür dann eine Navi für ca. 80,-€. Die aktuellen Karten bekommt man in Navi Foren schnell und unproblematisch. Planung meiner Routen mache ich immer mit dem guten alten Motorrad Routenplaner und dann wird diese abgespeichert. Dann öffne ich sie mit TYRE und speicher sie im Format für Medion ab. Bedingt wasserdicht und nur wenig Vibrations empfänglich. Seit zwei Jahren habe ich nun ein TomTom Motorradnavi, Planung erfolgt wie gewohnt und TYRE sendet direkt an TomTom. Der Grund zu wechseln war für mich das ich beim Medion keine Verbindung zum Headset bekommen habe und dann immer ein Kabelkopfhörer zusätzlich zum Headset hatte.
Vorteile des MEDION Gerätes: Einfache Routenplanung, intergrierter MP3 Player, unschlagbar günstiger Preis.
TomTom: aktive Halterung (Laden des Akkus erfolgt in der Halterung), wasserdicht, Bedienbarkeit mit Handschuh, Livetime update (kosenloses Karten update). Touren überspielen via Bluetooth zwischem zwei Geräten,...
Was Du nun aus all diesen Informationen machst????
Also wenn Du eh nicht vorhast Routen selber zu planen und noch nicht so tief im Thema bist würde ich dir nicht zu einem relativ teuren Motorradnavi raten.
Aber ich habe auch schon Leute mit einem Navi für 600,-€ gesehen die im Jahr keine 500 km fahren,.....
Den Media Markt Fabrikverkauf in Essen (NRW) gibt es immer noch, Bestellung und Versand erfolgt auch Online!
DLzG
Man muss auch mal auf Entbehrungen verzichten können
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Re: Unterschied Auto- und Motorradnavi

#15 Beitrag von kima » 30. Sep 2017 20:55

Ich halte es wie Picasso. Nutze für das Smartphone eine passende Samsunghalterung von Interphone, soll wasserdicht sein. Zur Bedienung geht mit Handschuh ein Eingabestift, funktioniert durch die Folie der Halterung. Auf dem Smartphone eine Antireflexfolie, dann passt es auch bei Sonnenschein.

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Re: Unterschied Auto- und Motorradnavi

#16 Beitrag von Trudi14 » 3. Okt 2017 10:25

Sir Henry hat geschrieben:Hallo, auf Grund der Nähe zu einem MEDION Fabrikverkaufs habe ich mir jahrelang ein ALDI Navi für kleines Geld gekauft . B-Ware beim Navi bedeute 2 Jahre altes Kartenmaterial, dafür dann eine Navi für ca. 80,-€. Die aktuellen Karten bekommt man in Navi Foren schnell und unproblematisch. Planung meiner Routen mache ich immer mit dem guten alten Motorrad Routenplaner und dann wird diese abgespeichert. Dann öffne ich sie mit TYRE und speicher sie im Format für Medion ab. Bedingt wasserdicht und nur wenig Vibrations empfänglich. Seit zwei Jahren habe ich nun ein TomTom Motorradnavi, Planung erfolgt wie gewohnt und TYRE sendet direkt an TomTom. Der Grund zu wechseln war für mich das ich beim Medion keine Verbindung zum Headset bekommen habe und dann immer ein Kabelkopfhörer zusätzlich zum Headset hatte.
Vorteile des MEDION Gerätes: Einfache Routenplanung, intergrierter MP3 Player, unschlagbar günstiger Preis.
TomTom: aktive Halterung (Laden des Akkus erfolgt in der Halterung), wasserdicht, Bedienbarkeit mit Handschuh, Livetime update (kosenloses Karten update). Touren überspielen via Bluetooth zwischem zwei Geräten,...
Was Du nun aus all diesen Informationen machst????
Also wenn Du eh nicht vorhast Routen selber zu planen und noch nicht so tief im Thema bist würde ich dir nicht zu einem relativ teuren Motorradnavi raten.
Aber ich habe auch schon Leute mit einem Navi für 600,-€ gesehen die im Jahr keine 500 km fahren,.....
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...naja, jedenfalls danke für den Tipp mit dem Fabrikverkauf :).
Grundsätzlich ist es aber so, dass mein Partner seit 10 Jahren fährt und ich seit 4 Jahren als Sozia, was mir jetzt einfach gereicht hat. Wir fahren sowohl Tagestouren, als auch viel im Alltag. Die erste gemeinsame "große" Tour ist für nächstes Jahr geplant. Da es in den letzten Jahren öfter Diskussionen gab, weil es mich super nervt, wenn man sich irgendwo nicht auskennt und dann ewig hin und her fährt und "rumhampelt", möchte ich das mit dem Navi endlich mal umsetzen (gleiches gilt für ein Headset, aber das ist eine andere Geschichte). Bedarf wäre jedenfalls schon mehr als genug vorhanden gewesen :D.
Zuletzt geändert von Luzifear am 3. Okt 2017 11:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Unterschied Auto- und Motorradnavi

#17 Beitrag von marco1971 » 3. Okt 2017 10:36

Nur mal als Hinweis, da ich das Thema ganz interessant finde. Im mimoto-reiseforum gibts gerade ein Thema zu “(Mini)Tablet als Navi“. Gibt wohl ein experia mit welchem das gut geht.
Im Moment funktioniert aber mein zumo 210 noch bestens.

http://www.mikemoto.de/Forum/phpBB3/vie ... =32&t=6784

Grüße
Marco

pallas
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Re: Unterschied Auto- und Motorradnavi

#18 Beitrag von pallas » 3. Okt 2017 12:04

Hatte mir vor einiger Zeit ein Garmin Montana 610 gekauft, aus der Überlegung ein einziges Gerät zu haben, daß ich auf den Motorrädern nutzen kann (wasserdicht und robust), aber auch im Auto (Autohalterung mit Lautsprecher) oder zum Wandern. Dazu eine sehr lange Laufzeit mit dem wechselbaren Akku und noch die Möglichkeit drei AA Batterien einzusetzen, im "Notfall".
Mit dem Montana ist, nach etwas Einarbeitung, (fast) alles möglich, was mit einem Autonavi oder einem Motorrad Navi geht und noch mehr dazu.
Routen einspielen via PC Software, Tracks aufzeichnen, Navigation nach Adresseingabe, Garmin Straßenkarten mit Routing , freie OSM Karten, Bedienung mit Handschuhen, Peilung usw.
Nur die Funktion "Kurvenreiche Strecke" fehlt.

Aber wenn ich mich nochmals entscheiden müsste, dann würde ich heute wahrscheinlich zu einem (wasserdichten) Smartphone, bzw. Tablett greifen.
Das Samsung XCover 4 zum Beispiel. Dieses Gerät braucht keine Schutzklappe über dem USB Anschluss, der ist auch ohne Klappe wasserdicht ausgeführt. Das Gerät könnte auch im Regen, am USB Kabel verbleiben. Zudem ist es resistent gegenüber Vibrationen (MIL-STD 810G-Zertifizierung).

Der riesige Vorteil bei der Smartphone/Tablett Navigation - man muss nicht auch noch einen Laptop in den Urlaub mitnehmen, wenn man neue Routen aufspielen, oder aus dem Internet runterladen möchte. Bei Garmin geht das nur via Computer/Laptop, nicht mit einem Tablett/Smartphone.
Der große Nachteil bei der Smartphone-Navigation - die Akkuleistung. Mit einer Powerbank kommt dann auch wieder ein gute Gewicht zusammen.
Zuletzt geändert von pallas am 3. Okt 2017 12:09, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Unterschied Auto- und Motorradnavi

#19 Beitrag von RG206cc » 3. Okt 2017 13:08

pallas hat geschrieben: Das Samsung XCover 4 zum Beispiel. Dieses Gerät braucht keine Schutzklappe über dem USB Anschluss, der ist auch ohne Klappe wasserdicht ausgeführt. Das Gerät könnte auch im Regen, am USB Kabel verbleiben.
Davor würde ich dringend abraten dies so zu machen. :headshake: :headshake:

Auszug aus der Bedienungsanleitung für das XCover 4....

Wenn Sie das Gerät laden, während die Multifunktionsbuchse feucht ist, kann das Gerät beschädigt
werden. Wischen Sie die Multifunktionsbuchse sorgfältig trocken, bevor Sie das Gerät laden.


Bedienungsanleitung komplett...

https://www.vodafone.de/media/downloads ... r-4-de.pdf

Das keine klappe vor der USB Buchse ist bedeutet nur das die Buchse ins Geräte innere hin abgedichtet ist, aber nicht das man es Laden kann wenn es Feucht ist.

Strom und Wasser sind nun Mal nicht die besten Freunde, Wasserdicht hin oder her. ;)

Meiner Meinung nach kann ein Smartphone kein gutes Navi ersetzen, wer auf Google Maps setzt braucht immer eine gute Internet Verbindung und belastet ständig das Guthaben. EU Roaming ist ganz nett, aber in der Schweiz z.B. Funktioniert das schon nicht mehr und da können sehr schnell sehr hohe Kosten auf einen zukommen.

Am Smartphone muss Roaming aktiviert sein, nur das Phone macht keinen Unterschied zwischen EU Roaming und Roaming in der Schweiz. :headshake: Wer da im Grenzgebiet Unterwegs ist bekommt Probleme damit, ist bei mir auch so zwischen D und A. Je nachdem Bucht es mich ins Österreichische Netz ein. Nur durch EU Roaming ist es mir egal. :razz:

Die zweite Möglichkeit wäre eine Kartensoftware aufs Phone zu spielen, braucht viel Speicher und kommt nicht an ein Garmin oder TomTom ran.

Für mich!! ist ein Motorrad Navi Alternativlos.
Zuletzt geändert von RG206cc am 3. Okt 2017 13:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Unterschied Auto- und Motorradnavi

#20 Beitrag von Lille » 3. Okt 2017 14:15

Hi Trudi,

egal für welches Motorrad Du/Ihr Euch entscheidet: Ich würde auf beiden Motorrädern dann was kompatibles benutzen.

Also entweder zwei TomToms oder zwei Garmins oder zwei Medions oder zwei Pearls oder...

So daß man für Touren nur 1x die Tourenplanung machen muss, und dann ohne weitere Anpassungen die Route auf beide Navis aufspielen kann.

Bei zwei unterschiedlichen Navis hat man beim Umwandeln der Touren oft Abweichungen und muss nochmal nacharbeiten.


Alternativ gibt es die Möglichkeit, Navis zu verwenden, die Tracks verarbeiten können. Damit bekommt man auf Garmin und TomTom auch die selben Touren (bei den andern Navis weiß ich nicht, was sie können). Ist aber irgendwie trotzdem "händische Mehrarbeit" (die man mit Routine auch schneller abnudeln kann)

Antworten

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