Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

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Michael_1969

 
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Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#1 Beitrag von Michael_1969 » 14. Feb 2018 10:46

Hallo Tourenfahrer,

ein Motorrad Navi steht ganz oben auf meiner Wunschliste. Am Preis scheiterte es bislang, da ich ein recht knickeriger Zeitgenosse bin :D

Nun rücken verstärkt China-Navis für Motorräder in der Preiskategorie deutlich <100€ ins Medieninteresse. Und stauben dabei sogar ziemlich gute Empfehlungen ab, sollen den vielfach teureren nur in wenigen Details nachstehen.

Was haltet Ihr davon, gibt es Eurerseits bereits einschlägige Erfahrungen zu den Billigheimern?

Viele Grüße
Michael

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blahwas
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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#2 Beitrag von blahwas » 14. Feb 2018 11:28

Ich bin jahrelang mit Pearl Navis rumgefahren. Erst Tourmate MX-350, dann Tourmate SLX-350. Pearl kauft Chinakram ein, schnürt ein Bundle mit Zubehör und lässt vielleicht noch die Software etwas ändern und verkauft das dann in Deutschland - die Hardware ist aber gleich.

Dass ich jahrelang auch bei harter Nutzung damit ausgekommen bin spricht dafür. Dagegen spricht, dass am Ende eben doch alles kaputt ging. Der Funktionsumfang und die Leistungsfähigkeit war auf jeden Fall vergleichbar mit den damaligen Garmin/TomTom-Lösungen, und trotz etwa halbem Preis war noch ein Headset dabei.


Softwareseitig gab es gegenüber neueren Garmins/TomToms keine automatische Kurvenstreckenplanung, und beim Einschalten dauerte es länger bis das Gerät betriebsbereit war (ca. 70 Sekunden). Schön fand ich, dass man dank Windows CE die Software anpassen konnte, z.B. neuere Version von iGo drauf tun, Skins dafür ("Matze" mit automatischem Löschen von Wegpunkten bei Annäherung) oder gleich ganz andere Software (z.B. die von Navigon, die konnte dann auch kurvige Strecken).

Hardwareseitig war es nicht so schön. Der Touchscreen braucht recht viel Kraft und war nicht so leuchtstark wie die aktuellen TomTom/Garmin Geräte sind. Nervig fand ich auf Dauer die Halteschraube im Navihalter, die von hinten ins Gerät gedreht wird. Die rasselt wie verrückt rum wenn kein Gerät eingesetzt ist, darum habe ich sie irgendwann einfach entfernt. Nach zwei Jahren hatte ich dann die ersten Probleme mit der Stromversorgung, nach zwei Stunden im Aktivhalter ging das Gerät aus. Da habe ich mir erst mit verringerter Helligkeit und später mit einem USB-Kabel direkt an der Seite geholfen - drei Jahre später ging dann die USB-Buchse kaputt. Bis dahin fing aber auch der Halter selbst ordentlich zu klappern an. Ein dazwischen geklemmtes Silikonband führte sogar dazu, dass der Halter brauch und ich das Teil plötzlich bei Tempo 90 in Frankreich in der Hand hatte. Ersatzhalter waren allerdings konkurenzlos günstig, ideal wenn man zwei Motorräder hat.

Mein Fazit: Für sporadische oder "normale" Nutzung völlig ausreichend, aber bei 20000 km im Jahr inkl. Schotter und Steine eher nicht.

Bei Garmin und TomTom kenne ich auch Leute mit Hardwareproblemen, und es ist alles noch viel teurer. Insgesamt sind Motorradnavis im Vergleich zu Smartphones die letzten 10 Jahre nahezu stehen geblieben - die Displays (Auflösung?) und Bedienung sind eigentlich nicht mehr Stand der Technik, und die Kosten sind dafür absurd hoch. Ich weiß nicht, welches Navi ich empfehlen würde, und habe mir selbst mit einem gebrauchten Uralt-Garmin Zumo 210 geholfen - es wurde Garmin, weil nur Garmin bei den Passknacker POIs die gespeicherten Fotos anzeigen kann. Die Hardware hat bis jetzt eine Saison überlebt, aber die Software bringt mich oft an den Rand des Wahnsinns - Routen planen oder bearbeiten ist Glücksspiel, gerne verschwindet sie einfach, die Kartendarstellung gefällt mir überhaupt nicht, und Tracks (früher DAS Killer-Feature) funktionieren nie ohne schwerste Problem (rosa Linien kreuz und quer über den Bildschirm, oder einfach mal abkürzen statt Reihenfolge einhalten oder den geplanten Abstecher mitnehmen). und es hat keinen Aktivhalter, sondern man muss auch wieder ein Kabel einstecken.

Insofern kann man mit einem richtig günstigen Chinanavi nicht so viel falsch machen - man ärgert sich immerhin günstiger. Wenn man ein wenig genutztes Gebrauchtes findet kann das auch attraktiv sein. Oder man bastelt sich was mit einem Smartphone oder Tablet - das kann auch ein altes sein. Ganz früher bin ich mit einem Autonavi gefahren, das war auch ok, nur war mir irgendwann das Kabel und die Tasche lästig. Vielleicht ist das die Antwort: Erst mal was basteln und dann gucken ob Navigation einem grundsätzlich taugt, und wenn man dann weiß was stört, entsprechend verbessern.

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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#3 Beitrag von countryguitar » 14. Feb 2018 14:08

.... hatte mir für 150 Euro bei e-Kleinanzeigen ein TomTom Rider v4 gekauft top Zustand, Ram Mount und alles dabei bin ca. 4000km damit unterwegs und keine Probleme Updates funktionieren und ich konnte es auf mich ummelden, .... neu kann ich mir so was auch nicht leisten, ...
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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#4 Beitrag von Schlemil » 14. Feb 2018 14:27

Sehr interessant blahwas ...Bei Pearl habe ich schon richtigen Mist gekauft..aber auch Dinge die ihren Zweck erfüllen. Das Navi von denen soll wirklich seinen Dienst tun. Habe schon oft damit gezaudert den "Klick" zu machen und mir sowas zu bestellen. Mal sehen ...Gruß vom Peter
Möchtest du so alt,so krank oder so arm sein,nicht Motorrad fahren zu können? Solange wir es tun,solange sind wir reich,gesund und jung geblieben!
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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#5 Beitrag von benighauz » 14. Feb 2018 14:58

Servus,
klar kann man sich ein Navi für 400€ oder mehr kaufen. Es kommt darauf an, was du machen willst.
Ich würde mir gerne ein Tom Tom Rider kaufen, aber ich brauche mein Navi nur um Routen, die ich mir vorher ausgearbeitet habe, anzeigen zu lassen oder um interessante Orte zu speichern.
Lösung: Garmin zumo 210. Kostet wenig bei Ebay Kleinanzeigen, kann genau das was ich brauche.

Vielleicht eine günstige Alternative zum Chnakram.

Grüße aus Münster
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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#6 Beitrag von Holgi67 » 14. Feb 2018 17:31

Ich lebe nach dem Motto "Wer billig kauft, kauft zweimal"

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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#7 Beitrag von Krid » 14. Feb 2018 17:53

Das kann aber bei Markengeräten auch passieren. Mit z. B. einigen neu aufgelegten Zumos gab's auch schon unschöne Überraschungen für die Kunden. Und bei dem Zumo 550 ist wohl das Display die Schwachstelle. Sind bei allen 3 in unserer Truppe ziemlich zeitgleich platt gewesen. Kaufpreis damals zwischen 500 und 650 € ...
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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#8 Beitrag von Michael_1969 » 14. Feb 2018 18:13

Was ich nirgendwo in den blumigen Verkaufsanzeigen der China-Navis finde: kann ich da vorkonfigurierte Routen draufladen? Und gibt es einen "Motorradmodus" für besonders kurvenreiche Strecken?

Irgendwie scheint mir, dass die Chinadinger bloß Autonavis mit Motorradhalterung sind. Oder irre ich mich da?

Ich hatte noch nie ein Motorrad-Navi und daher auch noch keine Ahnung von dieser Materie...

Was muss so ein Teil denn eigentlich können, um lange Freude dran zu haben?

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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#9 Beitrag von Krid » 14. Feb 2018 18:26

Wasserdicht müssen sie sein und ein weitestgehend blendfreies Display bei Sonneneinstrahlung haben. Außerdem dürfen Vibrationen etc. keine Probleme verursachen. Bedienerfreundlich wäre auch noch was Grundsätzliches... Stabiles Gehäuse, kann schon mal runterfallend.
Der Rest kann sehr vielfältig sein, das ist die Frage der individuellen Ansprüche.
Zuletzt geändert von Krid am 14. Feb 2018 18:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#10 Beitrag von Sorein » 14. Feb 2018 18:45

Krid hat geschrieben:Und bei dem Zumo 550 ist wohl das Display die Schwachstelle. Sind bei allen 3 in unserer Truppe ziemlich zeitgleich platt gewesen. Kaufpreis damals zwischen 500 und 650 € ...
Da hab ich eine ganz andere Erfahrung.
Mein ZUMO 550 habe ich seit 2007, ca. 70Tsd km auf'm Motorrad und nochmals soviele km im Auto. Ich hab ein Lebenslanges Kartenupdate drauf, diese Woche ein aktuelles Update ausgeführt, ganz Europa/45 Länder und es läuft und läuft und läuft! Ich war damit in ganz Süd-Europa unterwegs, bis in die Osttürkei runter nach Georgien, Montenegro, Kroatien, Italien, Frankreich.
Der Aktivhalter ist mir 1x, nach der Garantiezeit, abgesoffen. Garmin hat mir kulanterweise ein neues 550er, Original mit allem Zubehör geschickt. Das Gerät selbst hatte keinen einzigen Aussetzer!

Die Investition von Damals hat sich durchaus bezahlt gemacht.

LG, Reiner
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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#11 Beitrag von marco1971 » 15. Feb 2018 06:31

Ich habe seit 2012 auch ein zumo 210 mit Zentraleuropa. Macht was es soll. Ich plane mit motoplaner meine Routen und es führt mich im Notfall von A nach B.
Manko: keine kurvenreiche Strecke.
Habe mir eine Garmin SD Karte für komplett Europa gekauft, die ich auch in einem anderen zumo verwenden kann falls das 210er mal aufgibt. Dann gibts wieder günstig ein neues gebrauchtes bei ebay.

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#12 Beitrag von blahwas » 15. Feb 2018 07:30

Zumo 210 nimmt auch OSM Karten, da würde ich keine kaufen. Oder hat das Vorteile?

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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#13 Beitrag von marco1971 » 15. Feb 2018 08:14

Ich bin da nicht so techniksicher. Kaufen, reinstecken losfahren und wissen das es funtioniert. Hab es mal mit OSM probiert, hat aber irgendwie nicht funktioniert. Das sich die Karte auf der SD-Karte nicht aktualisiert nicht schlimm. Mitdenken muss man sowieso und so schnell wird auch nicht gebaut. Mit der alten Karte bin ich von 2012 - 2017 ohne probleme gefahren. Man sollte halt an einem neuen Kreisel dann auch im Kreis fahren und nicht mitten drüber ;).

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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#14 Beitrag von Sonnenhut » 15. Feb 2018 08:55

Ich glaube der hohe Preis bei TomTom (geht ja noch) oder Garmin (tut schon sehr weh) ist besonders mit Hellen Display und Belastbarkeit zu erklären.
Die Technik ist schon auf dem neuesten STand, wenn man alles berücksichtigt: Preis, Haltbarkeit, Ablesbarkeit. Handys halten den "Stress" am Mopped nicht lange stand. Ich hab man nach Industrie 7-8" Tablets gesucht.....fängt bei 1000€ an
Da ist ein 595er Garmin mit 600€ ja ein Schnäppchen.
Ich habe immer noch mein erstes 210er Garmin, Funktioniert wie eh und je. Aber mittlerweile im Auto. Andere billige Navis fürs Auto sind bereits lange tot. Das Navi von Pearl hab ich direkt zurück geschickt. Kopplung mit Headset von Cardo war nicht möglich. Display und Bedienung war auch schlecht. Denke die haben da auch eine sehr hohe Streuung in der Qualität.

Ich hab Gutscheine (Geschenke) gesammelt und mit daher jetzt ein 595er gegönnt. Hat "nur" 200€ gekostet (+Gutscheine) :D

Ich hätte da jetzt ein Zumo 660 übrig....
Gruß
Klaus

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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#15 Beitrag von tanni60 » 15. Feb 2018 09:16

Am billigsten ist es , das (vorhandene) Smartphone zu verwenden.

Ich navigiere seit Jahren mit meinem Handy,

GPS basiert, also auch ohne Netz funktionsfähig, "Navigator" heißt das.

Es kann nicht: wasserdicht, Handschuh und "schöne Route", sonst aber alles.

Gibt es auch als Kaufversion mit Staumelder und so Kram, brauch ich aber nicht.

Aber sonst alles top, 300.- gespart und nicht noch ein Gerät, in das ich mich reindenken muß.

EINE Ladebuchse reicht dann auch fürs Laden :kuscheln: .
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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#16 Beitrag von Detlef Plein » 15. Feb 2018 09:59

Mein Zumo 550 ist von 2006, eine Oldi also. Aber wie so oft kann der Oldi viele Sachen besser wie die Jungen.... Probleme habe ich noch nie gehabt. Es startet zwar etwas langsamer wie die neuen Geräte, führt dann aber zuverlässig über die Route. Ob ich es mir noch mal kaufen würde ? Ich denke ja,denn so eines von Pearl hatte ich auch mal für 1 Woche, da kam ich gar nicht mit zurecht.
Zuletzt geändert von Detlef Plein am 15. Feb 2018 10:01, insgesamt 1-mal geändert.
Schöne Grüße aus Borken
Detlef Plein
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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#17 Beitrag von lars0404 » 15. Feb 2018 10:03

Hallo,
bahängig von Preis ist für mich, ob sich das Navi und ich vertragen. ;)
Mit Garmin fürs Auto und Moped war ich mir nicht einig. Wenn du nur eine Stadt/ Ort eingibst, Führt diech Tom Tom ohne dixkusionen ins Zentrum . Garmin verlangt eine Straße. Es geht wohl auch ohne , aber das habe ich beim spielen im Laden nicht auf anhieb herausgefunden. Ich kenne auch jemanden , de hat eine altes Tomm Tom , hat sich ein aktuelles gekauft und kommt mit der Bedienung vom neuen nicht klar.
Deshalb kauft nichts aus dem Katalog- Speilt mal mit den verschiedenen Navis rum. Wenn euh dann das billigste nicht liegt, ist eine teurers vieleicht doch günstiger.

Ich bin ja auch eher eine Sparfuchs- immer nur so wenig ausgeben wie nötig. Aber ich sage mir dann immer, wenn mir was zu teuer ist für das Hobby Moped, ich verfahre eh sinnlos Sprit (Geld), also müsste ich es ganz lassen und kaufe. Ich sätze mal , das wir pro Tour mit allen Kosten 50€ lassen. dann wir die nächsten 2 WE mim Fahrrad und Picknick Korb gefaheren und dann ist es ausgeglichen. :?

Gruß Lars

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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#18 Beitrag von Michael_1969 » 15. Feb 2018 10:04

Also scheint hier (außer Blahwas mit Pearl) noch niemand irgendwelche Erfahrungen mit Billignavis überhaupt gemacht zu haben. Schade... hatte mir mehr konkrete Erfahrungswerte erhofft.

Mit dem Smartphone hatte ich meine letzte Vogesentour mehr schlecht als recht navigiert. Daher suche ich ja nun eine Verbesserung, die nicht gleich ein Vermögen kosten. Dass die Topmodelle der bekannten Hersteller das Nonplusultra sind, ist mir schon klar. Dass deren gebrauchten Auslaufmodelle noch brauchbar sein können ebenfalls.

Was genau nun aber im Vergleich die neuen Chinadinger können, bleibt wohl weiterhin noch herauszufinden.

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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#19 Beitrag von andre » 15. Feb 2018 12:39

Mit einem billigen Medion Navi am Motorrad kam ich nicht klar. Das Zumo 550 hatte ich 8 Jahre, dann war das Display kaputt. Seit dem habe ich einen Rider 400 und würde mir immer wieder ein Tom Tom kaufen
...die einen kennen mich, die anderen können mich...

aktuelle Motorräder:

Suzuki GSR 750, Ez. 03/15, 18328 KM
und Kawasaki Versys 650 Grandtourer Special Edition, Ez. 06/17, 11327 KM


....und ca. 230 TKM mit allen bisherigen Motorrädern...

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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#20 Beitrag von Michael_1969 » 15. Feb 2018 14:56

Habe mich nun dazu entschieden, es mit dem MapFactor Navigator auf LG G4 nochmal zu probieren. Mit der App "Route Importer" soll der Import von GPX-Dateien funktionieren, sodass auch der Motoplaner mit im Spiel sein könnte. Wenn's klappt, wohl die preisgünstigste Variante.

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