Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

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Scarabeus
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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#61 Beitrag von Scarabeus » 18. Feb 2018 00:21

SiRoBo hat geschrieben:Für was muss man Routen zwischen den Geräten per Blauzahn übertragen können? Kann man sich auch per Mail schicken, auf ner Karte aufmalen, oldschool hinterher fahren oder sich einfach erklären.
Meine Frau und ich haben beide ein TTR. Wenn ich unterwegs jetzt am Gerät eine neue Route plane kann ich die Route nicht an das TT von meiner Frau übertragen. Man kann nur Tracks per BT übertragen, keine Routen.

Somit bleibt nur das hinterher fahren.

TomTom wirbt immer wieder damit, dass man Routen per BT übertragen kann. Benutzt aber den Begriff Routen und Tracks gleich bedeutend, wie sie es gerade brauchen.
Ihr eigenes ITN Format haben sie ebenfalls fehlerhaft implementiert. Stopps sind weggefallen, aber in Tyre planbar. Genauso wie deren Bezeichnung.

Siehe dazu mein Blog Beitrag
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Michael_1969

 
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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#62 Beitrag von Michael_1969 » 18. Feb 2018 09:17

Hammer hat geschrieben:
Michael_1969 hat geschrieben:Und doch würde mich nach wie vor interessieren, ob man mit dem EXCELVAN- Navi aus der Bucht nicht auch viel Spass haben könnte 8-)

Für gerade mal 70 € :pfeif:
Ich habe schon Preisbrecher i. H. v. 55 EUR in der Bucht gesehen. Der günstige Preis lässt dieser Geräte einen schnell über die Tatsache hinwegsehen, dass diese keine Navi-Software beinhalten. Diese muss dann noch dazu gekauft werden (IGO ca. 30 EUR). Ich hatte auch damit geliebäugelt, mich aufgrund des Aufwands doch dagegen entschieden.

Meine Wahl fiel schließlich auf das Wayteq X-Rider, ebenfalls in der Bucht gekauft für 115 EUR. Scheinbar ist es verwandt mit dem Excelvan aber es hat nach Angaben des deutschen Anbieters ein helleres Display. Software und Kartenmaterial weltweit sind auch schon im Preis enthalten.

Mein erster Fahrversuch Anfang Januar (mit einer in Motoplaner erstellten Eifel-Tour) war positiv. Das Gerät berechnet bei versehentlichem Falschabbiegen sehr schnell eine neue Route, die Lesbarkeit des Displays ist bei Tageslicht deutlich besser als auf dem Smartphone (damals bei mir LG G2) und das Display ließ sich ohne Probleme auch mit Handschuhen bedienen. Negativ ist der sperrige Halter mit Sichtschutz, aus dem das Navi nur sehr schwer zu lösen ist.

Natürlich bieten die etablierten Hersteller deutlich mehr Funktionalitäten (irgendwie muss man den 3-fach höheren Preis ja rechfertigen). Ob man das wirklich braucht, muss man für sich entscheiden. Ich bin jedenfalls gespannt auf die erste Saison mit dem Gerät und natürlich auch darauf, wie es mit der Langzeit-Haltbarkeit bestellt ist.
Danke Dir... schön, dass Du zum eigentlichen Thema zurück kommst...
Dann hast Du also dieses Navi hier: https://www.ebay.de/itm/Motorrad-Naviga ... ect=mobile

Man findet viele positiven Feedbacks, insbesondere zum "Green Mode", bei welchem das Navi landschaftlich schöne Strecken bevorzugt. Soll angeblich dem "Kurven Mode" der Platzhirsche in nichts nachstehen. Weiterhin bin ich hin- und hergerissen ;-)

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Hammer
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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#63 Beitrag von Hammer » 18. Feb 2018 09:52

Michael_1969 hat geschrieben:
Hammer hat geschrieben:
Michael_1969 hat geschrieben:Und doch würde mich nach wie vor interessieren, ob man mit dem EXCELVAN- Navi aus der Bucht nicht auch viel Spass haben könnte 8-)

Für gerade mal 70 € :pfeif:
Ich habe schon Preisbrecher i. H. v. 55 EUR in der Bucht gesehen. Der günstige Preis lässt dieser Geräte einen schnell über die Tatsache hinwegsehen, dass diese keine Navi-Software beinhalten. Diese muss dann noch dazu gekauft werden (IGO ca. 30 EUR). Ich hatte auch damit geliebäugelt, mich aufgrund des Aufwands doch dagegen entschieden.

Meine Wahl fiel schließlich auf das Wayteq X-Rider, ebenfalls in der Bucht gekauft für 115 EUR. Scheinbar ist es verwandt mit dem Excelvan aber es hat nach Angaben des deutschen Anbieters ein helleres Display. Software und Kartenmaterial weltweit sind auch schon im Preis enthalten.

Mein erster Fahrversuch Anfang Januar (mit einer in Motoplaner erstellten Eifel-Tour) war positiv. Das Gerät berechnet bei versehentlichem Falschabbiegen sehr schnell eine neue Route, die Lesbarkeit des Displays ist bei Tageslicht deutlich besser als auf dem Smartphone (damals bei mir LG G2) und das Display ließ sich ohne Probleme auch mit Handschuhen bedienen. Negativ ist der sperrige Halter mit Sichtschutz, aus dem das Navi nur sehr schwer zu lösen ist.

Natürlich bieten die etablierten Hersteller deutlich mehr Funktionalitäten (irgendwie muss man den 3-fach höheren Preis ja rechfertigen). Ob man das wirklich braucht, muss man für sich entscheiden. Ich bin jedenfalls gespannt auf die erste Saison mit dem Gerät und natürlich auch darauf, wie es mit der Langzeit-Haltbarkeit bestellt ist.
Danke Dir... schön, dass Du zum eigentlichen Thema zurück kommst...
Dann hast Du also dieses Navi hier: https://www.ebay.de/itm/Motorrad-Naviga ... ect=mobile

Man findet viele positiven Feedbacks, insbesondere zum "Green Mode", bei welchem das Navi landschaftlich schöne Strecken bevorzugt. Soll angeblich dem "Kurven Mode" der Platzhirsche in nichts nachstehen. Weiterhin bin ich hin- und hergerissen ;-)
Ja genau das ist es.
Ich bin mir bei dem Green Mode nicht sicher, ob dies nicht nur eine Öko-Route ist, die für uns zufälligerweise dann die kurvenreichste Strecke darstellt.

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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#64 Beitrag von bakerman23 » 18. Feb 2018 10:10

Interessant viele Karten für die 8gb. Garmin und TomTom hätten da Platzprobleme.
Das kann man eigentlich nur realisieren wenn man das Kartenmaterial ausdünnt.
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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#65 Beitrag von Hammer » 18. Feb 2018 10:22

bakerman23 hat geschrieben:Interessant viele Karten für die 8gb. Garmin und TomTom hätten da Platzprobleme.
Das kann man eigentlich nur realisieren wenn man das Kartenmaterial ausdünnt.
Die Frage ist, was man wirklich braucht. Ich bin kein Navi-Experte und habe es noch nicht im Detail getestet. Zumindest die Informationsdichte bei Tankstellen hat mich sehr überrascht. Die großen Gesellschaften werden sogar mit Logo dargestellt. Mein MZD-Navi im Mazda kann das nicht...

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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#66 Beitrag von blahwas » 18. Feb 2018 10:24

Interessant viele Karten für die 8gb. Garmin und TomTom hätten da Platzprobleme.
Das kann man eigentlich nur realisieren wenn man das Kartenmaterial ausdünnt.
Ich habe ja ein Navi mit iGo-Software im Einsatz. Die gesamten Europakarten (40 Länder inkl. Russland) brauchen gerade mal 3 GB. Europa, USA und Kanada wie angegeben in 8 GB halte ich für einfach möglich. Und so einen Käse wie die Premiumanbieter, bei denen je nach Modell nicht alle Karten gleichzeitig auf dem Gerät gespeichert werden können, erlaubt sich sonst keiner.

Vielleicht sind bei Garmin und TomTom mehr 3D-Gebäude und einzelne Hausnummern drin. Die Kollegen mit den teuren Geräten hatten jedenfalls nicht mehr Nebenstrecken drin. Nur der mit OSM, natürlich, da ist jeder Trampelpfad und jede Treppenstufe drin (und auch als solche markiert).

Und zur POI-Suche würde ich immer Google Maps nehmen, POI veralten sehr schnell und werden kaum gepflegt. Tankstellen in Frankreich? Besser stattdessen einfach den nächsten Supermarkt suchen...

jax
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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#67 Beitrag von jax » 18. Feb 2018 12:42

blahwas hat geschrieben:... Tankstellen in Frankreich? Besser stattdessen einfach den nächsten Supermarkt suchen...
natürlich direkt mit Anzeige der passenden Kreditkarte ;)

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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#68 Beitrag von awv99 » 18. Feb 2018 19:27

Scarabeus hat geschrieben:
SiRoBo hat geschrieben:Für was muss man Routen zwischen den Geräten per Blauzahn übertragen können? Kann man sich auch per Mail schicken, auf ner Karte aufmalen, oldschool hinterher fahren oder sich einfach erklären.
Meine Frau und ich haben beide ein TTR. Wenn ich unterwegs jetzt am Gerät eine neue Route plane kann ich die Route nicht an das TT von meiner Frau übertragen. Man kann nur Tracks per BT übertragen, keine Routen.

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Man kann doch einfach (Zumindest bei kürzeren Touren)
in ein paar Minuten das Ziel und die Zwischenstops manuell in das 2. Gerät eingeben .

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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#69 Beitrag von Scarabeus » 18. Feb 2018 19:44

awv99 hat geschrieben: Man kann doch einfach (Zumindest bei kürzeren Touren)
in ein paar Minuten das Ziel und die Zwischenstops manuell in das 2. Gerät eingeben .
Man kann vieles. Tom Tom kann besonders gut Werbeaussagen machen und diese nicht einhalten.

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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#70 Beitrag von SiRoBo » 18. Feb 2018 20:36

Und wenn man eh nicht mit seiner Frau zusammen fahren will, klappt Hinterfahren nicht. Dann braucht man aber auch keine Routen von Navi zu Navi übertragen, sonst hat man nämlich den Eherochen trotzdem an der Backe! :pfeif: :shocked:

Ich bin höchst erstaunt, wie ernst Motorradfahren sein kann. :oops:
Zuletzt geändert von SiRoBo am 18. Feb 2018 20:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#71 Beitrag von Erich » 18. Feb 2018 21:02

viewtopic.php?nomobile=1&p=214866#p214866

Habe mir gerade so ein Navi bestellt..
Wenn es da ist werde ich testen und Berichten.

Gruß Erich

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Lille

 
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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#72 Beitrag von Lille » 19. Feb 2018 09:09

Wäre ich nicht navimäßig versorgt, würde ich ggf so ein 70€ Navi mal testen. :D Just for fun.

Motorrad Navigation, WayteQ xRider

Was mich an dem stört, ist daß man eigentlich kein richtiges Bild der Kartenansicht sieht. Immer nur "ein flotter Flitzer" anstelle der Kartendarstellung.

Ob dies hier wohl real ist? Oder Photoshop? KLICK - schwer zu sagen.

Das Excelvan zeigt das bißchen mehr.


Generell würde ich es davon abhängig machen, wieviel ich vom Navi erwarte, wieviel ich damit machen will und inwieweit ich mit damit beschäftigen möchte.

Wenn man eher der Wochenenfahrer ist, eigentlich nur "schön" und geleitet irgendwo hinkommen will, man sich ggf eh gut auskennt, auch bei ausfallendem Navi problemlos ohne nach hause findet, ist das etwas anderes, als wenn man auf dem Landweg nach Nepal reisen möchte ;)

Plump gesagt: Je höher die Ansprüche, desto höher sollte der Preis und umso hochwertiger sollte die Ausrüstung sein.

Wenn man sich nur ein Wochenende lang mit einem abstürzenden oder Murcks produzierenden Navi rumschlagen muss, nervt das auch, aber man kann es immer noch in eine Restetonne kloppen, und dann anhand der straßenschilder nach hause fahren.

Wenn man seinen Jahresurlaub damit planen möchte und dann im Urlaub sich täglich damit rumplagen muss, kann einem das sicher viel Reisespaß nehmen. Da würde ich persönlich es dann nicht riskieren.

Achso.. generell teste ich neues Equipment immer erstmal im heimischen Dunstkreis, mache Testtouren. Und erst danach geht es damit "auf große Reise". :]
Wenn sich das 70€ Navi zuhause bewährt hätte, würde ich es auch auf weitere Reisen mitnehmen.

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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#73 Beitrag von Sonnenhut » 19. Feb 2018 09:46

Im Prinzip hört sich das ganz logisch an...

Aber: wenn ich nach Strassenschildern fahren kann, dann lasse ich das Navi zuhause oder aus. Wenn ich aber nicht alleine den Weg finde, dann nehme ich passende Karten mit oder eben ein Navi. Kann ich mich nicht zu 100% auf das Navi verlassen, dann muss ich zusätzlich Karten mitnehmen oder alternativ Offlinekarten im Handy.

Mir ist mal im Urlaub die Stromversorgung durchgebrannt und musste mit Akku fahren. Nach 5Std war der Akku leer und wir mussten aus den Vogesen zurück in den Schwarzwald zum Hotel. War dann Schnellstrasse und Autobahn (mit 125er!!). Nicht lustig.

Technische Defekte kann es natürlich immer geben, aber es ist mega nervig, wenn man im Urlaub nur mit Weg suchen beschäftigt ist, anstatt die Kurven und die Landschaft zugeniessen.

Diese Gedanken setzen aber voraus, dass die Chinadinger weniger zuverlässig sind. Was meiner Ansicht nach höchst wahrscheinlich ist.
Gruß
Klaus

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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#74 Beitrag von Hammer » 19. Feb 2018 09:55

Sonnenhut hat geschrieben: Diese Gedanken setzen aber voraus, dass die Chinadinger weniger zuverlässig sind. Was meiner Ansicht nach höchst wahrscheinlich ist.
Was meiner Ansicht nach ein Pauschalverdacht ist, den es zu beweisen bzw. zu widerlegen gilt. Ich behaupte nicht, dass die Chinaböller der große Wurf sind.

Und das man sich durch einen mehrfach höheren Preis nicht unbedingt eine höhere Zuverlässigkeit erkauft, kann man auch zur Genüge lesen.
Bevor ich mir jedenfalls ein Gebrauchtgerät ohne Garantie zum gleichen Preis kaufe, nehme ich lieber die Neuware und kann ggfs. reklamieren.



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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#75 Beitrag von nexiagsi16v » 19. Feb 2018 10:46

Moin,

wie so oft, hast du recht Lille. Daher ehr kurz vor der Saison kaufen, dann testen und bei nicht gefallen hat man ja 14 Tage Rückgaberecht. Hier zwei Filme zum xRide und das sogar auf der richtigen Maschine. ;)
https://www.youtube.com/watch?v=3jaIRH4VtPI mal das Menu und Bedienbarkeit
https://www.youtube.com/watch?v=lSp_atr9NTI wärend der Fahrt, aber nicht viel zusehen

Für mich macht das jetzt nicht den schlechtesten Eindruck.
Ich fahre selber ein altes Autonavi von Navigon und es hat mir letztes Jahr völlig gelangt. Im Hotel hab ich meine Routen per Google bissel geplant. Hier sieht man ja auch was es in der Gegend gibt und ob die Straße bissel was fahrerisch bietet. Dann im Navi händisch eingegeben. Dabei muß man halt immer mit Straßennamen handtieren, wenn man nur durchfahren will...aber mein Güte, halt Hauptstraße Hausnummer 1 oder so eingeben, fertig.
Wärend der Fahrt spiele ich da nicht rum. Wenn doch mal was ist (z.b. Route bissel kürzen), dann halt rechts ran 10 Minuten Pause.

Bin meist Solo unterwegs wenn die Sonne am Himmel lacht und nur in Dtl. .Ich nutze auch kein Headset usw... von daher sehe ich hier kaum einen Grund 300+ € für mich auszugeben.
Für jemanden der wirklich einige Wochen im Jahr tourt und das auch egal bei welchem Wetter, in dünner Luft und auch mal auf schlechten Straßen, der sollte schon zu so einem teuren Navi greifen. Vorallem die Erschütterungen und Temperaturschwankungen sollten sie bessre weg stecken können und sind somit langlebiger. Ich würde da aber nicht auf eine Neuerscheinung setzen, sondern auf ein gut erprobtes. Die neuen haben halt viel Schnickschnack dabei...aber wer braucht wirklich 3D Darstellung?

Tschau Norman

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#76 Beitrag von blahwas » 19. Feb 2018 10:57

3D-Darstellung ist echt ganz praktisch weil man mehr vom kommenden Streckenverlauf sieht, und damit auch den Verlauf der Kurve und ob direkt dahinter eine Kreuzung ist. Das fand ich sehr praktisch an meinem Chinanavi. Mein Garminnavi ist leider damit überfordert, es kommt kaum hinterher und zeigt selten mal Querstraßen an.

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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#77 Beitrag von Michael_1969 » 19. Feb 2018 11:42

Also mein Entschluss hin zum xRider steht eigentlich fest. Werde mir dieses kurz vor der nächsten Tour zulegen und testen.

Als berufstätiger Familienvater komme ich nur höchst selten zum Touren, und wenn dann nur im überschaubaren Rahmen. Im Auto brauche ich kein zusätzliches Navi, sodass sich der Einsatz auf nur wenige Tage begrenzen wird. Dafür klemme ich mir keine 300-400 € an den Lenker. Ganz ohne Navi will ich aber auch nicht fahren und das Smartphone ist einfach nicht der Brüller.

Werde berichten...

Grüße Michael

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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#78 Beitrag von Lille » 19. Feb 2018 11:45

Sonnenhut hat geschrieben:Aber: wenn ich nach Strassenschildern fahren kann, dann lasse ich das Navi zuhause oder aus. Wenn ich aber nicht alleine den Weg finde, dann nehme ich passende Karten mit oder eben ein Navi. Kann ich mich nicht zu 100% auf das Navi verlassen, dann muss ich zusätzlich Karten mitnehmen oder alternativ Offlinekarten im Handy.
Mir persönlich ist es auch lieber, ich habe ein Navi, auf daß ich mich 100%ig verlassen kann. Nur könnte man eben 50km von zuhause ein streikendes Navi besser verkraften (ausgleichen) als 5000km und 20 Tage von zuhause entfernt. :thx:
Sonnenhut hat geschrieben:Diese Gedanken setzen aber voraus, dass die Chinadinger weniger zuverlässig sind. Was meiner Ansicht nach höchst wahrscheinlich ist.
Hammer hat geschrieben:Was meiner Ansicht nach ein Pauschalverdacht ist, den es zu beweisen bzw. zu widerlegen gilt. Ich behaupte nicht, dass die Chinaböller der große Wurf sind.
Ohne es ausprobiert zu haben, schwer zu sagen. Versuch macht kluch -- oder so. :]

ICH würde halt nicht am Mittwoch ein Navi kaufen (egal welche Preislage!), es Donnerstag installieren und Freitag in den Urlaub fahren.



Ich wäre ja dafür.. wir gründen jetzt eine Interessengemeinschaft. Und suchen z.B. 10 Teilnehmer. Jeder beteiligt sich mit 7€ und bekommt dafür das gemeinsam gekaufte Navi für ein paar Wochen, testet es, schreibt einen kleinen Erfahrungsbericht usw. Geht es während des Tests kaputt, muss der "Zerstörer" dafür gerade stehen. Ist es ein Garantiefall, wird es umgetauscht.
Und ist es am Ende des Tests noch ok, dann verkaufen wir es forenintern oder bei Ebay. Und generell könnten wir nach Ablauf der Tests die 70€ (bzw. dann halt noch 50€ oder so) einfach in die Forenkasse spenden.
8-) :]


Übrigens.. für höherwertige Navis gibt es sowas ja - nur kann man da keine "Chinaböller" leihen -> https://www.pocketnavigation.de/navithek/
Ein TomTom hatte ich aber auch schon mal von denen geliehen. :]
Zuletzt geändert von Lille am 19. Feb 2018 11:49, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#79 Beitrag von Hammer » 19. Feb 2018 11:55

Gute Idee aber leider zu spät für mich. [emoji846]

Ich werde berichten, wie es mir im Verlauf der Saison ergeht.

Das man Navis auf dem Weg testen kann, hatte ich noch nie gesehen. Falls der China - Böller sich als Rohrkrepierer erweisen sollte, werde ich diese Möglichkeit sicherlich in Anspruch nehmen.



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Re: Chinakracher - Billignavi aus Fernost empfehlenswert?

#80 Beitrag von Sonnenhut » 19. Feb 2018 12:09

Lille hat geschrieben: Ich wäre ja dafür.. wir gründen jetzt eine Interessengemeinschaft. Und suchen z.B. 10 Teilnehmer. Jeder beteiligt sich mit 7€ und bekommt dafür das gemeinsam gekaufte Navi für ein paar Wochen, testet es, schreibt einen kleinen Erfahrungsbericht usw. Geht es während des Tests kaputt, muss der "Zerstörer" dafür gerade stehen. Ist es ein Garantiefall, wird es umgetauscht.
Und ist es am Ende des Tests noch ok, dann verkaufen wir es forenintern oder bei Ebay. Und generell könnten wir nach Ablauf der Tests die 70€ (bzw. dann halt noch 50€ oder so) einfach in die Forenkasse spenden.
8-) :]
geile Idee :top:

kleine Abwandlung: nach dem Test wird das Gerät unter den Testern verlost.
Man könnte die Hersteller auch anschreiben und fragen, ob sie ein Gerät für so einen Test für diese Saison zur Verfügung stellen.
Ich hab schon mal nur für eine Bewertung das gekaufte Produkt kostenlos bekommen.
Gruß
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