Jahresurlaub 2015 - Jahrestreffen, Dolomiten, Frankreich

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Jahresurlaub 2015 - Jahrestreffen, Dolomiten, Frankreich

#1 Beitrag von blahwas » 27. Sep 2015 10:39

Das hier wird ein längerer Bericht über mehrere Postings. Das wird mehrere Tage dauern. Ich versuche, jeden Tag mindestens einen Tag zu beschreiben. Geschrieben habe ich schon viel, aber Photoauswahl und Bearbeitung sind sehr zeitraubend. Der Bericht ist dann fertig, wenn ich das schreibe :)

Der Bericht heißt nicht "Jahresurlaub", weil ich meinen gesamten Jahresurlaub dafür aufgebraucht hätte (ich war ja auch schon in Spanien, Kärnten und Thüringen dieses Jahr), sondern weil ich mich mindestens ein Jahr drauf gefreut habe. Ich verwende 16 Urlaubstage für die folgenden vier Reisephasen:
Phase 1: 3 Tage Jahrestreffen Versysforum in Norderstedt / Schleswig-Holstein
Phase 2: 6 Tage Höhentreffen Versysforum in Bozen / Südtirol
Phase 3: 2 Tage Überfahrt durch Norditalien nach Frankreich
Phase 4: 13 Tage mit Markus durch Frankreich
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Grobübersicht: Blau = Motorrad fahren, Grün= Motorradtransporter
Rahmenbedingungen: Ich wohne in Düsseldorf, fahre ich eine Versys 650 von 2008 mit 56300 km drauf und ich kann in meinem Job Überstunden in Urlaub umwandeln. Zum 30.9. werden Überstunden ausgezahlt, die nicht abgefeiert werden - passt. Für meine Versys habe ich ein Topcase, Seitenkoffer und einen großen Tankrucksack. Ich entscheide mich dieses Mal bewusst gegen die Koffer und stopfe lieber mehr in die Packrolle. Letztes mal hatte ich einige Sachen nur mitgenommen, um die Koffer noch vollzubekommen. Außerdem sind Koffer an sich nutzloses Gewicht und vor allem Fahrzeugbreite, die einen in heiklen Situationen oder einfach nur im Stau sehr ungelegen kommen kann. Ich habe als Reifen angefahrene BT023 montiert, die werden wohl nicht die ganze Strecke überdauern. Flammneue Reifen sehr wahrscheinlich aber auch nicht, denn ich nutze gerne das gesamte Potential an Beschleunigung, Bremse und Schräglage. Die ersten zwei bis drei Reisephasen werde ich im Hotel schlafen und den Rest im Zelt auf den diversen Zeltplätzen, von denen es in Frankreich wirklich reichlich viele gibt. Im September könnte das gerade in den Alpen etwas kalt werden, also nehme ich eine zweite Isomatte mit. Bei Dauerregen gehen wir aber ggfs. sicher auch mal in ein Hotel oder eine Pension, denn nass Zelt auf- und abbauen macht einfach keinen Spaß.

Zur Reiseplanung:
Phase 1 ist mein erstes Versys Jahrestreffen. Als (mittlerweile) Betreiber des Forums ein Unding. Am gleichen Wochenende startet das Höhentreffen in Südtirol (Phase 2), wo die Dolomiten mit zahlreichen epischen Strecken locken. Hier war ich schon 2x, letztes Jahr aber leider nicht, da ich für eine Arbeitsveranstaltung meinen Urlaub semi-freiwillig annulliert habe. Mit Markus war ich 2013 schon in Frankreich, und es war episch. Wir befuhren die Vogesen, das Zentralmassiv, ein wenig Cote d'Azur, die Seealpen und die Hochalpen, und ich hatte mich damals echt in Frankreich verliebt.

Phase 1 (Schleswig-Holstein) ist natürlich die völlig falsche Richtung, also organisiere ich im Vorfeld einen Motorradtransporter ab Leverkusen, der mich und meine Mitreisenden erst nach Schleswig-Holstein und dann nach Südtirol bringen wird. Mit Biker Transit hatte ich in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht. Biker Transit bietet leider kein One-Way mehr an, daher bin ich froh, dass jemand nach Phase 2 den Transporter für mich zurück bringt. Das Biker Transit-Team kommt uns etwas entgegen und akzeptiert Darmstadt statt Leverkusen als Rückgabeort. Das ist für Stefan einfacher, der die Rückfahrt übernimmt.

Phase 2 findet zeitgleich mit dem Gardasee-Urlaub von Karl, dem DRZ-Quäler vom Höhentreffen 2013 statt, und Phase 4 findet zeitgleich mit der Frankreichtour meiner Teneriffa 2014-Reisepartner Rainer und Hage. Vielleicht kriegen wir da ja jeweils ein Treffen in der Fremde hin. Karl packt extra dafür seine Versys ein, da der DRZ die letzte gemeinsame Ausfahrt nicht so gut bekommen ist: Motor platt vom Dranbleibenwollen trotz Minderleistung!

Mit steigender Vorfreude fiebere ich dem großen X im Kalender entgegen, kaufe noch schnell ein aufblasbares Kopfkissen und einen Kompressor für platte Reifen (Flickzeug habe ich schon) und packe am Vorabend. Eigentlich wollte ich einen zweiten Schlafsack mitnehmen, aber ich stelle fest, dass er nicht mehr zu gebrauchen ist - der lag wohl zu lange im Keller und hatte ungesund aussehende Flecken. Tonne. Die Versys bekam noch schnell ein neues Kettenkit, da dem Ritzel nach 31000 km die ersten (sehr spitzen) Zähne ausgefallen sind, und dann geht es los:
Zuletzt geändert von blahwas am 16. Okt 2015 07:30, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Jahresurlaub 2015 - Jahrestreffen, Dolomiten, Frankreich

#2 Beitrag von blahwas » 27. Sep 2015 10:48

Tag 1, Fr 28.8. Nordweg

Heute treffen sich vier Reisenden zum Jahrestreffen aus dem Ruhrgebiet um 9 Uhr in Leverkusen, um gemeinsam den Transporter zu satteln. Ich bin etwas früher da und übernehme den Papierkram. Thomas, Hage (beide Versys 650) und Stefan (heute V-Strom 650 statt Versys 1000) erscheinen eine Minute nach der Übergabe des Transporters, der tatsächlich noch keine einzige Macke hat. Große Freude über Wiedersehen und Vorfreude aufs Treffen allerseits. Wir brauchen etwa eine Stunde bis alle 4 Moppeds auf den Transporter geladen sind.
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Dann geht es mit guter Laune nach Norderstedt. Vor und durch Hamburg ist etwas Stau, gegessen werden darf auch, ansonsten kommen wir glatt durch und sind um 18 Uhr am Treffen. Nicht schlecht für eine Anreise am Freitag. Großes Hallo und Vorstellen und auch abladen.
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Aufm Versystreffen gibt es viele Versys
Dann lockt das Buffet und es werden Gruppen eingeteilt. Ich mache auch Tourguide und darf meine Fahrweise selbst beschreiben. Gar nicht so einfach! Anscheinend aber auch nicht so schwer, denn ich finde fünf Teilnehmer: Peter, David, Stefan, Enrico und Mirko.

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Re: Jahresurlaub 2015 - Jahrestreffen, Dolomiten, Frankreich

#3 Beitrag von blahwas » 27. Sep 2015 10:49

Tag 2, Sa 29.8. Jahrestreffen
Heute ist die große Ausfahrt. Die Route wurde vom Nordistammtisch zusammengestellt. Die Gruppen fahren nach Tempo sortiert, die schnellsten zuerst, die nächsten jeweils 10 Minuten versetzt. Meine Gruppe ist als zweites dran, damit ich die Pausen nicht verpasse :)

Warum macht man ein bundesweites Motorradtreffen eines Forums eines kurvengierigen Fahrzeuges ausgerechnet in Schleswig-Holstein? Nicht nur ist das ziemlich weit weg für eigentlich alle außer die Berliner und die Nordis selbst, auch die erwartete Attraktivität der Strecken wurde vereinzelt angezweifelt. Es gab eine Abstimmung im Forum, und da lagen der Nordi-Vorschlag eben vorne. Die Nordis haben ja sonst immer eine weite Anreise, erscheinen aber trotzdem zu den Treffen, und wenn die Bayern alle maulen und wegbleiben, dann ist das doch zumindest mal ein Bayernfreies Treffen. Die Strecken sehen wir heute. Und dem Transporter ist es egal, ob rechts und links Kurvenstrecken vorbeiziehen - oder eben Niedersachsen. Dazu ist die Anreise auf dem Transporter auch noch billiger als selbst fahren, und es schont die Reifen für meine folgenden Reiseabschnitte. Und ohne Treffen wäre ich nie auf die Idee gekommen, hier Motorrad zu fahren, also ist das mal was neues. Andere fahren bis zum Nordkap, und da geht es doch eigentlich auch meistens nur geradaus.

Meine heutige Ausfahrtgruppe ist jedenfalls zeitig abflugbereit und wir nehmen die von der Organisation vorbildlich geplante Route unter die Räder. Man merkt wirklich, dass hier großer Aufwand getrieben wurde. Bundesstraßen sehen wir nur zum Überqueren, und die Route nimmt jede Kurve mit. Ja, es gibt durchaus Kurven, stur geradeaus geht es wenig. Also nicht schlecht, nur leider stehen viele Hecken und Bäume rum und man hat recht selten mal freie Sicht auf die Fahrbahn. Die braucht man aber, immerhin ist hier viel Landwirtschaft. Man muss also mit breiten Fahrzeugen und vor allem Verschmutzungen der Fahrbahn rechnen.
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Dafür entschädigen die malerischen Landschaften, diverse Seen, wenig Verkehr und wenig Limits, eine geradezu traumhafte Allee, bei der die Bäume oben zusammenwaschen und ganz besonders die Ostsee, wo ich mir ein Eis und ein Krabbenbrötchen gönne. Schön hier!
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Die Ostsee
So schön es in Deutschland auch ist, manchmal denke ich mir, ohne die Deutschen wäre es noch schöner: Ein Radfahrer pampt mich an, weil ich von links kommend links abbiege in seine Spur, und zwar mit 2 Meter seitlichem Abstand zu ihm. Das wäre Nötigung. Ahja. Und wenn ich stattdessen von hinten komme und überhole? Wenn man keine Probleme hat, macht man sich eben welche. Und 20 Minuten später werden wir bzw. unsere Moppeds per Ordnungamt vom Vorplatz des Cafes verjagt, es gäbe ja auch Motorradparkplätze. Die gibt es wirklich, und es passen bestimmt 6 Maschinen drauf. Leider sind schon 3 da. Kopfschüttel... Immerhin keine Knöllchen. Die Aufmerksamkeit des Ordnungamtsmitarbeiters gehört aber bald einer Mercdesfahrerin, die rückwärts einen Blumenkübel umfährt und dann einfach vorwärts weiterfahren will: "Das ist Verkehrsunfallflucht!" Fast wie bei Werner, hier, sogar der Dialekt stimmt. Ich habe Urlaub und schmunzle drüber.

Zurück am Hotel sind wir logischerweise vor den anderen Gruppen und haben so Zeit, in Ruhe die Moppeds auf den Transporter zu verladen. Planmäßig kommen Hage und Thomas nicht mit, ihren Platz nimmt Claudia ein, die über Land nach Norderstedt angereist ist.

Es gibt nach dem üppigen und ultraleckeren Grillbuffet eine feierliche Tombula mit vielen nützlichen Preisen. Und die gesammelten Einnahmen gehen als Spende ans Versysforum - da freut man sich als Admin natürlich doppelt - DANKE nochmal an alle Teilnehmer :) Ich persönlich gewinne außerdem noch eine Tasse, eine Umhängetasche und eine Sonnenkäppi - alles Dinge, die ich ab Reiseabschnitt 4 gebrauchen kann und die ich vergessen hatte, einzupacken. Glücklicher Zufall! Danach klingt der Abend gemütlich-gesellig-feuchtfröhlich aus. Das war sicher nicht mein letztes Versys-Jahrestreffen. Vielen Dank an den Nordi-Stammtisch für die vorbildliche Organisation!
Zuletzt geändert von blahwas am 27. Sep 2015 10:49, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Jahresurlaub 2015 - Jahrestreffen, Dolomiten, Frankreich

#4 Beitrag von blahwas » 27. Sep 2015 10:50

Tag 3, So 30.8.
Heute wird nicht Motorrad gefahren, einfach frühstücken, Hotel bezahlen, einpacken und in den Transporter steigen und 1077 km von Norderstedt nach Barbian fahren. Wir vermeiden die gesamte A3 und die A8 Stuttgart-München und folgen der Navi-Empfehlung über Braunschweig und Leipzig, was prima klappt. Den gesamten Tag über haben wir nur 2x Stau unter 80 km/h an Spurverengungen. Wir wechseln uns ab und haben so immer einen ermüdungsfreien Fahrer am Steuer. Zu dritt kann sich hinten sogar jemand hinlegen (und dabei vierfach anschnallen). Mautstrecken werden nicht vermieden, wir nehmen den schnellsten Weg. Eine Österreich-Plakette hat der Transporter ja bereits. Die Sonne geht unter auf der Brennerautobahn, hier geht es richtig hoch. Der Radioempfang lässt deutlich nach, aber das mobile Internet funktioniert 1a. Moderne Zeiten. An der Brennerautobahn sollte man nicht tanken, auch nicht in Österreich, die nehmen da sehr steile Preise. Von der Autobahn im Dunkeln die Kurven hoch zum Hotel wird es recht eng, und ich habe echt Angst um den schönen Transporter bzw. meine Kaution - aber Stefan führt uns sicher ans Ziel. Um 21:30 erreichen wir das Hotel, die Höhentreffen-Crew steht bereits Spalier an unserem Hotel, und auch der Koch ist informiert und wir erhalten unsere wohlverdiente Brotzeitplatte. Das fängt ja prima an! Abgeladen wird morgen früh, das ist doch eine recht laute Angelegenheit und wir sind hier innerorts.

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Re: Jahresurlaub 2015 - Jahrestreffen, Dolomiten, Frankreich

#5 Beitrag von everyday » 27. Sep 2015 11:10

8-)
Das wird sicherlich ein toller Bericht.
Ich freu mich dabei sein zu dürfen, danke für den Soziaplatz.

Der Bikertransit war eine neue Erfahrung, echt gut organisiert. ;)
fahr so als ob Du sie geklaut hättest

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Re: Jahresurlaub 2015 - Jahrestreffen, Dolomiten, Frankreich

#6 Beitrag von Leon » 27. Sep 2015 23:03

Schöner Bericht Johannes - sowas liest man/frau gern :clap:
freue mich schon auf den nächsten - Du machst das :top:
Gruss Leon

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Re: Jahresurlaub 2015 - Jahrestreffen, Dolomiten, Frankreich

#7 Beitrag von blahwas » 28. Sep 2015 22:59

Tag 4, Mo 31.8. Dolos/Manghen
Diese Woche läuft im allgemeinen so ab, dass man sich morgens und abends am Rösslwirt trifft, wo Stefan und ich wohnen, und allgemeine Geselligkeit genießt und sich spontan und zwanglos in Ausfahrtgruppen einteilt, je nach gewünschte Streckenführung, Streckenlänge und Fahrweise. Stefan hatte die traditionellen Routen von unserem Südtiroler Forumsmitglied Ander umgebaut auf das neue Hotel und allen Teilnehmern vorab zur Verfügung gestellt.

Nach dem Frühstück habe ich noch etwas Zeit für Gewichtstuning an der Versys. Griffschalen, Topcaseträger und Soziusrastenträger wandern ins Hotelzimmer, da stören sie weniger. Die Griffschalen kommen vor allem ab, weil es sehr warm ist, der Rest aus Gewichtsgründen - ok, und ein wenig Optik ist vielleicht auch noch dabei.

Ich darf den Guide für die schnelle Truppe spielen und führe Stefan und Calimero über die sehr schöne Manghenpass-Route mit viel Fahrdynamik und Fahrspaß. Ich habe früher gesagt: Ich bin Atheist, aber die Dolomiten sind ein gesegneter Flecken Erde. Und ich bleibe dabei ;) Landschaften die ihresgleichen suchen, und die mit reichlich Straßen erschlossen sind, die alles bieten, was man sich an Straßenverlauf vorstellen kann, dutzende Pässe, die man sich zu Touren zusammenkombinieren kann. Nicht umsonst ein El Dorado für Motorradfahrer und Sportwagenfahrer (im Sommer) und Skifahrer (im Winter).
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Die Gruppe passt prima zusammen und auch beim Überholen bleiben wir zusammen. Ich darf noch eine Probefahrt mit der Tuning-Versys von Calimero machen, Leistungskrümmer, Sportauspuff, Power Commander, kurze Übersetzung (-1 Ritzel, +1 Kettenrad), Schaltautomat, White Power Fahrwerk) und M7RR-Bereifung. In der Kürze der Fahrt und ohne Calimero auf meiner Versys in der Nähe zum Vergleich fühlt sich das zwar nicht unmittelbar schneller an, und ohne meinen erhöhten ABM 0330-Lieblingslenker muss ich mich immer umgewöhnen, aber Calimero kommt bei mir mit trotz Gewichtsnachteil. Aber seinen Schaltautomat, den muss ich haben! Ich schalte sehr gerne ohne Kupplung hoch, und vom schnellen schließen und öffnen des Gasdrehgriffs tut mir abends der gesamte Unterarm weh. Mit Schaltautomat entfällt das, und die Gangwechsel erfolgen sicherlich noch schneller.

Tiefpunkt des Tages ist ein italienischer GS-Depp auf dem Manghenpass, der sich furchtbar schnell vorkommt und die gesamte Straßenbreite benutzt, gerne auch ohne Sicht, so dass Autos im Gegenverkehr anhalten müssen, wobei sie auch hupen. Entweder hat er nie in die Spiegel guckt, oder es ist ihm einfach egal, dass sich da gerade drei Motorräder hinter ihm stauen. Da hilft nur die taktische Pause, denn jemanden zu überholen, der sich nicht ans Rechtsfahrgebot hält und der auch nie nach hinten oder zu Seite guckt ist lebensgefährlich. Ich kann aber jetzt schon sagen, dass dies der einzige Kandidat dieser Krankheit des gesamten Urlaubs bleiben wird!

Den gelungenen ersten Fahrtag bei besten Wetter lassen wir dann abends am Rösslwirt ausklingen. Stefan und ich bekommen hier unsere Halbpension, der Rest der Truppe kommt je nach Laune später zwanglos nach und begießt den gelungenen Tag und erzählt sich gegenseitig von seinen Touren. Das passt!

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Re: Jahresurlaub 2015 - Jahrestreffen, Dolomiten, Frankreich

#8 Beitrag von blahwas » 28. Sep 2015 23:17

Tag 4, Di 01.09. Gardasee Team Karl
Heute seile ich mich ab, denn wie eingangs erwähnt ist Karl am Gardasee, er wohnt auf einem Zeltplatz in Malcesine, und der ist nur 2 Stunden von meinem Hotel. Oliver ist ebenfalls dort mit seiner neuen Multistrada. Das schreit doch nach einer gemeinsamen Herren-Ausfahrt? Also Treffen um 10 Uhr ausgemacht, einen schönen Weg zusammengeklickt und um 7 Uhr losgefahren. Zum Gardasee wollte ich ja ohnehin.

Zum Monte Bodone führt mich mein Navi trotz gesperrter Autobahnausfahrt. Das ist gar nicht so einfach in Italien, denn wegen der streckenabhängigen Maut sind die Autobahnen alle überall eingezäunt, und da fahren auch genug Leute Motorrad und Roller, dass die Betreiber mit sowas rechnen. So früh morgens war am Berg wirklich wenig los, dafür ist die Aussicht auch nicht schlechter.
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Am Monte Bodone
Und sogar am Gardasee ist wenig Betrieb, als ich um 9:30 auf den Zeltplatz einbiege. Karl und Frau und Oliver sind schnell gefunden und ich bekomme sogar Frühstück gereicht. Sehr nett! Wir fahren heute keine so lange Strecke, denn ich muss ja noch zurück. Wir beginnen die Ausfahrt mit einem Abstecher in den Berg östlich vom See hinein, für die gute Aussicht auf den See. Es wird ein Wirtschaftsweg. Er besteht aus zwei Betonspuren mit Gras in der Mitte, und teilweise auch Steinen statt Beton. Am Rand sind reichlich Büsche und Bäume - da hätte ich die Griffschalen eigentlich gebrauchen können. Karl fährt in einem Tempo vor, dass ich mitgehen kann, nur Oliver verschwindet aus dem Rückspiegel und ich bin mir unsicher, ob ich warten sollte. Vermutlich hat er in seiner 150 PS-Multistrada das Enduro-Programm nicht gefunden.
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Meine arme italienische Diva!
Das klappt alles ganz gut, bis ich auf den letzten Metern im zweiten Gang den Motor abwürge. Mist, war wohl doch noch steiler als eh schon angenommen. Also Bremse vorne, Kupplung und staa...? Warum bewege ich mich rückwärts? Ah, Vorderrad rutscht, so steil ist das. Ok, Hinterradbremse? Nein, den Fuß brauche ich gerade um nicht umzufallen. Ich Idiot halte dabei die Kupplung gezogen, und so rutsche ich munter weiter, bis irgendein Rad auch seitlich rutscht und das Gras erreicht und die ganze Fuhre sich spontan entscheidet, überschüssige Lageenergie durch den Wechsel in die Horizontale abzubauen, wobei sie sich meiner entledigt. Verrat! Ich merke noch, dass ich vom Mopped gelöst bin und rolle. Und rolle, und rolle. Ist zwar auf dem Weg und tut nicht weh, aber dass muss ich ja alles wieder zurücklaufen, also okay, um liegen zu bleiben muss man sich hier aktiv anstrengen und mir fallen auch die richtigen Bewegungen ein, um bei der nächsten Rolle wieder auf den Beinen zu landen. Wirklich sehr steil hier!
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Es sieht auf Fotos nie so steil aus, wie es sich anfühlt
Tja, da habe ich meine Versys dann wohl mal umfallen lassen, denke ich mir so, als ich nur noch die blaue Seite sehe. Kurzer Systemcheck: An mir ist noch alles dran, Schienbein links schmerzt, da habe ich 7 cm Schürfwunde, vermutlich von der Fußraste. Sonst nix. Alleine aufheben klappt nicht, aber Karl ist bald zur Stelle und wir richten die Versys wieder auf. Der Schaden an Fahrzeug und Ladung ist immens. Die Gefahren des Motorradfahrens sollte man nicht beschönigen.
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Totalschaden knapp verfehlt
Weitere Spuren finden sich nur am Griffschalenträger, da ist aber normalerweise die Griffschale drüber. Und im Ego. Ansonsten bin ich froh, dass ich mich knapp dagegen entschieden habe, den Sturzbügel zu demontieren. Die Maschine lag zwar größtenteils im Gras, aber so sind die unteren Hebel sicher noch alle dran und gerade, und nicht nur vielleicht. Gerade auf einer dreiwöchigen Tour ein echter Vorteil!

Schlauerweise endet der Weg 20 Meter nach meinem Umfaller - gut, dass ich die Gelegenheit noch mitgenommen habe. Von Oliver ist weiterhin nichts zu sehen. Den Berg runter finden wir ihn unter einem Baum - einfach der Nase nach, seine Ducati riecht extrem nach Benzin. Er gibt an, am Abzweig nicht erkannt zu haben, was die Hauptstrecke ist, und dass ihm seine Ducati leid täte, so dass er nur Schrittgeschwindigkeit fährt. Teilweise nachvollziehbar, sage ich mal :)

Im weiteren Verlauf den Berg runter wird's nochmal eng, weil uns ein Traktor mit Anhänger entgegenkommt, der alleine so breit wie der Weg ist. Da fahren dann alle so weit wie möglich seitlich ins Gebüsch, der Anhänger hüpft ganz schön arg, aber verfehlt meinen Kopf bzw. Helm - kein Problem, das muss so.

Die weitere Ausfahrt führt rund um den Monte Baldo, man hat immer wieder eine tolle Sicht auf den Gardasee. Zwischenziele sind Prada, Spiazzi, San Valentino, Crosano, mit einem Abstecher Richtung Avio. Echte Traumstraßen hier mit sehr wenig Verkehr. Die Kollegen legen ein gewaltiges Tempo vor, und im ersten Gang-Kehrengestocher komme ich kaum hinterher - für mich eine neue Erfahrung. Im Kehrenbereich nutzen sie die gesamte Fahrbahnbreite und manchmal auch etwas mehr, aber die Duc hat ja Traktionskontrolle, und so kommt keine Langweile beim Schlussmann, also mir, auf. Wegen umherfliegendem Gras am Kurvenausgang halte ich das Visier besser mal fest geschlossen.

Oben am Monte Baldo hat man traumhafte Aussichten und Straßen nahe dem Bergkamm erlauben dank Übersicht auch ein gewisses Tempo. Holländer sind auch da, aber damit halten wir uns nicht lange auf. Am Cafe wird eingekehrt und die Aussicht zum See genossen.
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Blick auf Gardasee vom Monte Baldo
Nach dem Cafe aus dem Monte Baldo planen wir den Ausklang des Tages. Ich fahre weiter über Arco, Trenno und Padergnone, wobei mich Oliver noch ein Stück begleitet. In Ponte Arche lege ich eine Pause im Supermarkt ein und entscheide mich für den schnellsten Weg nach Hause, denn ich habe mittlerweile deutliche Schmerzen in der rechten Hand vom vielen Gasgekloppe. Die vierspurige Hauptstrecke steil bergab durch die Tunnel nach Trento (SS45bis) ist recht spektakulär trassiert, obwohl sie autobahnähnlich ausgebaut ist. Hier sind Radfahrer unterwegs - mit 90 km/h im LKW-Windschatten. Einer überholt sogar. Respekt. Die Autobahn fahre ich dann mit Gasfeststeller und den Rest des Tages als Linkshänder. Insgesamt 450 km, fahrerisch der anstrengendste Tag der Reise, und vermutlich auch der wärmste. Da hat man abends etwas zu erzählen :)

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Re: Jahresurlaub 2015 - Jahrestreffen, Dolomiten, Frankreich

#9 Beitrag von Don Martin » 29. Sep 2015 20:32

Klasse Johannes,

macht echt Spaß, Deinen Reisebericht zu lesen. Klasse geschrieben ... ich hab' stellenweise herzlich gelacht und freu' mich schon auf die Fortsetzung. :top:
blahwas hat geschrieben:... Es wird ein Wirtschaftsweg. Er besteht aus zwei Betonspuren mit Gras in der Mitte, und teilweise auch Steinen statt Beton ...
Wirtschaftsweg ... pffft !!! Das klingt so kultiviert. In meinen Augen ist die Piste ausschließlich der Plattentektonik zu verdanken – und seitdem hat da kein Schwein Mensch mehr Hand angelegt. Wirtschaftsweg .... tstststs !!! :headshake:
blahwas hat geschrieben:Karl fährt in einem Tempo vor, dass ich mitgehen kann, nur Oliver verschwindet aus dem Rückspiegel ...
Nicht ich bin verschwunden, sondern Deine Rückspiegel – vermutlich abvibiriert bei dem Gerüttel.
blahwas hat geschrieben:... vermutlich hat er in seiner 150 PS-Multistrada das Enduro-Programm nicht gefunden.
Bin ich wahnsinnig und lass' den Lenker los ? :shocked:
Der große Sarrasani hat geschrieben:Das klappt alles ganz gut, bis ich auf den letzten Metern im zweiten Gang den Motor abwürge. Mist, war wohl doch noch steiler als eh schon angenommen. Also Bremse vorne, Kupplung und staa...? Warum bewege ich mich rückwärts? Ah, Vorderrad rutscht, so steil ist das. Ok, Hinterradbremse? Nein, den Fuß brauche ich gerade um nicht umzufallen. Ich Idiot halte dabei die Kupplung gezogen, und so rutsche ich munter weiter, bis irgendein Rad auch seitlich rutscht und das Gras erreicht und die ganze Fuhre sich spontan entscheidet, überschüssige Lageenergie durch den Wechsel in die Horizontale abzubauen, wobei sie sich meiner entledigt. Verrat! Ich merke noch, dass ich vom Mopped gelöst bin und rolle. Und rolle, und rolle. Ist zwar auf dem Weg und tut nicht weh, aber dass muss ich ja alles wieder zurücklaufen, also okay, um liegen zu bleiben muss man sich hier aktiv anstrengen und mir fallen auch die richtigen Bewegungen ein, um bei der nächsten Rolle wieder auf den Beinen zu landen. Wirklich sehr steil hier!
Jetzt erst ist mir bewusst geworden, was ich da verpasst habe. Großes Kino !!! :respekt:

blahwas hat geschrieben:... Alleine aufheben klappt nicht, aber Karl ist bald zur Stelle und wir richten die Versys wieder auf. Der Schaden an Fahrzeug und Ladung ist immens. Die Gefahren des Motorradfahrens sollte man nicht beschönigen.
Bild
Totalschaden knapp verfehlt
Weitere Spuren finden sich nur am Griffschalenträger, da ist aber normalerweise die Griffschale drüber. Und im Ego ...
Das ist der Grund, warum ich keine Gepäckspinne montiere: Sieht zwar wahnsinnig hip und stylisch aus, aber schon ein kleiner Ausrutscher reißt riesige Löcher ins Portemonnaie ... :lol:
blahwas hat geschrieben:
Schlauerweise endet der Weg 20 Meter nach meinem Umfaller - gut, dass ich die Gelegenheit noch mitgenommen habe. Von Oliver ist weiterhin nichts zu sehen. Den Berg runter finden wir ihn unter einem Baum - einfach der Nase nach, seine Ducati riecht extrem nach Benzin ...
Das ist ihre Fahne – kommt vom Saufen. Bild
blahwas hat geschrieben:... Er gibt an, am Abzweig nicht erkannt zu haben, was die Hauptstrecke ist, und dass ihm seine Ducati leid täte, so dass er nur Schrittgeschwindigkeit fährt ...
Klingt so, als wäre ich mit der Nummer nicht durchgekommen. :pardon:

War schön, diese Tour noch mal Revue passieren zu lassen – und vor allem die Erinnerung an die sommerlichen Temperaturen ... so a***kalt, wie's zur Zeit ist.

Viele Grüße
Oliver

Manchmal muss ich nachts raus.
Wie Batman ...

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Re: Jahresurlaub 2015 - Jahrestreffen, Dolomiten, Frankreich

#10 Beitrag von blahwas » 29. Sep 2015 22:25

Ja, die Gepäckspinne war ein herber Verlust. Besonders tückisch: Löcher ins Portemonnaie reißt man sich damit besonders leicht, wenn man es darunter einklemmt. Zum Glück hatte Claudia Mitleid mit meiner Misere und hat mir noch am gleichen Abend die Leihgabe ihrer Gepäckspinne für die Dauer meiner Reise versprochen. Das ist echter Zusammenhalt! :)

Es gibt übrigens auch einen Bericht von Oliver zu diesem Tag, und zwar hier. Man versteht sich :)

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Re: Jahresurlaub 2015 - Jahrestreffen, Dolomiten, Frankreich

#11 Beitrag von blahwas » 29. Sep 2015 22:55

Tag 6, Mi 02.09. "Sellarunde"
Die Nacht war echt erholsam, und die Hand hat sich über Nacht etwas beruhigt, also nehme ich eine Iboprofen und entscheide mich für die kürzeste Route im Programm, und das wäre die Sellarunde.Georg will heute auch kurz fahren und kommt mit. Beim morgendlichen Briefing schildere ich mein Missgeschick vom Vortag und erhalte sofort aufopferungsvoll von Claudia eine neue Gepäckspinne. Einfach so, gib gelegentlich zurück wenn du wieder daheim bist. Supergenial!

Die Sellarunde ist ein Klassiker, da macht man nichts falsch. In den Dolomiten gibt es soviele Pässe, dass man sie eigentlich beliebig aneinenaderreihen kann. Und jetzt kommen einfach einige Photos aus meiner Gopro mit minimalen Kommentaren. Auf der Sellarunde Streckenabschnitte besonders hervorzuheben ist, als würde man jeden Buchstaben des Alphabets einzeln loben.
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Beeindruckender Kitsch in großer Höhe

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Spaß mit Streckenführung und Radfahrern

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Spaß mit Streckenführung ohne Radfahrer, dafür mit Schräglage und Fischaugenlinse

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Landschaft? Yes, very much

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Gruppenphoto, Teil 1

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Gruppenphoto, Teil 2
Es ist warm, aber leicht bewölkt heute. Ab den ersten Höhenlagen kommen erste dunkle Wolken in Sicht und wir ziehen die Regenkleidung an, haben dann aber nur Niesel und kurze Schauer - das wird eher warm, macht aber nichts. Ab dem Pordoi gibt es Kehrengemetzel auf nassem Asphalt mit wenig Grip vorne - von wegen "Hand schonen". Georg und ich tauschen auch mal. Die V-Strom 1000 geht super und Traktionskontrolle ist ein Genuss bei diesen Bedingungen, aber sie ist auch lang übersetzt und insgesamt ziemlich groß. Wegen des einsetzenden Regens kehren wir nochmal ein, und dann aber auch die letzten Minuten danach zunehmend mehr Regen und mehr Verkehr. Georg fährt nicht ganz mein Tempo, imitiert auf den Pässen aber mein Überholverhalten, was für ihn neu ist. Ich beobachte es im Rückspiegel und bin ein wenig stolz :) Ein Talent zum Dosenschubsen ist klar erkennbar.

Abends laden wir Stefans V-Strom (ist das hier eigentlich ein V-Strom-Treffen!?) auf und begehen einen feuchtfröhlichen Abschied. Stefan muss schon Donnerstag zurück, weil am Wochenende die nächste Freizeitveranstaltung ansteht. So ein Ärger aber auch! Stefan hat das Treffen koordiniert, daher wird es ein großer Abschied. Danke nochmals an Stefan!

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fransjup

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Re: Jahresurlaub 2015 - Jahrestreffen, Dolomiten, Frankreich

#12 Beitrag von fransjup » 29. Sep 2015 23:46

Hallo blawas
Toller Reisebericht :]
Ich lese deine berichte sehr gerne , die sind so als man selbst dabei war 8-)
So kennen wir dich , weiter so . :respekt:
gruß fransjup

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Re: Jahresurlaub 2015 - Jahrestreffen, Dolomiten, Frankreich

#13 Beitrag von Lucky66m » 30. Sep 2015 04:28

Schön geschrieben Johannes :top:
Den Dank gebe ich mal weiter an Georg und Charly. Die Beiden haben mich sowohl beim "Tourenumbasteln" und der Unterkunftsuche tatkräftig unterstützt.
Auch Dir möchte ich Danken Johannes, für die Organisation rund um den Transporter. Die Mitfahrer mussten sich (bis auf die Bezahlung bei Johannes) um Nichts kümmern, was den Transport anbelangte. :respekt:

Der Aufwand bei diesem Höhentreffen hielt sich in überschaubaren Grenzen. Ich denke die Art und Weise bzgl. der Organisation sollten wir beibehalten.
Gruß Stefan/Lucky66m

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Re: Jahresurlaub 2015 - Jahrestreffen, Dolomiten, Frankreich

#14 Beitrag von kawacs » 30. Sep 2015 10:48

Ein echt schöner Bericht Johannes und ein guter Kommentar zur Sellarunde.
Vielleicht im nächsten Jahr wieder. :)

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blahwas
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Re: Jahresurlaub 2015 - Jahrestreffen, Dolomiten, Frankreich

#15 Beitrag von blahwas » 30. Sep 2015 23:44

Tag 7, Do 3.9. Kaiserjägerjäger
Stefan ist morgens bereits abgereist und Calimero reist heute auf eigener Tour ab. Morgens gibt es also nochmal einen Abschied, und dann bin ich der letzte Sportfahrer hier, wenn auch leicht flügellahm. Calimero möchte sich mittelfristig von seiner Versys trennen und bietet mir den Quickshiftersensor zu einem guten Kurs an - dafür braucht man aber einen Power Commander, und den habe ich nicht, und ob ich den brauche, das bezweifle ich. Immer diese Entscheidungen.

Die Hand hat sich beruhigt. Georg, Claudia und Renate fahren heute mit mir gemütlich die Kaiserjägerrunde. Die bin ich zuletzt 2012 gefahren, und zwar im Regen. Ich erkenne hier und da etwas wieder, aber z.B. die famose Aussicht auf dem Weg nach Süden hatte ich damals nicht sehen können. Es ist heute mehr ein fröhliches Schwingen in mittleren und großen Radien - eine schöne Abwechslung zu den Kehrenkehrenkehren auf der Sellarunde gestern. Auch bei den Mitfahrern findet es Anklang. Ich bin immernoch schonend unterwegs, und belasse es bei Tempo 80 zwischen den Kurven, so kommen alle mit.
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Kleine Tankpause zwischendurch
Leider war auf der Route kein Wegpunkt am Kaiserjägersteig selbst, und so verpassen wir ihn. Das Navi führt mich einen Pass rauf, aber nach einem Kilometer seitlich gleich wieder runter - wtf? - ich wundere mich noch, kann am Navibildschirm aber keinen Planungsfehler entdecken (z.B. Wendemanöver). Auch den nächsten beschilderten Col lässt es aus und fährt gerade. Das merke ich erst, als wir im Haupttal mit der Autobahn ankommen. Dafür kommt dann eine Pizzeria, und wir haben Hunger. Aber die hat kein Essen - Buh!

Dann fahren wir den Monte Bodone hoch - da war ich schon vorgestern morgens, das macht aber nichts, denn jetzt hat die Bude oben offen und wir mampfen leckerene Panini - so eine Art Döner auf Italienisch. Natürlich mit Speck! Es ist wieder mal saukalt hier oben. Den Berg runter gibt es noch prima ausgebaute Kehren in Hülle und Fülle, sogar mit Unterfahrschutz.
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schöne Aussicht auch an Kehren
Heim geht es über die Autobahn. Da Schauer möglich sind, empfehle ich der Mannschaft Regenkleidung. Sie schälen sich sofort in Regenkombis, ich in einen Fleecepulli - Schauer hält die Membrane wohl aus. Auf der Autobahn ist dann tatsächlich kein Regen, dafür sind alle durchgeschwitzt und wenig dankbar für meinen klugen Tipp. Immerhin, danach tröpfelt es leicht. Wir tanken noch gemeinsam und fahren dann zum Hotel zurück. Gelungene Ausfahrt, auch ohne die namensgebende Strecke!

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Re: Jahresurlaub 2015 - Jahrestreffen, Dolomiten, Frankreich

#16 Beitrag von Silver Surfer » 1. Okt 2015 02:47

Oha,
da habt ihr doch eine "Kleinigkeit" verpasst. Bitte an Lucky und Georg: habt ihr den fehlenden Waypoint schon in euren GPS-Bibliotheken nachgetragen?

Schon interessant (stark untertrieben!!!) zu lesen, wie du schreibst: macht wirklich Spaß. Wie du dich über dich selbst amüsierst, dass auch du - alias Versyshannes - mal am Dranbleiben hadertest. *hihi* Will mehr davon, bitte, bitte Onkel Johannes!??

Zu deinem Rückwärts-runter-Problem, wenn es steil auffi geht:
mach mal ein Endurotraining mit. Wenden am Hang, da wird dir vorher eingeschärft (in situ auch gern gebrüllt), Finger weg von der Handbremse & NIE die Kupplung zu ziehen, sondern den Killschalter auf Aus zu schnipsen. So kannst du beide Beine unten behalten. Also wird der Motor absichtlich abgewürgt und mit dosiertem Kupplungseinsatz der Motorbremse (Leerkompression oder wie ich das beschreiben soll) ermöglicht dir ein cm-genaues Rückwärtsmanövrieren. Hier bremst nämlich das belastete Hinterrad für dich.

Hältst du die Karre halbwegs senkrecht, klappt dir auch auf Gras, Geröll, Sand nicht (so schnell) das Vorderrad ein. {Hab ich ewig nicht mehr geübt, Theorie ist noch da. Ah, doch, da war was dies Jahr, hat gut geklappt}
_________

Hat dir Georg von seinem Kurzhubgasgriff aus dem Motocrossspocht erzählt? Damit sollten deine Sehnen/Muskeln etwas geschont werden, da weniger Umgreifen nötig würde. Einen Quickshifter fänd ich auch sehr reizvoll, allerdings dann bitte auch mit Blipperfunktionalität: ermöglicht Runterschalten ohne Kupplung! (wusste ich bis dieses Jahr auch nicht, das es so heißt. "Motorrad" lesen bringt manchmal doch was).

Im Tal, bzw. auf der Bahn Richtung Bozen wird es mir immer wärmer. Unter Gruppenzwang dann in der Pelle zu garen ist ätzend. Kostet mehr Konzentration als zu frieren. Ausser man muss müssen. Schon wieder... :lol:
Zuletzt geändert von Silver Surfer am 1. Okt 2015 02:53, insgesamt 1-mal geändert.
Mö­gest Du im­mer das Dop­pel­te des­sen be­kom­men, was Du mir wünschst. Bild

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Re: Jahresurlaub 2015 - Jahrestreffen, Dolomiten, Frankreich

#17 Beitrag von tobias82 » 1. Okt 2015 07:21

Sehr schöner Bericht - wie immer! Danke dafür, Johannes.

Danke auch an Stefan für die Tipps mit dem Anhalten und Wenden im Gelände mit Steigung! Bisher habe ich das immer mit der Bremse hinten gelöst - zumindest soweit es ging. Irgendwann muss dann zum Wenden doch mal das rechte Bein mit runter. Aber mit dem Notaus ist das deutlich komfortabler.
Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich mit mir selbst spreche. Und dann lachen wir beide.

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Re: Jahresurlaub 2015 - Jahrestreffen, Dolomiten, Frankreich

#18 Beitrag von blahwas » 1. Okt 2015 23:18

Tag 8, Fr 4.9. Dolomiten
Claudia reist morgens ab, die Truppe schrumpft. Dafür ist das Wetter heute klar sonnig und trocken.
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Sonnige Aussichten
Ich fahre mit Georg, Robert und Renate die Dolomitenrunde, und zwar nicht umgedreht, wie sie das bereits zu Beginn der Woche gefahren haben. Heute ist es warm und trocken, aber oben auf über 2000 Meter natürlich noch erfrischend kühl. Der Duran-Pass gefällt mir am besten. Der Fahrer G. aus B. an der S. rutscht beim Abstellen auf Splitt mit dem Fuß weg und kippt samt seiner S. V. um, was aber außer 2 cm Kupplungshebel und Gebrauchsspuren im Sturzbügel und Griffschale keine weiteren Opfer fordert. Danach taucht ein nicht enden wollender Strom von historischen Alfa Romeos auf, locker 50 Stück, überwiegend Modell Montreal und nimmt den Parkplatz ein, inklusive motorradfahrenden Einweisern. Da räumen wir gerne das Feld, nicht dass wir denen später noch hinterher fahren müssen.

Aber auch bei mir gibt es Kleinholz. Ich habe heute zwei Leitpfosten in Schräglage rechts mit dem Spiegel touchiert. Beim ersten mal hat es den Spiegel etwas nach innen verdreht, das habe ich zurückgedreht. Aha, das geht also gut. Wissenschaftler wie ich nun mal bin, wiederhole ich das Experiment in der nächsten Rechtskurve. Die Wiederholung liefert ein anderes Ergebnis. Hier war die Überlappung anscheinend größer, denn der Spiegel klappt nach unten, und als ich ihn wieder nach oben klappe, ist das Glas weg. Gähnende Leere im Plastikgehäuse starrt mich an, als ich nach hinten blicken will. Blahwas, rücksichtslos gegen Rechts! Ich drehe noch um und gehe das Glas suchen, finde aber nur noch zusammenklebende Scherben, die ich pflichtbewusst von der Fahrbahn entferne. Den Verlust kann ich gerade noch verschmerzen, die Runde geht weiter.

Die Dolomitenrunde glänzt wieder mit brillanten Aussichten und Motorradstrecken wie aus dem Bilderbuch. Da meine Gopro heute nicht so recht will und weil ich nicht mit einer Vierer-Gruppe an jeder zweiten Ecke zum Fotografieren anhalten will, gibt es davon leider weniger Fotos. Erleben ist wichtiger als dokumentieren!
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Zoldo Alto

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Kleine Päuschen zwischendurch erhalten die Freundschaft
Also geht es abends mit dem "Spiegel" in der Tasche in den Dorfsupermarkt, und siehe da, im Beauty-Regal findet sich ein runder Spiegel, der rein passt. Sekundenkleber habe ich dabei, und so ist Sekunden später wieder ein Spiegel am Spiegel. Rückspiegel verkleinern, Beauty-Spiegel vergrößern. Ich kann also nicht immer sicher sagen, ob ein Auto hinter mir ist - aber wenn ich eines sehe, dann sehe ich auch, ob der Fahrer gerade in der Nase bohrt. Und zwar mit welchem Finger in welchem Nasenloch. Das ist ungewohnt und gar nicht so praktisch, denn den rechten Spiegel nimmt man ja vor allem für "Bin ich schon mit überholen fertig oder hat der Hampelmann jetzt extra noch Gas gegeben?"
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Farblich abgestimmt!

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Und funktionieren tut es auch
Da ich Montag in Frankreich Markus treffen werde, der auch noch eine ER-5 in der Garage stehen hat, bestelle ich bei ihm den rechten Spiegel der ER-5 leihweise. Der sollte doch ins Gewinde der Versys (baugleich ER-6) passen. Für nach der Reise habe ich noch einen passenden Lenkerendspiegel daheim liegen, denn die NTV wollte ich auch immer mal umrüsten, habe es dann aber doch nie getan, und am Roller waren auch die gleichen montiert, bevor ich ich verkauft habe. Nur dabei habe ich natürlich keinen.

Heute gibt es ein letztes mal geselliges Beisammensein am Rösslwirt, mit Ehrengast Ander, der das Höhentreffen in Südtirol erfunden hat. Ander geht's gut, und seine Versys fährt er auch noch, aber eher als Nutzfahrzeug, denn seine neue Leidenschaft ist das Wandern. Als sich die Gruppe später auflöst ist das Treffen plötzlich vorbei. Morgen früh wird individuell abgereist. Wer nicht gerade in Südbayern wohnt hat einen Hänger dabei, nur Karklausi reist auf eigenen Räder mehrtägig heim. Irgendwie schade :(

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Re: Jahresurlaub 2015 - Jahrestreffen, Dolomiten, Frankreich

#19 Beitrag von surfopi » 1. Okt 2015 23:30

Hi Johannes,

was dir aber auch alles passiert. Bei so weit abstehenden Rückspiegeln aber kein Wunder, eher zu erwarten.
Was mich interessiert, stand die goldbefelgte Ducati (?) wirklich in der Garage oder hast du dir in deinen Schminkspiegel einfach ein Foto vom Wunschmotorrad rein geklebt?
Schöner Bericht. Wie sagt man so schön: Übung macht den Meister.

Herzliche Grüße aus dem Süden

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Re: Jahresurlaub 2015 - Jahrestreffen, Dolomiten, Frankreich

#20 Beitrag von blahwas » 1. Okt 2015 23:38

@Silver Surfen
Bzgl. Rückwärts am Berg Bremsen, eigentlich weiß ich wie das geht - ich war nur nicht drauf vorbereitet und hatte es noch nicht so weit verinnerlicht, das automatisch abzuspielen. Da rächt sich vielleicht auch das Rollerfahren, weil da der linke Handhebel die Hinterradbremse ist.

Kurzhubgasgriff kommt auf die Weihnachtsliste ;) Und Blipper geht nur mit e-Gas.

@Lucky66m
Danke fürs Mitfahren im Transporter und Heimbringen - mit ohne dir wäre das ganz schön leer/teuer gewesen ;) Hat halt super gepasst. Dafür ist so'n Forum ja auch da.

@surfopi
Die Lenkerendspiegel stehen in Schräglage weit weniger ab als normale Spiegel. Noch besser, man baut sie nach unten. Und da steht eine Sportboxer in der Garage - und davon träume ich sicher nicht :)

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