Tag 18 (27.06.)
Die Nacht war kurz und trotz Kabine konnte ich nicht wirklich lange schlafen, wie schon in dem gesamten Urlaub. Also genoss ich stattdessen den Sonnenaufgang.
Am Morgen legte das Schiff in Igoumenitsa an, nahm weitere Passagiere und Motorräder auf und setzte anschließend die Fahrt über die Adria fort.
Den Tag vertrieb ich mir mit Lesen und später in netter Runde mit anderen Motorradfahrern. Dabei wurde auch das ein oder andere Bier getrunken.
Tag 19 (28.06.)
Früh am Morgen liefen wir mit der Fähre in den Hafen von Venedig ein. Eigentlich wollte ich die Fähre so schnell wie möglich verlassen, mein Motorrad auf einem zuvor ausgesuchten Parkplatz abstellen und den Vormittag nutzen, um Venedig zu erkunden.
Doch es kam anders als geplant. Erst gegen 9 Uhr konnte ich die Fähre verlassen und zu diesem Zeitpunkt war es bereits viel zu warm. Also änderte ich meine Pläne und gab direkt den Parkplatz ein, auf dem mein Auto auf mich wartete.
Nach einem kurzen Tankstopp und dem Wechsel in die lange Hose ging es ohne große Umwege über die Autobahn nach Österreich. Gegen 14 Uhr erreichte ich mein Auto, verlud das Motorrad, gönnte mir noch eine Dusche und machte mich anschließend auf die letzten 620 Kilometer nach Hause mit dem Auto.
Gegen 22:30 Uhr kam ich schließlich zu Hause an. Es war ein sehr anstrengender Tag, aber ich wollte unbedingt in meinem eigenen Bett schlafen, außerdem wartete meine Familie schon auf mich.

Insgesamt bin ich mit dem Motorrad fast genau 4.600 Kilometer gefahren. Mit dem Auto kamen noch einmal rund 1.400 Kilometer dazu.
Das Motorrad hat die Tour ohne Probleme überstanden und sogar der Koffer hält noch.

Repariert wird er aber in den nächsten Tagen.
Ich habe noch ein Bild gefunden, das ganz gut zeigt, wie steil es den Wiesenhang hinunterging. Links musste ich herunter. Das Gepäck hatte ich zu diesem Zeitpunkt bereits abgenommen.