Sardinien 2026

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kautabbak
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Sardinien 2026

#1 Beitrag von kautabbak »

Vorwort

Moin,

letztes Jahr - ich glaub beim Jahrestreffen - hat Ingo mich gefragt, ob ich das Wochenende um den 27.06.2026 Lust hätte, mit auf ein Treffen in Memmingen zu kommen.
Da gab's nix zu überlegen, da bin ich dabei.

Im Dezember hat er dann kurz seine Idee für die Rückreise skizziert, die sollte 10 Tage über Sardinien gehen. Da wir bereits da unten sind, wäre die halbe Strecke bis zur Fähre schon geschafft und daher der Plan völlig logisch.

Erste Skepsis ob Sardinien im Juli nicht was warm wäre, hab ich zwar betrachtet, nach kurzer Recherche aber irgendwie verworfen.
Sardinien wollte ich grds. im Herbst machen, fliegen und Leibmaschine vor Ort, das schiebe ich bereits viele Herbste vor mir her, so dass ich beschließe, dass jetzt Nägel mit Köpfen gemacht werden müssen.
Außerdem sagt mein Arbeitgeber ich muss weiter Stunden und Urlaub abbauen, beim Kollegen passt es auch, was gibt es da zu überlegen.

Ingo hat noch zwei Mitfahrer dabei, so dass die Kosten sehr günstig liegen, weil immer DZ oder 4er Kabine gebucht werden können und die Kosten auf alle umgelegt werden.
320 € für die Nachtfähre Genua-Olbia Hin-/Rückfahrt inkl. Abendessen und Frühstück (hier schonmal, kann man sich sparen, gibt reichlich Alternativen auf der Fähre die in Preis-Leistung zumindest deutlich besser aussehen).
665 € für die Hotels inkl. Frühstück. Die zwei Nächte beim Treffen im Memmingen waren in einer Pension Frühstück und Abendessen gab es bei der Veranstaltung.

Bei der Planung konnte noch keiner ahnen, dass sich das Wetter überlegt hat, nach winterlichen Temperaturen in der Vorwoche, zum Startwochenende unserer Tour alle Hitzerekorde für Deutschland zu brechen.
Ich bin weiterhin skeptisch, ob das alles Sinn ergibt.

Da nur Hitze kommen soll ist mein Gepäck schnell gefunden, sieht Recht mager aus, alles an kurzer und kühlender Kleidung was ich finden kann, Regenüberzug falls es in den 2 Wochen doch was anderes geben sollte.

Meine größte Sorge sehe ich in meiner Motorradjeans und dem Helm.

Der Helm ist schwarz und man fährt meist in der prallen Sonne, da ist schwarz nicht die beste Wahl. Weiter die Stauwärme hinter dem Visier, das ermüdet mich ungemein.
Für das Visier Folge ich dem Tipp unseres reiseerprobten Admins und wähle ein verspiegeltes, 25 € bei Amazon für den US Markt, ohne E-Kennung, zum testen reicht das.
Den Helm habe ich in puncto schwarz präpariert, mehr dazu folgt in Kürze hier viewtopic.php?t=21304

Meine Jeans macht mir Sorgen, weil ich weiß, dass ich auf längeren Touren bei dem rauen Stoff aus Jeans mit Kefflar Einsatz und den Arschtaschennähten mir gerne mal einen Wolf sitze bzw. Druckstellen habe und da weiß der geübte Motorradfahrer, was das gibt.
Idee zur Lösungsansatz, ich hab noch enge Laufhosen, damit sollte das scheuern abgemildert werden und es sollte sich kein Wolf gesessen werden. Und ein Schaffellbesatz auf der Sitzbank hilft gegen Druckstellen und Schwitzen auf dem original Sitzbankbezug.
Alternativ wäre eine Sommertextilhose kaufen, das hab ich vor Abreise irgendwie zeitlich nicht rein bekommen.

Vor der Reise gibt es noch einen neuen Kettensatz, neue Bremsklötze vorne und hinten, die Protektoren werden auf Sommerbetrieb umgestellt und einen neuen Satz Pirelli Scorpion Trail II.

So kann die Reise losgehen.

Protektoren im Sommerbetrieb
Protektoren im Sommerbetrieb

Zum Organisatorischen, durch die Termine und geselligen Abend komme ich nicht jeden Tag zum Schreiben, springe eventuell mal hin und her, bitte nehmt es mir nicht übel.
Besten Gruß
David


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Re: Sardinien 2026

#2 Beitrag von Michael_1969 »

Juli auf Sardinien... könnte extrem heiß werden. War Ende September/Oktober dort, selbst da war's noch mächtig warm gewesen. Dort war meine Entscheidung gefallen, von Laminatkombi auf luftigen Mesh-Sommeranzug umzusteigen.

Ansonsten ist die Insel ein Traum und Biker-Eldorado.
Gute Fahrt und passt auf Euch auf.
Grüße aus der Südwestpfalz
Michael

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Wanni
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Re: Sardinien 2026

#3 Beitrag von Wanni »

Wir waren letzten Jahr Ende Oktober auf Sardinen - selbst da noch angenehme Temperaturen. Ich kann hauptsächlich den Osten und die Mitte empfehlen. Westen und Süden sind entweder voll oder sehr schlechte und langweilige Straßen.
Zum Thema Unterwäsche bei Hitze: Ich empfehle langärmlige T-shirts und lange Unterhosen aus Merino. Gibt es relativ günstig bei Decathlon. Merino kühlt im Sommer (und wärmt im Winter). Dazu nimmt es den Schweiß so auf das du tagelang fahren kannst ohne das sie riecht. Und natürlich scheuert dann auch nix.

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Re: Sardinien 2026

#4 Beitrag von Michael_1969 »

Langweilig empfand ich nur den Süden. Im Westen ist die Küste am schönsten, die schönsten Strände gibt's im Osten, aber auch im Norden.
Fahrerisch und landschaftlich ganz klar die Mitte Sardiniens. Die neu gebauten "Autobahnen" hier besser meiden. Je älter und kaputter die Straßen, umso reizvoller.
Grüße aus der Südwestpfalz
Michael

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Re: Sardinien 2026

#5 Beitrag von stefton »

Ich war vor einem Monat mit dem Wohnwagen dort, also ohne Mopped. Bei der Küstenstraße Alghero-Bosa im Westen hätte ich verdammt viel dafür gegeben, meine 650er dabei zu haben ... Ein Traum - aber verkehrsabhängig.
Ansonsten stimme ich Michael_1969 zu: je "kleiner" die Straßen auf der Karte eingezeichnet sind, umso größer ist der Fahrspaß.
Genieße es!

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kautabbak
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Re: Sardinien 2026

#6 Beitrag von kautabbak »

Treffen bis Fähre

Am Freitag war geplant die Gruppen um 09.30 Uhr am Rasthof Erlensee zusammenzuführen. Bis Würzburg BAB, dann Überland in den Süden bis Memmingen, gute 610 km.

Das heißt, meine Gruppe, bestehend aus mir, startet gegen 06.30 Uhr. Quer durchs Sauerland bei 17 °C ist fast schon kalt, dafür trage ich unter der Mash-Jacke eine Softshell Jacke, das passt sehr gut. Ab Marburg geht's über die Autobahn, alles andere kostet mich zu viel Zeit.
Die ersten 200 km ohne Probleme, ich bin 15 min früher da als geplant, Tanke schonmal, verstauen meine Softshell Jacke im Tankrucksack und warte bei einem Getränk.
Ziemlich pünktlich kommt die 2. Gruppe, Ingo hat Martin auf der Z1000SX und Jogi auf nett 600er Bandit im Schlepptau.
Kurz tanken, vorstellen, trinken und weiter geht's, haben ja noch ein straffes Programm vor uns und die Sonne ist bereits im Grillmodus.
BAB bis ca. Würzburg und danach geht's Überland ab in den Süden, der Sonne hinterher.
So der Plan, gegen 11.30 Uhr hat Ingo ein Kaffee geplant, wo man sich etwas mehr beschnuppern kann. Sind zwar erst etwas über 100 km, ich fahre, ob wir vor 12 Uhr noch tanken wollen, dann hätten wir den Tankrabatt genutzt und kommen ohne weiter übers Tanken nachzudenken bis ans Ziel. Wird gemacht, die erste Tanke ist nur eine Säule und voll, das wird nix vor 12 Uhr mit 4 Motorrädern, 500 m weiter eine normale Tankstelle, kurz vor 12 Uhr ist alles erledigt, die nächste Tanke will 25 ct mehr für den Liter, ich bin zufrieden.

Beiläufig wird noch festgestellt, dass Jogis Vorderreifen hinüber ist. Er hatte vor der Tour noch den Hinterreifen wechseln lassen, der Vorderreifen stand wohl nicht in Frage. :keineahnung:

Die Sonne wird immer unerbittlicher, über die Land- und Bundesstraßen ist es mühsam, viele LKW, Ampelverkehr und Stopp and Go, es ist halt Freitag Mittag, die Leute haben Feierabend und brauchen alle Grillgut und Eis fürs Hitze Wochenende.
Auch wenn ich kein Fan von Autobahn bin, bei dem Wetter wird es wohl das kleinere Übel sein - heißer Asphalt, warme Motoren und pralle Sonne schlagen nicht das Argument Fahrtwind, auch wenn der eher einem Heißluftfön gleicht.

Bei einem Stopp muss ich leider feststellen, das mein rechter Gabelholm sabbert, ist erstmal nur ein leichter Film mit Staub gemischt, abwischen und weiter beobachten.

Grundsätzlich war geplant bei Ankunft im Supermarkt Grillfleisch zu kaufen, zum Veranstaltungsgelände zu fahren, dort den Abend gestalten und dann zur Pensionen zu fahren.
Aufgrund der Witterung und dem allgemeinen Erschöpfungszustand der Teilnehmer, fahren wir erst in die Pension, Ingo und ich machen uns flott fertig und fahren Richtung Veranstaltungsgelände, vorher wird noch etwas Grillgut gekauft.
Die anderen machen sich etwas frisch und kommen später nach.

Ingo hat in Ottobeuren in der Pension Mozart zwei DZ gebucht, in der Zuteilung wird Ingo mein Zimmergenosse für die Reise.

Der Abend verläuft gesittet, man merkt allen vor Ort an, dass die Hitze sehr anstrengend war. Wir werden nicht alt und fahren nach Einbruch der Dunkelheit in die Pension.

Hier muss ich das erste Mal feststellen, dass die getönte, verspiegelte Scheibe an meinem Helm ganz gehörige Nachteile hat. Ich versuche es mit offenem Visier, das klappt aber nicht, da habe ich zu viele fliegen im Gesicht bzw. in den Augen.
Bei geschlossenem Visier versuche ich Ingo's Rücklicht und meinem Lichtkegel irgendwie zu folgen.
Wieder in der Pension ist schlafen angesagt.

Zum Frühstück geht's wieder auf das Veranstaltungsgelände, da es eine Mitmachveranstaltung ist, braucht man eine Tasse, das hatte Ingo zu spät vor der Abfahrt geschrieben, so dass ich keine Tasse dabei habe, die nehme ich mir aus dem Hotel mit.

Auf dem Gelände lässt mir meine Gabel keine Ruhe, ich kontrolliere diese und muss feststellen, dass es nicht besser geworden ist. Ich hoffe, dass es mit dem Trick Reinigen unter dem Gummi mittels Kabelbinder wieder besser wird.

Ingo und ich treffen uns mit Ingo's Versys-Vorbesitzer, Stefan. Nach einer sehr angenehmen ausgiebigen Plauderei fahren wir wieder aufs Gelände zurück.
Es bleibt fest zu halten, dass Versys-Besitzer meist sehr angenehme Leute sind.

Dann geht's wieder zurück, abends gibt es Spanferkel.

Vor dem Essen schaue ich nochmal nach meiner Gabel. Wieder Mist, jetzt ist das Gabelöl sogar über die Achsaufnahme gelaufen und droht in die Bremse zu laufen.
Nach erneuter Reinigung, merke ich große Riefen auf der Vorderseite, ich kann sie nicht einsehen, weiß nicht genau, was das Problem ist. Habe irgendwie das Gefühl, dass der Chrome bei der Hitze aufgegangen ist.
Ich mache einen Verband aus Serviette und Bügel einer Plastiktüte fertig, das sollte helfen, das meine Bremse vor dem Öl bewahrt bleibt.

Grade fertig mit meiner OP, kommt Varahannes auf den Platz, schnell im Gespräch, war er heute mal eben 800 km unterwegs, er hat seinen Schrauber überrascht, der hatte 30 Jahre Hondawerkstatt gefeiert mit Presse und Co, da sei seine Anwesenheit doch ganz förderlich.
Mal eben 800 km bei dem Wetter und ich puste bei der kürzesten Ausfahrt...

Das Spanferkel ist hervorragend, das Treffen klingt so aus, wie Treffen so sind.
Vor Einbruch der Dunkelheit hauen wir ab, am nächsten Morgen nochmal Frühstück und schon geht's nach Genua, die Fähre sollte bis 18.30 Uhr erreicht sein.

Wir nehmen die Autobahn, außer in Österreich, weil wir uns nicht sicher sind, ob für das Stück zwischen Deutschland und der Schweiz Maut erforderlich ist. Die Schilder sagen zwar es sei mautfrei, die Asfinag-App sagt aber es kostet Maut. :keineahnung:

Es ist wieder sehr heiß, wir kommen alles in allem gut voran.
Ich fahre als letzter, da bekommt man einiges mit. Einmal muss Jogi runter von der Bahn, weil er auf einem Auge nichts mehr sehen kann, wahrscheinlich etwas rein bekommen oder sonst was. Er spült sie sich aus, dann geht's weiter. Er gibt zum aufholen Gas, das halte ich in der Schweiz für eine schlechte Idee und vertraue auf Ingo, der weiß was er tut. Schließlich schließen wir wieder auf.
Am Grenzübergang nach Italien höre ich ein lautes Schleifen, vorher hat es immer mal ein bisschen geschliffen, kenne ich von der Scheibenbremse meines Fahrrads, hört sich so an, als würde der Sensenmann seine Sense wetzen. Ergebnis war, dass Jogis hintere Bremsklötze irgendwie nicht mehr vorhanden waren. Daher schleift wahrscheinlich deas Metall von der Trägerplatte am Rand der Bremsscheibe.

Durch die Mautstationen sortiert sich die Gruppe immer. Mal durch, derweil in der Reihenfolge - Ingo, ich, Martin, Jogi. Kurz vor einem Rastplatz schert Martin aus, schießt an uns vorbei und schneidet Ingo recht knapp - ich hatte kurz Sorge, dass er ihn abräumt - um auf den Rastplatz zu fahren, das war allerdings so knapp, dass wir es nur unter hohem Risiko auch geschafft hätten. Ich bin sehr froh, dass Ingo das einzig richtige getan hat und einfach weitergefahren ist.
Wir halten am nächsten Rastplatz und warten bis Martin wieder aufschließt.
Als das alles zu lange dauert ruft Ingo ihn an, es stellt sich heraus, dass er wohl an uns vorbei geschossen ist und wiederum gute 20 km weiter auf einem Rastplatz wartet :?

Wieder vereint geht es nun endlich nach Genua, die Anfahrt ist schonmal ein Traum, ich wünschte unsere Autobahndesigner hätten was.von den italienischen Kollegen übernommen, dann würde sich meine Einstellung zu Motorrad und Autobahn definitiv ändern.

Grundsätzlich wären wir trotz aller Umstände pünktlich für die Fähre, allerdings wollte irgendwer noch was aus dem Supermarkt, so Gurken wir einmal quer durch Genua um festzustellen, dass sonntags auch in Italien nicht jeder Laden auf hat.

Dann geht's auf die Fähre, alle anderen sind schon verladen, nach 5x Tickets und Ausweise zeigen haben wir den Parcours auch geschafft. Ein paar Zettel gab's noch mit auf den Weg.
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Besten Gruß
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Re: Sardinien 2026

#7 Beitrag von kautabbak »

Auf der Fähre

Die Motorräder werden nur angebunden, nicht verzurrt. Man geht wohl nicht von unruhiger See aus.
Wir nehmen unser leichtes Fährgepäck und gehen auf Zimmersuche.

Zimmer gefunden, keinen Schlüssel. Ingo geht die Info suchen, während er unterwegs ist, kommt einer von der Crew, die waren in dem nächsten "Treppenhaus" samt aller Schlüsselkarten, er wollte helfen, konnte leider nicht, da Ingo die Zimmer gebucht hat, liefen die auf seinen Namen und nur auf seinem Fährticket bzw. einem der Zettel, die wir beim Einchecken bekommen haben stand die Nummer, mit der wir die Karte bekommen hätten. Also warten.

Wir haben vorher besprochen, dass wir uns nacheinander fertig machen, der Rest wartet in einem Bordcafé.
Das ist beim Platzangebot der Kabine die einzig sinnvolle Lösung und klappt ganz gut.

Mein erstes Mal Nachtfähre lässt etwas Skepsis aufkommen, ob für vier ausgewachsene Menschen über Nacht genug Sauerstoff vorhanden sein wird, auch da werde ich positiv überrasch.

Ingo hat inkl. Abendessen und Frühstück gebucht, das sollte man sich sparen, entweder man holt sich vorher was und nimmt es mit auf die Fähre, wie man es bei etlichen Mitreisenden sieht oder man bestellt sich etwas in einem der vielen Boardrestaurants.

In den vielen Bars kann man gut sitzen und den Abend ausklingen lassen.

Da ich scheinbar der Frühaufsteher in der Runde bin, gebührt mir der erste Platz in der Morgenwäsche.
Wie gesagt, die Kabinenluft ist erstaunlich gut, kein lauter Schnarcher dabei, da war die Nacht ganz gut.

Und dann geht's aufs Deck, Sonnenaufgang und etwas Urlaubsidylle genießen.

Nach und nach kommen alle ans Deck, zum Frühstück gibt es Eierschmier, mit Croissant. Auch das ist keinen Cent wert, wieder was gelernt.
Wir machen uns wieder nacheinander fertig und warten auf Deck bei toller Aussicht auf die Ankunft der Fähre. Irgendwie haben wir eine Stunde unterschlagen und sitzen eine Stunde länger als nötig in den Motorradklamotten an Deck. Naja, das bereitet den Körper auf das vor, was die Woche noch kommt und wir sitzen an Steuerbord im Schatten mit toller Sicht auf die Insel.

Dann geht's runter von der Fähre, hier kann man auch Zeit lassen, alle sind nervös und drängen sich von Schiff, wenn man etwas wartet entspannt sich die Lage, aus dem Hafen kommt man ganz gut raus.

Wir wollen Richtung Norden auf die SS125 in Olbia kurz noch im Supermarkt Getränke kaufen und eine Tankstelle an der Strecke mitnehmen.

Einkaufen klappt, danach ist bis zur Tankstelle Stau, da kann man ganz gut vorbei fahren, an der Tanke ist der Sprit leider aus, wir haben alle noch genug, war nur obligatorisch, damit wir bis zum Hotel Ruhe haben, so wird beschlossen, irgendeine Tanke unterwegs anzusteuern.

Bilder gab's ja schon.
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Re: Sardinien 2026

#8 Beitrag von kautabbak »

@Johannes, wie bekommst du das bei Gruppenreisen hin regelmäßig zu schreiben?
Hier ist vom Aufstehen bis ins Bett immer Betrieb, da kommt man, ohne aktiv unhöflich zu sein, nicht zum Schreiben. :headshake:
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Re: Sardinien 2026

#9 Beitrag von blahwas »

kautabbak hat geschrieben: 5. Jul 2026 05:59 @Johannes, wie bekommst du das bei Gruppenreisen hin regelmäßig zu schreiben?
Hier ist vom Aufstehen bis ins Bett immer Betrieb, da kommt man, ohne aktiv unhöflich zu sein, nicht zum Schreiben. :headshake:
Da gibt's viele Strategien, z.B. früher aufstehen oder länger wach bleiben, oder die Gruppe einbeziehen, oder sich halt entschuldigen. Bei Gruppen >2 hat der Rest ja noch andere Gesellschaft. Meine U40-Mitfahrer hängen eh oft am Handy wenn sie nicht aufm Mopped sitzen.

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Re: Sardinien 2026

#10 Beitrag von kautabbak »

Montag 29.06.2026 - der Einstand

Und los geht's auf Sardinien, erstes Ziel Hotel Le Tre Rose in Bono. https://maps.app.goo.gl/M43qZ33Gd4F9Jng27?g_st=ac
Das Hotel liegt nordöstlich auf der Insel, dort werden wir 3 Nächte bleiben.

Ich hab ein paar Strecken zusammengestellt, habe mich da an Passknackerpunkten orientiert und auf der Karte geschaut welche Strecken Spaß machen könnten. Da ich Sardinien noch nicht bereits habe, nur aus Erzählungen kenne, ist alles erstmal eine große Wundertüte.

Meine Erwartung an Sardinien sind gut ausgebaute, große, kurvenreiche Straßen mit bestem Asphalt und kaum Verkehr.

Ingo und ich stimmen uns kurz ab, wegen der Zwischenstopps an Supermarkt und Tanke fahre ich vor, da meine Navigationsmittel flexibler sind. Ich hab kurviger, Tank App und Google Maps auf dem Smartphone, Ingo ein Garmin Zumo 390.
Das bleibt dann auch so bis zum ersten Hotel, ich fahre vor der Rest folgt, Martin und Jogi folgen grundsätzlich, egal wer vorne fährt.

Es geht gleich richtig gut los, der nördliche Ausläufer der legendären SS125, dann die SS427 Richtung Westen. Nach gut 30 km ist der erste Passknackerpunkt erreicht, die Temperaturen schrauben sich analog zu uns immer höher, bald sind 38 °C erreicht.

Gute 10 km weiter kommen ein paar Serpentinen, nach der 4. Kurve höre ich hinter mir das fiese Geräusch von rutschendem Motorrad auf Asphalt.
Martin hat den Schräglagensensor auf 90° gestellt. Bis ich am Ort des Geschehens bin steht das Motorrad schon wieder.
Scheinbar war er etwas schnell, zu weit nach außen gekommen, da lag Splitt und das Hinterrad ist abgehauen.
Der Schuh ist aus Leder mit Textil, das ist durch und an der Hose sind auch sichtbare Schürfspuren. Augenscheinlich ist nichts schlimmeres passiert.

Martin und Jogi werden den direkten Weg zum Hotel antreten, Ingo und ich machen die Tour weiter wie geplant.

Ich hab an Martins Unfallstelle keinen Schotter wahrgenommen, mit dem getönten Visier fehlt mir etwas Kontrast - das ist ein weiterer Punkt der mich stört. Was ich jetzt erstmal nicht aus dem Kopf bekomme und mein Fahren nachteilig beeinflusst, da ich die Sorge habe, Schotter zu übersehen und auch auf der Seite zu liegen.

Wir fahren im Grunde alle Kategorien an Landschaft und Straßen, die es hier so gibt.
Durch das Tal ist es langweilig und brutal warm, in den Bergen kommt immer wieder Freude auf, allerdings bleibt es sehr warm.
Die Straßen befinden sich meist in einem passablen Zustand.
Die SS199 verfällt zusehends, da sie parallel zur E840 läuft. Das Bild sehen wir hier häufiger, die alten Straßen sind zwar noch irgendwo da, werden aber der Natur überlassen. Das weiß die Navi App leider nicht, so dass das noch ein spannendes Thema wird.
Die SP6 nach Bono wurde neu asphaltiert, wirklich eine hervorragende Strecke. Leider ist sie sehr stark von Rindern und Ziegen eingenommen, die wie auf diesen Inseln üblich frei laufen und leider die tolle Straße als Klo benutzen.
Die Ziegen werden von den Hirten mit dem Auto getrieben, wenn wir kommen, fährt der Hirte an den Ziegen links vorbei, die machen Platz und man kommt ganz gut durch.

Noch kurz tanken und ab ins Hotel, die anderen sind bereits da. Martin lag an einer Baustellenampel nochmal um, das Bein konnte die Maschine nicht halten, sein Fuß hat scheinbar mehr angekommen als zunächst angenommen,

Das Hotel ist eine riesige Anlage, liebt eigentlich davon, ab den eigenen Größe Familienveranstaltungen auszurichten, 800-1500 Personen werden da auf z.B. Hochzeiten bewirtschaftet. Wir sind so ziemlich alleine, tageweise wechselnd sind noch 2-4 weitere Gäste dort.
Die Zimmer sind gut, zwei getrennte Betten, die Dusche fast kleiner als auf der Fähre.
Abendessen gibt es im Dorf, im Hotel müsste man sich anmelden, dann gäb es auch was. Es ist ein Bergdorf, das Essen will sich erarbeitet werden. Der erste ist nur ein Cafe, hat aber einen guten Tipp, wer montags überhaupt auf hat - Pipo. Es sind einige Cafés im Ort, einige Pizzabuden die Google anzeigt sind nur außer Haus Buden.
Grundsätzlich auch kein schlechter Ansatz, da Martin nicht laufen kann sind wir zu dritt und sollen ihm was mitbringen, da könnte man ihm Gesellschaft leisten. Wir wollen aber im Ort essen.
Bei Pipo ist viel los, die einheimischen machen aber gleich Platz und bieten und ihren Tisch an.
Wir sitzen mit einem älteren Herren an Tisch, es stellt sich raus, das er 27 Jahre in Karlsruhe eine Pizzaria betrieben hatte und Pipo sein Angestellter war. Er spricht nach 35 Jahren wieder in der Heimat noch ganz gut deutsch, witzig ist dabei der schwäbische Akzent.
Es wird ein toller Abend, bei gutem Essen und witzigen Anekdoten. Für Martin nehmen wir eine Pizza mit.

Etwas irritiert mich die Idee des Bezahlsystems in der Gruppe. Eigentlich dachte ich Reihe rund und gut. Jogi hatte mitgeteilt, dass er dabei nicht mitmachen wollen, als Rentner musse er auf seine Ausgaben achten, außerdem würde er, im Gegensatz zu uns keinen Nachtisch oder extra Kaffee nehmen, das ginge sich nicht aus. Martins Ausrede ist erstmal nachvollziehbar, er ist ja nicht dabei.
Tour
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Ich reise mit leichtem Gepäck
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Kalenderfoto?
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Ziegenfahrtfoto
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Besten Gruß
David


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Re: Sardinien 2026

#11 Beitrag von Michael_1969 »

Aua... alles Gute für Martin, auf dass er schnell wieder fit und auf den Beinen sein kann. Ein Sturz auf Sardinien braucht wirklich niemand.

Tiere auf der Fahrbahn und deren Exkremente findet man dort wirklich überall auf den Nebenstraßen, besonders direkt nach uneinsehbaren Kurven. Erhöhte Vorsicht ist geboten, auch was den Straßenzustand betrifft, wie Du schon selbst festgestellt hast. Wenn man sich drauf einlässt, ist's kein Problem. Auf Sardinien habe ich die langen Federwege und das große Vorderrad meiner XT erst so richtig zu schätzen gelernt.

Erinnere mich noch gut, wie mich auf Sardinien ein ganz Schneller meinte überholen zu müssen, um gleich darauf in der folgenden Kurve die Bodenhaftung zu verlieren. Er konnte seine schlingernde Maschine grad noch so einfangen, ich sah ihn schon abfliegen. Muss im Urlaub nicht sein... lieber reisen statt rasen.

Die küstennahen Straßen auf Sardinien sind regelmäßig mit Wohnmobilen überfrachtet, deshalb lieber weiter im Landesinneren und in den Bergen bleiben. Dort ist's auch nicht ganz so heiß. Wobei das jetzt im Juli relativ sein dürfte.
Grüße aus der Südwestpfalz
Michael

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Re: Sardinien 2026

#12 Beitrag von Michael_1969 »

Falls Ihr Euch Bosa anschauen wollt (was sehr empfehlenswert ist) und dort eine außergewöhnliche Unterkunft (also kein anonymes Hotel) suchen solltet, merkt Euch mal das B&B Blu Bosa https://www.blubosa.it/

Sebastiano wird Euch einen unvergesslichen Aufenthalt bescheren mit einem sensationellen Frühstück auf seiner Dachterrasse. Ihr wohnt inmitten der schönen Altstadt mit tollem Blick drüber hinweg.
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Auch Fonni als höchstgelegenes Dorf Sardiniens ist ein lohnenswerter Ort zum Verweilen und Ausgangspunkt mehrtägiger Touren inmitten des Gennargentu Gebirges. Es gilt als das Dach Sardiniens.
Auch hier gibt's ein wunderbares B&B, welches ich nur empfehlen kann:
Es nennt sich B&B Gennargentu
https://sites.google.com/view/byb-gennargentu/inicio

Modern, sauber und gepflegt, sehr nette Gastgeber, ein Weltklasse Frühstück und Eure Mopeds parken abgeschlossen in der hauseigenen Garage.
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Warum woanders mehr für weniger bezahlen :]
Grüße aus der Südwestpfalz
Michael

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Re: Sardinien 2026

#13 Beitrag von kautabbak »

Dienstag 30.06.2026 - Nordwesten

Zur Auswahl hätte ich noch eine Tour in den Norden und eine in den Westen, wir entscheiden uns für die West Tour, gute 300 km, es sind aber einige Möglichkeiten die Tour abzukürzen, es werden schließlich wieder sehr warme Temperaturen erwartet.
In der Planung waren natürlich ein paar Passknackerpunkte vorgesehen, die Küstenstraße und auf der Karte spaßig aussehende Straßen, die ich bei Streetview auf ihre Straßeneigenschaften geprüft hatte - sah erstmal ganz gut aus.
Martin ist kaputt und Jogi macht Besorgungsfahrten, Bremse und Reifen. Da nur Ingo und ich los sind, sehen wir erstmal keinen Grund für Tour zu kürzen.


Ich bin deutlich zu spät dran mit Schreiben, so langsam verschwinden die Tage, ich weiß nicht mehr genau, welche Strecken hervorragen waren und welche weniger schön.
Im allgemeinen gilt, alte Straßen die parallel zu neuen liegen behalten und haben gelegentlich den Begriff Straße nicht mehr verdient.

Die Landschaft ist beeindruckend, die Küstenstraße touristisch gut besucht aber herrlich.
Temperaturen haben sich nicht geändert, ich glaube am heutigen Fahrtag hat es mal geregnet, da gab's einen Temperatursturz von 15 °C, das war schon frisch, Ingo hat sich sogar die Griffheizung an gemacht.

Auf einer Straße wollte ein LKW einer Pfütze (mittelgroßer Teich) ausweichen, natürlich kam ein LKW im Begegnungsverkehr, die sind nicht zimperlich, da gab's ordentlich Reibung an den Aufliegern, es ging aber einfach jeder seiner wege, Schadensaufnahme/-regulierung wir überbewertet.

Wir haben noch ein Gewässerdurchquerung, die Pfütze nimmt die ganze Straße ein, ich nehme die Füße nicht hoch und ein Schwall an fieser Brühe nässt mir meine Hose voll. Nun gut es trocknet nach und nach alles ab und wird wieder warm.

Gute 300 km, Langeweile ist nicht aufgekommen. Der Westen ist auch gut.

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Besten Gruß
David


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kautabbak
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Re: Sardinien 2026

#14 Beitrag von kautabbak »

Am Rande - Geschichten die das Leben schreibt.

Martin ist kaputt, dass linke Bein hat ein paar Schürfwunden, und der Fuß ist ordentlich dick, weiter hat er ein Loch. So richtig können wir nicht nachvollziehen, wie das passiert ist, ist aber auch egal, hier muss gekühlt und stillgelegt werden. Vielleicht klappt's bis zur Abreise bzw. erstmal zur Überbrückung ins nächste Hotel.
Am Abend kommt raus, das er nicht gekühlt hat, was die Sache nicht besser macht, allerdings ist er ja schon min. 3x6 und weiß was er tut.

Jogi ist zuversichtlich, die beiden haben im Internet einen Suzuki Schrauber ausgemacht, Bremsen und Reifen sollten dann wohl kein Problem sein.
Am Abend kommt raus, es war ein normaler Vielmarkenschrauber, passende Klötze hatten sie leider nicht, haben aber welche passend gemacht. :shoked:
Reifen hat er bei der Werkstatt wohl nicht geordert, die hat er für noch 1000 km für gut befunden und könne die an letzten Hotel bei Bedarf noch wechseln.
Ich denke mir auch hier: er ist ja alt genug, da will ich mal nicht reinreden. Ingo hat da mehr Muße Jogi aufzuzeigen, was richtiger wäre, morgen wird er wohl einen Reifenhändler aufsuchen.
Besten Gruß
David


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Re: Sardinien 2026

#15 Beitrag von kautabbak »

Mittwoch, 01.07.2026 - Ingo's Tour Richtung Osten

Ingo hat auch Touren vorbereitet, eine davon führt uns heute in den Osten.
Martin ist weiter außer Gefecht, Jogi fährt zum Reifendealer Richtung Küste.
Ingo und Martin waren letztes Jahr auf Schnuppertour über Korsika und Sardinien unterwegs, dabei haben sie die SS389 von Bitti Richtung Süden mitgenommen, das soll unter heutiges Tagesziel sein, weiter steht Orgosolo, der Ort mit den bekannten Wandmalereien auf dem Programm - wobei hier in fast jedem Ort beeindruckende Bilder an die Fassaden gemalt sind.

In Bitti gibt es eine Bar, die verkaufen sogar T-Shirts zu dem Streckenabschnitt und geben Aufkleber mit.

Ich darf auf Ingos Tour wieder ein paar Passknackerpunkte einsammeln, so ergeben sich ein paar Schlenker.
Einen verpasse ich leider, da bin ich zu sehr von meinen Rückspiegeln abgelenkt, Ingo ist hinter einem Bus hängen geblieben, da lasse ich das Navi außer acht.
Ein anderer ist ein Schotterpunkt. Das sehe ich auf kurviger leider nicht, als ich es merke haben wir bereits einen anstrengenden Anstieg aus brüchigen, in Spitzkehren-Muster verlegten Betonplatten hinter uns, der mir bei ca. 38 °C, gefühlten 45 °C ganz schön zusetzt. Der Schotter ist dann Geröll, also kehrt und bergab.
Wenigstens brauche ich mir um meine Gabel keine Gedanken machen, da kommt kein Öl mehr raus.

Am Abend wird dann noch der Verband gewechselt, sieht reichoen aus :coffee:
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Re: Sardinien 2026

#16 Beitrag von kautabbak »

Nachbrenner zu Dienstag

An der Küstenstraße begeistert mich ein Schild, wo bei uns Biker-Nerven-Schilder vom ADAC stehen oder Kinder sich plakatwirksam den Kopf zerquetschen, steht hier ein Werbeschild für Motorradreifen
Besten Gruß
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blahwas
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Re: Sardinien 2026

#17 Beitrag von blahwas »

Echt spannend ;) Martin war noch nicht beim Arzt, und Ingo fährt bei 35° mit Givi Airflow Scheibe, ohne den Spoiler im Hotel zu lassen 🥵

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Ingo
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Re: Sardinien 2026

#18 Beitrag von Ingo »

Unterwegs igendwo suf Sardinien.
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Guck Guck
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Und noch ein Esel.
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See you at the ACE

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