Krise bei KTM
-
Tornanti
- Beiträge: 2853
- Registriert: 30. Mär 2017 19:49
- Geschlecht: männlich
- Land: Deutschland
- Motorrad: Versys 1000 GT
- Baujahr: 2018
- Farbe des Motorrads: rot
- zurückgelegte Kilometer: 55588
Re: Krise bei KTM
Die Händler sind in einer blöden Situation. Müssen Gewährleistung geben, bekommen aber u.U. keine Ersazteile mehr.
Bisherige Zweiräder seit 1982: Simson S50, Simson S51, MZ ES 250, MZ ETZ 250, Yamaha XJ900S 1998-2018 (112.000km), Kawasaki Versys 1000 (Bj. 2018), Gesamtkilometer jenseits der 200.000.
- blahwas
- Der schräge Admin
- Beiträge: 15619
- Registriert: 21. Feb 2011 22:03
- Geschlecht: männlich
- Land: Deutschland
- Motorrad: Versys 650 Nr. 6
- Baujahr: 2006
- Farbe des Motorrads: blau
- zurückgelegte Kilometer: 10000
- Wohnort: Nürnberg
- Kontaktdaten:
Re: Krise bei KTM
Da ist der Boxer konstruktiv im Vorteil, weil die Zylinderköpfe frei zugänglich in der Sonne dösen, während man beim V2-quer erstmal von oben Raum schaffen muss: Plastik runter, Tank runter, Luftfilter runter, inkl zugehörigem Schlauch- und Kabelsalat.awv99 hat geschrieben: ↑16. Mai 2025 20:46 Ein Freund von mir zahlt für seine BMW R1200 Gs Adventure für die Inspektionen
==> ca die Hälfte der KTM Inspektionspreise. !!
Also ca. 250,- die kleine
und ca. 400,- die grosse ( Ventilspielkontrolle)
...
Ktm langt da mit den Inspektionspreisen schon ordentlich zu....
- awv99
- Beiträge: 1821
- Registriert: 27. Aug 2015 15:59
- Geschlecht: männlich
- Land: Deutschland
- Motorrad: ktm adv, griso,fireblade,R80gs
- Baujahr: 2019
- Farbe des Motorrads: orange weiss
- Wohnort: nähe Köln
Re: Krise bei KTM
Das ist im Falle der grossen Inspektion :
Bmw alle 20.000 km
Ktm alle 30.000 km
völlig richtig. !!
Aber bei der "kleinen" Inspektion ( ohne Ventilspielkontrolle)
BMW alle 10.000
Ktm alle 15.000 km
sind die KTM Inspektionspreise imho völlig übertrieben.
Das ist ähnlich der unsinnigen Vorgabe von Kawasaki
zum Wechsel der Zündkerzen und der Bremsleitungen.
Man kann wirklich die Rechnung aufmachen,
was man spart wenn man über die ersten Jahre die Inspektion selber macht
u. das gesparte Inspektionsgeld als Reserve für evtl. auftretende Defekte innerhalb der Garantiezeit
auf dem Konto lässt.
Hängt natürlich auch von der Menge der gefahrenen Km
und der Möglichkeit und dem Willen ab
die kleinen Inspektionen selber zu machen.
Z.B.(einfache Milchmädchenrechnung... ) :
Neukauf. 4 Jahre Garantie
Jährlich. Fahrleistung 6.000 km
1. Inspektion Ca. 300,- ( beim Händler )
Danach über 4 Jahre 1x im Jahr selber machen
Kosten ca. 60,- bis 70,- Euro für Öl u. Filter plus evtl. Bremsflüssigkeit. Plus evtl. 1 Luftfilter ( ca. 30 Euro)
Ergibt nach 4 Jahren:
300 + 4 * 60 +30,- ==> ca. 570,- Euro
Versus
1. Inspektion beim Händler 300,-
Plus
4x ( kleine)Inspektion beim Händler ca. 4 x 450,-
ergibt ca.
300 + 4* 450,- ===> 2100,- Euro.
plus evtl. 400,- bis 600,- Euro für die
Garantieverlängerung von 2 auf 4 Jahre ....
Also in diesem hypothetischem Fall
über 4 Jahre eine Differenz von ca
== > 1.500- bis 2.000 !!!!
Das ist natürlich nur eine grobe Annahme/Schätzung meinerseits .
Bei hohen Km Leistungen ändert sich das natürlich.
Bmw alle 20.000 km
Ktm alle 30.000 km
völlig richtig. !!
Aber bei der "kleinen" Inspektion ( ohne Ventilspielkontrolle)
BMW alle 10.000
Ktm alle 15.000 km
sind die KTM Inspektionspreise imho völlig übertrieben.
Das ist ähnlich der unsinnigen Vorgabe von Kawasaki
zum Wechsel der Zündkerzen und der Bremsleitungen.
Man kann wirklich die Rechnung aufmachen,
was man spart wenn man über die ersten Jahre die Inspektion selber macht
u. das gesparte Inspektionsgeld als Reserve für evtl. auftretende Defekte innerhalb der Garantiezeit
auf dem Konto lässt.
Hängt natürlich auch von der Menge der gefahrenen Km
und der Möglichkeit und dem Willen ab
die kleinen Inspektionen selber zu machen.
Z.B.(einfache Milchmädchenrechnung... ) :
Neukauf. 4 Jahre Garantie
Jährlich. Fahrleistung 6.000 km
1. Inspektion Ca. 300,- ( beim Händler )
Danach über 4 Jahre 1x im Jahr selber machen
Kosten ca. 60,- bis 70,- Euro für Öl u. Filter plus evtl. Bremsflüssigkeit. Plus evtl. 1 Luftfilter ( ca. 30 Euro)
Ergibt nach 4 Jahren:
300 + 4 * 60 +30,- ==> ca. 570,- Euro
Versus
1. Inspektion beim Händler 300,-
Plus
4x ( kleine)Inspektion beim Händler ca. 4 x 450,-
ergibt ca.
300 + 4* 450,- ===> 2100,- Euro.
plus evtl. 400,- bis 600,- Euro für die
Garantieverlängerung von 2 auf 4 Jahre ....
Also in diesem hypothetischem Fall
über 4 Jahre eine Differenz von ca
== > 1.500- bis 2.000 !!!!
Das ist natürlich nur eine grobe Annahme/Schätzung meinerseits .
Bei hohen Km Leistungen ändert sich das natürlich.
- nexiagsi16v

- Beiträge: 828
- Registriert: 8. Apr 2017 20:50
- Geschlecht: männlich
- Land: Deutschland
- Motorrad: Versys 650 2017
- Baujahr: 2017
- zurückgelegte Kilometer: 19900
- Wohnort: Leipzig
Re: Krise bei KTM
Naja, selber machen ist immer um Welten billiger. Aber nicht Fahrer hat ein technisches Verdständnis dafür. Dann braucht es noch das Werkzeug und Platz usw....
Ich könnte meine Inspektion beider VS auch selber machen, wie bei meinen Autos. Aber ich mach sie eh nur alle 2 Jahre mit dem TÜV zusammen, weil bei mir die Laufleistung zwischen 2.000 bis 3.000km Jahr liegt. Jedes Jahr neues Öl da rein kippen, ist wie Perlen vor die Säue werfen. Also gebe ich auf das Jahr gesehen ~250€ beim Händler aus und der soll schließlich auch bleiben. Vorallem die hochpreisigen Maschinen haben viele Steuergerät und Sensoren/Aktoren, die die Diagnosetester der Hersteller benötigen. Da kommt man als nicht Vertragwerkstatt schnell an seine Auslesegrenzen. Somit sollte man auch das im Hinterkopf haben, wenn man beim der Vertragswerkstatt Geld läßt.
Davon ab, um die Kosten für Inspektionen zu senken, kann man die auch bei einer anderen Werkstatt machen lassen. Die Garantie bleibt erhalten, wenn die Inspektionen nach Herstellervorgabe erledigt werden.
Ich könnte meine Inspektion beider VS auch selber machen, wie bei meinen Autos. Aber ich mach sie eh nur alle 2 Jahre mit dem TÜV zusammen, weil bei mir die Laufleistung zwischen 2.000 bis 3.000km Jahr liegt. Jedes Jahr neues Öl da rein kippen, ist wie Perlen vor die Säue werfen. Also gebe ich auf das Jahr gesehen ~250€ beim Händler aus und der soll schließlich auch bleiben. Vorallem die hochpreisigen Maschinen haben viele Steuergerät und Sensoren/Aktoren, die die Diagnosetester der Hersteller benötigen. Da kommt man als nicht Vertragwerkstatt schnell an seine Auslesegrenzen. Somit sollte man auch das im Hinterkopf haben, wenn man beim der Vertragswerkstatt Geld läßt.
Davon ab, um die Kosten für Inspektionen zu senken, kann man die auch bei einer anderen Werkstatt machen lassen. Die Garantie bleibt erhalten, wenn die Inspektionen nach Herstellervorgabe erledigt werden.
Tschau Norman 
-
snap-on
- Beiträge: 1342
- Registriert: 22. Aug 2014 23:57
- Geschlecht: männlich
- Land: Deutschland
- Motorrad: Versys 650
- Baujahr: 2008
- zurückgelegte Kilometer: 0
Re: Krise bei KTM
Nun ja, wenn Deine Motorkontrollleuchte aus ist, dann ist auch im Fehlerspeicher i.d.R. nichts drin.
Außer es trat ein Fehler sporadisch auf, der sich nach einem halben Dutzend problemloser Fahrzyklen selbsttätig in den Speicher für inaktive Fehler verkrümelt hat.
Für langsame Fahrer wirklich sinnvoll ist, dass ich it dem Tester bei Inspektionen das ABS aktiviere.
Wer so rumschnarcht, dass sein ABS nie arbeitet, der hat womöglich keines, wenn er es nach zig Jahren mal braucht.
Noch dazu, wenn er beim Do-it-yourself-Bremsflüssigkeitswechsel von Hand paar Milliliter durchpumpt, statt wie wir das System nicht nur zu entlüften, sondern auch zu spülen.
Was bei europäischen Fabrikaten statt Fehlersuche eher eine Rolle spielt: Da gibt es halt nicht selten Updates der Software.
Wer eine frühe Morini mit der ursprünglichen Software hat, hat ein nahezu unfahrbares Motorrad.
BMW ist zudem bekannt für technische Eingriffe bei Inspektionsterminen, von denen die Kunden nichts erfahren. Da war schon mancher erstaunt, der die Wartungshistorie seiner Kuh einsehen konnte.
Sowas kenne ich von Japanern gar nicht, da wird alles per Anschreiben an den Kunden angekündigt.
Die Änderung einer Software habe ich in 35 Jahren einmal erlebt.
Die Japaner sind sich ihrer Sache so sicher, dass es gar keine Möglichkeit gab, eine ECU mit einem Server zu verbinden, man musste damals die ECUs einschicken.
Erst seit die 48PS-Drosselungen nur noch per Software erlaubt sind, gibt es eine Online-Schnittstelle.
Alles in allem kann man sagen, dass im Vergleich zu den Japanern alle Europäer brausen gehen können. Mit Anlauf.
Ein Händler beider Marken hat in der MRD vor paar Monaten gesagt, er hätte bei KTM mehr als 10x soviele Garantiefälle als bei Yamaha, dazu seien die dann auch wenig hilfreich und unkulant.
Dass die Garantie erhalten bleibt, wenn eine freie Werkstatt die Inspektionen macht, zweifle ich jetzt mal vorsichthalber an, ohne mir sicher zu sein.
AFAIK gilt die Gruppenfreistellungsverordnung für PKW, aber nicht für Motorräder.
Wie gesagt, das ist eine Aussage unter Vorbehalt.
Außer es trat ein Fehler sporadisch auf, der sich nach einem halben Dutzend problemloser Fahrzyklen selbsttätig in den Speicher für inaktive Fehler verkrümelt hat.
Für langsame Fahrer wirklich sinnvoll ist, dass ich it dem Tester bei Inspektionen das ABS aktiviere.
Wer so rumschnarcht, dass sein ABS nie arbeitet, der hat womöglich keines, wenn er es nach zig Jahren mal braucht.
Noch dazu, wenn er beim Do-it-yourself-Bremsflüssigkeitswechsel von Hand paar Milliliter durchpumpt, statt wie wir das System nicht nur zu entlüften, sondern auch zu spülen.
Was bei europäischen Fabrikaten statt Fehlersuche eher eine Rolle spielt: Da gibt es halt nicht selten Updates der Software.
Wer eine frühe Morini mit der ursprünglichen Software hat, hat ein nahezu unfahrbares Motorrad.
BMW ist zudem bekannt für technische Eingriffe bei Inspektionsterminen, von denen die Kunden nichts erfahren. Da war schon mancher erstaunt, der die Wartungshistorie seiner Kuh einsehen konnte.
Sowas kenne ich von Japanern gar nicht, da wird alles per Anschreiben an den Kunden angekündigt.
Die Änderung einer Software habe ich in 35 Jahren einmal erlebt.
Die Japaner sind sich ihrer Sache so sicher, dass es gar keine Möglichkeit gab, eine ECU mit einem Server zu verbinden, man musste damals die ECUs einschicken.
Erst seit die 48PS-Drosselungen nur noch per Software erlaubt sind, gibt es eine Online-Schnittstelle.
Alles in allem kann man sagen, dass im Vergleich zu den Japanern alle Europäer brausen gehen können. Mit Anlauf.
Ein Händler beider Marken hat in der MRD vor paar Monaten gesagt, er hätte bei KTM mehr als 10x soviele Garantiefälle als bei Yamaha, dazu seien die dann auch wenig hilfreich und unkulant.
Dass die Garantie erhalten bleibt, wenn eine freie Werkstatt die Inspektionen macht, zweifle ich jetzt mal vorsichthalber an, ohne mir sicher zu sein.
AFAIK gilt die Gruppenfreistellungsverordnung für PKW, aber nicht für Motorräder.
Wie gesagt, das ist eine Aussage unter Vorbehalt.
-
snap-on
- Beiträge: 1342
- Registriert: 22. Aug 2014 23:57
- Geschlecht: männlich
- Land: Deutschland
- Motorrad: Versys 650
- Baujahr: 2008
- zurückgelegte Kilometer: 0
Re: Krise bei KTM
Um das Kind beim Namen zu nennen:
Wenn man blawahs Aprilia zur Diagnose anstöpselt, kann es durchaus passieren, dass ein Fenster aufploppt, es sei ein Update verfügbar.
Dann überlegt man, was man tun soll.
Läuft die Kiste problemlos?
Mehr als einmal gab es Updates, die einen bug durch zwei andere bugs ersetzt haben.
Da gab es dann bald ein Update zum Update.
Ohne Anschreiben an den Kunden.
Also Abhilfe erst bei der nächsten Inspektion.
Vor einigen Jahren gabe es eine Modellreihe, die im Auslieferungszustand einen kompletten Leistungseinbruch beim Gasgeben hatte.
Da brauchte man schon einen Tester, um das Fahrzeug fahrbar ausliefern zu können.
Das ist Europa versus Japan.
Eines noch zu KTM: Der Support für Windows 10 endet demnächst.
Darunter laufen bei etlichen Herstellern die Diagnosetools.
Was bedeutet das u.U. für die Diagnosetools von KTM?
Keiner weiß, ob da jemals was neues kommen wird, wenn die jetzt abkacken, wohl eher nicht.
Eine Tochtergesellschaft, die das firmeneigene Intranet, die Kommunikation mit den Händlern, etc. bereitgestellt hat, ist ja schon lange insolvent.
Wenn man blawahs Aprilia zur Diagnose anstöpselt, kann es durchaus passieren, dass ein Fenster aufploppt, es sei ein Update verfügbar.
Dann überlegt man, was man tun soll.
Läuft die Kiste problemlos?
Mehr als einmal gab es Updates, die einen bug durch zwei andere bugs ersetzt haben.
Da gab es dann bald ein Update zum Update.
Ohne Anschreiben an den Kunden.
Also Abhilfe erst bei der nächsten Inspektion.
Vor einigen Jahren gabe es eine Modellreihe, die im Auslieferungszustand einen kompletten Leistungseinbruch beim Gasgeben hatte.
Da brauchte man schon einen Tester, um das Fahrzeug fahrbar ausliefern zu können.
Das ist Europa versus Japan.
Eines noch zu KTM: Der Support für Windows 10 endet demnächst.
Darunter laufen bei etlichen Herstellern die Diagnosetools.
Was bedeutet das u.U. für die Diagnosetools von KTM?
Keiner weiß, ob da jemals was neues kommen wird, wenn die jetzt abkacken, wohl eher nicht.
Eine Tochtergesellschaft, die das firmeneigene Intranet, die Kommunikation mit den Händlern, etc. bereitgestellt hat, ist ja schon lange insolvent.
- nexiagsi16v

- Beiträge: 828
- Registriert: 8. Apr 2017 20:50
- Geschlecht: männlich
- Land: Deutschland
- Motorrad: Versys 650 2017
- Baujahr: 2017
- zurückgelegte Kilometer: 19900
- Wohnort: Leipzig
Re: Krise bei KTM
Windows 10 kann man, wie bei Windows 7 auch damals, per erweiterter Lizenz nochmal für 3 Jahre weitere Updats erhalten. Kostet halt was.
Das mit dem ABS nicht beutzen und dann geht es nicht, wenn man es braucht, ist doch bissel weit her geholt. Das System macht nach dem Start und bei langsamer Geschwindigkeit einen Selbsttest, wo die Ventile angesteuert werden.
Nicht alle Fehler werden in den Fehlerspeicher abgelegt, auf den man per OBD2 zugreifen können muss. Die Hersteller müssen nur abgasrelevante Werte zur Verfügung stellen. Hat man ein ABS-Fehler, ist der im ABS/TC-STG gespeichert. Das gleiche beim Fahrwerk oder irgendwelcher Komfortkram.
Das mit dem ABS nicht beutzen und dann geht es nicht, wenn man es braucht, ist doch bissel weit her geholt. Das System macht nach dem Start und bei langsamer Geschwindigkeit einen Selbsttest, wo die Ventile angesteuert werden.
Nicht alle Fehler werden in den Fehlerspeicher abgelegt, auf den man per OBD2 zugreifen können muss. Die Hersteller müssen nur abgasrelevante Werte zur Verfügung stellen. Hat man ein ABS-Fehler, ist der im ABS/TC-STG gespeichert. Das gleiche beim Fahrwerk oder irgendwelcher Komfortkram.
Tschau Norman 
-
Exekutor

- Beiträge: 783
- Registriert: 7. Sep 2020 14:22
- Geschlecht: männlich
- Land: Oesterreich
- Motorrad: BMW S 1000 XR
- Baujahr: 2024
- Farbe des Motorrads: blau schwarz
- zurückgelegte Kilometer: 4100
Re: Krise bei KTM
grad gelesen: da Inder wird nochmals (höchstwahrscheinlich) einspringen (hat er doch schon einige Mille in letzter Zeit überwiesen); fragt sich halt nur (wenn's wirklich so is) zu welchen Bedingungen (??)
- awv99
- Beiträge: 1821
- Registriert: 27. Aug 2015 15:59
- Geschlecht: männlich
- Land: Deutschland
- Motorrad: ktm adv, griso,fireblade,R80gs
- Baujahr: 2019
- Farbe des Motorrads: orange weiss
- Wohnort: nähe Köln
Re: Krise bei KTM
..ist das eine aktuelle Info ..?
...und
... hast Du vielleicht einen Link dazu.. ?
...und
... hast Du vielleicht einen Link dazu.. ?
-
snap-on
- Beiträge: 1342
- Registriert: 22. Aug 2014 23:57
- Geschlecht: männlich
- Land: Deutschland
- Motorrad: Versys 650
- Baujahr: 2008
- zurückgelegte Kilometer: 0
Re: Krise bei KTM
Fehler im ABS-Speicher werden über die ABS Warnlampe angezeigt.
Im Motormanagement gibt es bei uns keinen Fehler, der nicht über die Warnlampe angezeigt wird. Nur abgelegte.
Zur Interfcace: Man braucht ja nicht nur Updates für Windows. Sondern Updates der Diagnosetools auf den neuesten Stand. Und in drei Jahren alles neu für eine neue Version von Windows.
Das ist gemessen an einem Fahrzeugleben eindeutig zu kurz.
Im Motormanagement gibt es bei uns keinen Fehler, der nicht über die Warnlampe angezeigt wird. Nur abgelegte.
Zur Interfcace: Man braucht ja nicht nur Updates für Windows. Sondern Updates der Diagnosetools auf den neuesten Stand. Und in drei Jahren alles neu für eine neue Version von Windows.
Das ist gemessen an einem Fahrzeugleben eindeutig zu kurz.
- blahwas
- Der schräge Admin
- Beiträge: 15619
- Registriert: 21. Feb 2011 22:03
- Geschlecht: männlich
- Land: Deutschland
- Motorrad: Versys 650 Nr. 6
- Baujahr: 2006
- Farbe des Motorrads: blau
- zurückgelegte Kilometer: 10000
- Wohnort: Nürnberg
- Kontaktdaten:
Re: Krise bei KTM
Normalerweise kann man als Windows ja als Inselbetrieb offline sicher weiter fahren. zB diverse Prüfstände. Wenn Updates von Hersteller online kommen und da auch Nachweise für Inspektionen abgelegt werden, entfällt diese Möglichkeit.
-
Exekutor

- Beiträge: 783
- Registriert: 7. Sep 2020 14:22
- Geschlecht: männlich
- Land: Oesterreich
- Motorrad: BMW S 1000 XR
- Baujahr: 2024
- Farbe des Motorrads: blau schwarz
- zurückgelegte Kilometer: 4100
- awv99
- Beiträge: 1821
- Registriert: 27. Aug 2015 15:59
- Geschlecht: männlich
- Land: Deutschland
- Motorrad: ktm adv, griso,fireblade,R80gs
- Baujahr: 2019
- Farbe des Motorrads: orange weiss
- Wohnort: nähe Köln
Re: Krise bei KTM
Imho ist die "krone" nicht so die allerseriöseste Infoquelle,
aber
ich hoffe das beste, dass nicht Ende nächster Woche das Licht bei KTM ganz ausgeht...
aber
ich hoffe das beste, dass nicht Ende nächster Woche das Licht bei KTM ganz ausgeht...
- nexiagsi16v

- Beiträge: 828
- Registriert: 8. Apr 2017 20:50
- Geschlecht: männlich
- Land: Deutschland
- Motorrad: Versys 650 2017
- Baujahr: 2017
- zurückgelegte Kilometer: 19900
- Wohnort: Leipzig
Re: Krise bei KTM
Das ein Fehler im ABS ist wird mit der Lampe angezeigt, aber das sagt dir ja noch lange nicht, welchen Fehlercode gemeint ist. Und dafür muss man halt auf das ABS-STG und dessen Fehlerspeicher zugreifen. Und das geht oft nur mit den Herstellertestern. Gut man kann auch die Sensoren durchmessen usw., aber das wird immer komplexer und stellenweise ist ja jede Schraube ein Steuergerät. Die senden manchmal keine Signale mehr, sondern Botschaften. Wie will man da wissen, welches Signal dann okay ist oder nicht.
Und ich verstehe nicht was du mit Windows 11 hast. Du kannst die Diagnosesoftware auch weiter auf einem Rechner mit veraltetem OS laufen lassen. Warum sollte da neue Diagnosesoftware kommen, wenn der Hersteller nicht mehr ist.
Das größere Problem ist, wenn die Tester eine Verbindung zum Herstellerserver haben müssen, damit sie überhaupt hochfahren. Ich weiß nicht wie das bei KTM so gemacht wird. Wenn KTM nicht mehr ist, dann sicher auch nicht mehr der Server und dann sind die Tester auch nutzlos. Da müßte man einen Dongle entwickeln und vorallem die Lizenzen der Software und Tester öffnen, sonst laufen die ins Timeout.
Wenn du hier von Drittanbietern der Diagnosetools redest, die machen eh ihr eigenen Ding. Die passen die Software ans OS an, der Rest bleibt gleich. Kein Hersteller liefert denen einen Softwarebaustein. Nur die Lizenzen auf Steuergeräte zugreifen zu dürfen. Die Drittanbieter entscheiden dann, ob sich das für denen einen oder anderen Hersteller lohnt. Daher kommt man im Automobilbereich mit den Drittanbietern weit in VW-Systeme rein....Ferrari ehr weniger.
Und ich verstehe nicht was du mit Windows 11 hast. Du kannst die Diagnosesoftware auch weiter auf einem Rechner mit veraltetem OS laufen lassen. Warum sollte da neue Diagnosesoftware kommen, wenn der Hersteller nicht mehr ist.
Das größere Problem ist, wenn die Tester eine Verbindung zum Herstellerserver haben müssen, damit sie überhaupt hochfahren. Ich weiß nicht wie das bei KTM so gemacht wird. Wenn KTM nicht mehr ist, dann sicher auch nicht mehr der Server und dann sind die Tester auch nutzlos. Da müßte man einen Dongle entwickeln und vorallem die Lizenzen der Software und Tester öffnen, sonst laufen die ins Timeout.
Wenn du hier von Drittanbietern der Diagnosetools redest, die machen eh ihr eigenen Ding. Die passen die Software ans OS an, der Rest bleibt gleich. Kein Hersteller liefert denen einen Softwarebaustein. Nur die Lizenzen auf Steuergeräte zugreifen zu dürfen. Die Drittanbieter entscheiden dann, ob sich das für denen einen oder anderen Hersteller lohnt. Daher kommt man im Automobilbereich mit den Drittanbietern weit in VW-Systeme rein....Ferrari ehr weniger.
Tschau Norman 
-
snap-on
- Beiträge: 1342
- Registriert: 22. Aug 2014 23:57
- Geschlecht: männlich
- Land: Deutschland
- Motorrad: Versys 650
- Baujahr: 2008
- zurückgelegte Kilometer: 0
Re: Krise bei KTM
Es geht schon damit los, dass man zum Drosseln und Entdrosseln jeweils die passende Software von einem Server des Herstellers saugen muss.
- nexiagsi16v

- Beiträge: 828
- Registriert: 8. Apr 2017 20:50
- Geschlecht: männlich
- Land: Deutschland
- Motorrad: Versys 650 2017
- Baujahr: 2017
- zurückgelegte Kilometer: 19900
- Wohnort: Leipzig
Re: Krise bei KTM
Genau sowas geht dann bei KTM´s halt nicht mehr. Ob das dann immer jeder Käufer weiß, wenn er eine gedrosselte Maschine kauft?
Wenn man diese Software sichern kann und nicht on-the-fly aufs Steuergerät flasht, dann könnte man diese Datensätze noch vorher sammeln. Aber, wer denkt schon daran. Die Händler haben dann andere Sorgen, als auch noch die IT der Herstellers zu erledigen.
Wenn man diese Software sichern kann und nicht on-the-fly aufs Steuergerät flasht, dann könnte man diese Datensätze noch vorher sammeln. Aber, wer denkt schon daran. Die Händler haben dann andere Sorgen, als auch noch die IT der Herstellers zu erledigen.
Tschau Norman 
-
juschka
- Beiträge: 682
- Registriert: 22. Aug 2017 22:09
- Geschlecht: weiblich
- Motorrad: Versys 1000
- Baujahr: 2016
- Farbe des Motorrads: Schwarz/ anthrazit
- zurückgelegte Kilometer: 77000
- Wohnort: München
Re: Krise bei KTM
@ Tornanti,
KTM gibt eine Herstellergarantie - die zahlt man als Käufer mit und ggf verlängert man sie für teuer Geld.
Wenn KTM abgewickelt wird, dann kannste das schon im Vorschuss gezahlte Geld als Verlust verbuchen UND hast im Notfall keinen Support mehr.
Wenn die KTM- Händler ohne KTM pleite gehen und aufgelöst werden etc kannste die Verkäufergewährleistung auch in die Tonne treten. Dann hat der Käufer keinen Ansprechpartner mehr.
Und wenn auch keine Teile mehr etc verfügbar sind, wäre jeder Händler blöd wenn er sich nicht duch Insolvenz, Stillegung oä von alten Verpflichtungen befreit, wenn er nix mehr reparieren kann, selbst wenn er wollte.
Vg juschka
KTM gibt eine Herstellergarantie - die zahlt man als Käufer mit und ggf verlängert man sie für teuer Geld.
Wenn KTM abgewickelt wird, dann kannste das schon im Vorschuss gezahlte Geld als Verlust verbuchen UND hast im Notfall keinen Support mehr.
Wenn die KTM- Händler ohne KTM pleite gehen und aufgelöst werden etc kannste die Verkäufergewährleistung auch in die Tonne treten. Dann hat der Käufer keinen Ansprechpartner mehr.
Und wenn auch keine Teile mehr etc verfügbar sind, wäre jeder Händler blöd wenn er sich nicht duch Insolvenz, Stillegung oä von alten Verpflichtungen befreit, wenn er nix mehr reparieren kann, selbst wenn er wollte.
Vg juschka
-
Exekutor

- Beiträge: 783
- Registriert: 7. Sep 2020 14:22
- Geschlecht: männlich
- Land: Oesterreich
- Motorrad: BMW S 1000 XR
- Baujahr: 2024
- Farbe des Motorrads: blau schwarz
- zurückgelegte Kilometer: 4100
Re: Krise bei KTM
.... da hast durchaus recht - aber diese Info war auch gestern Abend im österr. TV ....
- Ackerschnacker

- Beiträge: 2188
- Registriert: 1. Jun 2018 23:12
- Geschlecht: männlich
- Land: Deutschland
- Motorrad: Tracer 9 GT+ Y-AMT
- Baujahr: 2025
- Farbe des Motorrads: Icon Performance
- zurückgelegte Kilometer: 0
Re: Krise bei KTM
wenn ich jetzt eine KTM kaufen würde, wäre der Text den man sich sonst nie anschaut am Interessantesten (Kleingedruckt / Garantie etc).
Ich möchte nicht unken, aber im kann mir keinen Händler vorstellen, der ein Motorrad verkauft wo er sich selber nicht rückversichern kann (Hersteller).
Dann lieber den Restbestand unter Außschluss der Garantie verramschen.
Auch werden die Ersatzteilpreise, nach der Abwicklung, explodieren da es ja fast nichts mehr gibt. Es werden sicherlich neue Motorräder als Ersatzteillager ausgeschlachtet.
Ich würde auch die Finger von einer KTM lassen, auch wenn es gute Motoräder sind (für Personen mit langen Beinen)
Gruß vom kurzbeinigen Ralf
Bisher:
KLR 650, FZ 750 Genesis, XJ 900 S, XJ 600 S, Street Triple, BMW K 1300 GT,
Versys 1000 GT, Versys 1000 SE GT, Tracer 9 GT+, Tracer 9 GT+ Y-AMT
Biker werden nicht grau. Das ist Chrom!
Gesamtkilometer
: jenseits der 300.000 
4,9 l Ø
Versys 1000 GT, Versys 1000 SE GT, Tracer 9 GT+, Tracer 9 GT+ Y-AMT
Biker werden nicht grau. Das ist Chrom!
Gesamtkilometer
-
snap-on
- Beiträge: 1342
- Registriert: 22. Aug 2014 23:57
- Geschlecht: männlich
- Land: Deutschland
- Motorrad: Versys 650
- Baujahr: 2008
- zurückgelegte Kilometer: 0
Re: Krise bei KTM
Auf die Software zum Drosseln hat man bei uns keinen Zugriff.
Man kauft einen Code, mit dem man genau 1 x ein Fahrzeug mit einem Server verbinden kann.
Man kauft einen Code, mit dem man genau 1 x ein Fahrzeug mit einem Server verbinden kann.
