Regenkleidung Goretex

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marco1971

 
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Regenkleidung Goretex

#1 Beitrag von marco1971 » 24. Feb 2016 11:05

Hallo
Bei mir stehen neue Regenklamotten an.
Bei Polo z.B. gibt es ja atmungsaktive Hosen und Jacken. Finde ich ganz interessant vor allem wenn die Temperaturen etwas höher sind. Das PVC zeug ist dann ja net so toll und entwickelt ja im inneren eine eigene Feuchtigkeit.
Jetzt habe ich in meiner alten Manöverkiste vom Bund noch einen Goretex Nässeschutzanzug gefunden. Also nicht das Gummiteil.
Hat hier schon jemand Erfahrungen mit Goretex Regenklamotten oder vielleicht sogar schon den Nässeschutz Flecktarn genutzt?
Bin da etwas skeptisch ob das bei Dauerregen wirklich dicht bleibt.
Ich werde das natürlich selbst mal testen bin aber auch für schon gemachte Erfahrungen dankbar
Viele Grüsse
Marco

maweg

 
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Re: Regenkleidung Goretex

#2 Beitrag von maweg » 24. Feb 2016 11:24

Ich bin skeptisch, ob das einen Dauerregen aushält. Wir benützen einen wasserdichten Anzug. Natürlich lässt der keine Feuchtigkeit nach aussen, mit der Zeit werden die Klamotten darunter feucht vom Körperschweiß. Aber: diese Feuchtigkeit trocknet über Nacht wieder weg, am nächsten Tag steigt man dann nicht in klamme Motorradklamotten.

Am Anfang hatten wir kein vernünftiges Regenzeugs und fuhren mal 4 Stunden bei kräftigem Regen. Danach mussten wir zwei Tage Pause einlegen, um alles trocken zu bekommen; und das in einem Hotelzimmer bzw. dort im Badezimmer!

Ich hasse selbst feuchte Handschuhe, geschweige denn nasse Hosen oder Jacken. Vielleicht bin ich auch ein Warmduscher (nicht vielleicht, ich bin estatsächlich) :] .

Gruß

Manfred

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Re: Regenkleidung Goretex

#3 Beitrag von Sonnenhut » 24. Feb 2016 11:26

Ich habe so eine Regenmembran.

Vorteil: leicht und klein.

Nachteil: Klettriegen haften an der Membran, was auf dauer Schäden verurschen könnte.

Leider (oder Gott sei Dank :think: ) noch kein heftger Dauerregentest. Leichter Regen geht aber gut, was man auch mindestens erwartet.
Geschwitzt habe ich nicht, aber es war auch nicht gerade warm an dem Regentag. In dem normalen Regenanzug bin ich förmlich zerflossen. Da wär Regen auf der Haut fast angenehmer gewesen. Ich glaube schon, dass es eine deutliche Verbesserung ist.

Ich habe aber nur eine Regenjacke, meine Hose ist Wasserdicht. Die Membran sieht sehr dünn und zart aus. Als Hose kann ich mir nicht vorstellen, dass die lange hält. Weiß auch gar nicht, ob es Hosen gibt :?
Gruß
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Re: Regenkleidung Goretex

#4 Beitrag von Resa » 24. Feb 2016 11:46

Eine Klimamenbrane funktionieren nur im Temperaturgefälle, d.h. warmer Körper > kalte Umgebung. Sobald das Temperaturgefälle gegen 0 geht ist die Funktion der Klimamembrane weg, bzw. ist die Funktion stark eingeschränkt. Ergo schwitzt du in einer Goretx- oder sonst was Membran bei warmen Wetter wie ohne Klimamenbrane.
Zuletzt geändert von Resa am 24. Feb 2016 11:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Regenkleidung Goretex

#5 Beitrag von Oberlausi » 24. Feb 2016 12:03

Wir haben uns die Regenhose und Jacke von FLM bei Polo (schwarz/weiß) gekauft! Absolut Perfekt, hält trocken und warm!!!
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Re: Regenkleidung Goretex

#6 Beitrag von marco1971 » 24. Feb 2016 12:13

Ja die Stormchaser FLM vermute ich mal. Das Ding schneidet ja ganz gut ab. Durch die bin ich auf die Idee mit dem Goretexanzug gekommen.

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Re: Regenkleidung Goretex

#7 Beitrag von Oberlausi » 24. Feb 2016 12:33

marco1971 hat geschrieben:Ja die Stormchaser FLM vermute ich mal. Das Ding schneidet ja ganz gut ab. Durch die bin ich auf die Idee mit dem Goretexanzug gekommen.
Genau die meine ich,hatte vorher ne ganz einfache,ohne netzfutter.die war nix da war ich innen genauso nass wie aussen und letztendlich wurde sie undicht!!!! Deshalb was neues und etwas mehr € investiert.
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Re: Regenkleidung Goretex

#8 Beitrag von Sorein » 24. Feb 2016 14:07

Sonnenhut hat geschrieben:Ich habe so eine Regenmembran......Als Hose kann ich mir nicht vorstellen, dass die lange hält. Weiß auch gar nicht, ob es Hosen gibt :?
Ich hab Diese von Held
Die gibt es leider nur noch als Auslaumodell (Nachfolger?) in eingeschränkten Größen. Sie ist 100%ig wasserdicht, Eigenerfahrung in 8 Stunden Regenfahrt vom "Zuchtreffen" (~600 km) nachhause, schwitzen/frieren ade!
Ich fahr, seitdem ich diese Hose habe, eigentlich nur noch mit dieser Mesh Sommerhose, leider auch nur noch als Auslaumodell evtl. erhältlich (Nachfolgermodell?) und zieh die Regenhose bei Bedarf drüber! Das ist die beste 3-Jahreszeiten-Hosen-Kombination die ICH bisher an Motorradkleidung hatte.
Die Stormchaser 2teilerkombi von FLM habe ich auch, ist gut und dicht, vom Tragegefühl/Klimakomfort her, aber überhaupt kein Vergleich!

LG, Reiner
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Re: Regenkleidung Goretex

#9 Beitrag von Eye » 24. Feb 2016 14:40

Ähnlich mache ich es auch Meshhose und im Zweifel Gore Regenhose drüber.
http://shop.held.de/de/torno-ii-16306.html

Bzw. ebenso bei der Jacke das ist super
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Re: Regenkleidung Goretex

#10 Beitrag von George » 24. Feb 2016 16:17

Der Mensch ansich ist ja eigentlich Wasserdicht. :]

Ich habe schon viel probiert, aber nichts war wirklich so gut wie GoreTex. Ich bin hiervon ein totaler Fan. :top: Habe eine Held Jacke / Hose mit GoreTex.( Z- Liner ) Die sind absolut Regendicht und ich schwitze überhaupt nicht darin. Körper , Arme und sogar der Rücken immer total trocken. Bei warmen wie auch bei kaltem Wetter. Letzten Sommer in Meran und Bozen 40 ° C + . Ich hatte die Jacke zwar vorne sehr weit auf , aber Innen trocken.

Ich hatte mal die originale Kawasaki Sommerjacke mit herausnehmbarer Membrane , falsch , Membrane kann man dazu nicht zu sagen. Angeblich Atmunsaktiv. Aktiv war da gar nichts. Mit eingezipter Membrane war es unmöglich länger zufahren.

Ich habe noch einen Lederkombi. Den habe ich am liebsten an, ist aber für lange Urlaubstiuren nur wenig geeignet.

Auch wenn das Temparaturgefälle nicht so stark ist, funktioniert durch eine gute Innenbelüftung beim Fahren die Goretex Membrane sehr gut.
Bei langen Autobahnfahrten im Regen, ziehe ich aber auch noch eine neongelbe Regenjacke drüber , das hält auch noch ein wenig die Kälte ab und man wird besser gesehen. Dies aber auch wirklich nur auf langen Urlaubstouren.

Soweit ich noch richtig informiert bin, ist GoreTex eine der sehr wenigen, eventuell die einzige Membran die mit porösen Löchern funktioniert. Wenn es um Atmungsaktivität geht ist Goretex wirklich eigenständig und technisch funktionell anders aufgebaut. Alle anderen funktionieren nach einem chemischen Hydrophile-Prinzip.

Hier etwas zum Thema.
Warum funktionieren einige Membranen besser als andere. Sie sind nämlich doch nicht alle gleich !
Membranen, Laminate, Beschichtungen: Wasserdicht und atmungsaktiv

Wie die verschiedenen Systeme funktionieren.
Mikroporöse Membranen wie Gore-Tex sind 10 bis 25 Mikrometer dünn und bestehen aus Polytetrafluorethylen (PTFE), dem Stoff, aus dem auch Bratpfannenbeschichtungen sind. Ihr Funktionsprinzip ist einfach: Die Poren der Membran sind so klein, dass nicht einmal der kleinste Regentropfen hindurchpasst. Für ein einzelnes Wasserdampfmolekül ist eine Pore hingegen groß wie ein Scheunentor – es kann mühelos aus der Jacke hinaus.
Hydrophile Membranen ( z.B. Sympatex.) funktionieren ganz anders. Keine Pore weit und breit, sondern die Moleküle der Membran fangen den vom Körper abgegebenen Wasserdampf auf und reichen ihn Molekül für Molekül an die nächste Schicht weiter. So diffundiert der Dampf durch die Membran, während auch hier die Wassertropfen außen vor bleiben.
Membran-Systeme
Bekannte Markennamen für Funktionstextilien sind Gore-Tex und Sympatex. Sie sind gleichzeitig Beispiele für verschiedene Funktionsprinzipien für Membrane. Gore-Tex enthält eine Teflon-Folie mit mikroskopisch kleinen Poren, die eine Barriere gegen Wasser bilden, aber Wasserdampf hindurch lassen. Folien nach dem Prinzip von Sympatex sind makroskopisch geschlossen und enthalten keine Poren. Wasserdampf kann dennoch hindurchtreten, da funktionelle Gruppen im Kunststoff einen Wasserdampfaustausch ermöglichen.

Viele Grüße
George
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everyday
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Re: Regenkleidung Goretex

#11 Beitrag von everyday » 24. Feb 2016 16:19

Nach Jahren mit XYTex :( :x :rain: habe ich die Vorzüge von GoreTex erleben dürfen, genial. :jubel:
Habe seit diesem Jahr alles Äußere, also Stiefel, Jacke, Hose und Handschuh mit GoreTex.
Jacke und Hose https://www.louis.de/artikel/rukka-flex ... t=19321521
und sollte ich mal zu Noas´Arche fahren müssen, nehm ich noch den gefalteten Stormcaser (in gelb/schwarz) von FLM mit.
fahr so als ob Du sie geklaut hättest

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Re: Regenkleidung Goretex

#12 Beitrag von Walter » 24. Feb 2016 16:51

Meine Motorradkleidung ist Gore Tex und angeblich total Wasserdicht.
Bei kurzen güssen oder leichten Nieselregen stimmt das auch soweit aber bei längeren Regenfarten wo es mal stärker und mal leichter regnet ist bald Schluß mit trocken.
Deswegen habe ich immer eine absolut Wasserdichte Hose und Jacke mit.
Das funktioniert wunderbar und wenn es mal kälter ist kann man diese Teile noch überziehen und man hatt es um ein vielfaches wärmer als vorher.

Lg Walter
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Re: Regenkleidung Goretex

#13 Beitrag von Gottfredl » 24. Feb 2016 17:27

Meine Held-Goretex-Jacke und Rukka-Goretex-Hose bleiben auch bei Sintflut wasserdicht, Daytonaschuhe sowieso; alle nicht-Goretex-Versuche davor waren unbefriedigend (billig kommt teuer).(Tine trägt Polo-Mohawk-Kombi und ist -glaube ich- Sympatex und hält ebenfalls dicht)
Aber: Das Gewebe über der Membran saugt sich prinzipbedingt voll, wird schwer und fühlt sich kalt an;
deshalb trage ich bei absehbarer Wetterlage und kühlen Temperaturen eine zweiteilige Regenkombi von Louis (Jacke 70€ und Hose 50€) aus flexiblem Material über die anderen Klamotten; hält auch 10 Std daueregendicht (leidvoller, unfreiwilliger Test, vorletzter Sommer auf Moppedurlaub in den Bergen), flattert nicht und man kommt rein ohne sich zu verrenken; Plastikeinteiler mit Hüpfen auf einem Bein sind im Vergleich geradezu unerträglich, kommen mir nicht mehr ins Haus. Regen hat für mich nur noch Schrecken, wenns gleichzeitig saukalt ist.
lg
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Re: Regenkleidung Goretex

#14 Beitrag von marco1971 » 24. Feb 2016 17:51

Membranklamotten (Pharao und Alpinstars ) habe ich auch. Mir ging es in meinem Beitrag wie hier bei einigen anderen auch um die Schicht drüber bei richtig üblem Wetter.
Werde mal den BW nässeschutz testen und wenn der nicht taugt mich mal mit dem Stormchaser beschäftigen.
Danke für die Meinungen bisher aber ein interessantes Thema. Lese gerne weitere Tips und Erfahrungen.
Hat zufällig jemand die vanucci membranhandschuhe VC-1. Sind gerade bei Louis im Prospect und will mir die mal anschauen
https://m.louis.de/artikel/vanucci-vc-1 ... 4&ref=memo

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Re: Regenkleidung Goretex

#15 Beitrag von jax » 24. Feb 2016 18:06

marco1971 hat geschrieben:Ja die Stormchaser FLM vermute ich mal. Das Ding schneidet ja ganz gut ab.
Die (Hose, Jacke) sind auch recht ordentlich. Aber eines gilt grundsätzlich: Auf Dauer gibt es nix wirklich dichtes, hat selbst MOTORRAD auf einen Leserbrief hin festgestellt. Meine 400 km im Regen (Stormchaser) führten zu Wasserreservoiren zwischen Lederärmel außen und Stormchaser innen), es floss sozusagen an drei Stellen aus dem Körper, während einer Pinkelpause. Und die tollen Daytonastiefel und Heldhandschuhe waren auch mehr Feuchtgebiet als Wüste.

Man kann in solchen Dingen eigentlich nur einen persönlichen Kompromiss eingehen, da hilft auch noch so teure Markenkleidung nichts, die Membranen, falls sie denn vernünftig verarbeitet sind, brauchen eben ein Temperaturgefälle nach außen, sonst diffundiert das Wasser in die falsche Richtung (kann man gut an Membranhandschuhen in Verbindung mit Griffheizung feststellen).

jax

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Re: Regenkleidung Goretex

#16 Beitrag von Michael R » 24. Feb 2016 18:30

Oberlausi hat geschrieben:
marco1971 hat geschrieben:Ja die Stormchaser FLM vermute ich mal. Das Ding schneidet ja ganz gut ab. Durch die bin ich auf die Idee mit dem Goretexanzug gekommen.
Genau die meine ich,hatte vorher ne ganz einfache,ohne netzfutter.die war nix da war ich innen genauso nass wie aussen und letztendlich wurde sie undicht!!!! Deshalb was neues und etwas mehr € investiert.
geht mir recht ähnlich,
die alte Plastikhülle war recht schnell hin (kam am Krümmer beim Ablegen, was natürlich keine kombi abkann ;-) )

da die aber eh recht störrisch/unbequem war, sollte was ordentliche her.

Also gab's den FLM Stormchaser, was ich bis heute nicht bereut habe, zumal er auch bei trockenem Wetter als zusätzlicher Kälteschutz gut zu gebrauchen ist!!

Ich würde ihn wieder kaufen!!

Gruß Michael

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Re: Regenkleidung Goretex

#17 Beitrag von pds » 24. Feb 2016 18:33

meine Regensachen hab ich von Salewa!
Bin hoch zufrieden damit!
Schön klein und leicht und vor allem Dicht!
Hose + Jacke bring ich locker unter die Sitzbank!
Leider nicht ganz billig!

Gruß Peter
länger im Regen, dann wird auch die beste Gorotexklamote unangehnem auch wenn sie dicht sind!

Und bei nem Kurzen Gewitterguss geh ich Kaffeetrinken! :D :]
Zuletzt geändert von pds am 24. Feb 2016 18:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Regenkleidung Goretex

#18 Beitrag von Resa » 24. Feb 2016 19:18

George hat geschrieben:Der Mensch ansich ist ja eigentlich Wasserdicht. :]

Ne, ist er leider nicht. Er schwitzt und verliert Flüssigkeit beim ausatmen. :D

Ich habe schon viel probiert, aber nichts war wirklich so gut wie GoreTex. Ich bin hiervon ein totaler Fan. :top: Habe eine Held Jacke / Hose mit GoreTex.( Z- Liner ) Die sind absolut Regendicht und ich schwitze überhaupt nicht darin. Körper , Arme und sogar der Rücken immer total trocken. Bei warmen wie auch bei kaltem Wetter. Letzten Sommer in Meran und Bozen 40 ° C + . Ich hatte die Jacke zwar vorne sehr weit auf , aber Innen trocken.


Ist ja klar das die Jacke innen Trocken war, du hast ja mit öffnen der Jacke auch richtig gelüftet. Das ist der Grund, nicht die Goretex - Membrane. Warum hast du die Jacke aufgemacht?
:]

Ich hatte mal die originale Kawasaki Sommerjacke mit herausnehmbarer Membrane , falsch , Membrane kann man dazu nicht zu sagen. Angeblich Atmunsaktiv. Aktiv war da gar nichts. Mit eingezipter Membrane war es unmöglich länger zufahren.

Ich habe noch einen Lederkombi. Den habe ich am liebsten an, ist aber für lange Urlaubstiuren nur wenig geeignet.

Leder ist einfach unschlagbar, habe ich bei wärmeren Temperaturen, ab 10°C + auch am liebsten an beim fahren. :top:

Auch wenn das Temparaturgefälle nicht so stark ist, funktioniert durch eine gute Innenbelüftung beim Fahren die Goretex Membrane sehr gut.

Das ist aber der Innenbelüftung geschuldet, nicht der Membrane. Diese soll auch ohne Innenbelüftung funktionieren, macht sie auch bis zu einer bestimmten Temperatur. Mach mal die Innenbelüftung komplett zu und fahre bei 35°C ne Stunde. :pfeif:

Bei langen Autobahnfahrten im Regen, ziehe ich aber auch noch eine neongelbe Regenjacke drüber , das hält auch noch ein wenig die Kälte ab und man wird besser gesehen. Dies aber auch wirklich nur auf langen Urlaubstouren.

Soweit ich noch richtig informiert bin, ist GoreTex eine der sehr wenigen, eventuell die einzige Membran die mit porösen Löchern funktioniert. Wenn es um Atmungsaktivität geht ist Goretex wirklich eigenständig und technisch funktionell anders aufgebaut. Alle anderen funktionieren nach einem chemischen Hydrophile-Prinzip.

Bei der Produktion wird die Goretex Membrane gestreckt bis Mikrorisse enstehen, so groß das Wasserdampf durchgeht, Wassertropfen aber nicht. Das hat sich die W. L. Gore & Associates patentieren lassen. Aus diesem Grund ist Goretex die bessere Membrane, weil der Wasserdampftransport durch diese Mikrorisse (werden auch Poren genannt) mit dem Temperaturgefälle in "Echtzeit" und nicht Zeitversetzt beim Diffudieren durch das Material, wie bei anderen Klimamembranen funktioniert.

Hier etwas zum Thema.
Warum funktionieren einige Membranen besser als andere. Sie sind nämlich doch nicht alle gleich !
Membranen, Laminate, Beschichtungen: Wasserdicht und atmungsaktiv

Bitte nicht atmungsaktiv. Lebewesen atmen, Textilien sind "Tot" die atmen nicht. Ist zwar recht Werbewirksam aber denoch falsch, richtig wäre Wasserdampfdurchlässig. ;)

Wie die verschiedenen Systeme funktionieren.
Mikroporöse Membranen wie Gore-Tex sind 10 bis 25 Mikrometer dünn und bestehen aus Polytetrafluorethylen (PTFE), dem Stoff, aus dem auch Bratpfannenbeschichtungen sind. Ihr Funktionsprinzip ist einfach: Die Poren der Membran sind so klein, dass nicht einmal der kleinste Regentropfen hindurchpasst. Für ein einzelnes Wasserdampfmolekül ist eine Pore hingegen groß wie ein Scheunentor – es kann mühelos aus der Jacke hinaus.
Hydrophile Membranen ( z.B. Sympatex.) funktionieren ganz anders. Keine Pore weit und breit, sondern die Moleküle der Membran fangen den vom Körper abgegebenen Wasserdampf auf und reichen ihn Molekül für Molekül an die nächste Schicht weiter. So diffundiert der Dampf durch die Membran, während auch hier die Wassertropfen außen vor bleiben.
Membran-Systeme
Bekannte Markennamen für Funktionstextilien sind Gore-Tex und Sympatex. Sie sind gleichzeitig Beispiele für verschiedene Funktionsprinzipien für Membrane. Gore-Tex enthält eine Teflon-Folie mit mikroskopisch kleinen Poren, die eine Barriere gegen Wasser bilden, aber Wasserdampf hindurch lassen. Folien nach dem Prinzip von Sympatex sind makroskopisch geschlossen und enthalten keine Poren. Wasserdampf kann dennoch hindurchtreten, da funktionelle Gruppen im Kunststoff einen Wasserdampfaustausch ermöglichen.

Viele Grüße
George
Zu berücksichtigen ist auch, das diese "Wundertextilien" nicht gerade der Gesundheit dienlich sind.
"Materialien, die halogenierte Kohlenwasserstoffe, Fluorkohlenwasserstoffe, Fluortelomeralkohole oder Perfluoroctansäure enthalten, sind bei der Entsorgung problematisch. Da diese Stoffe nur sehr schlecht abgebaut werden und sich in organischem Gewebe anreichern, stellen sie langfristig ein Gesundheitsproblem dar. Dies ist bei vielen Membranen, unter anderem auch bei Gore-Tex, der Fall." Quelle: Wikipedia

Ich habe nicht gegen gute Funktionskleidung, richtig eingesetzt und mit entsprechender Unterwäsche ist das ein richtiger Komfortgewinn. :top: :cheers:
Zuletzt geändert von Resa am 24. Feb 2016 19:31, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Regenkleidung Goretex "

#19 Beitrag von Silver Surfer » 24. Feb 2016 20:19

@Marco: probiere mal Xtrafit-Membranhandschuhe. Bieten mMn das beste Griffgefühl zudem zieht´s das Innenfutter beim Ausziehen nicht mit raus.

Ich empfinde den Übergang von Helm zur Jacke als größte Schwachstelle bei Dauerregen. Da lief es immer rein. Die meisten Halskrausen oder Sturmhauben bieten maximal Windstoppermaterial. Bei Polo gab es eine Sturmhaube mit WASSERDICHTEM Hals von Reusch: die zieht man über den Kragen der Jacke und ich hab endlich Ruhe! Mit Silikonbändern wie beim Radtrikot gegen das Hochrutschen. Besser als ´ne Plastiktüte zwischen Helmpolster und Kragen der Membran zu tüdeln und das grosse Flattern zu ertragen.

Eine Überziehjacke von Shoei oder etliche Überhosen brachten mir keinen großen Komfortgewinn. Nehmen dafür auf Tour viel Platz weg. Die Polo FLM Stormchaser hat schon viele Tests gewonnen. Die lange BW-Gore-Jacke habe ich auch noch. Aber in Flecktarn zu wandeln bei miesen Sichtverhältnissen, fiele mir schwer.
Bin seit Ende der DM mit Sheltex in einer Hein Gericke Touareg Kombi unterwegs & zufrieden gewesen. Seit 2015 fahre ich die letzte HG Gore Touareg Kombi (unschlagbares Sonderangebot). Schwitzen in der Membran ab 2x° hängt von der körperlichen Aktivität ab. Dicht ist sie.
Ich hätte gern Tipps für haltbare Stiefelüberzieher. Meine Crossbotten sind höchstens von innen dicht.
Resa hat geschrieben:"Materialien, die halogenierte Kohlenwasserstoffe, Fluorkohlenwasserstoffe, Fluortelomeralkohole oder Perfluoroctansäure enthalten, sind bei der Entsorgung problematisch. Da diese Stoffe nur sehr schlecht abgebaut werden und sich in organischem Gewebe anreichern, stellen sie langfristig ein Gesundheitsproblem dar.
Das hätte von mir kommen können. Danke für die Erinnerung, dass PFT und Fleecefasern bis hinauf zu scheinbar unberührten Gebirgs- und Arktisregionen gefunden werden. Sich in der Nahrungskette anreichern. Mahlzeit!
Zuletzt geändert von Silver Surfer am 24. Feb 2016 20:49, insgesamt 1-mal geändert.
Mö­gest Du im­mer das Dop­pel­te des­sen be­kom­men, was Du mir wünschst. Bild

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Re: Regenkleidung Goretex

#20 Beitrag von kawacs » 24. Feb 2016 21:00

Meine Rukka Kombi hat jede Menge Regenstunden hinter sich und immer dicht gehalten, inzwischen auch nach etlichen Durchgängen in der Waschmaschine.
Die Jacke ist einfach perfekt. Die Hose, zweiteilig, Membran in der Innenhose, hat allerdings einen Nachteil. Bei Regen und Kälte wird das Teil im Schritt a....kalt!!
Inzwischen hängt die Innenhose im Sommer im Schrank und bei Regen gibt es eine FLM Hose über der Rukka.
Logisch? Nee, aber dicht und nicht a....kalt.

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