Erfahrungen mit Wechselkennzeichen?

Fragen zur Straßenverkehrsordnung, TÜV, Zulassungsrecht, Versicherungen und Gewährleistung von Kawasaki.
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Gottfredl
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Erfahrungen mit Wechselkennzeichen?

#1 Beitrag von Gottfredl » 12. Dez 2015 19:55

Werde mir wohl bald ein neues Pony in den Stall (bzw. wegen Mangel an Garage an die Tränke) stellen.
Meine Versys will ich trotzdem behalten. Wer von Euch weiß, wie ich da bei der Zulassung vorgehen soll und ob sich so ein Wechselkennzeichen überhaupt lohnt?
lg
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DerDuke

 
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Re: Erfahrungen mit Wechselkennzeichen?

#2 Beitrag von DerDuke » 12. Dez 2015 20:22

Erfahrungen meinerseits: Null.

Hörensagen/Wissen angelesen: Steuerlich machts keinen Unterschied, ob du beide Motorräder auf Wechselkennzeichen oder auf ganz normalen Kennzeichen laufen lässt. Du musst in beiden Fällen die volle Kfz-Steuer bezahlen.

Dass du nur gleiche Kfz-Arten mit dem Wechselkennzeichen fahren kannst, kann dir ja in deinem Fall wurscht sein. Du willst es ja für 2 Motorräder anwenden. Wohnmobil oder Auto/Motorrad zusammen wäre nämlich nicht möglich.

Meiner Meinung nach solltest du dich mal mit deinem Versicherungsvertreter treffen oder ihn am Telefon befragen, welche Konditionen er/sie dir geben kann im Falle eines Wechselkennzeichens. Scheinbar gewähren diese im Einzelfall deutliche Nachlässe und gewähren die gleiche Schadenfreiheitsklasse für beide Maschinen? Das wär dann schon ein finanzieller Anreiz, anstatt beide Motorräder einzeln für sich laufen zu lassen.

Nachteil: Du darfst den größeren Kennzeichenteil jedes Mal umstecken, wenn du das andere Motorrad benutzen möchtest. Zwei identische Kennzeichen dürfen wohl nicht zur gleichen Zeit an beiden Motorrädern montiert sein.

Ob es Wechselkennzeichen auch als Saisonkennzeichen geben würde, davon hab ich noch nix gelesen oder gehört?

Zu den Kosten: Allgemein geht man für etwa 65€ für die Zulassung aus, zzgl. den Kosten fürs Nummernschilder prägen.

Als Tip, falls man schon ein bestehendes Kennzeichen hat, bzw. sich vorab sein Wunschkennzeichen reserviert hat:

Ich lasse mir meine Kennzeichen wenns möglich ist (siehe oben!) vorab prägen und zuschicken und lauf damit dann auf der Zulassungsstelle auf. Spart enorm Zeit und die Rennerei raus und rein bei der Zulassungsstelle.

Dabei unterstütze ich noch nebenher mit meinem Auftrag eine Behindertenwerkstätte, die das ganze echt professionell und zuverlässig abwickeln: www.kennzeichenprofis.de
Wenn ich nicht mehr weiter kann, schließ ich Plus an Minus an... :floet:

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Re: Erfahrungen mit Wechselkennzeichen?

#3 Beitrag von Oberlausi » 12. Dez 2015 20:31

DerDuke hat geschrieben:
Ich lasse mir meine Kennzeichen wenns möglich ist (siehe oben!) vorab prägen und zuschicken und lauf damit dann auf der Zulassungsstelle auf. Spart enorm Zeit und die Rennerei raus und rein bei der Zulassungsstelle.

Dabei unterstütze ich noch nebenher mit meinem Auftrag eine Behindertenwerkstätte, die das ganze echt professionell und zuverlässig abwickeln: www.kennzeichenprofis.de
:top: so mache ich das auch immer, noch mit online Zulassung dauerts nur 15 min :D
Zum Wechselkennzeichen, frag mal onkel Google, da steht so einiges dazu geschrieben.
zb. muss vorher bei der behörde beantragt werden,
gehört habe ich mal das diese Art der Zulassung in summe wohl teuerer ist als 2 Fahrzeuge separat.

Gruß Oberlausi
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Re: Erfahrungen mit Wechselkennzeichen?

#4 Beitrag von Don Martin » 12. Dez 2015 20:47

Gottfredl hat geschrieben:Werde mir wohl bald ein neues Pony in den Stall (bzw. wegen Mangel an Garage an die Tränke) stellen.
Meine Versys will ich trotzdem behalten. Wer von Euch weiß, wie ich da bei der Zulassung vorgehen soll und ob sich so ein Wechselkennzeichen überhaupt lohnt?
lg
Gottfried
Alles, was ich dazu weiß, dass die deutsche Lösung rechtzeitig zu ihrer Einführung 2012 nach allen Regeln der Kunst totgeritten wurde:
  • maximal zwei Fahrzeuge
  • nur Fahrzeuge der gleichen Gattung
  • Kfz-Steuer für jedes Fahrzeug
  • keine nennenswerte Versicherungsvorteile
In­fol­ge­des­sen wird die Möglichkeit zum Wechselkennzeichen in nicht nennenswerter Größenordnung genutzt. Ich persönlich hab's bisher ganze zweimal gesehen.
Problematisch könnte auch das Abstellen des jeweils nichtbeschilderten Fahrzeugs im öffentlichen Verkehrsraum (einschließlich Gehweg) sein.

Mich hat's in jedem Fall abgehalten, über diese Möglichkeit weiter nachzudenken.
DerDuke hat geschrieben:...Als Tip, falls man schon ein bestehendes Kennzeichen hat, bzw. sich vorab sein Wunschkennzeichen reserviert hat:

Ich lasse mir meine Kennzeichen wenns möglich ist (siehe oben!) vorab prägen und zuschicken und lauf damit dann auf der Zulassungsstelle auf. Spart enorm Zeit und die Rennerei raus und rein bei der Zulassungsstelle.

Dabei unterstütze ich noch nebenher mit meinem Auftrag eine Behindertenwerkstätte, die das ganze echt professionell und zuverlässig abwickeln: www.kennzeichenprofis.de
Mit dem Tipp ist mir Korbi jetzt zuvorgekommen. Ich hab' mir dort auch vor Kurzem ein neues Kennzeichen bestellt. Unkompliziert, sauschnell und absolut zuvorkommend. Außerdem unterstützt man eine soziale Einrichtung. Ich würd's jederzeit wieder machen.

Viele Grüße
Oliver

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blahwas
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Re: Erfahrungen mit Wechselkennzeichen?

#5 Beitrag von blahwas » 12. Dez 2015 21:43

So mache ich das auch. Habe 2 (früher sogar 3) Motorräder zugelassen. Wechselkennzeichen bringen nur Nachteile (und sehen scheiße aus). Ich habe bisher ganze 2 Wechselkennzeichen in freier Wildbahn gesehen. Muss man wohl wirklich wollen.

Suche dir einen Versicherungsmakler, und frage bei Versicherungen, die er nicht vertreibt nach, ob sie das Zweitfahrzeug zu gleichen SF versichern wie das erste.

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