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Beitragsnummer:#81  BeitragVerfasst: 10. Dez 2015 14:07 
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snap-on hat geschrieben:
Die Reifen sind günstiger, weil nicht Hokawa über dem Tor steht?

Was ist das für ein Unsinn?

Bei Hinterhofhändlern sind die Reifen nicht selten billiger, weil die Inhaber nie eine Meisterschule von innen gesehen haben, auf der man kalkulieren lernt.
Es gibt Leute, die beackern unrentable Geschäftsfelder ohne es zu wissen, und gleichen das fleißig mit anderer Arbeit aus, weil es noch nicht mal ansatzweise sowas wie Kostenrechnung gibt.

Wer Kawasaki an der Bude stehen hat, kann auch das Rad einer H2 wuchten, weil er das Spezialwerkzeug hat.
Mindestens einer seiner Mechaniker hat eine Schulung auf dem Modell.
DAS kostet. Also muss auch ein Reifen mehr kosten.


Sorry, nicht nachvollziehbar.
Der Reifen hat doch keine Ausbildung oder Fortbildung gemacht, doch eher der Schrauber !!
Dafür kann und soll man ja auch mehr verlangen, für die Arbeitsstunde und die Maschinen Kalkulation.
Diese ganze Diskusion würde nicht geführt werden wenn ein Teil der verrechneten Arbeit nicht im Reifenpreis versteckt wäre.

Bin ich froh, dass ich alles selber mach.

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Powercrusen


[*]Hercules 50 ccm 2x, CB 750 Four, Suzuki 350 GT, Honda 750 Four, Honda Boldor 750,
Honda Boldor 900 2x, Ninja 600, Ninja 636, ZX 10 R, Z 1000, ZX10 R 2x + Fazer 1000,
Z 1000, ZX 10 R 2x, Versys 1000 + ZX 10 R, Aktuell ZX10RR + Bandit 1250 S [*]
Man verschleisst eben in 43 Jahren und ca 320.000 km so einiges


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Beitragsnummer:#82  BeitragVerfasst: 10. Dez 2015 18:02 
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Versteh das auch nicht so ganz vor allem weil da einem ganz unverschämt das Wort im Mund umgedreht wird.

Kann jeder machen wie er will,ich finde es halt einfach fair dem Reifenhändler vor Ort gegenüber der mir dann den Reifen montiert.

Ab jetzt schreib ich zu dem Thema nix mehr,Ende.......

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Beitragsnummer:#83  BeitragVerfasst: 10. Dez 2015 19:37 
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Glaub, wir drehen uns hier im Kreis.
Geht ja nicht darum, dem Händler seine Leistung nicht zu bezahlen. Die meisten sind nur nicht bereit, bei gleicher Leistung 50% mehr zu bezahlen, nur weil ich den reifen mitbringe.
Das mit dem ausgebildeten meister ist ja wohl ein ganz schlechtes Argument. Die Person und die Leistung bleibt die gleiche. Ob online bestellt oder nicht.

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Zuletzt geändert von bakerman23 am 10. Dez 2015 19:37, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragsnummer:#84  BeitragVerfasst: 10. Dez 2015 21:25 
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ich glaube das Thema hatten wir schon mal irgendwo in ähnlicher Form...klick mich

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Gruß Stefan/Lucky66m


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Beitragsnummer:#85  BeitragVerfasst: 10. Dez 2015 22:34 
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Es ist nicht ein Teil der Arbeit im Reifenpreis versteckt.
Sondern der Gemeinkosten, die in einem Motorradhaus zwangsläufig höher sind.
Weil Spezialwerkzeuge und Schulungen eben Geld kosten.
Deshalb ist ein Vertragshändler keine Apotheke.
Der muss nur eine bessere Infrastruktur haben.

Das mit einer One-man-show zu vergleichen ist Unfug.
Wer einen Gesellen anständig bezahlt, kann kein Montagepaket für 10.- Tacken anbieten.

'14 war ich 20 Tage auf Schulungen.
Ein Monat Lohnkosten, keinerlei Einnahmen durch Arbeitsstunden der Kraft, um die 20 Hotelübernachtungen, Kursgebühren, Fahrtkosten.
Umgelegt auf das restliche Jahr, verteuert das jede Arbeitsstunde, irgendwoher muss die Kohle ja kommen.

Problematisch wird es, wenn der Kunde glaubt, wenn seine Einspritzung spinnt, solle eine top ausgebildete Fachkraft am Tester verfügbar sein, aber wenn seine Reifen montiert werden müssen, solle die zum Hilfsarbeiterpreis arbeiten.
Das kann nicht klappen.
Es steht natürlich dem Kunden frei, das dann woanders machen zu lassen, keine Frage, ist ja sein Geld.

Aber zu behaupten, das läge daran, dass Händler halt grundsätzlich Apotheken sind, ist Unfug.
Es liegt nicht am Firmenschild.
Sondern an der besseren Infrastruktur, Ausbildung und Ausstattung (meistens, gibt Ausnahmen).


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Beitragsnummer:#86  BeitragVerfasst: 11. Dez 2015 06:43 
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snap-on hat geschrieben:
Sondern an der besseren Infrastruktur, Ausbildung und Ausstattung (meistens, gibt Ausnahmen).

Leider habe ich bisher anscheinend nur die Ausnahmen (3 von 3) bei den Motorradhändlern/Vertragswerkstätten erlebt.


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Beitragsnummer:#87  BeitragVerfasst: 11. Dez 2015 08:36 
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Bei uns in der Stadt ist derzeit ein akutes Sterben des Einzelhandels zu beobachten, welches nichtmal vor den großen Supermarktketten haltmacht. Die Fußgängerzone ein Sammelsurium an Leerständen und 1€-Billigläden. Nur wenige inhabergeführte Läden, die im Eigentum sind und daher keine Miete anfällt, halten sich noch über Wasser.

Habe gerade eine große KitchenAid Küchenmaschine gekauft. Das größte Modell mit 6.9 Litern sollte es sein. Erinnerte mich so an den alten Mercedes 6.9 - der für mich unerschwinglich ist ;)
Im Netz für € 695,- inkl. Versand zu kaufen. Ich dachte mir, gehst ins übriggebliebene große Haushaltswarengeschäft und schaust dort mal nach. Aha... da standen sie ja, die KitchenAids, in allen erdenklichen Farben - doch ausschließlich das kleine Modell mit 4.8 Litern. Die Verkäuferin meinte, die große kauft fast keiner, die sei so teuer. Daher könne man diese nur auf Bestellung liefern. Preise wisse sie grad gar nicht, eine aktuelle Preisliste sei gerade nicht zur Hand. Und außerdem... die Lieferzeit vor Weihnachten... ohje...
Wie sei das denn im Reparaturfall, wollte ich noch wissen. Jaaaa, einfach vorbeibringen, wir schicken die dann ein, kann aber bei so einem Modell dann auch dauern. Vielen Dank, ich überlegs mir...

Also ab nach Hause, das Tablet und ein Kühles geschnappt und geinsam rauf aufs Sofa. Klickedicklick, KitchenAid in Wunschausstattung in den virtuellen Einkaufswagen rein, 2 Tage später war sie da zum günstigsten Preis.

Klar, der Laden war schön, toll weihnachtlich geschmückt und schickes Ambiente. Die Verkäuferinnen gaben ihr Bestes und waren sicherlich top geschult. Aber was hat mir das nun gebracht? Ich hatte die Kreditkarte dabei, wollte sie benutzen und man konnte mir nicht helfen! Dies hat mich 2 Stunden inklusive 30km Fahrt gekostet, der Sofakauf keine 5 Minuten.

Grüße
Michael


Zuletzt geändert von Michael_1969 am 11. Dez 2015 08:39, insgesamt 2-mal geändert.

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Beitragsnummer:#88  BeitragVerfasst: 11. Dez 2015 09:54 
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Dass die heutzutage gigantische Produktauswahl kaum von einem kleinen Einzelhändler bereitgehalten werden kann, ist irgendwo klar. Dass sie sich dann anstellen, eine Bestellung entgegen zu nehmen und einen Preis zu nennen, ist aber schon schwach. Und wenn ich beim Einzelhändler etwas bestellen muss, dann kann ich das doch eigentlich auch gleich von zuhause tun. Die Versandkosten sind doch meistens geringer als die Fahrtkosten. Vom Zeiteinsatz ganz zu schweigen.

In großen Kaufhäusern habe ich schon einiges erlebt, da meine Freundin aus irgendeinem Grund immer wieder da einkaufen gehen. Der Kauf einer guten Pfeffermühle war ein Drama in 100 Akten, inkl. "müsste eigentlich da sein" und "haben wir nicht da, kommt irgendwann wieder rein, ich kann ihnen aber nicht sagen wann. Anrufen? Nein, wir rufen Kunden nicht an, wenn Ware eingeht" und als es dann endlich so weit, hatte da erste Ding eine Macke und beim zweiten Ding quoll das Holz nach 2 Wochen auf.

Ist zwar offtopic, aber zum Thema Reifenkauf sollte ja alles gesagt sein :)

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Pure Vernunft darf niemals siegen!
Meine Versys - Jahresurlaub 2016 - Höhentreffen 2016


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Beitragsnummer:#89  BeitragVerfasst: 11. Dez 2015 10:31 
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Wenn ich nur dran denke, wie ich mir mal ein Treckingrad kaufen wollte... bin 2m lang und brauchte daher was passendes mit entsprechendem Rahmen.

Durch sämtliche Fahrradläden der Gegend bin ich getingelt, war bereit, richtig was auszugeben. Doch alle (!!) wollten mir nur Lagerware andrehen, die für mich nicht passte. "Da kann man doch 'ne längere Sattelstütze reinbauen, den Lenker legen wir auch höher, ..." und solche Sprüche. Einer wollte mich unbedingt von seinen tollen Mountainbikes überzeugen, woanders war der Chef gerade nicht da und ich solle doch an einem anderen Tag wiederkommen, usw. Ich war irgendwann sauer... und bestellte mein passendes Traumbike zum Superpreis beim Ebär - Verkäufer war ein kleiner Fahrradladen im Osten Deutschlands.

Von meinen Werkstatterfahrungen mit Autos will ich gar nicht anfangen, das würde den Rahmen hier sprengen. Mit dem Hammer zerkloppte Achsteile an meinem BMW weil kein passender Abzieher zur Hand war (freie Werkstatt mit gutem Ruf, Meister bei BMW ausgebildet), Schrammen in der Heckklappe weil der Heckscheibentausch misslungen ist (BMW-Markenwerkstatt), übelster Kundenservice in VW-Markenwerkstatt und Fehler wurden erst gar nicht behoben.

Freut mich natürlich, dass die Werkstätten für ihren produzierten Murks allesamt geradestehen durften. Doch den Ärger hatte ich trotzdem und die Zeit, die mich das gekostet hatte, zahlte mir auch niemand.

Nun gut ich geb's zu... auch ich bestelle heute alles im Netz und repariere selbst was nur möglich ist (und das ist mittlerweile nahezu alles). Dazu habe ich mir eine Hebebühne angeschafft und gutes Werkzeug, später sogar eine Reifenmontage- und Wuchtmaschine. Gerade die Vorderachse am 530d überholt und alle Bremsen neu gemacht. Bei BMW wär's ein Totalschaden gewesen, finanziell betrachtet. So hat's mich mit hochwertigsten Markenteilen bloß soviel gekostet, wie manche für eine kleine Inspektion zahlen. Und in der Zeit, die mich das Hinbringen und Wiederabholung zur Werkstatt und die Reklamationen bei Pfusch kosten, hab ich's zu Hause fast schon selbst erledigt.

So auch an der Versys... das Werkstatthandbuch zum Moped war quasi meine 1. Anschaffung. Und wenn doch mal was schiefgeht (was zum Glück nur noch ganz selten vorkommt), so muss ich nur auf mich selbst sauer sein. Aus Fehlern lernt man nunmal am besten. Ein wenig Spass an der Technik und technisches Verständnis sollte natürlich vorhanden sein.

Grüße
Michael


Zuletzt geändert von Michael_1969 am 11. Dez 2015 11:10, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragsnummer:#90  BeitragVerfasst: 11. Dez 2015 12:57 
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Das Problem vieler Innenstädte lässt sich erschreckend oft auf ein Wort reduzieren: Erbengemeinschaft!
Die Mitglieder dieser Zwangsgemeinschaften sind sich intern oftmals spinnefeind oder rein renditeorientiert. Das Umfeld wird komplett ignoriert und jeder will ein Modegeschäft mir Megamargen drin haben, weil diese eine gut Pacht erwirtschtschaften können.

So verschwinden dann erst die Lebenmittelhändler, dann die Zeitschriftenhändler und schnell gibt es niemanden mehr, der seinen täglichen Bedarf dort decken kann und diese Kundschaft verlagert sich. Nun verschwinden auch die Cafés. Und nach und kommt es zu den bekannten Lehrständen oder Ramschfüllern. Die Erbengemeinschaften sind aber überhaupt nicht handlungsfähig und träumen weiter von ihren Renditen die niemand mehr erwirtschaften kann.

Großinvenstoren nutzen diese Schwäche und bauen Einkaufszentren in der Peripherie mit wohlkalkuliertem Warenmix und können sich vor Kundschaft kaum retten, sofern diese ausreichend mobil ist. Wer nicht mobil ist oder sich den Stress nicht geben will der weicht eben aufs Internet aus.

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All of life’s problems can be solved with two things—duct tape and WD40:
If it moves and it shouldn’t, you need duct tape. And if it doesn’t move and it should, you need WD40.


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Beitragsnummer:#91  BeitragVerfasst: 11. Dez 2015 15:51 
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Was hat das hier alles mit Motorradreifen zu tun? Ich lass die doch nicht online montieren, sondern beim lokalen Händler.

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Beitragsnummer:#92  BeitragVerfasst: 11. Dez 2015 16:28 
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Ich bin mir sicher, dass mein Haushaltswarenladen vor Ort mir meine Online-KichenAid im Reparaturfalle um die Ohren hauen würde, da nicht bei ihm gekauft. Obwohl er mir gar keine verkaufen wollte, doch das ist ja wieder eine andere Geschichte.

Der Zusammenhang besteht darin, dass der Onlinehandel dem lokalen Einzelhandel massiv schadet. Folglich muss sich jeder lokale Einzelhändler die für ihn persönlich passende Strategie überlegen, um zu überleben. Immer weniger kriegen das hin...

Noch vor 10-15 Jahren hatte ich einfach alles im Laden in der Nähe gekauft - selbst meine Autoteile. Ob es dort wirklich am günstigsten war, wusste man nicht - man hatte es einfach mal so angenommen. Nein, es hatte nicht wirklich interessiert, denn ein direkter Preisvergleich war ja nicht möglich gewesen. Heute dagegen steht man mit dem Smartphone im Baumarkt und guckt, ob die Wandfarbe bei Amazon womöglich günstiger wäre. Verrückte Zeit...

Grüße
Michael


Zuletzt geändert von Michael_1969 am 11. Dez 2015 16:35, insgesamt 2-mal geändert.

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Beitragsnummer:#93  BeitragVerfasst: 11. Dez 2015 17:50 
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Nun, Michael_1969, da hast du ja das Problem der günstigen Freien erlebt.
Blöderweise der Abzieher nicht vorhanden......
Der kostet Geld, dass der Freie nicht ausgeben will.
Dafür verdengelt er Teile dann "günstiger" als der Fachhändler. Weil er seine Kunden so lieb hat.


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Beitragsnummer:#94  BeitragVerfasst: 11. Dez 2015 20:32 
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Schlimmere Erfahrungen gab's für mich in der Markenwerkstatt. Die gesamte Heckklappe musste neu lackiert werden am BMW, in den VW Caddy regnete es auch nach dem Werkstattbesuch weiterhin rein.

Unmotivierte Schrauber beschäftigen leider viele, egal ob markengebunden oder nicht.

Michael


Zuletzt geändert von Michael_1969 am 11. Dez 2015 20:32, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragsnummer:#95  BeitragVerfasst: 12. Dez 2015 01:44 
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Das stimmt. Ich hab auch das Gefühl, das markenwerkstätten nur noch Inspektionen durchführen können. Kommt man mit was speziellem, sind die zum teil leicht überfordert.
So viel zu den hier angepriesenen, kostenintensiven Schulungen.

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Zuletzt geändert von bakerman23 am 12. Dez 2015 01:45, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragsnummer:#96  BeitragVerfasst: 12. Dez 2015 03:59 
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Außer einem schwarzem Schaf gibt es hier für alle Marken gute bis sehr gute Werkstätten.
Das mag daran liegen, dass sich auf dem Land keiner halten kann, der sich nicht bemüht, da spricht sich das zu schnell rum.

"Überfordert" ist leicht dahergesagt. Ich erinnere mich an einen Motor, den ich drei Mal zerlegt habe.
Das Problem war die Kombination zweier Fehler, jeder für sich allein wäre ratz-fatz behebbar gewesen.

Darauf bereitet keine Schulung vor, denn auch für den Kundendiensttechniker des Herstellers war das neu und erst auf den zweiten Blick verständlich.
Muss ich den Motor drei Mal zerlegen, hält mich der Kunde für eine Doofnase.

Taucht der Fehler so nochmal auf, ist das schnell erledigt, der Kunde hält mich dann für den totalen Schlaubert.
Das wird er aber wohl nicht.

Ein Problem moderner japanischer Fahrzeugtechnik ist tatsächlich, dass zu wenige Fehler auftreten, um Routine bei manchen Sachen zu entwickeln.
Zum Lernen gehört auch Übung.
Viele Mechaniker haben seit 10 Jahren keinen Motor mehr zerlegt.

Die, die bei BMW arbeiten, können das im Schlaf. Das liegt aber nicht daran, dass die schlauer wären.


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Beitragsnummer:#97  BeitragVerfasst: 12. Dez 2015 07:19 
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An meinem 530d gab es vor Jahren mal deutliche Heulgeräusche aus dem Antrieb, irgendwo aus dem Bereich Automatikgetriebe/Kardanwelle. Ich hatte noch 'ne Gebrauchtwagengarantie, also wieder hin zur lokalen BMW-Vertretung. Gleich 2 Meister machten eine gemeinsame Probefahrt und kamen dabei zur einstimmigen Diagnose: Automatikgetriebe ist hin, das muss neu. Nach 200.000 km Laufleistung könne sowas schon vorkommen.

Mir wurde ein schriftlicher Kostenvoranschlag für die Versicherung erstellt, rund € 3.500,00. Glauben wollte ich das nicht, es widersprach meinen bisherigen Schraubererfahrungen. Zumal ich zuvor selbst einen ATF-Wechsel samt neuem Filter durchgeführt hatte und dabei nix verdächtiges erkennen konnte. Also hab ich meinen BMW bei mir auf die Hebebühne gepackt und bin selbst auf die Suche gegangen. Ergebnis: 2 von 4 ölgefüllten Hinterachslagern hatten Risse und waren ausgelaufen. Ich hab alle 4 erneuert und siehe da - das Heulen aus dem Antrieb war zu 100% weg. Durch die platten Gummilager übertrugen sich Antriebsgeräusche auf die Karosserie, da keine Dämpfungswirkung mehr vorhanden war.

Gekostet hatte mich diese Reparatur nur wenig. Den Kostenvoranschlag hab' ich heute noch - als Beweis der überragenden technischen Kenntnisse unserer Halbgötter im Blaumann.

Übrigens: mein BMW hat zwischenzeitlich weitere 100.000 km gelaufen. Mein als defekt diagnostiziertes Automatikgetriebe läuft nach wie vor bestens. :top:

Michael


Zuletzt geändert von Michael_1969 am 12. Dez 2015 07:24, insgesamt 2-mal geändert.

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Beitragsnummer:#98  BeitragVerfasst: 12. Dez 2015 07:52 
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Wenn mir mein freundlicher jedesmal so viel von 'seinen' Kosten mitteilt, leg ich halt 1 € mehr in die Kaffekasse. Sorry, zum jammern geh ich nicht in die Werkstatt, das kann man in der Kirche besser.

Alle oben beschriebenen Probleme hängen mit dem Kaufverhalten der Konsumenten zusammen.

Der Konsument sägt schon lange an dem Ast auf dem er sitzt.

Warum sind eigentlich Bauern die einzigen in der Handelskette die nichts an ihren Erzeugnissen verdienen und durch Landes/-Bundes/-EU-Mittel subventioniert werden müssen?
Weil es der Konsument durch sein Kaufverhalten so entscheidet.

Kaufen zu viele billig oder online, sterben die kleinen Einzelhändler immer mehr. Wollen Einzelhändler überleben müssen sie immer knapper kalkulieren (bin auch Kfm.). Da sind dann Schulungen Luxus.
Kar auch, wir wollen gut geschultes und motiviertes Personal, zu nah dürfen sie aber nicht kommen und bloß nicht zu aufdringlich.

Also, überall im Leben werden eierlegende Wollmilchsäue gesucht und da man sie nirgendwo findet ist irgendwer schuld.

Leute, cool down und mehr Gelassenheit. Verhandelt freundlich und fair die erwünschte Leistungen und alle sind zufrieden.
Man merkt sich vor Ort wenn ich irgendwo zweimal hinkomm.
Wie heißt es so schön in Kawadams' Signatur: "Die einen kennen mich, die andern können mich."

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fahr so als ob Du sie geklaut hättest


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Beitragsnummer:#99  BeitragVerfasst: 12. Dez 2015 10:20 
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everyday hat geschrieben:
Leute, cool down und mehr Gelassenheit. Verhandelt freundlich und fair die erwünschte Leistungen und alle sind zufrieden.
Man merkt sich vor Ort wenn ich irgendwo zweimal hinkomm.
Wie heißt es so schön in Kawadams' Signatur: "Die einen kennen mich, die andern können mich."

Bis auf diese 3 Sätze konnte ich Dir folgen - was genau willst Du uns damit zum Ausdruck bringen?


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Beitragsnummer:#100  BeitragVerfasst: 12. Dez 2015 11:11 
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Zum einen muss ich meine Interessen vertreten, darf aber die des Händlers nicht ignorieren.

Deshalb verhandle ich freundlich und fair.

Hatte deshalb auch noch nie Probleme mit der RG oder dem montieren meines mitgebrachten Zubehörs.

Man merkt sich wo ich zweimal war, gebe gerne Trinkgeld. Nicht das ich mir für's Trinkgeld eine bessere Leistung erschleichen will.
Wenn ich Trinkgeld bekomme, merke ich mir aber von wem ich es erhalten habe und überprüfe ob ich es überhaupt verdient habe. Hat derjenige selber nichts zu verschenken, wiegt so eine Geste doppelt.

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