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Beitragsnummer:#1  BeitragVerfasst: 25. Aug 2014 18:30 
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Hallö!

:help:
Seit meiner gestrigen Bergtour mit Frau und Gepäck - jaaa, wir waren etwas überladen - macht meine kleine V ab ca. 30 km/h ziemlich beunruhigende auf- und abschwellende Fahrgeräusche. Komischerweise ändert sich der Klang mit zunehmender Geschwindigkeit nur unwesentlich (bis die Windgeräusche lauter sind). Die Drehzahl ist konstant und die Fahrt ruckelfrei. Antriebssatz und Hinterreifen sind fast neu (1.600 km). Mein Stammschrauber hat gerade Betriebsurlaub und der Ersatz ist erst ab übermorgen Nachmittag greifbar... Hat zwischenzeitlich vielleicht hier jemand eine Idee, was los sein könnte? Ab Sonntag fahren wir eine Woche auf Urlaub, da sollte die V eigentlich top in Schuss sein... :help:

Danke im Voraus!

Robert

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Zuletzt geändert von Birdow am 25. Aug 2014 18:55, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragsnummer:#2  BeitragVerfasst: 25. Aug 2014 19:43 
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Hallo Robert.

Kann es sein, dass die Kette etwas zu stramm gespannt ist? Sie sollte im normalen Zustand gute 3 cm Spiel haben . Lieber etwas mehr. Ca. 4 cm bei dem Gewicht, was du gefahren hast. Check das mal durch.

Gruss Uwe

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Beitragsnummer:#3  BeitragVerfasst: 26. Aug 2014 10:34 
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Hallo Uwe,

danke! Und Du hast Recht. Die Deppen haben die Kette viel zu fest gespannt (und zu viel Öl nachgefüllt !?!), und ich hab's natürlich nicht nachkontrolliert... :wall: Mit den 20 kg mehr plus den unebenen Straßen bin ich nur froh, dass sie nicht schon gerissen ist... :shout:

Das ist dann der zweite Kettensatz in etwas mehr als einem Monat. :eek:

Deprimierte Grüße,
Robert

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Beitragsnummer:#4  BeitragVerfasst: 26. Aug 2014 10:51 
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Dann ist ja alles gut. :top:

Ich wünsch euch einen schönen Urlaub. :cheers:

Gruss Uwe

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Beitragsnummer:#5  BeitragVerfasst: 26. Aug 2014 11:00 
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Das Spielchen mache ich jedes Mal mit, wenn ich neue Reifen auf`s Mopped gezogen bekomme...
Danach, wenn Gepäck hinzukommt, passt die Kettenspannung nicht mehr.
Die umlauffrequenten Schwingungen sind dann das Resultat der zu straffgespannten Kette.
Bei der Letzten Tour habe ich dann in der Schweiz vorm Frühstück nochmal nachjustiert...und dann war`s gut.

BTW....woher sollen die "Deppen" wissen, was da an Zuladung noch mit drauf kommt? ;-)

vg stefan

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Gruß Stefan/Lucky66m


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Beitragsnummer:#6  BeitragVerfasst: 26. Aug 2014 18:15 
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Das wissen die "Deppen" natürlich nicht. Aber man sollte vielleicht den Fahrer fragen, wie er in der Regel fährt. Allein, Vollbeladen oder Urlaubsüberladen...
So machts zumindest meiner. Allerdings sollte man auch ein bisschen selbst dran denken, und auf die Gegebenheiten reagieren...sonst sind 2 Kettensätze in einem Monat Standard... :wall: :aua:

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Ist zwar keine V geworden....aber immerhin ein V-Motor...


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Beitragsnummer:#7  BeitragVerfasst: 26. Aug 2014 19:01 
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Tach,
Birdow hat geschrieben:
Seit meiner gestrigen Bergtour mit Frau und Gepäck - jaaa, wir waren etwas überladen

hast du eventuell auch die Fahrwerkseinstellungen am Hinterrad auf diese Bedingungen eingestellt?
Das würde zumindest die Kettenspannung zusätzlich beeinflussen.

Servus, die Luzi

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Ich bin der, vor dem dich deine Eltern immer gewarnt haben. :lol:


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Beitragsnummer:#8  BeitragVerfasst: 26. Aug 2014 19:23 
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Hi,


Und sei froh wenn die zu stramm gespannte Kette nicht das Getriebeausgangslager bzw. dessen Simmering überbeansprucht hat. Das könnte "geringfügig" teurer werden als nur ein neuer Kettensatz. Ich weis jetzt nicht im Detail wie empfindlich der Versys-Motor dafür ist, aber ich hab da Erfahrungen an meiner alten GPz, und generell wirken da ja die gleichen Kräfte, egal bei welchem Motor.

Micha

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Zuletzt geändert von Percy am 26. Aug 2014 19:25, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragsnummer:#9  BeitragVerfasst: 26. Aug 2014 23:11 
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wenn die deppen keine deppen sind, wissen sie, dass die beladung für den einzustellenden kettendurchhang keine rolle spielt.

auch solo ohne gepäck muss die kette über den gesamten federweg ausreichend locker sein.

bahnübergänge, schlechte strassen in den alpen, auch allein kann das mopped recht tief einfedern. und dann darf die kette nicht gespannt sein wie eine klaviersaite.

ich stelle doch nicht für eine 45kilo-frau einen anderen kettendurchhang ein, als für eine zweiercombo.

bei beiden muss spiel über den ganzen federweg vorhanden sein - und das richtet sich nur nach den geometrischen verhältnissen der hinterradaufhängung.


Zuletzt geändert von snap-on am 26. Aug 2014 23:12, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragsnummer:#10  BeitragVerfasst: 26. Aug 2014 23:56 
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snap-on hat geschrieben:
wenn die deppen keine deppen sind, wissen sie, dass die beladung für den einzustellenden kettendurchhang keine rolle spielt.

auch solo ohne gepäck muss die kette über den gesamten federweg ausreichend locker sein.

bahnübergänge, schlechte strassen in den alpen, auch allein kann das mopped recht tief einfedern. und dann darf die kette nicht gespannt sein wie eine klaviersaite.

ich stelle doch nicht für eine 45kilo-frau einen anderen kettendurchhang ein, als für eine zweiercombo.

bei beiden muss spiel über den ganzen federweg vorhanden sein - und das richtet sich nur nach den geometrischen verhältnissen der hinterradaufhängung.



Moin,
wenn dies so sein sollte erkläre den deppen doch mal, wieso die Kette mit zunehmender Zuladung strammer wird (bis zum Umkehrpunkt der Schwinge).

Also ich stelle meine Kettenspannung schon immer unter Belastung ein. Nehme ich die Kawasaki Vorgabe von 30mm und setzte mich auf mein Moped, ist die Kette viel zu Stramm gespannt, die Folge daraus sind, unnötig hoher Verschleiß von Kette, Kettenritzel, Kettenrad und Getriebeausgangslager.

Aber ich lerne gern neues dazu, also klär uns doch bitte auf.

Gruß
Jens


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Beitragsnummer:#11  BeitragVerfasst: 27. Aug 2014 07:51 
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da oben steht, das nötige spiel richtet sich nur nach den geometrischen verhältnissen.
die sind konstruktiv bedingt.

abstand ritzel zu schwingenlagerung, länge der schwinge, abweichung von der nullage in ruhestellung.

daraus ergibt sich das nötige spiel, das bei verschiedenen mopeds verschieden gross sein muss.

am straffsten ist die kette, wenn ritzel- und schwingendrehpunkt und hinterachse auf einer linie liegen, sehr gut beobachtet.

spielt es dafür eine rolle, ob das hinterrad von einem leichten fahrer durch eine heftige einfederbewegung bei einer groben unebenheit in diese lage gebracht wird, oder durch zwei mann, die das mopped eh schon zum weit einfedern bringen, und dann nur noch eine kleine federbewegung brauchen?

nein, denn die achsabstände, also die geometrie, bleiben immer gleich.

also muss die kette immer so eingestellt werden, das über den ganzen federweg spiel vorhanden ist.
egal wie das mopped beladen ist.

ob dein gepäck oder ein derber bahnübergang die schwinge zum (weit) einfedern bringen ist der kette ziemlich wurscht.


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Beitragsnummer:#12  BeitragVerfasst: 27. Aug 2014 09:22 
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Sehe ich auch so, Kawasaki Düsseldorf sieht das aber anders (und mich nie wieder). Auf dem Heimweg habe ich gemerkt, dass ich gar nicht mehr den vollen Federweg hatte :sorry:

Muss man bzw. sollte man die Kette wegen so etwas ersetzen? Sind Kettengeräusche bedenklich oder eher kosmetisch?

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Zuletzt geändert von blahwas am 27. Aug 2014 09:22, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragsnummer:#13  BeitragVerfasst: 27. Aug 2014 12:13 
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ich würde sie erst mal drin lassen.

überprüfen ob sie stark ungleich gelängt ist, also kettendurchhang prüfen, das rad eine viertel umdrehung weiterdrehen und erneut prüfen etc.

war die kette dauerhaft überlastet wird sie fressen, das untere kettentrum hängt dann nicht mehr sauber als bogen, sondern die kettenglieder bilden eine leichte zick-zack linie.
dann muss sie raus.


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Beitragsnummer:#14  BeitragVerfasst: 27. Aug 2014 19:08 
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Danke fürs Erklären. Klingt plausibel: Zickzack hatte ich vor Kärnten, in Kärnten hatte ich dann Laschenbruch.

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Beitragsnummer:#15  BeitragVerfasst: 28. Aug 2014 21:07 
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Die Fortsetzung der Geschichte: Vorgestern hatte meine Ersatz-Ersatz-Werkstatt (meine bisherige macht gerade Betriebsurlaub, und der Ersatz fährt lieber Rennen als zu schrauben ;) ) sich die Kette am stehenden und aufgebockten Bike angeschaut und war zu dem Schluss gekommen, dass sie ungleich gelängt wäre. Freundlicherweise war der Chef bereit, trotz 3 Wochen langer Wartezeit meine V dazwischen einzuschieben, damit wir am Sonntag auf Urlaub fahren können, und hat auch schon einen neuen Kettensatz bestellt.

Gestern Abend ruft er dann an und meint, dass er sich die Kette in Ruhe im gespannten Zustand angeschaut hat, und sie eigentlich ganz in Ordnung ist. Wegen der "Spannung" ist er der gleichen Meinung wie Du, snap-on. :D
snap-on hat geschrieben:
die achsabstände, also die geometrie, bleiben immer gleich.

also muss die kette immer so eingestellt werden, das über den ganzen federweg spiel vorhanden ist.
egal wie das mopped beladen ist.

ob dein gepäck oder ein derber bahnübergang die schwinge zum (weit) einfedern bringen ist der kette ziemlich wurscht.
Und dass die Herstellerangaben mit 25 - 35 mm ziemlicher Mist sind... Heute früh habe ich mit Frau und über 10 kg Ballast eine 10-Bahnübergang-Hüpfrunde gedreht, und danach haben wir uns Kette und Schwinge nochmal angesehen - kein Geheule mehr, alles tadellos! Dabei ist jetzt die Federung wesentlich weicher eingestellt als vorher... Also ich weiß jetzt, wo ich in Zukunft hingehe! :)

Ein wenig stört mich nur, dass wir nicht die genaue Ursache finden konnten, was los war... Vorgestern hatten wir zu dritt den Eindruck, dass die Kette an einigen Stellen deutlich tiefer gehängt ist als an anderen. Aber egal! Jetzt wird erstmal der Urlaub genossen! :)

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Beitragsnummer:#16  BeitragVerfasst: 17. Jun 2018 16:10 
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zurückgelegte Kilometer: 400
.. gute Tipps; danke :)


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Beitragsnummer:#17  BeitragVerfasst: 18. Jun 2018 09:10 
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Eine deutlich ungleich gelängte Kette produziert ein an- und abschwellendes Geräusch, deutlich zu hören. Zur Kontrolle muss das Hinterrad mehr als 2 x durchgedreht werden, da bei einer Hinterradumdrehung die Kette weniger als den halben Weg zurück legt. Dies gelingt nur korrekt bei aufgebocktem Hinterrad.

Das Problem der zu starken Spannung nach Hinterradeinbau kommt auch daher, dass nach vermeintlich korrekter Einstellung der Spannung das Festziehen der Achse die Spannung im Nachhinein erhöht. Das ist zumindest die Erfahrung, die ich immer wieder mache..

Die Angaben in den Bedienungsanleitungen zur Kontrolle der Kettenspannung sind meist missverständlich formuliert bzw. schlecht durchführbar oder einfach falsch. So auch bei meiner neuen Huski.

Da man allein mit seinem Körpergewicht die für die maximale Dehnung der Kette entsprechende Stellung der Schwinge, d.h. +/- waagerechte Position zum Ritzel nicht erreichen kann, ist ein um Rahmen-Heck und Schwinge oder Felge gespannter Ratschen-Gurt hilfreich, mit dessen zunehmender Spannung ich die größtmögliche Entfernung Ritzel-Kettenrad möglicherweise erreichen kann. Und in dieser Position lasse ich immer noch ein geringes Spiel. Auch nach dem Festziehen der Achse.

Grüße


Zuletzt geändert von surfopi am 18. Jun 2018 09:11, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragsnummer:#18  BeitragVerfasst: 18. Jun 2018 10:30 
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Vergessen: Da bei der kleinen Versys das Federbein leicht zu verstellen ist, dieses auf unterste Stufe stellen.


Zuletzt geändert von Luzifear am 18. Jun 2018 17:50, insgesamt 1-mal geändert.
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