Rückruf wegen Getriebeproblemen Ninja.H2

Probleme und Lösungen, speziell für die 1000er Versys
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Tornanti
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Rückruf wegen Getriebeproblemen Ninja.H2

#1 Beitrag von Tornanti » 15. Nov 2020 14:22

Es wurde ja schon viel über Getriebeprobleme bei der Versys 1000 diskutiert. Vor allem über den Schaltassistenten der SE und auch den Neutral Finder.
Jetzt gibt es für die "H2" einen Rückruf wegen Getriebeproblemen.
https://www.motorradonline.de/ratgeber/ ... -getriebe/
Diese Probleme sollen per Softwareupdate gelöst werden. Vielleicht auch eine Lösung für die Versys 1000?

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Suitemeister
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Re: Rückruf wegen Getriebeproblemen Ninja.H2

#2 Beitrag von Suitemeister » 15. Nov 2020 17:10

Wow. Da bin ich ja mal gespannt, inwieweit Ähnliches auch für die KV kommen wird. Die Probleme klingen ja tatsächlich relativ ähnlich. Prinzipiell ist es ja gut, dass da nun Bewegung rein kommt (hoffentlich!), aber wie ist es mit Folgeschäden durch übermäßig abgenutzte Gabeln(?) etc...?

Ich werde mir jedenfalls kommende Woche von meinem Händler schriftlich bestätigen lassen, dass ich seit mindestens einem halben Jahr Probleme habe und der Händler diese nicht nachvollziehen und beheben konnte. Das sollte im schlimmsten Fall (Getriebeschaden) hoffentlich einem etwaigen Kulanzantrag mehr Nachdruck verleihen.

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Re: Rückruf wegen Getriebeproblemen Ninja.H2

#3 Beitrag von locke » 15. Nov 2020 17:41

Suitemeister hat geschrieben:
15. Nov 2020 17:10
Wow. Da bin ich ja mal gespannt, inwieweit Ähnliches auch für die KV kommen wird. Die Probleme klingen ja tatsächlich relativ ähnlich. Prinzipiell ist es ja gut, dass da nun Bewegung rein kommt (hoffentlich!), aber wie ist es mit Folgeschäden durch übermäßig abgenutzte Gabeln(?) etc...?

Ich werde mir jedenfalls kommende Woche von meinem Händler schriftlich bestätigen lassen, dass ich seit mindestens einem halben Jahr Probleme habe und der Händler diese nicht nachvollziehen und beheben konnte. Das sollte im schlimmsten Fall (Getriebeschaden) hoffentlich einem etwaigen Kulanzantrag mehr Nachdruck verleihen.
Na das ist doch mal ein toller Händler der dir schriftlich gibtdas er zu blöd ist einen Fehler zu erkennen.
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Re: Rückruf wegen Getriebeproblemen Ninja.H2

#4 Beitrag von snap-on » 16. Nov 2020 06:57

Blöd?

Runter vom Gas, ja?

Es kommt durchaus vor, dass man einen Fehler nicht nachvollziehen und/oder nicht reproduzieren kann.

Das heißt nicht, dass die Werkstatt mit Blöden besetzt ist.
Und es heißt auch nicht, dass der Kunde sich das nur einbildet.

Ich bin z.B. mal um die 100km probegefahren, bevor ein an sich einwandfreies Federbein - wie vom Kunden beschrieben - plötzlich völlig ohne Dämpfung durchgeschlagen hat.

Sowas macht man als Fleißaufgabe Sonntags, denn das will keiner bezahlen und das sprengt auch jede Terminplanung.

Wenn ich das auf 10 oder 20km nicht nachvollziehen kann, möchte ich nur ungern "blöd" genannt werden - und schon gar nicht von jemanden, der "das" und "dass" nicht unterscheiden kann......

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Re: Rückruf wegen Getriebeproblemen Ninja.H2

#5 Beitrag von locke » 16. Nov 2020 07:28

Wie war der Spruch noch "gebissene Hunde …." oder so.
Ich habe nicht gesagt das Du oder ein anderer Mechaniker zu blöd ist.
Ich würde gern die schriftlich Bestätigung sehen, da ich der deutschen Rechtschreibung nicht mächtig bin wäre eine Erklärung der einzelnen Worte wahrscheinlich sinnvoll.
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Roxin

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Re: Rückruf wegen Getriebeproblemen Ninja.H2

#6 Beitrag von Roxin » 16. Nov 2020 08:35

Ich frage mich, wenn ein Gang mechanisch nicht sauber eingelegt ist, wie soll die SW das beheben? SW ist ja das billigste.
Wie bei Ford, Kupplungsproblem, per SW Update dann im 1. Gang das Drehmoment begrenzt.
Sollen die Kawa Motoren jetzt im 4. oder 5. Gang 3 sec warten, bis sie Gas annehmen?
Das ist für mich ein mechanisches Problem.
Bei meinem alten Arbeitgeber sollten wir per SW verhindern, dass Schrauben bei der Montage vergessen werden.
Ich kann es nicht nachvollziehen...

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Re: Rückruf wegen Getriebeproblemen Ninja.H2

#7 Beitrag von RG206cc » 16. Nov 2020 11:58

Ich bin kein Fachmann, aber ich sehe das ähnlich. :pfeif: Ein vermutliches Hardware Problem durch ein Software Update beheben... :think: :think:

Das wird schon "funktionieren" auf kurze Sicht :pfeif: und etwaige Schäden einfach weiter nach hinten verschieben. Außerhalb der Garantiezeit...

Wäre das jetzt eine Honda mit dem DCT Getriebe dessen Schaltvorgänge komplett über die Elektronik gesteuert werden, könnte ein Update die Lösung sein. Aber bei einem normalen Schaltgetriebe.... :think:

Bin gespannt was die Zukunft bringt. Vielleicht ist es ja doch die Lösung. :pfeif:
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Re: Rückruf wegen Getriebeproblemen Ninja.H2

#8 Beitrag von Ackerschnacker » 16. Nov 2020 12:05

Hallo,
schon jemand die Anfrage bei seinem Händler des Vertrauens gemacht, was die von dem Update halten? Da sich ja schon viele Vorfälle ereignet haben, sollten die Händler evtl. schon weitere Informationen haben (vielleicht auch schon in Bezug auf die neue Versys-Baureihe mit Schaltassistenten).
Gruß
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Re: Rückruf wegen Getriebeproblemen Ninja.H2

#9 Beitrag von jax » 16. Nov 2020 12:22

Leute, es geht um H2 Modelle, sprich mit Aufladung. Meines Wissens haben die alle ein Dog Ring Getriebe, also andere Baustelle. Die verschiebbaren Ringe mit ihren Dogs sind schon um einiges leichter und damit zierlicher als unsere herkömmlichen Klauengetriebe. Zudem liefert der Kompressormotor mehr Moment als unsere Sauger.

Also nicht direkt vergleichbar. Und ja, ein Softwareupdate kann ich mir durchaus als sinnvoll vorstellen, denn ohne Quickshifter habe ich bisher noch keine Probleme gehabt, auch kein "unsauberes" Schalten.

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Re: Rückruf wegen Getriebeproblemen Ninja.H2

#10 Beitrag von Roxin » 16. Nov 2020 12:56

Ich habe keinen QS und hatte die Schaltprobleme eine Zeitlang fast täglich. Jetzt habe ich es in 8 Monaten nur noch einmal gehabt.

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Re: Rückruf wegen Getriebeproblemen Ninja.H2

#11 Beitrag von nexiagsi16v » 16. Nov 2020 13:08

Wenn es nur Probleme mit dem SW sind, dann kann dieses Problem wirklich per SW behoben werden. Sprich mehr Zündunterbrechung dürfte die Lösung sein. Bringt aber unter Volllast weniger Fahrkomfort...sprich man verliert Durchzug im Moment des Schaltens.
Eine Werkstatt kann da so nix machen, außer dieses Verhalten bestätigen. Dann wäre Kawa aber am Zug...und da klemmt es wohl noch mehr.

Bei meiner 650er war das die ersten paar tausend Kilometer auch bissel hakelig mit den Gängen...aber die letzten 5.000km garnix mehr. Da es bei den 1.000er ein Dauerproblem in Verbindung mit dem SW ist, geh ich eben nicht von einem mechanischen Problem aus. Ich würde die SW-Benutzer einfach mal raten, ohne SW zu fahren und normal Kuppeln. Gibt es da keine Probleme mehr, ist es echt nur der SW.
Tschau Norman :hello:

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Re: Rückruf wegen Getriebeproblemen Ninja.H2

#12 Beitrag von Roxin » 16. Nov 2020 13:18

Wie oben beschrieben, ich habe keinen QS und hatte massive Probleme mit dem Getriebe.

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Re: Rückruf wegen Getriebeproblemen Ninja.H2

#13 Beitrag von locke » 16. Nov 2020 13:27

Von was genau sprichst Du. SW wie Software und SW wie ? Quickshifter
Bei meiner 2013 hatte ich das Problem in ca 70000 km 3 mal und da war es eindeutig unsauberes Schalten ohne Kupplung.
Das würde ich bei dem Quickshifter auch annehmen (unsauberes Schalten). Das würde also durch eine andere Software durchaus zu beheben sein.
Gruß Locke
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Re: Rückruf wegen Getriebeproblemen Ninja.H2

#14 Beitrag von nexiagsi16v » 16. Nov 2020 13:31

SW...shortshifter meinte ich...aber hast recht...QS...Quickshifter ist die richtige Abkürzung.
Tschau Norman :hello:

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Re: Rückruf wegen Getriebeproblemen Ninja.H2

#15 Beitrag von Uwe_MY » 16. Nov 2020 14:41

Das ist aus meiner Sicht die Kernaussagen des Artikels:
....
Wenn bei einem Schaltvorgang die Fahrstufe nicht richtig einrastet, kann die Motorsteuerung das plötzliche Hochdrehen des Motors nicht verhindern. Findet die Zahnradpaarung dann doch noch zueinander, kann es durch den Drehzahlunterschied zu Schäden an den Getriebezahnrädern kommen. In Folge kann der Antrieb blockieren und ein Sturz drohen. Betroffen sind überwiegend Gangwechsel im vierten und fünften Gang.
....

Sprich die Änderung der Software soll lediglich das Hochdrehen des Motors bei nicht korrekt eingelegtem Gang verhindern. Nicht dafür Sorge tragen, daß der Gang korrekt eingelegt wurde/ist. Wie auch..

Aus meiner Sicht wird damit ein wichtiges Folgeproblem gelöst, aber nicht das Ursächliche.

Cheers

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Re: Rückruf wegen Getriebeproblemen Ninja.H2

#16 Beitrag von jax » 16. Nov 2020 15:05

Uwe_MY hat geschrieben:
16. Nov 2020 14:41
... Findet die Zahnradpaarung dann doch zueinander ...
Die Zahnradpaarung braucht sich nicht zu finden, die kämmt permanent. Die Dogs müssen einrasten und nehmen das Losrad mit. Kann man schön in diesem Video ab ca. 5 min sehen:

https://youtu.be/b7KO19NmQPc

Bei unseren Getrieben kämmen die Zahnräder zwar auch, aber teilweise nur mit halber Überdeckung.

Und wie von Uwe beschrieben, wenn man sauber schaltet, ob mit oder ohne Kupplung, passiert gar nichts. Was natürlich keine Werksmontagefehler ausschließt.

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Re: Rückruf wegen Getriebeproblemen Ninja.H2

#17 Beitrag von snap-on » 16. Nov 2020 20:25

Ich halte von dem ganzen Quickshifter-Zeuchs original gar nix.

Das Zeug hat seinen Ursprung im Rennsport.

Und bei meinem Rennerle, einer Honda RS125R, ist nach 5000km jedes Zahnrad zum Austausch fällig.

Im Rennsport geht es nämlich nur um eines - um niedrige Rundenzeiten.
Weder der neue Kolben nach 500km noch die neue Kurbelwelle nach 1000km interessieren da jemand - mit 5000km für ein Getrieberad, entsprechend weniger, wenn man auf Ruckdämpfer verzichtet, ist man da hochzufrieden.

Beim Strassenmopped ist das etwas anders.
Soll tatsächlich Leute geben, die da auf's Geld schauen und sich für die Lebensdauer interessieren.

Ich glaube durchaus, dass diese Technik erprobt ist.

Aber wer wie ich z.B. nur kleine Strassen in den Alpen fährt, betätigt sein Getriebe sowieso schon x-fach öfters als ein Tourenfahrer aus dem Flachland.
Die ständige Dreherei und schlechte Strassen beanspruchen das Getriebe noch zusätzlich.

Das Problem ist, dass es niemanden interessieren wird, wenn im Triebwerk mit kerngesundem Kurbeltrieb etc. ein malades Getriebe steckt, das bei xx.xxx Kilometern die Grätsche macht.

Das Ding ist dann schlicht und einfach ein wirtschaftlicher Totalschaden, auch wenn die Instandsetzung technisch kein Problem wäre.

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