Fußbremse funktioniert nur eingeschränkt

Probleme und Lösungen, speziell für die 1000er Versys
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Soeren2008
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Re: Fußbremse funktioniert nur eingeschränkt

#61 Beitrag von Soeren2008 » 22. Jul 2022 22:24

edieagle hat geschrieben:
22. Jul 2022 21:12
ja, ...
Da haben die anderen ausnahmsweise mal Recht!
Man holt sich nicht das Wissen aus Zeitungen und Büchern. Das Wissen holt man sich ausschließlich aus Foren.
Schließlich fährt der Mann von Welt, auf Grund seines sehr guten Fahrkönnens, auch ein Motorrad mit allen auf Markt erhältlichen Assistenzsysteme.

Ich fahre nur eine Versys mit knapp 70 Pferdestärken, weil Assistentinnen für mein Nichtwissen noch nicht entwickelt wurden.
⛽ 22,22 km/l :face:

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Re: Fußbremse funktioniert nur eingeschränkt

#62 Beitrag von Uwe_MY » 23. Jul 2022 06:47

Soeren2008 hat geschrieben:
22. Jul 2022 22:24
Man holt sich nicht das Wissen aus Zeitungen und Büchern. Das Wissen holt man sich ausschließlich aus Foren.
Moin Soeren,

Den Satz finde ich etwas gewagt! ;)

Es gibt da schon das ein, oder andere Buch das zum Thema Motorrad & Fahrphysik & Fahrpraxis mehr Wissen zusammengetragen hat, als in manchen Foren! Mir fällt zu sowas immer das beliebte ‚Die obere Hälfte des Motorrades‘ von B. Spiegel ein.

Außerdem sehen wir doch auch hier in den threat, das so genannte Experten & Fachleute (Achtung Ironie und mich ausdrücklich mit eingeschlossen) durchaus konträrer Meinung sein können.

Wie so oft im Leben macht es, aus meiner bescheidenen Sicht, der Mix.

Ein bissl graue Theorie aus Büchern, etwas aus Foren von Anwendern und der große Rest ist eigene Erfahrung.

Und um zum Thema was zu sagen.

Wenn die Hinterradbremse beim Fahren bergab im Gelände so unnütz ist wie hier erklärt (den Motorradartikel hab ich nicht gelesen, kann dazu nichts sagen) und man nur über die Vorderradbremse arbeitet. Wieso bauen dann die Hersteller von Geländemaschinen das ABS abschaltbar für das Hinterrad ein?

Muß doch nen Grund haben. Oder? :think:

Cheers

Uwe

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Soeren2008
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Re: Fußbremse funktioniert nur eingeschränkt

#63 Beitrag von Soeren2008 » 23. Jul 2022 11:59

Uwe_MY hat geschrieben:
23. Jul 2022 06:47
...
Den Satz finde ich etwas gewagt! ;)
...
Guten Morgen Uwe

Das Problem ist immer, wie man es auch schreibt, es wird nicht immer bei allen ankommen wie man es denkt.
Ich habe bewußt übertrieben geschrieben.
Die Bücher die Du erwähnst habe ich gelesen oder mich eingelesen. Ist halt auch trockener Stoff der vermittelt wird.
Wie dem auch sei.
In dem erwähnten Artikel, Voraussetzung ich habe den richtigen gelesen, geht es allgemein auch um die unterschiedlichen Wirkungen der Bremsen etc.
Hat hier nur am Rande mit dem eigentlichen ursprünglichen Thema zu tun.

Übrigens ich denke genauso wie Du. Einen Teil kann man lesen und die Erfahrungen anderer sich anhören, den anderen Teil muß man sich durch Erfahrung erarbeiten. Nennt man wohl eigene Erfahrung.

Jedes Fahrzeug ist für das eine oder andere Terrain besser geeignet. Und nüchtern betrachtet, das ABS und die Bremsleistungen entsprechen dem Preisniveau der Versys. Nicht mehr oder weniger.
Wenn ich mehr erwarte, dann muß ich ein Fahrzeug nehmen, daß dem Terrain besser angepaßt ist und/oder mehr Geld investieren.

Für mich war und ist die Versys ein Kompromiss aus allem.
- Werkstatt mit erfahrenen Schrauber erreichbar
- Kosten und Nutzen halten sich bei rund 10 Tsd. Jahresleistung in Grenzen
- Größe des Motorrades zu meiner Größe
- Leistungsdaten und Gewicht


Jetzt bin ich genug abgeschweift.
Frank
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Re: Fußbremse funktioniert nur eingeschränkt

#64 Beitrag von awv99 » 23. Jul 2022 15:40

Uwe_MY hat geschrieben:
23. Jul 2022 06:47

.....Wieso bauen dann die Hersteller von Geländemaschinen das ABS abschaltbar für das Hinterrad ein?

Muß doch nen Grund haben. Oder? :think:

Cheers

Uwe
Bezogen auf Reiseenduros.....

Die dynamische Radlastverteilung gilt auch auf steilen Schotterabfahrten.............

D.h. die Bremsleistung ist hauptsächlich vorne
Hinten liegt kaum Last auf dem Rad.
Es überträgt kaum Bremsleistung !!!!!!!

D.h. "ABS hinten aus" bewirkt,
dass Du hinten auf losem Geröll durch ein stehendes Rad je nach Situation mehr Bremsleistung übertragen kannnst, bzw. je nach Situation bewusst rutscht.


Unabhängig davon...

Bei steilen Schotterabfahrten liegt ein Großteil des Gewichts , genau wie auf der Strasse
vorne auf der Bremse.
Und nur da lassen sich nennenswerte Bremsleistungen erbringen.
Hinten blockiert u. rutscht es sofort oder rattert im ABS Modus

Vorne ist soviel Gewicht ( Druck) auf dem Reifen, dass man dosiert, aber durchaus effektiv
Geschwindigkeit abbaut,
bevor es rutscht bzw. das ABS auslöst.
Selbst kurzes Rutschen bei sofortigem leichten lösen der Bremse ist völlig Ok.

Es ist eine Übungssache.

Sehr gut mit einem MTB auszuprobieren

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