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 Betreff des Beitrags: Ventilspiel Intervall 650
Beitragsnummer:#1  BeitragVerfasst: 27. Sep 2017 14:22 
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Bei meiner "Kleinen" überlege ich, ob ich die 42.000 bis zur 1. Ventilspielkontrolle wirklich ausreizen sollte. Sie hat nichtmal die Hälfte, ist aber immerhin schon 10 Jahre "jung".

Was meint Ihr?

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 Betreff des Beitrags: Re: Ventilspiel Intervall 650
Beitragsnummer:#2  BeitragVerfasst: 27. Sep 2017 18:13 
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Moin,

ich sag mal so, falsches Ventilspiel kommt nicht von heute auf morgen. Außerdem merkt man sowas auch am Motorlauf/-leistung. Solange du keine Probleme damit hast, würde ich da keine Notwendigkeit sehen.

Tschau Norman


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 Betreff des Beitrags: Re: Ventilspiel Intervall 650
Beitragsnummer:#3  BeitragVerfasst: 27. Sep 2017 18:22 
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Tach,
da brauchst du dir überhaupt keine Gedanken machen, da schon einige hier von ihren Erfahrungen berichtet haben,
hatte ich die Ventilspielkontrolle auch "etwas" später machen lassen und da war kein Ventil ausser Toleranz.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ventilspiel Intervall 650
Beitragsnummer:#4  BeitragVerfasst: 27. Sep 2017 18:32 
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Moin,moin zusammen,
wenn das Ventilspiel zu groß ist merkt man das vielleicht am Geräusch. Spiel etwas zu groß verursacht auch keine Schäden.
Ventilspiel etwas zu klein, heisst Ventil schließt nicht ganz. Da wird es schon spannender, leicht Luft zwischen Ventil und Zylinderkopf.
Das bedeutet, das Ventil kann seine Wärme nicht abgeben. Durch den Abgasstrom wird es immer wärmer und das dann irgendwann mit durchbrennen oder abreißen quittieren.
Also: Ventilspiel einstellen oder zumindest prüfen ist nie verkehrt. Desto mehr der Motor im oberen Drehzahlbereich läuft, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit der Spielveränderung.
Hoffe das mal verständlich erklärt zu haben.
Grüße aus Dötlingen
Gerd


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 Betreff des Beitrags: Re: Ventilspiel Intervall 650
Beitragsnummer:#5  BeitragVerfasst: 27. Sep 2017 18:47 
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Michael_1969 hat geschrieben:
Bei meiner "Kleinen" überlege ich, ob ich die 42.000 bis zur 1. Ventilspielkontrolle wirklich ausreizen sollte. Sie hat nichtmal die Hälfte, ist aber immerhin schon 10 Jahre "jung".

Was meint Ihr?

nach 10 Bahren ( und 20tkm) würde ich mir um so einiges, aber nicht das Ventilspiel Gedanken machen.
Bremsflüssigkeit, Bremsbeläge und Leitungen, Gabelöl, Motoröl ( da ist hoffentlich eh nicht mehr das erste drin!) evtl. mal Kühlflüssigkeit, Lenkkopf und Schwingenlager, Lufi, Batterie usw.
Fahr und mach was nötig ist, aber nichts Pauschales...

Meine ist 10 Jahre und hat 28tkm und startet morgen ganz entspannt nach Korsika ohne jemals Ventilspiel kontrolliert zu haben!!
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 Betreff des Beitrags: Re: Ventilspiel Intervall 650
Beitragsnummer:#6  BeitragVerfasst: 27. Sep 2017 19:40 
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Ein nicht laufender Motor verändert sein Ventilspiel nicht. Die Japaner bauen Motorräder nicht erst seit der Versys und haben die Wechselintervalle auf x km festgelegt, ohne dass sie wissen, wie die Fahrer damit fahren. Also müssen sie es am übelsten Heizer festgemacht haben. Da ist also auch bei der anstehenden Kontrolle bei den x km noch genug Reserve übrig, selbst wenn die Werte unter der Toleranz sind. Schließlich muss ein Motor, dessen Ventilspiel gerade noch so unten in der Toleranz liegt, noch sicher das Intervall bis zur nächsten Kontrolle abkönnen. ;)

Meine Verse hat jetzt knapp 50.000km runter. Die erste Ventilspielkontrolle ihres Motorradlebens bekommt sie im Winter. Und bis dahin schrubbt sie noch so viel km wie sie eben muss... Mach Dich also nicht verrückt. :top:

@Mat5ol: Schreibt ja gerade der richtige mit der Bremsflüssigkeit. :D Viel Spaß auf Korsika. 8-)

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Simon

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 Betreff des Beitrags: Re: Ventilspiel Intervall 650
Beitragsnummer:#7  BeitragVerfasst: 27. Sep 2017 20:36 
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bei 20Tkm würde ich mir noch keine Gedanken machen. Ich muss hier aber der allgemeinen Meinung widersprechen, dass bis 42000 das Spiel kein Thema ist. Meine hat 51Tkm und ich wollte das Spiel
in der Winterpause messen. Maschine lief einwandfrei, auch bei Höchstlast auf der BAB. Mein Sohn mit einer ER6 mit 72 PS hat keine Chance mir wegzufahren. Ehr umgekehrt. Steht also gut im Futter.
Durch eine unfreiwillige Pause bestand die Möglichkeit, dass Ventilspiel zu messen. Alle Ventile lagen bei 0,15. Das ist die untere Grenze der Einlassventile ( 0,15-0,21 ). Die Auslassventile waren damit schon
0,07 unter dem Grenzwert ( 0,22-0,31 ). D.h., bei einer längeren Autobahnfahrt ( hohe Zylindertemperatur ) besteht die Gefahr, dass die Ventile nicht mehr 100% schließen und dadurch verbrennen können.
Habe das Spiel jetzt auf den oberen Grenzwert eingestellt. Subjektiv kein Leistungsverlust spürbar.
Ich glaube aber nicht, dass bei 42Tkm die Auslassventile noch im Toleranzbereich waren. Fazit: Ventilspielkontrolle nicht viel überziehen.

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Gruß
Ruediger



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 Betreff des Beitrags: Re: Ventilspiel Intervall 650
Beitragsnummer:#8  BeitragVerfasst: 27. Sep 2017 21:36 
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Na dann wirst Du uns sicher sagen können, ab welchem Wert des Ventilspiels das Ventil nicht mehr richtig schließt... ? :pfeif: Und ich meine jetzt nicht den Wert, den Klappersaki für das Einstellen vorschreibt. ;)

Ich werfe jetzt einfach mal die These in den Raum, dass es gar kein Spiel braucht. Nicht nur das Ventil dehnt sich aus, sondern auch der Rest drum herum. Und der ist sogar aus Alu, was sich mehr ausdehnt. Und wie will sich auch ein Ventil weiter ins Material hämmern als es die Bewegungsfreiheit zulässt? Es stößt doch mit dem Stößel am Nockengrunddurchmesser an, bevor es sich in den Sitz einarbeiten kann?! Die Kawazukis haben nur Schiss, dass das nicht stimmt, weil alle anderen auch so was vorschreiben und schreiben viel zu große Werte vor. Sicherheitshalber. Und die Werkstätten haben ja auch was davon. Also alles super. :cheers:

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Zuletzt geändert von SiRoBo am 27. Sep 2017 21:38, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ventilspiel Intervall 650
Beitragsnummer:#9  BeitragVerfasst: 27. Sep 2017 22:24 
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Moin,

glaub mir, das Ventil ändert seine Länge mehr als alles drumherum. Es gibt ein Ventilspiel wenn der Motor kalt und warm ist. Im warmen Zustand ist es kleiner als im kalten. Das Ventil hämmert sich über die Jahre weiter in den Ventilsitz, weil der durch die wärme ja auch etwas weicher wird. Das geht maximal bis der Ventilschafft und der Stößel kein Ventilspiel mehr haben. Klar, den Punkt erreicht er so erstmal nur wenn der Motor warm ist. Aber die Steuerzeiten sind darauf abgestimmt, das der Nocken erstmal den Mindestventilspielweg zurück legen muß, bevor er das Ventil betätigt. Das ist bei 0 Ventilspiel nicht mehr der Fall, ergo, Ventil öffnet zu früh und schließt zu spät.
Noch eine Weile mit 0-Ventilspiel fahren und es schließt nicht mehr richtig bei warmen Motor.

Der ein oder andere kennt das Thema beim Auto, wenn es um den Umbau auf Autogas (LPG) geht. Da ist genau dass das Problem. Das Gas verbrennt nicht heißer, dafür aber langsamer und somit werden die Ventil und die Ventilsitze wärmer. Hat man keine gehärteten Ventilsitze, hat man nach 20-30tkm genau das Problem. Am Ende schließen die Ventile nicht mehr, weil sie sich sehr weit eingehämmert haben. Außerdem drehen sich die Ventile nicht mehr, wenn sie betätigt werden, weil sie in Drehrichtung fest sitzen...

Tschau Norman


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 Betreff des Beitrags: Re: Ventilspiel Intervall 650
Beitragsnummer:#10  BeitragVerfasst: 27. Sep 2017 23:01 
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nexiagsi16v hat geschrieben:
Moin,

....
Der ein oder andere kennt das Thema beim Auto, wenn es um den Umbau auf Autogas (LPG) geht. Da ist genau dass das Problem. Das Gas verbrennt nicht heißer, dafür aber langsamer und somit werden die Ventil und die Ventilsitze wärmer. Hat man keine gehärteten Ventilsitze, hat man nach 20-30tkm genau das Problem. Am Ende schließen die Ventile nicht mehr, weil sie sich sehr weit eingehämmert haben. Außerdem drehen sich die Ventile nicht mehr, wenn sie betätigt werden, weil sie in Drehrichtung fest sitzen...

Tschau Norman



welches Auto hat denn noch keine gehärteten Ventilsitze ?

Wenn ich mich richtig erinnere waren das Motoren, die kein Bleifreies Benzin vertragen haben (wie mein alter R4 :( ).
Daran erinnern sich noch ein paar ältere Semester, aber das Thema ist doch lange schon geschlossen ?

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 Betreff des Beitrags: Re: Ventilspiel Intervall 650
Beitragsnummer:#11  BeitragVerfasst: 28. Sep 2017 12:56 
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SiRoBo hat geschrieben:

@Mat5ol: Schreibt ja gerade der richtige mit der Bremsflüssigkeit. :D Viel Spaß auf Korsika. 8-)


warum... ich mach mir doch Gedanken über die Bremsflüssigkeit... im Winter kommt sie raus!
Auch darüber, ob es wohl noch die erste oder 'schon' die zweite ist, und ob die Bremse so beschissen ist, weil alles angefressen ist. Du siehst also: Gedanken, Gedanken!!!
Jetzt muss das aber erstmal so noch gehen...!! - Danke, werden wir!

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 Betreff des Beitrags: Re: Ventilspiel Intervall 650
Beitragsnummer:#12  BeitragVerfasst: 28. Sep 2017 15:42 
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tanni60 hat geschrieben:
nexiagsi16v hat geschrieben:
Moin,

....
Der ein oder andere kennt das Thema beim Auto, wenn es um den Umbau auf Autogas (LPG) geht. Da ist genau dass das Problem. Das Gas verbrennt nicht heißer, dafür aber langsamer und somit werden die Ventil und die Ventilsitze wärmer. Hat man keine gehärteten Ventilsitze, hat man nach 20-30tkm genau das Problem. Am Ende schließen die Ventile nicht mehr, weil sie sich sehr weit eingehämmert haben. Außerdem drehen sich die Ventile nicht mehr, wenn sie betätigt werden, weil sie in Drehrichtung fest sitzen...

Tschau Norman



welches Auto hat denn noch keine gehärteten Ventilsitze ?

Wenn ich mich richtig erinnere waren das Motoren, die kein Bleifreies Benzin vertragen haben (wie mein alter R4 :( ).
Daran erinnern sich noch ein paar ältere Semester, aber das Thema ist doch lange schon geschlossen ?


Zahlen hab ich keine, aber sind noch einige/viele. Die Hersteller selber können dir das nicht mal sagen ob sie gehärtete verbaut haben bzw. ob sie Gasfest sind. Im Vergleich zu Blei-Motoren, sind die Ventilsitze härter geworden, aber halt nicht ausreichend für Autogas. Ich hab mal bei KIA gearbeitet und da war z.b. beim ersten Picanto + LPG das Ventilspiel nach 20tkm stellenweise 0. Motor lief auch entsprechend unrund im Leerlauf. Der hatte also keine gehärtete Ventilsitze. Das Gück bei dem Motor, mechanisches Ventilspiel per Schraube, sprich man kann da einiges nachstellen und das bei wenig Aufwand. Hat man den Käse mit den Shims wie bei meiner ZZR 600, ist man limitiert in der Verstellung und es kostet etwas und ist aufwendiger.
Im Grunde kann man sagen, alle Motoren wo man Ventilspiel kontrollieren muß, haben keine gehärteten Sitze. Mal ab gesehen von den Motoren mit Hydrostößeln, da kann man eh nix einstellen.

Tschau Norman


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 Betreff des Beitrags: Re: Ventilspiel Intervall 650
Beitragsnummer:#13  BeitragVerfasst: 28. Sep 2017 17:42 
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Wer noch zur Werke muss oder will, dem raten wir/ich (auch mit Hintergrund einiger Motorschäden der ersten BJ, v.a. ER-6) zur Kontrolle anlässlich der 36.000.
Wie jede Suche :think: *seufz* hier ergeben hätte, lautet die Begründung: 42er ist eine kleine, die 36er eine große Insp., bei der die Karre eh total gestrippt wird (Zündis, noch so'n Glaubensthema...). Warum also den :-) doppelt verdienen lassen? Oder sich selber über das Versys 3D-Puzzle 2x ärgern??

Der Rest darf gern würfeln. Meine Ventile bedurften wimre erst einmal d Einstellung. Fragt mich nicht, ob bei 38 oder 74 zerquetschte. Da wars bei dreien auch geboten.

Mal sehen, wann es mir monetär wieder passt. 105xxx km and still going strong

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 Betreff des Beitrags: Re: Ventilspiel Intervall 650
Beitragsnummer:#14  BeitragVerfasst: 8. Okt 2017 11:55 
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Ich glaub ich muss mich schnell daran gewöhnen, dass ich keine Honda mehr fahre. Da musste ich in über 90000km nicht einmal die Ventile einstellen.
Und hier les ich jetzt was von "....bei 38 oder 74 zerquetschte...". Und mein Motörchen tackert schon so laut. Im Moment frage ich mich noch,
ob das normal ist, am Steuerkettenspanner liegen könnte(Wobei, dafür tackert es zu regelmäßig.) oder eben an einer ausgelassenen Ventilspielkontrolle
seitens meines Vorgängers. Der ja auch mit 2cm Kettenspiel gefahren ist. Zu zweit. :shocked:

Zum Thema 3D-Puzzle: Ich finde die Versys bisher super Schrauberfreundlich. In maximal 15 Minuten sind alle Plastikteile demontiert. Wer eine Halbverkleidung
möchte aber keine Lust auf "Puzzle" hat.... mmh. ;)


Zuletzt geändert von Phil89 am 8. Okt 2017 11:56, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ventilspiel Intervall 650
Beitragsnummer:#15  BeitragVerfasst: 9. Okt 2017 07:49 
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 Betreff des Beitrags: Re: Ventilspiel Intervall 650
Beitragsnummer:#16  BeitragVerfasst: 9. Okt 2017 08:40 
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zurückgelegte Kilometer: 118000
Luzifear hat geschrieben:
Tach,
da brauchst du dir überhaupt keine Gedanken machen, da schon einige hier von ihren Erfahrungen berichtet haben,
hatte ich die Ventilspielkontrolle auch "etwas" später machen lassen und da war kein Ventil ausser Toleranz.


Bei 80tkm das erste Mal... :pfeif:


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 Betreff des Beitrags: Re: Ventilspiel Intervall 650
Beitragsnummer:#17  BeitragVerfasst: 9. Okt 2017 11:19 
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Als ich den Mechaniker von meinem Kawa Händler darauf angesprochen hatte meinte er....

"....ich kann dir gerne die Ventile Kontrollieren bei 48.000 Km (42.000 Km ist überhaupt nicht Notwendig) ist dein Geld :D nur ich würde es nach Gehör machen. So lange da keine Geräusche sind würde ich da nicht Hand anlegen...."

Und so mache ich es jetzt auch :D :top:

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Honda Transalp 1 x
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 Betreff des Beitrags: Re: Ventilspiel Intervall 650
Beitragsnummer:#18  BeitragVerfasst: 9. Okt 2017 15:22 
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zurückgelegte Kilometer: 20000
Obacht mit solchen Stammtisch-Weisheiten...

Unsere Versys haben Tassenstößel. Das Ventilspiel wird mit zunehmender Laufleistung immer enger. Klappern tut es nur, wenn das Ventilspiel zu groß wird. Unsere Motoren werden eher immer leiser :]

Bis ein Ventil durchbrennt... dann wird's aber schlagartig sowas von laut :pfeif:

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 Betreff des Beitrags: Re: Ventilspiel Intervall 650
Beitragsnummer:#19  BeitragVerfasst: 9. Okt 2017 15:28 
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zurückgelegte Kilometer: 50000
RG206cc hat geschrieben:
Als ich den Mechaniker von meinem Kawa Händler darauf angesprochen hatte meinte er....

"....ich kann dir gerne die Ventile Kontrollieren bei 48.000 Km (42.000 Km ist überhaupt nicht Notwendig) ist dein Geld :D nur ich würde es nach Gehör machen. So lange da keine Geräusche sind würde ich da nicht Hand anlegen...."

Und so mache ich es jetzt auch :D :top:


Was ist das denn für ein Mechaniker? Geräusche sind nicht das Problem, da verbrennt kein Ventil. Wenn kein Klappern zu hören ist wird es brenzlich.

Wikipedia:
Im Betrieb erwärmtes Metall dehnt sich aus, so dass das Ventil länger wird. Dadurch kann es vorkommen, dass es nicht mehr vollständig schließt. Auch wenn der Ventilsitz schneller verschleißt als der Nocken, kann das Ventil nicht mehr vollständig schließen.
Dann droht das Verbrennen des Ventilsitzes und des Ventiltellers, da die heißen Verbrennungsgase am nicht ganz geschlossenen Ventil vorbeiströmen und es kaum noch Wärme an den Zylinderkopf ableiten kann. Wegen der durchströmenden Gase tritt zudem ein Leistungsverlust auf, da der Teil der Verbrennungsgase, der am Ventil vorbei entweicht, seine Energie nicht an den Kolben abgibt.
Um ein sicheres Schließen des Ventils unter allen Betriebsbedingungen sicherzustellen, wird ein Ventilspiel vorgesehen – ein kleiner Abstand irgendwo im Ventiltrieb. Dieser Abstand verringert sich mit Erreichen der Betriebstemperatur, darf aber nicht Null werden. Zu großes Spiel bewirkt wiederum Leistungsverlust, starke Geräuschentwicklung und erhöhten Verschleiß des Ventiltriebs.
Die Hersteller geben daher einen Bereich für das Ventilspiel an, in der Größenordnung einiger Hundertstel- bis Zehntelmillimeter, meist bezogen auf den kalten Motor. Das Ventilspiel soll in regelmäßigen Wartungsintervallen (nach Kilometerleistung, teils auch Betriebsstunden) kontrolliert und ggf. nachgestellt werden, falls der Motor keinen automatischen Ventilspiel-Ausgleich hat.
Das Spiel wird meist mit Fühlerblattlehren gemessen und dann je nach Bauart unterschiedlich eingestellt: Bei Kipphebeln, die von Stoßstangen betätigt werden, befindet sich in den Hebeln häufig eine gekonterte Schraube, an der die Einstellung vorgenommen werden kann. Bei anderen Konstruktionen wird der Drehpunkt der Hebel verstellt. Tassenstößel haben dagegen gehärtete Einlegeplättchen („Shims“), die zwischen Stößel und Nocken bzw. Stößel und Ventilschaft platziert werden. Diese sind in feinen Abstufungen der Dicke erhältlich und werden bei notwendiger Korrektur ausgetauscht.

_________________
Gruß
Ruediger



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 Betreff des Beitrags: Re: Ventilspiel Intervall 650
Beitragsnummer:#20  BeitragVerfasst: 9. Okt 2017 20:33 
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Moin,

ein verbrennendes Ventil ist aber auch nicht von heute auf morgen. Sondern da geht schon ein spürbarer Leistungsverlust vorraus, den man ignoriert.
Wer es nach Plan macht, macht nix verkehrt und geht auf Nummer sicher. Ich bin mit meiner noch weit von dieser Laufleistung entfernt, aber ich werd mich nicht zwingend an den Plan halten, wenn ich keine Probleme habe. Wäre mal schön wenn alle die, die schonmal das Spiel einstellen haben lassen, ihre Werte posten würden. Also an welchem Ventil eingestellt werden mußte und im besten Fall soagr um wieviel...

Tschau Norman


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