Auf Garantie verzichten?

Euere Kosten für Inspektionen, Wartungen und Service bei der Kawasaki Versys 1000
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snap-on
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Re: Auf Garantie verzichten?

#61 Beitrag von snap-on » 12. Okt 2020 21:38

Jeder Insider weiß, das XYZ grundsätzlich das billigste vom billigen verbaut, das sorgt seit 30 Jahren für Probleme, bei fast jeder neu anlaufenden Serie.

Das Schlausparen ist schon 41 mal schiefgegenagen, aber es könnte ja beim 42. Mal klappen....

Die werden aber auch nicht schlauer.


Und wenn es dann den Hartchrom von der Kugeln der Kugellager schält, dann ist der wartungsfreie Kardanantrieb eben früher ein Sarnierungsfall als ein Kettenantrieb....

snap-on
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Re: Auf Garantie verzichten?

#62 Beitrag von snap-on » 12. Okt 2020 21:50

Was man bei Produkten aus China beachten muss:

Es ist ein Unterschied, ob der Hersteller "SAG" ein Lager von chinesischen Produzenten zukauft - oder ob er ein Werk in China beteibt, bei dem er vorgibt, was in der Qualitätskontrolle passiert.

Das kann man überhaupt nicht vergleichen.

Fahrzeughersteller können in China einwandfreie Alufelgen herstellen lassen. Aber was Chinesen produzieren, um übers Web vertickt zu werden, sieht aus wie BBS, reisst aber nicht selten nach 80.000km.


50 Jahre gab es zum Beispiel Auto-Bremsscheiben, die keine ABE oder Gutachten brauchten. Der Hersteller versprach gleiche Qualität mit gleichen Maßen, und gut.

Weil es nur seriöse Hersteller wie ATE etc. gab.

Jetzt gibt es Scheiben auf Ebay etc, da kann man mit nur einer Gewaltbremsung die Bremsringe glatt abreissen, dazu gibt es Videos.

Also müssen jetzt die Scheibenhersteller - also die seriösen - die Qualität aufwendig laufend dokumentieren und nachweisen.

Also werden ATE & co. , die sich an die Regeln halten, immer teurer - und der Dreck aus China, der weiterhin verkauft werden darf, wird auf den ersten Blick immer "günstiger".....


Wenn ich für meine Auto Scheiben kaufe, dann auch von Brembo oder Ate etc.

Aber nur bei zwei mir bekannten Großhändlern.

Ich würde mich heutzutage nicht mehr trauen im Netz zu kaufen, da gibt es extrem viele, optisch gut gemachte Fälschungen von Markenware.

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Re: Auf Garantie verzichten?

#63 Beitrag von versysmuc » 13. Okt 2020 10:52

snap-on hat geschrieben:
12. Okt 2020 21:38
Jeder Insider weiß, das XYZ grundsätzlich das billigste vom billigen verbaut, das sorgt seit 30 Jahren für Probleme, bei fast jeder neu anlaufenden Serie.
Das Schlausparen ist schon 41 mal schiefgegenagen, aber es könnte ja beim 42. Mal klappen....
Die werden aber auch nicht schlauer.
Und seit über 30 Jahren höre ich den Spruch: Ja ich weiß schon, die alten Modelle waren nicht so toll. Aber die aktuellen, die sind super.

Andererseits gibt es auch gute Markenwerkstätten dafür, das kenne ich so von keiner anderen Marke.
Gruß
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Re: Auf Garantie verzichten?

#64 Beitrag von RG206cc » 13. Okt 2020 14:46

Mein Kumpel hat sich letztes Jahr eine 900er Tracer gekauft. 1000er und 10.000er Inspektion beim Yamaha Händler. Die 20.000er und alle zukünftigen macht er in unserer freien Motorradwerkstatt, Zweiradmeister mit einer Top ausgestatteten Werkstatt. :top: :top:

Da stehen in der Saison so um die 15-20 Motorräder aller Hersteller aus 100-150 km Umkreis. Bis weit nach Österreich hinein.... Wer einen tadellosen Ruf hat, braucht sich keine Gedanken machen ob er überlebt oder nicht. :cheers: :top:

Qualität und faire Preise sind der Trumpf. :kuscheln:
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Re: Auf Garantie verzichten?

#65 Beitrag von versysmuc » 13. Okt 2020 19:11

RG206cc hat geschrieben:
13. Okt 2020 14:46
Wer einen tadellosen Ruf hat, braucht sich keine Gedanken machen ob er überlebt oder nicht. :cheers: :top:

Qualität und faire Preise sind der Trumpf. :kuscheln:
Freie Werkstatt und Vertragshändler sind zwei grundlegend verschiedene Dinge, das darf man in dem Zusammenhang nicht übersehen.
Gruß
Richard

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Re: Auf Garantie verzichten?

#66 Beitrag von Roxin » 13. Okt 2020 19:21

Suzuki Deutschland wurde auch schon geschlossen. Der Technische Service ist jetzt wohl in Belgien und das zentrale Teilelager in Ungarn.

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Re: Auf Garantie verzichten?

#67 Beitrag von snap-on » 14. Okt 2020 22:56

Nachdem ich auch Kunden aus München, Villach und Brüssel habe, kann ich dann ja unbesorgt sein.....

Regional mag es unterschiedlich sein - hier gibt es mehr Arbeit als Mechaniker.
Mechaniker-Nachwuchs kommt nicht viel nach.
Andererseits sind auch viele Moppedfahrer nicht mehr die Jüngsten und werden in absehbarer Zeit aufhören.

Mir wurden auch schon Aufpreise für frühere Termine geboten.

Ich schätze, die Händlernetze werden weiter grobmaschiger werden, viele Betrieb werden keinen Nachfolger finden, der sich das antut.

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Re: Auf Garantie verzichten?

#68 Beitrag von versysmuc » 16. Okt 2020 15:26

Roxin hat geschrieben:
13. Okt 2020 19:21
Suzuki Deutschland wurde auch schon geschlossen. Der Technische Service ist jetzt wohl in Belgien und das zentrale Teilelager in Ungarn.
Yamaha hatte Anfang der 80er Jahre 3 Lager in D Land. Das wurde dann auf eins reduziert und schließlich gab es in den 90ern (?) nur noch ein Lager in den Niederlanden für ganz Europa.
Gleichzeitig wurde die früher etwas wacklige Teileversorgung immer besser.
Gruß
Richard

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Re: Auf Garantie verzichten?

#69 Beitrag von versysmuc » 16. Okt 2020 15:30

snap-on hat geschrieben:
14. Okt 2020 22:56
Mechaniker-Nachwuchs kommt nicht viel nach.
Wen wunderts?
Wer als Teenager einen Beruf sucht, den er bis zur Rente ausüben kann, wird sich anders entscheiden.
Und über allen anderen schwebt das Risiko, mit 40+ in einen anderen Beruf umschulen zu müssen.

Mal ganz davon abgesehen, dass technisch/handwerkliche Berufe in D-Land ohnehin nur ein geringes Ansehen geniessen und in Folge dessen wenig "Möglichkeiten" zur Weiterentwicklung bestehen.
Gruß
Richard

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Re: Auf Garantie verzichten?

#70 Beitrag von blahwas » 16. Okt 2020 15:55

Die zuvor schon genannten Küchen versprechen da mehr Potential. Gegessen wird auch in 60 Jahren noch, und auch in 60 Jahren werden noch genug Menschen (und Menscheninnen ;) ) bereit sein, für die Möbel und Geräte der heimischen Küche erstaunliche Beträge auszugeben.

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Re: Auf Garantie verzichten?

#71 Beitrag von versysmuc » 17. Okt 2020 12:46

blahwas hat geschrieben:
16. Okt 2020 15:55
Die zuvor schon genannten Küchen versprechen da mehr Potential. Gegessen wird auch in 60 Jahren noch, und auch in 60 Jahren werden noch genug Menschen (und Menscheninnen ;) ) bereit sein, für die Möbel und Geräte der heimischen Küche erstaunliche Beträge auszugeben.
Ja es erstaunt mich auch immer wieder, wie viel Geld für den Konsum verfügbar wird, wenn der WAF gegeben ist. Leider können Männer statt Kfz Mechaniker nicht einfach Kosmetiker lernen ;-)
Gruß
Richard

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