Tracer 900 GT, Niken 900, BMW S1000RR Probefahrt

Fremdgeschaut? Probegefahren? Hier kommen Eure Erfahrungen mit Nicht-Versen rein.
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Scarrface
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Tracer 900 GT, Niken 900, BMW S1000RR Probefahrt

#1 Beitrag von Scarrface » 10. Mai 2019 19:09

Hallo Leute,

wollte mal wiedergeben wie sich so eine Testfahrt mit den drei oben aufgeführten Modellen entwickelt hat.

Nun ja ein Händler in der nähe hat einen Niken Testcenter. Ein Kollege sucht ein neues Moped. Da haben wir uns mal abgesprochen das wir doch mal die beiden Yamahas testen wollen.
Er fuhr dann also die Tracer 900 GT und ich die Niken. Nach 10 min haben wir getauscht.
Wollten eigentlich 1 Std fahren aber 25 min haben auch ausgereicht.

Die neue Tracer 900 GT fährt sich, na ja. Habe mir aber ehrlich mehr erhofft. Leistungsentfaltung von dem 3 Zylinder ist sehr schön, von unten nach oben durch Leistung immer da.
Gut wenn man was stärkeres gewohnt ist, ist es was anderes. Aber so an sich geht der Motor ganz gut. Der Motor reich für alle Lebenslagen, bis auf AB für die Vmax. Das können einige besser.
Das ist aber auch nicht das Ziel der Tracer 900 GT. Allerdings was ich als negativ empfunden habe, sind diese Vibrationen beim Gas geben. Also meine Welt sind diese Vibrationen nicht.
Wenn ich länger fahren sollte (Grand Tourismo) dann brauche ich diese Vibrationen beim Gas geben nicht.Ach und Wind ist es auch gewesen auf der Tracer. So an sich für kurze Strecken ist es mal gar nicht so schlecht. Da spürt man das das Motorrad was macht.

Was es macht merkt man aber nicht nicht beim Vorderrad wenn man in die Kurve fährt. Finde ich etwas problematisch. Ich mein der Motor ist Agil, dafür merkt man nicht was das Vorderrad macht. Könnte unter umständen
auch etwas kritisch werden bei schneller gefahrenen Kurven. Also ich hatte kein Gefühl für das Vorderrad und der Kollege auch nicht. Vielleicht wahr ja auch was kaputt???(Maschine hatte 1200km) Es knackste beim einfedern.
Dem Händler es auch so gesagt. Da meinte er das einige knacksen würden die anderen nicht. Hmmmm nach 1200 km hat das Fahrwerk keine Geräusche von sich zu geben. Kann es mir nicht vorstellen das es das Yamaha Standard ist.
Wenn doch, dann bin ich froh das ich keine Yamaha gekauft habe.

Zu der Niken 900.
Also drauf gesetzt und los gefahren. Quickschifter auch verbaut. Lies sich wunderbar schalten. Nach ca 500m in den Kreisverkehr und gleich mal die Schräglage gecheckt. 2-3 mal im Kreis gefahren. Die Reifen wahren nicht warm aber was das Teil für einen Grip aufbringt.Nippel an der Fußraste hat geschleift. Uiiiiiii. Das hat richtig Laune gemacht. An sich fuhr sich die Niken besser wie die Tracer. Lediglich lies sie sich etwas schwerer aus der eine in die andere Richtung umschmeißen(normal da 2 Räder vorne) Das Gefühl das man auf einem 3 Rad sitzt ist nach 100m verflogen. Das Teil fährt sich wie ein 08/15 Moped. Gullideckel so wie Unebenheiten auf der Straße interessieren die nicht. Auch in den Kurven gibt es keine Überraschungen. Wenn da eine Unebenheit ist oder Markierungslinien oder sonnst was. Da fährt man drüber als wenn nix gewesen wäre. Also hatten da mal ein gerades stück Straße, Kerzen gerade und niemand in der nähe. Da mal aufgezogen den Gashebel. 190aufm Tacho und absolut ruhig. Keine Anzeichen das die mal schwimmen würde oder ähnliches.

Die kleine Scheibe an der Niken bringt wirklich nix. Es wahr seeeehr windig drauf. Bin auch nicht unbedingt der größte mit meinen 175 cm. Fahrwerk wahr mir etwas zu hart und der Sitz auch. Denke für längere Strecken soll es doch Komfortabler sein.Vom Motor sind die Vibrationen beim Gas geben auch spürbar wie bei der Tracer 900 GT. Vielleicht ein Ticken weniger.

Als letztes die BMW S1000RR vom Kollegen gefahren. Ist umgebaut mit Superbike Lenker, andere Fußrasten(Knie winkel nicht so spitz). Also etwas aufrechter die Sitzposition. 205PS(im Schein eingetragen) Gut mit 205 PS darf man nicht meckern das die zu wenig Leistung hat :thx: :thx: :thx: . So an sich fährt sich so ein Moped gar nicht mal soooo schlecht. Als Sportmotorrad macht es was soll. Bremsen, Quickschifter, Taster etc. Alles macht genau das wofür es gedacht ist. Nämlich fürs
schnell fahren. Hab da mal Gas gegeben. Zu erst wurde ich enttäuscht. Von den 205 PS wahr nicht viel zu merken. Aber ab so ca 6500RPM ging es los. Das Teil ging als wenn es kein Ende geben würde. Also für Vmax auf der AB ist das Teil definitiv geeignet. Für längere Strecken ist die meiner Meinung nach nicht geeignet.Aber es ist windig und kalt auf der Maschine, Sitz ist hart, Knie winkel ist trotz der anderen Fußrasten zu spitz.Ja es mist ein Sport Motorrad für max 200 km am Tag seinen Spaß zu haben.
Die 3 Motorräder habe ich in 60 min Probe gefahren. Nach allem wahr ich wieder froh auf meine Kawasaki Versys 1000 SE zu sitzen und heim zu fahren. Erst dann habe ich gemerkt wie geil sich die neue Versys SE ggnü. der Yamaha fährt und wie Komfortabel sie ist ggnü. einer BMW S1000RR.
Ich mein das ein Sport Motorrad nicht unbedingt komfortabel ist, ist mir schon klar. Nur das es so unkomfortabel ist habe ich bis dato nicht gewusst.

MfG
Scarrface

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Re: Tracer 900 GT, Niken 900, BMW S1000RR Probefahrt

#2 Beitrag von tanni60 » 11. Mai 2019 14:42

schöner Bericht, danke.

Ich kann nur etwas zur Laufkultur des Kawa Motors vrs. der Yamaha beitragen:

Der 3 Zylinder schlägt den 4 Zylinder klar, ohne dass ich jetzt sagen will, der Kawa Motor wäre Murks.

Mich hat am Kawa Motor immer genervt, dass mindetens 4000 rpm anliegen müssen, bevor richtig was geht, dann aber will er immer mehr ... und es wird sehr sportlich. Für mich war der nutzbare Drehzahlbereich also zwischen 4.000 und 6500 rpm. Natürlich kann man auch mit 2.500 rpm trödeln, aber Beschleunigung bedeutet runterschalten. Und nur in den Pyrenäen, beim GS treiben :clap: :clap: :clap: , hatte ich richtig Spass in den brüllenden Gefilden über 6.000 rpm.

Der Yamaha 3 Zylinder läuft ruhiger und entfaltet den Schub wirklich ohne harten Übergänge, ab 2.500 rpm bis rauf über 10.000. Damit gibt er einen vernünftigen Bereich von 3.000 bis 7.000 rpm ab, niemand wird also gezwungen zu schalten, wenn er gerade mit etwas anderem beschäftigt ist.
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Re: Tracer 900 GT, Niken 900, BMW S1000RR Probefahrt

#3 Beitrag von Hoinzi » 11. Mai 2019 21:14

Nach gerade mal ein paar Minuten für ein Motorrad, und davon offenbar noch einige auf der AB eine Aussage über ein Motorrad treffen zu wollen, ist sehr ambitioniert. Aber gut, wenn man entsprechend voreingenommen aufsteigt, ist wohl nichts anderes zu erwarten.

Zunächst einmal leidet die Tracer unter der Dunlop Serienbereifung, aber selbst mit der hat man, wenn man nicht völlig gefühllos ist, immer ausreichend Rückmeldung von der Maschine.

Was die Vmax angeht: das ist keine Frage der Leistung (denn die 1000er Versys ist abgesehen von der Vmax auch nicht wirklich schneller), sondern Yamaha regelt die MT-09-Reihe bei 210 ab, weil früher einige Modelle Probleme mit Hochgeschwindigkeitspendeln hatten, ein Thema, das der großen Versys ja offensichtlich auch nicht fremd ist, wenn man hier mal so liest.

Offene Tracer fahren so um die 230, an der Leistung liegt es sicher nicht. Ansonsten ist die Ausrichtung einer Tracer nur eingeschränkt mit einer Versys 1000 vergleichbar, noch dazu bei der SE, die auch noch mal mindestens 4.000 mehr kostet als die Tracer GT. Wenn überhaupt, könnte man die normale Versys mit der Tracer vergleichen.

Wer meint, ein Mopped nach wenigen Kilometern umfassend beurteilen zu können, sollte zumindest nicht annehmen, dass man seine Ansicht ernsthaft diskutieren könnte.

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Re: Tracer 900 GT, Niken 900, BMW S1000RR Probefahrt

#4 Beitrag von LS68 » 11. Mai 2019 21:25

das sind ja auch sehr unterschiedliche Motorräder. Die Tracer wiegt ja schon 50 Kilo weniger. Windschutzprobleme sind leicht lösbar. Die Vibrationen an meiner 650 stören mich auch nicht.
Gut das es von Schopper bis Rennmaschine alles gibt und jeder glücklich werden kann. Und für eine gute Einschätzung würde ich mir ein Motorrad mindestens ein Wochende lang ausleihen.

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Re: Tracer 900 GT, Niken 900, BMW S1000RR Probefahrt

#5 Beitrag von Sonnenhut » 13. Mai 2019 15:54

tanni60 hat geschrieben:
11. Mai 2019 14:42
schöner Bericht, danke.

Ich kann nur etwas zur Laufkultur des Kawa Motors vrs. der Yamaha beitragen:

Der 3 Zylinder schlägt den 4 Zylinder klar, ohne dass ich jetzt sagen will, der Kawa Motor wäre Murks.

Mich hat am Kawa Motor immer genervt, dass mindetens 4000 rpm anliegen müssen, bevor richtig was geht, dann aber will er immer mehr ... und es wird sehr sportlich. Für mich war der nutzbare Drehzahlbereich also zwischen 4.000 und 6500 rpm. Natürlich kann man auch mit 2.500 rpm trödeln, aber Beschleunigung bedeutet runterschalten. Und nur in den Pyrenäen, beim GS treiben :clap: :clap: :clap: , hatte ich richtig Spass in den brüllenden Gefilden über 6.000 rpm.

Der Yamaha 3 Zylinder läuft ruhiger und entfaltet den Schub wirklich ohne harten Übergänge, ab 2.500 rpm bis rauf über 10.000. Damit gibt er einen vernünftigen Bereich von 3.000 bis 7.000 rpm ab, niemand wird also gezwungen zu schalten, wenn er gerade mit etwas anderem beschäftigt ist.
Komisch, empfinde ich genau umgekehrt. Die KV(2012-2014) läuft ruhiger und hat immer mehr dampf. Was die Drehmomentkurve auch anzeigt.
Auch im direkten Fahrvergleich (KV 2013-MT09) steht die KV der MT09 in nichts nach. Den Drehmomentvorteil verliert die KAWA auf der STrasse durch ihr höheres Gewicht.
Ich fahr die KV, mein Sohn die MT09. Ich sehe und fühle da keinen Unterschied im Schub.
Fahrgefühl ist bei der MT09 wilder, emotionaler. Liegt am geringeren Gewicht und der Gasannahme (1. MT09= giftig, Tracer ist da viel sanfter)
Mindesten 4000U/m brauchte die 650er, aber die KV doch nicht. Das kann ich gar nicht nachvollziehen.

Ich finden da ist genau so wie im Bericht geschrieben. Testzeit: ein paar Jahre ;)

Also wohl alles im Bereicht vom persönlichen Empfinden.
Gruß
Klaus

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Re: Tracer 900 GT, Niken 900, BMW S1000RR Probefahrt

#6 Beitrag von Scarrface » 13. Mai 2019 18:18

Ich denke das es hier um Smaltalk geht. Das dies kein Testbericht ist sollte auch allen klar sein. Aber was ich in ein paar min aufgesammelt habe darf ich doch wohl teilen. Außerdem jeder kauft sich ein Motorrad welches ihm am besten zusagt.
Und ja die KV geht auch von unten genug. Die Tracer 900 hat ein Freund von mir. Somit hatte ich auch mal die Gelegenheit sein auch mal paar km zu fahren. Auch wenn wir in Österreich usw unterwegs wahren. Also kann ich dann mal behaupten das ich die Tracer auch ausgiebig gefahren habe. Seine ist aus EZ 2017 und hat erst 3000km drauf. Probe gefahren habe ich eine Tracer 900 GT aus dem Jahr 2019. Da hatte ich den direkten Vergleich und musste nicht 2 Std rum fahren um das fest zu stellen was ich oben geschrieben habe.
Was die Leistung angeht. Sagen wir es so. Der Spezl ist ca 30 kg schwerer als ich. Beim beschleunigen auf die AB über die Auffahrt sind wir im Unteren Drehzahlbereich gleich auf. Er fährt nicht weg und ich fahre nicht näher ran. Erst ab ca 120 Sachen komme ich näher ran. Ob es ausreichen würde die Yamaha bis zur ihrer Vmax zu überholen. Denke eher nicht. Ist einfach nur minimal schneller beim beschleunigen.

@Sonnenhut
Ja ich empfinde auch das meine Versys ruhigerer läuft wie eine Tracer 900 oder 9000 GT. Erst ab ca 6000 RPM kommen Vibrationen vom Motor durch. Da ist aber auch das Tempo bei ca 160 km/h .Da wird es laut vom Wind und ist nicht auf die dauer
zu empfehlen da es unangenehm wird. Versys ist ein Reisetourer.
Ah und das runter schalten. Da für hat man ja das Getriebe um zu schalten und in der gewissen Situation passenden Gang wählen zu können. Wenn nicht, bitte BossHoss holen. Die geht im ersten Gang bis ca 200 Sachen.

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Re: Tracer 900 GT, Niken 900, BMW S1000RR Probefahrt

#7 Beitrag von jax » 13. Mai 2019 18:39

Scarrface hat geschrieben:
13. Mai 2019 18:18
... Ja ich empfinde auch das meine Versys ruhigerer läuft wie eine Tracer 900 ...
Das ist nicht nur ein Gefühl, das scheint wirklich so zu sein, jedenfalls wenn man Testberichten https://www.motorradonline.de/tourer/ka ... nteurland/ glauben kann. In der Printversion hieß das Fazit: die Tracer kann alles sehr gut, die Versys kann alles ein bisschen besser. Ganz einfach.

jax

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Re: Tracer 900 GT, Niken 900, BMW S1000RR Probefahrt

#8 Beitrag von Scarrface » 16. Mai 2019 18:18

So da sich bei meiner Versys SE der linke Heizgriff gelöst hat(der ist geklebt) bin ich zum Händler. Der Griff wurde neu verklebt und ich durfte in der Zeit eine H2 SX SE+ Probe fahren . Was soll ich sagen. Einfach klasse das Motorrad. Leistung satt und fast ab 0 RPM wie beim E-Motor. Mann hört wenig bis nix beim beschleunigen. Am Gasgriff gedreht man hört den Motor kurz aufheulen :o :o :o und danach nur noch Windgeräusche :D :D :D .

Also die Sitzposition ist schon mal gar nicht so schlecht(bin 175cm groß/klein). Der Kniewinkel ist komfortabel. Aber die Arme werden sich doch in kurzer zeit melden, da man ja doch etwas mehr nach vorne geneigt ist und der Oberkörper drückt auf das Lenkrad. Das Gesäß wird sich nach 200km bestimmt melden.
Aus meiner Sicht(wenn es gehen würde) einen Superbike Lenkrad verbauen und den Sitz etwas dicker aufpolstern lassen. Denke das man dann auch längere Touren damit fahren kann ohne sich nach 150 km zu fragen, wie lange noch...... :dance: :dance:
Wen man sie so belässt würden mir 150 - 200 km am Tag reichen(mit der Versys können es auch mal 500 km werden, ist mir egal).

Bremsen sind auch sehr gut nur habe ich das Gefühl das die bei der Versys bissiger zubeißen. Wird wohl am längeren Weg der Dämpfer liegen. Die Versys taucht da sofort ein wenn man die Bremse leicht anrührt.
Auf der H2 wahr es kälter wie auf der Versys. Da kommt der Wind besser durch. Also bei kurzen auf einander folgenden Kurven tut sich die H2 etwas schwer( wenn man es mit Supersportlern vergleichen würde), während dessen mag sie lang gezogene Kurven. Läuft stabil, lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.

Ach noch dazu hat die H2 anstatt 2 Bildschirm Grafiken, 4 möglichkeiten den Bildschirm einzustellen.

Ich muss ehrlich sagen das mich die Kraftentfaltung der H2 richtig beeindruckt hat. Für den Alltag wäre sie mir zu gefährlich. Da würde ich meinen Führerschein nicht lange behalten können :pfeif: :pfeif: :pfeif: :pfeif: .

LG

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