Mal jemand mit 'ner XT 1200 Z/ZE geliebäugelt?

Fremdgeschaut? Probegefahren? Hier kommen Eure Erfahrungen mit Nicht-Versen rein.
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Michael_1969

 
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Mal jemand mit 'ner XT 1200 Z/ZE geliebäugelt?

#1 Beitrag von Michael_1969 » 31. Dez 2018 11:51

Eine solche (DP04) steckt mir derzeit in der Nase. Bestenfalls als ZE mit elekrisch verstellbarem Fahrwerk.

Was haltet Ihr von einem solchen Schlachtschiff?

Grüße Michael

Duke_CH
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Re: Mal jemand mit 'ner XT 1200 Z/ZE geliebäugelt?

#2 Beitrag von Duke_CH » 31. Dez 2018 11:55

Pro: Motor, Kardan, das abgesprochene Fahrwerk

Contra: Gewicht, Design

Vielleicht kannst du unverbindlich mal eine Runde drehen?

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Michael_1969

 
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Re: Mal jemand mit 'ner XT 1200 Z/ZE geliebäugelt?

#3 Beitrag von Michael_1969 » 31. Dez 2018 12:03

Habe 'nen Yamaha Händler vor der Tür, der diese XT als Vorführer hat. Werde ich im Frühjahr definitiv mal probefahren :)
Herzliche Grüße aus der Südwestpfalz
Michael
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Re: Mal jemand mit 'ner XT 1200 Z/ZE geliebäugelt?

#4 Beitrag von Sonnenhut » 31. Dez 2018 12:21

Ja ich. Finde die Super.
War leider zu teuer für mich.

Im Vergleich zur KTM oder auch zur KV ist die XT1200 viel bequemer.

Leider gibt es hier nicht soooo enge Kurven.
Daher bleibt bei mir die Frage, ob man das Schiff auch durch enge Serpentinen stressfrei fahren kann.
Gruß
Klaus

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Re: Mal jemand mit 'ner XT 1200 Z/ZE geliebäugelt?

#5 Beitrag von Michael_1969 » 31. Dez 2018 12:37

Glaubt man den einschlägigen Tests und der XT-Fangemeinde, dann spürt man deren Gewicht in Fahrt gar nicht mehr so arg. Vielmehr sei die große XT aufgrund des tiefen Schwerpunkts und der schmalen Bereifung sehr handlich.

Da ich 2m groß bin und meine Frau ab und zu gerne als Sozia mitfährt, würden wir uns auf solch einem Reisedampfer nicht mehr ganz so kleinmachen müssen ;)

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Re: Mal jemand mit 'ner XT 1200 Z/ZE geliebäugelt?

#6 Beitrag von Skalar-Fan » 31. Dez 2018 12:49

Wenn man die XT von vorne ansieht.... geht es einem wie mit der Versys der ersten und zweiten Generation.
Aus meiner Sicht gewönnungsbedürftig, aber sticht raus.
Wenn Du mal ne Proberunde gemacht hast -> bitte beichten und berichten :-)

Gruß
Jürgen

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Re: Mal jemand mit 'ner XT 1200 Z/ZE geliebäugelt?

#7 Beitrag von Michael_1969 » 31. Dez 2018 12:58

Damit wäre sie ja ein idealer Nachfolger meiner alten CBO. Zumindest optisch müsste ich mich kaum umgewöhnen :)

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andre

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Re: Mal jemand mit 'ner XT 1200 Z/ZE geliebäugelt?

#8 Beitrag von andre » 31. Dez 2018 13:09

Mir gefällt die Super Tenere sehr gut. Ist elektrisch nicht so überfrachtet, hat einen Kardan und gilt gewöhnlich als unkaputtbar.

Als Tourenbike somit vermutlich am Rande der Perfektion.

Leistungstechnisch mit 110 PS momentan ein bisschen hintendran, aber meiner Meinung nach völlig ausreichend, zumal sie ein relativ hohes Drehmoment bei schon relativ
niedriger Drehzahl haben dürfte. Bei 2 m Größe sollte das Gewicht gut zu händeln sein, bei meinen 173cm wäre ich da nicht so sicher
...die einen kennen mich, die anderen können mich...

aktuelle Motorräder:

Suzuki GSR 750, Ez. 03/15, 18328 KM
und Kawasaki Versys 650 Grandtourer Special Edition, Ez. 06/17, 11327 KM


....und ca. 230 TKM mit allen bisherigen Motorrädern...

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Re: Mal jemand mit 'ner XT 1200 Z/ZE geliebäugelt?

#9 Beitrag von marco1971 » 31. Dez 2018 13:26

Mit dem Gewicht sehe ich weniger ein Problem. Das entscheidende ist m. E. ob man einen festen Stand hat, um kritische Situationen bzw. Umfaller zu minimieren.
Die xt hat mit originaler einstellbarer Sitzhöhe von 845mm laut yamaha internetseite sogar einen halben cm weniger wie meine Tracer. Ich bin 172 und mit einer niedrigen Sitzbank, vielleicht auch noch etwas schmaler gemacht sollte das kein Problem sein. Das ist aber lediglich meine eigene Sicht der Dinge aufgrund meiner Erfahrungen mit der fj1200 und der tiger 955i die vom Gewicht nicht viel leichter waren.
Ein Arbeitskollege der Jahrelang die fjr1300 gefahren ist war von der Probefahrt begeistert und meinte das sich die xt sogar schöner als die fjr fahren lässt.
Grüße
Marco

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Re: Mal jemand mit 'ner XT 1200 Z/ZE geliebäugelt?

#10 Beitrag von Ast » 31. Dez 2018 14:35

Ich nehme an, du hast den Vergleichstest aus der aktuellen Ausgabe der zweitgrößten deutschen Motorradzeitschrift gelesen? Wenn nicht, hier so in etwa das Fazit: Die XT geht dabei als "heimlicher Sieger" gegen die viel zu teure neue GS und die schwermotorige große Tiger hervor. Wäre unter den dreien auch mein Favorit, weil die XT im Vergleich das beste Preis-Leistungsverhältnis bietet. Es werden insbesondere der gute Wind- und Wetterschutz und die Sitzposition gelobt. Großer Minuspunkt sind natürlich die fast 280(!)kg. Ich finde das schon einen wichtigen Punkt beim Rangieren auf dem Hof, in der Garage oder auf dem Parkplatz (Stichwort Unebenheiten und leichte Gefälle), egal wie leichtfüßig sie sich einmal in Schwung anfühlen mag. Ich persönlich würde lieber bis Herbst '19 auf die neue, kleine Teneré warten. :rallig:
3 bis 11 -> Versys
12 bis 2 -> S51 electronic
Auf jeden Fall immergrün :dance:

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Re: Mal jemand mit 'ner XT 1200 Z/ZE geliebäugelt?

#11 Beitrag von Michael_1969 » 31. Dez 2018 14:44

Genau deshalb hatte ich mir die Zeitschrift gekauft ;)
Die kleine XT wäre jetzt keine Alternative zu meiner kleinen Versys für mich. Mir geht's vordringlich um mehr Platz und Soziustauglichkeit. Alles andere kann meine Versys doch ausreichend gut :)

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Re: Mal jemand mit 'ner XT 1200 Z/ZE geliebäugelt?

#12 Beitrag von Schelle66 » 31. Dez 2018 18:29

Ein Kumpel hat sich im Frühjahr eine gekauft,
das ist was ganz anderes als die Versys, aber das Monster fährt sich erstaunlich gut. :top:
XS 400 12E BJ.85; Vesys 650 2011
Alles wird Gut :]

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Re: Mal jemand mit 'ner XT 1200 Z/ZE geliebäugelt?

#13 Beitrag von Schlemil » 31. Dez 2018 19:34

Die ist nicht schlecht. Bin sie mal Probe gefahren und hat gut Dampf von unten. Eignet sich sicher gut wenn man mal abseits der Straße fährt. So ein Marokko Trip... dazu ist sie gemacht worden. Wenn man sie günstig findet... Unzuverlässiger als die BMW ist sie sicher nicht. Zudem steht sie nicht an jeder Ecke. Ich wollte damals bewusst einen großen Vier Zylinder... Sonst hätte ich vielleicht die Yamaha genommen
PS. habe gerade mal geschaut was die kosten... :dizzy:
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Re: Mal jemand mit 'ner XT 1200 Z/ZE geliebäugelt?

#14 Beitrag von Michael_1969 » 31. Dez 2018 19:46

Eine ZE aus 2015 mit unter 20.000 km soll imnerhin noch 9.000 € kosten. Mein günstigstes Angebot zurzeit, ohne Koffer. Im Vergleich zur GS günstig.... doch im Vergleich zur kleinen Versys tut's schon weh :dizzy:

Wenn ich Weltenbummler wäre, wär's gar keine Frage. Doch als überwiegender Schönwetter-Fahrer? Die Vernunft grätscht mir da derzeit heftig dazwischen :heul:

Grüße und guten Rutsch heute Nacht
Michael

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Re: Mal jemand mit 'ner XT 1200 Z/ZE geliebäugelt?

#15 Beitrag von Rossi_DO » 2. Jan 2019 18:41

Ich hatte die Super Ténéré 1200 mal für mehr als 1000 km unterm Hintern, als sie neu raus kam. Also mit "analogem", aber voll einstellbarem Fahrwerk. Das musste ich komplett zudrehen, weil es so gautschte, aber dann - genial. Eins der zwei oder drei Motorräder, mit denen ich auf Anhieb, ohne großartige Gewöhnung am schrägsten unterwegs war. Und das Gewicht spürt man beim Fahren tatsächlich kaum noch. Der Motor geht auch ziemlich gut - besser jedenfalls (gefühlt, Messwerte hab ich nicht zur Hand) als die neue Africa Twin.

Ich hatte damals meine Eindrücke mal aufgeschrieben:
Kawasakis Versys ist die straßentauglichere, spritzigere, flinkere Version einer (750er) Africa Twin, mit der ich lange glücklich war. Die neue Suppentäterä ist Africa Twin in modern, besser, massiver. Nach Hause kommen...

Riesiger Kniewinkel (aber auch die Fußrasten verdammt tief, sodass die Stiefel schnell schleifen), superbequeme Sitzbank, hoher Lenker (in der niedrigeren Position der Sitzbank mMn zu hoch) auch für Fahrten im Stehen, viel Platz, guter Windschutz - das Ding ist bequem. Sitzbank ohne Werkzeug hochgesetzt, Lenkerposition passt. Auch die Sitzhöhe von 87 cm ist dann noch kein Problem, weil die Bank vorn vergleichsweise schmal ist - ich komm komplett runter.

Beim Fahrwerk hatte Yamaha das mit "bequem" zu gut gemeint: Schaukelpferd, bei dem Vorderhand und Hinterhand unabhängig voneinander zu agieren scheinen. Wenn man an all den verfügbaren Schräubchen des voll einstellbaren Fahrwerks (ZU!)dreht, dann kommt da aber was richtig gutes raus. Alle Widrigkeiten bis hin zu Straßen dritter Ordnung werden weggefiltert, man weiß trotzdem genau, was passiert, und ein Bahnübergang in einer unbekannten Kurve, von der man gerade mal den Verlauf einigermaßen sieht, wird komplett problemlos weggefedert. Dabei ist sie nicht zuletzt dank des breiten Lenkers vergleichsweise flink - ok, ich kenn das mit dem Körper-Lenker-Einsatz halt von 60000 km mit der guten alten AT. Lange war ich mit nem Tester nicht mehr so schräg unterwegs, schon garnicht mit der Aprilia, auf der ich mich nicht wohl fühlte... Bei der Täterä - Vertrauen zum Motorrad...

Und dann dieser Motor. Der erste Eindruck - ich hatte vorher ne RSV4 unterm Hintern - war verheerend: was eine müde Kiste!!! Dreht nicht, zieht nicht, hört sich an wie ne GS. Aber wenn man sich dann auf "großer 2-Topf" umgestellt hat - da geht richtig was! Hier und da fehlt zwar der Biss, wenn man noch "mal eben" ein bisschen Gas nachlegen will, aber das ist halt bei den großen Kolben in einem Motor so, der bei 7800 Touren seinen roten Bereich erreicht. Nein, untermotorisiert ist man mit den 110 PS trotz 26X Kilos nicht. Und sparsam scheint die Kiste auch zu sein, was bei knapp 23 Litern Tankinhalt leicht 400 km Reichweite bringt.

Den Kardan merkt man überhaupt nicht. Die Umschaltereien (Traktionskontrolle, Mapping) braucht man auf der Straße auch nicht. Yamaha zielt mit Kardan, Größe, Klang, elektrischen Spielerchen (C-ABS, TCS, Mappings, Cockpit etc.), Koffer und Preis (...) auf BMWs Dauerbrenner - und hat ihn in den Testprotokollen wohl auch fast erreicht. Für mich hat die Super Ténéré die GS lockerst überholt: Bei der Yam redet das Fahrwerk mit mir, bei der GS ungefähr garnicht. Und die GS wirkt trotz weniger Gewicht NOCH massiger, klemmt einen sozusagen in ihrer Welt fest - unangenehm.

Und dazu sieht die Yam live noch um Klassen besser aus als auf den Fotos, auf denen sie massig und klobig wirkt.

Macken: Die Schlösser der schicken Yamaha-Koffer haken.
Der Dottore 46 ist zwar auch ein Signore, aber nicht der wahre Signore Rossi...
Und das, was da unter "zurückgelegte Kilometer" steht, sind nur die Versys-Kilometer

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Re: Mal jemand mit 'ner XT 1200 Z/ZE geliebäugelt?

#16 Beitrag von Michael_1969 » 3. Jan 2019 15:12

Ja... da kommt man schon ins schwärmen :)

In den unteren Gängen soll die XT gedrosselt sein. Viele lassen die ECU "entkorken". Danach soll sie noch deutlich besser zur Sache gehen.

Scheint so, als hätte mich mein Wunschmoped gefunden. Zumindest bis zur 1. Probefahrt im Frühjahr. Befürchte jedoch, dass diese überzeugend ausfallen könnte.

Leider ist die ZE DP04 unter 8.500 € (dann bereits rund 50.000 km auf der Uhr) nicht zu finden. Dieser Umstand wird meine Vernunft wohl noch 'ne Weile die Oberhand behalten lassen ;)

Grüße Michael

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#17 Beitrag von Michael_1969 » 3. Jan 2019 18:36

Ein paar Knackpunkte im wahrsten Sinne des Wortes scheint es aber selbst bei den jüngsten großen XT zu geben:

Im dortigen Forum wird erwähnt, dass etwa jede 100ste XT einmal von einem Bruch der hinteren Felge heimgesucht werden wird. Ein Schaden, der locker einen 1.000er kostet. Aua...

Und so manche Urlaubsreise wurde dort schon jäh beendet, weil wie aus dem Nichts der Kardan undicht wurde und sein Öl übers Hinterrad verteilte. Selbst bei Kilometerständen deutlich unter 50.000 ist das schon passiert.

Uuups... da sehe ich ja meine Kette plötzlich wieder mit ganz anderen Augen...

LG Michael

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Re: Mal jemand mit 'ner XT 1200 Z/ZE geliebäugelt?

#18 Beitrag von blacksheep73 » 3. Jan 2019 19:25

Davon abgesehen, war schlichtweg die bescheidene Optik der XT ein no go Kriterium für mich....so wurde es die KV! Aber Optik is Geschmackssache... Sagte der Affe und biss in die Seife.
Gruß Daniel
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#19 Beitrag von Michael_1969 » 4. Jan 2019 07:07

In der Kategorie der großen Reiseenduros dürfte die XT noch mit zu den Schönsten zählen. Dort sind irgendwie alle etwas verunstaltet - form follows function lautet wohl deren Motto.

Angefangen beim Bestseller GS 1250... wer würde diese ernsthaft als optisch ansprechend bezeichnen? Selbst die Italiener kriegen's da nicht hin... Guzzi Stelvio mit scheußlichen Glubschaugen, nichtmal Ducati erwärmt hier das Herz. KTM Adventure? Nee... auch nicht.

Grüße Michael

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Re: Mal jemand mit 'ner XT 1200 Z/ZE geliebäugelt?

#20 Beitrag von nexiagsi16v » 4. Jan 2019 12:03

Moin,

bei der GS ist so ein Schnabel ja Geschmackssache, BMW versaut die Optik aber auch immer schön durch den Scheinwerfer. Moto Guzzi wollte noch nie hübsch sein, sondern einfach auffallen, anderst und massiv. Die Multistrade ist jetzt nicht so ein optischer Reinfall...im Gegensatz zur 1290 KTM. Die Yamaha ist mit der Honda 1200 crosstourer da noch am gefälligsten. Im Grunde find ich diese optische Bandbreite bei den Dickschiffe recht gut, auch wenn sie mir nicht unbedingt gefallen.
Ich glaube die Super Tenere hat vom erstrn Tag an probleme mit der Speichenspannung. Da konnte man in der Werkstatt auch was falsch machen. Evtl. war es auch bei der kleinen Tenere? Aber so ein Bruch und die Kardanundichtigkeit sind natürlich recht grobe Probleme, da sie wohl plötzlich auftreten...

Tschau Norman

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