Yamaha XT 500

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blahwas
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Re: Yamaha XT 500

#41 Beitrag von blahwas » 29. Nov 2020 09:35

Wow, ganz schön ekelhaft. Kann man damit wenigstens Risse in der Straße reparieren? Oder im Trecker verfeuern?

versysmuc

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Re: Yamaha XT 500

#42 Beitrag von versysmuc » 29. Nov 2020 09:57

blahwas hat geschrieben:
29. Nov 2020 09:35
Oder im Trecker verfeuern?
Müsste gehen, zumindest im Winter und bei entsprechender Verdünnung.
Natürlich nur, wenn der Motor konstruktiv alt genug ist.
Gruß
Richard

Uwe_MY
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Re: Yamaha XT 500

#43 Beitrag von Uwe_MY » 29. Nov 2020 10:18

Ich haben noch nen 54’er Topolino und ne 55‘er Enfield in der Garage. Beide sollten sowas ohne grosse Probleme verbrennen können. 8-)

In nen modernen Einspritzer würd ich das nicht schütten wollen..

;)

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Re: Yamaha XT 500

#44 Beitrag von Feuerfisch1502 » 29. Nov 2020 11:02

@ Uwe_MY : super Story, find ich klasse das Du die XT wieder zum Leben erweckst. Meine Moped Zeit begann damals mit einer Honda XBR 500, nachdem der E-Starter irgendwann den Geist aufgegeben hat wurde die nur noch angekickt. Mit ein wenig Übung ging das super.

Gruß

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Re: Yamaha XT 500

#45 Beitrag von KWB1266 » 30. Nov 2020 20:38

Uwe_MY hat geschrieben:
27. Nov 2020 13:52
Und lässt Dein Onkel Dich wenigstens ab und an mal mit der XT fahren, KWB1266?
Nein, ich bekomme sie zwar an,aber mit dem Füssen nicht auf den Boden :x und er wohnt ne gute Stunde von uns weg. . Er hat mich aber in den frühen 80ern ab und zu mit der XT ins Schwimmbad gefahren.
Mit ner KLR und ner Maico bin ich ab und zu auf nem Panzerplatz unterwegs gewesen.War auch spassig aber nicht immer schmerzfrei... :eek: :aua: fürs Mobbed und mich :pfeif:
Je grösser der Dachschaden, desto besser der Blick zu den Sternen :stars: :laughter:
Grüße aus dem Seitental der Nahe Kirsten
Charlie (Avatarkater) RIP 13.02.2015
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Re: Yamaha XT 500

#46 Beitrag von Uwe_MY » 7. Dez 2020 12:34

Kleines update.. Am Samstag war Filterreiniging angesagt.

Ölfilter.

Der Luftfilter hatte sich ja im wahrsten Sinne des Wortes in Luft aufgelöst..

Angefangen haben wir mit der Ölwanne mit Grobsieb.

Bild

Da war einiges an Sumpf und das Sieb war im unteren Drittel auch mit Dreck und bissl Metal verschmutzt..

Was dann ne 2 stündige, ekelige Aufgabe war, war die Reste der mindestens 30 Jahre alten Dichtung zu entfernen.

Bild

Hier mal das Gegenstück zur Ölwanne. Trotz Dichtungslöser (daher der Schaum) war das eine Fuddelarbeit und hat einige Fingernägel gekostet und man steht/kniet neben der Hebebühne gebeugt, versucht irgendwie zu sehen was man macht. Ein kleiner Scheinwerfer der die Stelle beleuchten soll blendet einen, oder man wirft selber mit der Hand Schatten...

Hier mal den zweiten Ölfilter den wir ausgebaut und getauscht haben. Da sieht man auch was an Dichtungsresten noch von der Ölwanne abging..

Bild

Woran wir uns dann die Zähne ausgebissen haben war der letzte (oder erste Ölfilter vom Öltank her).

Der sitzt im Rahmen und diese 27er Schraube verschließt ihn. Bombig, muss ich sagen..

Bild

Das Ding wurde jetzt erst mal mit Rostlöser behandelt. Hoffe der Vorbesitzer hat da nicht mit Lack gearbeitet und das Ding komplett versiegelt..

Nächster Schritt wäre heiss machen und dann mal mit nem Schlagschrauber probieren. Wenn das klappt und der letzte Filter gereinigt/neu ist wird erst mal Öl einfüllen und geschaut, ob wir die Kiste mal zum Husten bekommen.

Den Vergaser hat Martin komplett auseinander genommen und revidiert. Der muss vorher noch, wie auch der Luftfilter und Schläuche natürlich erst mal wieder eingebaut werden.

Bin mal gespannt!

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Re: Yamaha XT 500

#47 Beitrag von frieda » 7. Dez 2020 14:01

Ich freu mich über jeden Old-und Youngtimer der läuft. :respekt:

Wieviel Arbeit da u.U. hintersteckt lässt sich hier gut erahnen. Weiterhin..... :daumendrueck:

Vielleicht den Motor mit Diesel befüllen, ohne Kerze , 30x durchtreten, Nacht stehen lassen, 30x durchtreten und sehen was rauskommt.

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Re: Yamaha XT 500

#48 Beitrag von Uwe_MY » 30. Dez 2020 08:13

Mal wieder ein kleines update nach der feiertaglichen Ruhepause

Den letzten Ölfilter der im Rahmen sass haben wir mit ner Kombination aus Wärme (Heißluft) und Liebe (27er Nuss und ne ordentliche Ratsche) doch überzeugen können sich zu lösen..

Vergaser Luftfilter und Schläuche wurden ja schon ordentlich gereinigt und wieder eingebaut.

Tank ist auch innen OK. Kein Rost. Haben wir endoskopisch geprüft. Auch in den Zylinder haben wir mal reingeschaut. Der drehte ja eh schon sehr leicht. Von der Seite erwarten wir keine Probleme. :)

Dafür hab ich mir etwas Heimarbeit mitgenommen..
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Das drüber lackierte Schwarz soll runter und dem originalen Weiss weichen.

Problem ist den Lack vom Kunststoff abzubekommen. Wäre ist kritisch, Chemie geht auch nicht. Sagt das schlaue Internet und entsprechende Foren. Bleibt nur Handarbeit und etwas was möglichst wenig Kratzer hinterlässt. Auch wenn das bei nem 40 Jahre alten Schutzblech was schon mal überbackener wurde nicht das ganz grosse Problem wäre..
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Erste Ansätze mit ner Wäscheklammer. Holz, vorne etwas abgeflacht. Geht ganz gut.. weitere Versuche mit Holz brachten keine Verbesserung. Ein fleißiger Helfer hat dan in der Werkstatt ein Stück Kunststoff gefunden mit dem es sich ganz ordentlich, vor allem in den Ecken, besser arbeiten lies.
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Und nein, dass fällt nicht unter Kinderarbeit, auch wenn mein Enkel später ein paar Gummibärchen bekommen hat.. Max liebt Autos und Motorräder und in der Werkstatt zu sein.

Ich hab es dann mit dem Eiskratzer aus dem Auto probiert. Hab da einen mit ner Metallkante. Damit find es am Besten. Hier das Ergebnis:
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Kann sich sehen lassen. Vielleicht spar ich mir sogar das neue Lackieren. Mal schauen. So‘n bisschen Patina ist mir bei nem alten Fahrzeug lieber. 40 Jahre alt und ausschauen wie aus dem Öaden passt für mich nicht. Außerdem soll sie ja mal gefahren werden und nicht ins Museum..

Cheers

Uwe

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Re: Yamaha XT 500

#49 Beitrag von blahwas » 30. Dez 2020 08:20

Durchgefärbten Kunststoff würde ich nicht lackieren, das kann eigentlich nur schlechter werden. Es gibt Methoden, Kunststoff aufzufrischen. Einerseits Chemie, andererseits Wärmebehandlung. Habe ich allerdings beides noch nie selbst gemacht.

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