Was hat euch bewegt von der 650V auf die KV umzusteigen?

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Dobi

 
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Was hat euch bewegt von der 650V auf die KV umzusteigen?

#1 Beitrag von Dobi » 4. Mai 2018 10:40

Hallo zusammen, des längerem befasse ich mich damit eine KV zu kaufen. Bin mit meiner jetzigen 650 / 10 eigentlich sehr zufrieden, jedoch hat sie für mich in unserer sehr hügeligen Gegend etwas zu wenig Leistung zum abrufen.
Na ja, den 100 deter bereich und damit das straflose Limit hat man ja auch gleich erreicht und damit müßte es ja reichen.
Die KV habe ich noch nicht probe gefahren, werde ich demnächst nachholen. Denn bei einem Überholvorgang geht sie etwas schneller ans Werk wie die kleine.
Nun hoffe ich von euch ein paar Erfahrungswerte und vieleicht auch noch ein für und ein gegen die KV zu erhalten.
Zum Schluß läuft es vieleicht auch auf ein einsehen aus die kleine zu behalten, da ja einige unter euch sind ,die von KV auf die kleine zurück gesattelt sind.
Ich freue mich auf eure Antworten.Aber auch die Antworten des Anderen Mitgliedes nicht gleich mit Streit zu beenden. Jeder hat seine Meinung dazu und die hat ein jeder zu respektieren. Danke Dobi
Mail oder PN ist auch gut, dann haben einige Ihre Worte dazu gesagt und keiner weis davon, nur Ich :pfeif:

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versyfft
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Re: Was hat euch bewegt von der 650V auf die KV umzusteigen?

#2 Beitrag von versyfft » 4. Mai 2018 10:56

Soo viele Umsteiger von der 650er auf die KV gibt er gar nicht. Der Grund: Die Motorräder sind konzeptionell sehr verschieden. Daher steigen von der 650er viele eher auf ein ganz anderes Motorrad um (oft Zweizylinder wie Aprilia Caponord oder Suzi V-Strom). Der typische KV-Fahrer bin wohl eher ich: Ich komme von einem 600er Vierzylinder und wollte wieder 4 Töpfe und ich brauche volle Sozius- und Gepäcktauglichkeit für Touren. Bei voller Beladung ist auch die KV-Leistung sinnvoll - selbst auf der Landstraße. Neulich wieder im Pfälzer Wald: Anfahren und Langsamfahren hinter einem LKW bei starker Steigung und bester Sozia hintendrauf. Die KV bewältigt sowas fast im Standgas.

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Re: Was hat euch bewegt von der 650V auf die KV umzusteigen?

#3 Beitrag von locke » 4. Mai 2018 11:07

Ich hab damals mit der 1000er angefangen und hab mir die kleine dazu gekauft.
Die 1000er ist immer und in jeder Lebenslage souverän und hat immer etwas Leistungsreserve.
Die kleine ist halt deutlich leichter und geht besser ums Eck, braucht aber immer Drehzahl.
Bei der 1000er kannst Du auch mal im dritten um die Kurve und die Karre macht mit, die kleine fängt dann an zu maulen.
Ich habe keine von beiden bisher bereut.
Gruß Locke
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Re: Was hat euch bewegt von der 650V auf die KV umzusteigen?

#4 Beitrag von Krid » 4. Mai 2018 13:19

Zu zweit und mit Gepäck war's von den Bremsen und der Fahrwerksstabilität bei der 650er dann auch schon mal grenzwertig. Die große ist ebenfalls -im Verhältnis- sehr agil und gutmütig. Da ist das Konzept der beiden gleich, und das war mir wichtig.
Tja, und ein Umstieg bedeutet dann natürlich nicht nur mehr Leistung sondern auch mehr Gewicht...
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Walter
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Re: Was hat euch bewegt von der 650V auf die KV umzusteigen?

#5 Beitrag von Walter » 5. Mai 2018 12:30

Ich werde gleich aus mehreren Gründen der kleinen 650iger Treu bleiben....

1. Bin ich zu klein für die 1000er,beim Vollgasbeschleunigen werden meine Hände immer länger da ich nach hinten rutsche.
2. Ist die Beschleunigung der KV für mich mit ihren 120 Ps eher enttäuschend,da würde ich mir von 120Ps mehr erwarten.
Und 3. der Hauptgrund.....
Aufgrund meiner bevorzugten Fahrweise würde ich wahrscheinlich den Besitz einer KV nicht lange überleben.

Für mich ist die 650iger einfach optimal,als wie für mich gemacht.

Lg Walter
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Re: Was hat euch bewegt von der 650V auf die KV umzusteigen?

#6 Beitrag von scha2726 » 5. Mai 2018 17:14

Da hilft nur Probe fahren und auch mal über 6000 Umdrehungen Gas geben (es soll Menschen geben, die haben das noch nie gemacht :pfeif: )


Alles andere ist Schnullibulli :D

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Re: Was hat euch bewegt von der 650V auf die KV umzusteigen?

#7 Beitrag von Dedra » 5. Mai 2018 20:04

Frag mal gezielt beim Alex dem Reifenholzer aus dem Schwarzwald... der kam von der 650er, hatte letztes Jahr ne KV, glaube aber, die hat er inzwischen wieder zum Verkauf...
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Re: Was hat euch bewegt von der 650V auf die KV umzusteigen?

#8 Beitrag von Exilfranke » 5. Mai 2018 21:04

Hi Dobi,
ich bin zwar nicht von der kleinenV umgestiegen, aber von der Diva (650er V-Strom).
Ich weiß schon, dass ist gaaaanz was anderes ;-)
Ich bin häufig mit Sozia und Gepäck unterwegs - da musste ich die V-Strom immer ziemlich hoch drehen und hatte wenig Durchzug beim Überholen. Ohne Sozia oder ohne Gepäck ging's - solo waren mir die 650 Kubik völlig genug bzw. war mir da das geringere Gewicht von Vorteil.
Das wichtigste Kriterium bei der Entscheidung für die kV war definitiv der Motor. Bis 4000 Umdrehungen schnurrt er leise (ist mir wichtig) und butterweich auch im absoluten Drehzahlkeller ohne je auf der Kette herumzuhacken. Ab 4000 merkt man: hopperla da geht was und ab 6000 geht das Ding ab wie Schmitz' Katze.
Ob cruisen oder jagen - alles geht.
Hat selbstredend nicht den Charme eines Zweizylinders - aber er stresst halt auch nicht. Manch andere Mopeds verübeln es einem vehement, wenn man mal vergisst in den richtigen Gang runteruzschalten. Nennt man neudeutsch gerne "Charakter" - ist nett für die kleine Hausrunde, nervt aber saumäßig auf Touren.
Wie immer liegt es also viel am Einsatzzweck...
Cheers,
Sven

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Re: Was hat euch bewegt von der 650V auf die KV umzusteigen?

#9 Beitrag von Zephyr_1100 » 6. Mai 2018 11:38

Walter hat geschrieben:Ich werde gleich aus mehreren Gründen der kleinen 650iger Treu bleiben....

1. Bin ich zu klein für die 1000er,beim Vollgasbeschleunigen werden meine Hände immer länger da ich nach hinten rutsche.
2. Ist die Beschleunigung der KV für mich mit ihren 120 Ps eher enttäuschend,da würde ich mir von 120Ps mehr erwarten.
Und 3. der Hauptgrund.....
Aufgrund meiner bevorzugten Fahrweise würde ich wahrscheinlich den Besitz einer KV nicht lange überleben.
Für mich ist die 650iger einfach optimal,als wie für mich gemacht.

Lg Walter
@ Walter,
schreibst du da nicht ein bisschen wirr? :coffee:
1. Arme werden immer länger, 2. Beschleunigung enttäuschend. :cheers: :D :D :D :kuscheln:
Gruß Gerd
Motorradhistorie: Yamaha XS 650, XS 750 ( 2x), XJ750, XS 1100, XJ 550, Honda XL 250s
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der Alex

 
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Re: Was hat euch bewegt von der 650V auf die KV umzusteigen?

#10 Beitrag von der Alex » 6. Mai 2018 18:09

@Dedra: Richtig, ich habe beide Versen. Und beide haben ihre Vorzüge, dennoch habe ich mich entschlossen meine KV zu verkaufen. Hier die Anzeige.


Einige Vor- und Nachteile wurden schon genannt. Hier sind meine persönlichen Erfahrungen nach 2 Jahren Versys 1000 und 5 Jahren Versys 650.

Vorteile KV gegen 650:
-besseres Fahrwerk und Bremsen (Agil und Stabil zugleich)
-Sahne-Motor (Laufkultur, Leistungsentfaltung, Power)
-Wind- und Wetterschutz
-Originalsitzbank
-Soziusbetrieb
-Lautstärke für Passanten und Nachbarn

Nachteile KV gegen 650:
-Gewicht
-Schräglagenfreiheit
-Wind- und Wetterschutz
-Sitzbank (gegen Touratechsitzbank)
-Empfindlicher für falschen Reifendruck

Vorteile 650 gegen KV:
-Agil und Wendig
-Schräglagenfreiheit
-Gewicht
-Sahne-Motor
-Sitzbank (Touratech)
-geringerer Wind- und Wetterschutz

Nachteile 650 gegen KV:
-geringerer Wind- und Wetterschutz
-Originalsitzbank
-Soziusbetrieb
-Fahrwerk und Bremsen
-Motorleistung

Und jetzt ausführlich der Reihe nach:

Die KV:
Das Fahrwerk ist hochwertig und kann, bei passender Justage, den Spagat zwischen Sportlich-Straff und Komfortabel. Sie liegt sehr stabil und ist gleichzeitig agil.
Der Motor hat ab Standgas guten Druck, ab 6.000 U/min geht es richtig Vorwärts, doch im Normalmodus ,bei mir ca. 80%, reichen bis 5.000 U/min zum flüssigen Fahren.
Überholen geht deutlich einfacher, Drehzahl ist trotzdem nicht verkehrt. Unter 4.000 U/min lohnt sich für mich nicht, erst darüber stimmt das Verhältnis von Gasgriffstellung zu Beschleunigung.
Der Windschutz ist nicht nur am Oberkörper präsent, sondern auch an den Beinen. Was nicht nur Vorteile hat. Sind die Temperaturen zwischen +5°C und +18°C fühle ich mich mit der Allwetterkombi wohl. Steigt das Thermometer auf 24°C+ kommt die stark durchlüftete Sommerkombi ran, sonst wird es zu warm. Und spätestens wenn der Lüfter anspringt, fühle ich mich wie im Backofen bei Umluft.
Die Originalsitzbank empfinde ich deutlich angenehmer als bei der 650er. Aber die Touratech-Sitzbank auf der 650er ist bisher ungeschlagen. Auch mehrfaches Umpolstern brachte auf der KV keine Abhilfe; hier könnte ich einen weiteren Polsterer ausprobieren, will ich aber nicht mehr. Und weder Touratech noch Kahedo (der eigentliche Hersteller) zeigten Interesse.
Dafür freut sich der Beifahrer über eine Sofalandschaft mit angenehmem Kniewinkel und Haltegriffe der Kategorie Unzerstörbar.
Falls man empfindliche Gemüter in der Nähe hat, fällt man mit der KV weniger auf. Die Geräuschkulisse ist sehr unauffällig. Beispiel gefällig? Meine Familie hört meine 650er wegfahren und auf den Hof rollen (Original-ESD bei Standgas); die KV wird bislang überhört.

Ein großes Thema ist das Gewicht. Leer etwa 250kg, sind Gewohnheitssache (mit meinem ganzen Zubehör vermutlich bei ca. 260kg, mit Gepäck will ich es besser nicht wissen). Rollt die Fuhre, ist das egal aber im Hinterkopf immer wieder präsent.
Mein größtes Problem ist die vorhandene Schräglagenfreiheit.
Vielen wird sie genügen, mir aber nicht. Aufgrund des famosen Fahrverhaltens sind die Rasten sehr oft und sehr lang am Kratzen. Die klappen zwar hoch aber da ist meine Schräglagenreserve. Der Hauptständer kratzt kurz nach den Fußrasten und reduziert diese zusätzlich. Nicht lustig….
Oben habe ich den Windschutz bereits erwähnt. Ist das Wetter sommerlich, entscheide ich mich eher für die 650er. Ist die Prognose kühl und durchwachsen, kommt die KV raus.
Zur Sitzbank gab es oben zu lesen, also nächster Punkt.
Mein Popometer hat Schwierigkeiten bei falschen Reifendruck im Vorderreifen. Ich hatte mehrfach festgestellt, dass ich mit zu wenig Druck im Vorderreifen, zu wenig Rückmeldung und somit zu wenig Vertrauen für sehr flotte Runden hatte. Am Reifen wird es nicht liegen, sowohl Michelin Pilot Road 4 als auch Continental Road Attack 2evo und 3 waren betroffen.

Im Gesamtpaket trotzdem ein tolles Motorrad.



Die 650er:
Wenn ich direkt von der KV auf die 650er umsteige, kommt sie mir eine Weile „klein“ vor. Kein Wunder bei ca. 30kg weniger Gewicht und dem schmaleren Hinterreifen. Umgekehrt dasselbe.
Sobald die Kurven von Walzer auf Tango wechseln, ist das vergessen. Dann freue ich mich über die Leichtfüßigkeit und die bessere Schräglagenfreiheit.
Im Normalmodus bin ich zwischen 2.500 und 6.000U/min unterwegs. Um aus Kurven raus zu schnalzen oder zum Überholen kriegt der Zweizylinder halt mehr Drehzahl. Mir langt´s, ich fahre ja Kurven-Tango und keinen Quickstep.
Stichwort Windschutz: Sind kühle Temperaturen eine Frage der Klamotten und der passenden Scheibe, spielt sie im Sommer ihre Trümpfe aus. Wegen der deutlich kleineren Verkleidung, gelangt mehr kühlender Fahrtwind zu mir. Somit kann ich mit der Allwetterkombi ohne große Überhitzung bis ca. 30°C fahren. Ist es wärmer, kommt die luftige Sommerkombi an die Reihe.
Zu Zweit fahren geht mit der 650er, das wissen wir Alle!!!
Der Hauptkaufgrund für die KV damals: mit Sozia dynamisch unterwegs sein. Doch mit Beifahrer fahre ich schon länger nicht mehr.
Das Fahrwerk ist, wie es ist. Es ist nicht so hochwertig aber es reicht. Ich kann es verstellen und an meine aktuellen Bedürfnisse anpassen. Bei der Bremse suchen und finden wir Optimierungen.
Zum Schluss der Motor.
Ein auf Kraft und Haltbarkeit getrimmter Motor, der gedreht werden darf aber nicht muss.
Die Haltbarkeit ist bekannt. Die Leistung im Alltag ausreichend.

Ein bekanntes und geliebtes Konzept.

Mein Fazit:
Jeder hätte gern mehr Leistung. Auch ich wünschte mir mehr Leistung. Und auch ich war in dem Glauben, ein PS-starker Motor sei wichtig! Jetzt weiß ich es besser!
Ich genieße das Gefühl, gegen den Strom zu schwimmen. Kein Stärker, Schneller oder mehr (Meer) an Technik.
Im Flow bleiben ist alles was ich will und dazu brauche ich brauche keine 120PS mehr!




Ich hoffe es hilft Dir Dobi und auch den anderen Interessierten weiter.
es grüßt der Reifenholzer aus dem Hotzenwald :hello:

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Versys 1000:
Pirelli Scorpion Trail1: zu wenig - MPR4: 4.970km - Metzeler Z8: 3.600km - aktuell Conti RoadAttack 3 + 2evo


Das Lächeln ist eine Kurve, die Vieles wieder Gerade biegt.

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Re: Was hat euch bewegt von der 650V auf die KV umzusteigen?

#11 Beitrag von Michael_1969 » 6. Mai 2018 19:00

Supertoll geschrieben... großes Dankeschön !

Derzeit träume ich vom Umstieg von meiner 650er Versys auf eine Moto Guzzi Stelvio. Vor allem wegen der besseren Soziatauglichkeit. Aber genau genommen ist das Blödsinn. Urlaubstouren werden wir eh nicht zu zweit auf dem Moped machen. Und alleine kann die 650 noch immer mehr als ich ;)
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Re: Was hat euch bewegt von der 650V auf die KV umzusteigen?

#12 Beitrag von awv99 » 6. Mai 2018 23:33

der Alex hat geschrieben:@Dedra: Richtig, ich habe beide Versen. Und beide haben ihre Vorzüge, dennoch habe ich mich entschlossen meine KV zu verkaufen. Hier die Anzeige.


....
Mein größtes Problem ist die vorhandene Schräglagenfreiheit.
Vielen wird sie genügen, mir aber nicht. Aufgrund des famosen Fahrverhaltens sind die Rasten sehr oft und sehr lang am Kratzen. Die klappen zwar hoch aber da ist meine Schräglagenreserve. ..........
...
Das mit einer mangelnden Schräglagenfreiheit bei der KV kann ich im Solobetrieb nicht nicht bestätigen.

Entweder ist
-das Federbein zu wenig vorgespannt,
-Du beziehst Dich auf Fahrten mit Sozia und/oder Gepäck (Dann neigen die Rasten oder der Hautständer mal kurz zu Bodenkontakt
oder
Du bringst evtl. deutich mehr KG als der Durchschnitts-Europäer auf die Waage.. ??
oder
Du bevorzugst einen Fahrstil in dem Du das Moped in Schräglage drückst...?


Ich bin mit meiner ehemaligen KV damals zwischen 15.000 und 20.000 Km gefahren.
Dabei waren auch durchaus mal recht sportliche und schräge Runden. (im Solobetrieb)
Ich habe nicht einmal mit den Rasten aufgesetzt.

Allerdings hatte ich das Federbein fast ganz vorgespannt.

Wenn im Solobetrieb in Schräglage ein häufiges Aufsetzen mit der Raste erfolgt,
stimmt imho irgendwas mit dem Fahrwerk nicht ...

Evtl. mal eine härtere Feder hinten oder ein minimal längeres Federbein einbauen (lassen)


:)
Zu der Meinung
Unter 4.000 rp, reiche die Leistung nicht ,
hätte ich den Tip
mal wieder den Originalschalldämpfer (oder den des Nachfolgemodells) einzubauen
Dann hat Du auch wieder mehr Drehmoment im unteren Drehzahlbereich ........... :)
Zuletzt geändert von awv99 am 6. Mai 2018 23:44, insgesamt 3-mal geändert.

der Alex

 
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Re: Was hat euch bewegt von der 650V auf die KV umzusteigen?

#13 Beitrag von der Alex » 7. Mai 2018 10:45

Hallo awv99,

Es freut mich, dass Dir die Schräglagenfreiheit ausreicht. :top:

Mein Federbein hat noch 2-3 Klicks bis ganz oben. Und das im Solobetrieb ohne Gepäck. Das Fahrwerk ist über jeden meiner Zweifel erhaben. Mein Gewicht beträgt (aktuell) mit Klamotten etwas über 100kg, also normal.
Und was den Fahrstil betrifft, liegst Du fast richtig. Ich drücke nicht, "Wir" legen uns in Kurven und genießen die Symbiose in Schräglage. Ich habe ein sehr gutes Vertrauensverhältnis zu meinen Versen. Was sich u.a. dadurch zeigt, dass wir sehr tiefe Schräglagen fahren können und dies auch genüsslich tun.

Du hast ja bereits zitiert aber hier zwei wichtige Details
der Alex hat geschrieben:Hier sind meine persönlichen Erfahrungen nach 2 Jahren Versys 1000 und 5 Jahren Versys 650.
...
Mein größtes Problem ist die vorhandene Schräglagenfreiheit. Vielen wird sie genügen, mir aber nicht. Aufgrund des famosen Fahrverhaltens sind die Rasten sehr oft und sehr lang am Kratzen. Die klappen zwar hoch aber da ist meine Schräglagenreserve. Der Hauptständer kratzt kurz nach den Fußrasten und reduziert diese zusätzlich. Nicht lustig….
Übrigens wurde der Haupständer nach kürzester Zeit abgebaut und wird seitdem nicht vermisst.


Was schnell vergessen wird, ist der Wohnort.
Ich wohne im südlichen Schwarzwald. Hier gibt es auch Strecken mit langen, schnellen Kurven mit Kurvengeschwindigkeit weit über 100km/h. Aber die interessieren mich nicht. Ich liebe die kleineren Strecken, die fast nur aus Kurven bestehen, in denen man von Fußraste zu Fußraste wechseln kann. Das kostet Reifenflanke, vorne wie hinten.
Ich trage den Titel Reifenholzer also nicht umsonst :D


Der Original-ESD hatte ich gleich nach dem Kauf zurück montiert. Ich wollte den "Sporttopf" anfangs nicht dranhaben. Aber der Originale baut breiter als die Kofferträger und das störte mich beim Rangieren (ist ein bissl enger mit 2 Mopeten ;) )
Einen Leistungunterschied konnte ich nicht erfahren. Das Drehmoment könnte bei 2.500 U/min gestiegen sein aber wen juckt das schon 8-)

Beim Überholen bin ich vorsichtiger als manch Anderer, deswegen nehme ich mehr Drehzahl.



Wenn noch Fragen offen sind, werde ich sie gerne beantworten :cheers:
es grüßt der Reifenholzer aus dem Hotzenwald :hello:

Versys 650:
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- Avon Distanzia: 6.824km (1VR+2HR) - Metzeler Tourance Next VR 3.871 HR 4.280km - Conti TrailAttack2 6.600km - MPR4 5tkm - Avon Trailrider 2.200km - aktuell Conti TKC 70

Versys 1000:
Pirelli Scorpion Trail1: zu wenig - MPR4: 4.970km - Metzeler Z8: 3.600km - aktuell Conti RoadAttack 3 + 2evo


Das Lächeln ist eine Kurve, die Vieles wieder Gerade biegt.

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Re: Was hat euch bewegt von der 650V auf die KV umzusteigen?

#14 Beitrag von awv99 » 7. Mai 2018 11:16

der Alex hat geschrieben:Hallo awv99,

Es freut mich, dass Dir die Schräglagenfreiheit ausreicht. :top:

....
Was schnell vergessen wird, ist der Wohnort.
Ich wohne im südlichen Schwarzwald. Hier gibt es auch Strecken mit langen, schnellen Kurven mit Kurvengeschwindigkeit weit über 100km/h. Aber die interessieren mich nicht. Ich liebe die kleineren Strecken, die fast nur aus Kurven bestehen, in denen man von Fußraste zu Fußraste wechseln kann. Das kostet Reifenflanke, vorne wie hinten.
Ich trage den Titel Reifenholzer also nicht umsonst :D
..

Wenn noch Fragen offen sind, werde ich sie gerne beantworten :cheers:
Sorry, ich wollte Dich nicht kritisierern,

sondern für andere evtl. Umsteiger auf eine KV nur schreiben,
dass nach meiner unmassgeblichen Meinung die Schräglagenfreiheit bei der KV im Solobetrieb völlig ausreichend ist.

Das es da natürlich immer Genzen gibt (Streckenprofil, Fahrstil, etc..) ist natürlich unbenommen.

Ich finde die KV ist ein sehr universeller Tourer mit vielen sehr guten Eigenschaften.
Sie lässt sich imho
(nach Überarbeitung der Gabel und dem Tausch gegen etwas agressivere Bremsbeläge)
auch recht sportlich bewegen.

Der Motor macht alles mit. Vom entspannten Gleiten mit sehr viel Drehemoment im unteren Drittel des Drehzahlbreeiches
bis zum Angasen im obenern Drittel.

Aber natürlich sind das alles rein individuelle und subjektive Eindrücke.


Zum Universlakonzept der KV gehören ein entspannter Kniewinkel (tiefe Fussrasten)
und ein tief montierter Auspuff (Dafür sind die Koffer über dem Auspuff und bauen recht schlank in die Breite)

Imho fährt die KV (auch angesichts des Preises von ca. 6.000 bis 8.000 für eine gute Gebrauchte) ausgezeichnet.

Eine BMW S1000XR (die ich vor kurzem mal ausfürhlich probefahren durfte) ist natürlich durchaus sportlicher zu bewegen,
hat eine eheblich bessere Bremse und ein um Klassen besseres Fahrwerk.
Aber sie kostet (gebraucht ) kanpp das Doppelte...
Übrigens hat diese trotz 165 PS unter 4.000 rpm eher weniger Drehmoment als die KV... :)


Über die Sinnhaftigkeit eines Hauptständers
(Bequemlichkeit kontra Gewicht und evtl. schräglagenfreiheit-kostende herrausstehende Teile)
muss jeder individuell entscheiden...

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Re: Was hat euch bewegt von der 650V auf die KV umzusteigen?

#15 Beitrag von Walter » 7. Mai 2018 12:46

Zephyr_1100 hat geschrieben:
Walter hat geschrieben:Ich werde gleich aus mehreren Gründen der kleinen 650iger Treu bleiben....

1. Bin ich zu klein für die 1000er,beim Vollgasbeschleunigen werden meine Hände immer länger da ich nach hinten rutsche.
2. Ist die Beschleunigung der KV für mich mit ihren 120 Ps eher enttäuschend,da würde ich mir von 120Ps mehr erwarten.
Und 3. der Hauptgrund.....
Aufgrund meiner bevorzugten Fahrweise würde ich wahrscheinlich den Besitz einer KV nicht lange überleben.
Für mich ist die 650iger einfach optimal,als wie für mich gemacht.

Lg Walter
@ Walter,
schreibst du da nicht ein bisschen wirr? :coffee:
1. Arme werden immer länger, 2. Beschleunigung enttäuschend. :cheers: :D :D :D :kuscheln:
Wenn man versucht es zu verstehen eigentlich nicht.
Hätte die 650er die gleiche Sitzbank würde es einem auch bei der 650er die Arme lang machen.
So aber bietet mir die Sitzbank der „kleinen“ besseren halt.
:cheers:

Lg Walter
Zuletzt geändert von Walter am 7. Mai 2018 12:47, insgesamt 1-mal geändert.
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lars0404

 
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Re: Was hat euch bewegt von der 650V auf die KV umzusteigen?

#16 Beitrag von lars0404 » 7. Mai 2018 13:26

Hallo Dobi,
ich habe den Fehler gemacht, eine KV Probe zu Fahren in der Hoffung sie ist mir zu schwer und zu unhandlich. Das dachte ich zu mindes weil mir in den Kurven noch keine KV davon gefahren ist. Da habe ich aber falsch gedacht. Ich persönlich merke das Mehrgewicht beim Shiebn im Hof/ Garage nicht. Beim Fahren stört mich das Mehrgewicht auch nicht. Kurven gahen sogar besser. Man muß die Gänge nicht mehr so durch knallen. Das Bremsen ist viel entspannter. KV Bremst besser.
Ich persönlich fahre ruhiger, aber nicht langsamer. (nicht mer mehr so Argesiv in die Kurven rein.) Und komme beim Beschleunigen entspannter (weniger Stress) mit.

Gehe das Risiko einer Probefahrt ein - es könnte halt sein, daß Du dann eine kaufst.

Gruß Lars.

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Re: Was hat euch bewegt von der 650V auf die KV umzusteigen?

#17 Beitrag von Sonnenhut » 18. Mai 2018 09:27

Hallo Dobi,

wir sehen uns in Kärnten. Da kannst du meine mal fahren.

Ich hatte zunächst die 650er und war damit mehr als zufrieden. Aber zu zweit war sie nicht immer meinen Fahrfehlern gewachsen, d.h. der Motor und das Fahrwerk kommen dann an Grenzen. Wenn man dann noch was falsch macht (falscher Gang), dann wird es eng, weil sie dann keine Reserven mehr hat.
Der Umstieg auf großen 4Zyl hat Vor- und Nachteile. Das lebendige pulsieren des 2 Zyl der 650er fehlt mir etwas. Auch sind die Vibrationen der KV feiner und für mich nerviger. Aber die Leistung und der Schub unter herum ist fantastisch und entschädigt mich immer wieder auch wenn ich alleine fahre. Aber zu Zweit ist die KV erst richtig eine Wucht. Da gibt es dann auch nix mehr zu diskutieren, was die Kleine kann. Die KV ist zu zweit um Welten besser.

Fährt man hautsächlich alleine, dann ist das reine Geschmackssache. Musst du probieren. Beide Moppeds sind auf ihre Art gut.
Gruß
Klaus

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Re: Was hat euch bewegt von der 650V auf die KV umzusteigen?

#18 Beitrag von Lille » 18. Mai 2018 10:24

Walter hat mein "Problem" auch schon auf den Punkt gebracht:
Walter hat geschrieben:Und 3. der Hauptgrund.....
Aufgrund meiner bevorzugten Fahrweise würde ich wahrscheinlich den Besitz einer KV nicht lange überleben.
Der Gedanke zuckte mir bei der Probefahrt auch durch den Kopf: Wenn ich die längerfristig fahre, erlebe ich das Ende der Saison nicht mehr. :sorry: Ich war schneller auf 160 auf der Landstraße, als gesund sein kann.

Ansonsten ist die KV mir einfach zu groß, zu schwer, zuviel Motorrad. Da ich ab und zu auch abseits von Asphalt unterwegs bin, schmale einspurige Straße fahre, auch im Gebirge und im Ausland, immer mal wieder unter solchen Umständen wenden und rangieren muss, bin ich um jedes kg froh, das mein Motorrad NICHT hat. Und im Gegenzug kann ich eben die Mehr-PS auch nicht wirklich nutzen. Ich fahre immer alleine und eher auf Kurvenstrecken, die mit 60kmh befahrbar sind als mit 100kmh+.

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Re: Was hat euch bewegt von der 650V auf die KV umzusteigen?

#19 Beitrag von Sonnenhut » 18. Mai 2018 11:44

Diesen Effekt des permanenten schneller seins, kann ich nicht bestätigen.

Im Gegenteil: KV; 650er, 125er so ist meine Speed Reihenfolge.

Die KV ist nur minimal schneller als die Kleine. Erst > 100km/h hänge ich eine 650er deutlich ab. Bis 100 dauert es aber auch 4sek und in dieser Zeit schafft es wirklich jeder den Hahn zu schliessen.

Je länger man die KV fährt, desto ruhiger wird man. Nur beim direkten Umstieg ist man zunächst zu schnell, weil man die Drehzahlen der Kleiner anlegt und auch den Hahn in etwa so spannt...Folge: zu schnell. Das legt sich sehr schnell.

Da ist nichts "zwangsläufig".

Nur auf der Autobahn bin ich schneller als mit der Kleinen unterwegs, weil die KV einfach bequemer ist und ruhiger läuft bei hohen Geschwindigkeiten. Im kurvigen Geläuf bin ich langsamer, wegen dem Gewicht und damit der etwas schwerfälligeren Art.

Eine KTM vermittelt da schon eher den Drang am Hahn zu ziehen. Zumindest ist das bei mir so.
Gruß
Klaus

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Re: Was hat euch bewegt von der 650V auf die KV umzusteigen?

#20 Beitrag von Krid » 18. Mai 2018 12:36

Sonnenhut hat geschrieben:Diesen Effekt des permanenten schneller seins, kann ich nicht bestätigen.

Im Gegenteil: KV; 650er, 125er so ist meine Speed Reihenfolge.

Die KV ist nur minimal schneller als die Kleine. Erst > 100km/h hänge ich eine 650er deutlich ab. Bis 100 dauert es aber auch 4sek und in dieser Zeit schafft es wirklich jeder den Hahn zu schliessen.

Je länger man die KV fährt, desto ruhiger wird man. Nur beim direkten Umstieg ist man zunächst zu schnell, weil man die Drehzahlen der Kleiner anlegt und auch den Hahn in etwa so spannt...Folge: zu schnell. Das legt sich sehr schnell.

Da ist nichts "zwangsläufig".

Nur auf der Autobahn bin ich schneller als mit der Kleinen unterwegs, weil die KV einfach bequemer ist und ruhiger läuft bei hohen Geschwindigkeiten. Im kurvigen Geläuf bin ich langsamer, wegen dem Gewicht und damit der etwas schwerfälligeren Art.

Eine KTM vermittelt da schon eher den Drang am Hahn zu ziehen. Zumindest ist das bei mir so.
Das ist in fast allen auch mein Erleben. Die dezentere Fahrweise setzte bei mir aber gleich ein, wahrscheinlich weil ich anfangs mehr Respekt hatte und mich erstmal an die Maschine gewöhnen wollte.
Die Befürchtung, dann ständig zu schnell unterwegs zu sein hat sich überhaupt nicht gezeigt. Eher im Gegenteil, die Kiloversys wirkt da eher ausgleichend und beruhigend auf den Fahrstil bezogen. Sie kann sehr zügig, und wenn man´s drauf anlegt kann man´s mit der Maschine richtig krachen lassen. Aus der Kurve läßt sie sich natürlich richtig heftig rausbeschleunigen, durch die besseren Bremsen und dem höheren Gewicht auch stärker vor der Kurve anbremsen. Aber sie fordert da nichts heraus.
Mit meiner kleinen Lanz Bulldog (Einzylinder SWM mit 54 PS) muß ich dagegen ständig darauf achten, im verträglichen Bereich zu bleiben...
Bild Gruß von Dirk Bild

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